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Donnerstag, 2. September 2010 |
Hannover 1636
Eine Recherche von Michael Jürging im Rahmen des Projektes Lebensraum Linden
"Die Zeichnung von Karl Hapke ist das Titelbild einer Postkartenserie
mit 16 Motiven aus dem alten Hannover. Sie wurde meiner Einschätzung
nach in den 1950er Jahren herausgegeben (das Erscheinungsjahr ist
leider nicht vermerkt), und zwar von der Buchhandlung Gebrüder Hartmann
(heute: Buchhandlung Decius, Falkenstraße). ...
Das Titelbild ist mit folgendem Text erläutert: 'Hannover um 1636
/ Nach einem zeitgenössischen Holzschnitt von E. Holwein /
Rekonstruiert von Karl Hapke / Original im Besitz der vorm. Königlichen
Bibliothek / Von der Ihmebrücke, deren Zugang der rote Turm sichert,
führt der auf Specken errichtete Steinweg, heute Calenberger Straße,
zum äußeren Leintor. Links vom Steinweg die von einem Leinearm und dem
'Judenteich' umflossene Calenberger Neustadt, mit der Neustädter Kirche
in der Mitte, dahinter der 'Judendamm'. Rechts vom Steinweg der
'Brand', vormals Danzelmarsch genannt, dahinter das 'Eilikenwerder'. Im
Hintergrund die von Wällen und Mauern umgebene Stadt mit ihren Kirchen
und Wehrtürmen, unter denen der des inneren Leintors und der
Beginenturm besonders hervorragen. Links im Bild die Kreuzkirche, ganz
links, außerhalb der Wälle und Mauern, die Nikolaikapelle.'"
Gestern fand ich nun im "Niedersächsischen Städteatlas" (II.
Abteilung: Einzelne Städte, Veröffentlichungen der Historischen
Kommission für Hannover, Braunschweig, Schaumburg-Lippe und Bremen,
[Band] V., 1933) in Tafel II eine Karte, von der ich einen Ausschnitt
anfüge. Der "Rote Turm" ist dort mit dem Buchstaben "a" gekennzeichnet
(in der Auflistung oben links von mir rot eingerahmt). Den Standort des
Turmes habe ich ebenfalls rot gekennzeichnet. Die Ihmebrücke (heutige
Benno-Ohsesorg-Brücke) befindet sich am linken Rand mit deutlicher
Distanz zum Turm. Letzterer hat nach meinen Recherchen ungefähr an der
heutigen Straßenecke Gustav-Bratke-Allee/Adolfstraße gestanden.
Die Darstellung von Karl Hapke, die ihrerseits auf E. Holwein
zurückgeht (s.o.), ist also unzutreffend. Zu dem falschen Standort des
"Roten Turmes" mag beigetragen haben, dass der seinzerzeitige
Hauptstrom der Leine, der auf Höhe der heutigen Mittelstraße
(Calenberger Neustandt) verlaufen ist, "meist Ihme genannt" wurde. So
jedenfalls schreibt es Arnold Nöldeke in "Die Kunstdenkmäler der
Provinz Hannover" (Heft 19 von 1932, Seite 724).
www.lebensraum-linden.de
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Donnerstag, 2. September 2010 |
Audiojet
Am Samstag, den 11. September verwandelt sich die Limmerstraße wieder zu einer besonders bunten Meile. Von 11:00 bis 20:00 Uhr bieten die Geschäftsleute vom Kötnerholzweg bis zum Küchengarten sowie Lindener Vereine und Organisationen viele besondere Aktionen für Groß und Klein. Für das leibliche Wohl sorgt die umfangreiche Gastronomie der Limmerstraße.
Robert Wicke
Zum kulturellen Rahmenprogramm gehört Live-Musik auf zwei Bühnen. Das Lindener Skiffle Orchestra präsentiert auf der Bühne an der Albertstraße seinen Mix aus Skiffle, Country und Folk. Auf der Bühne an der Pfarrlandstraße spielen Saufziege & Fürst B. ihren sogenannten Ferkelpop mit einer Gitarre und zwei Stimmen, anschließend treten audioJet mit bekannten Songs aus den Bereichen Rock, Pop und Alternative auf. Beliebte Melodien werden von den Marshmallows – der kleinsten Marching-Band Hannovers – mit Klarinette, Banjo und Saxophon überall auf der Limmerstraße dargeboten.
Als besonders Schmankerl präsentieren DESIMOs Spezial Club & Apollokino um 14:00 Uhr auf der Bühne Pfarrlandstraße die „Smartshow“ von Robert Wicke. Er wirbelt nicht nur meisterlich Keulen, Kugeln und Bälle durch die Luft, sondern unterhält auch mit Comedy, Pantomime, Artistik und Tanz.
Das Marktfest auf der Limmerstraße ist auch Start- und Zielpunkt des 5. Volkslauf Linden-Limmer. Um 12:00 Uhr beginnt der Schnupperlauf für Kinder, eine Stunde später starten die Teilnehmer zum Volkslauf und Nordic Walking.
Der Ausmarsch der Lindener Schützenvereine ab 16:00 Uhr führt vom Küchengarten auch die Limmerstraße entlang.
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Donnerstag, 2. September 2010 |
Linden (Bernd Natke)
Natkes neuester Streich: Das Linden-Poster
In seiner unverwechselbaren Art hat Bernd Natke jetzt ein Linden Poster gestaltet. Übrigens das erste Poster für einen Stadtteil. Dabei schaut er schon ein klein wenig in die Zukunft, denn der dritte Schornstein auf dem Heizkraftwerk soll erst im Herbst wieder aufgebaut werden.
Beziehen kann man das Poster unter:
www.unser-verlag.de
Linden, Poster ca. 59,6 x 84 cm, € 9,80
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Mittwoch, 1. September 2010 |
Grieger & Düker
Die Grieger & Düker Show
19.09.2010 / Bei Chez Heinz
Entertainment des dritten Jahrtausends
Unser Gast am 19. September: Matthias Wesslowski
Autor und Minimalgitarrist Peter Düker („Wer mehr als zwei
Akkorde braucht, weiß nicht, was er will“) und Wolfgang Grieger,
Entertainer und Musikethnologe („Sag nicht Sperrmüll, sag Instrument"),
präsentieren die Samstagabend-Unterhaltung der Zukunft. Amüsante Texte
und grenzgängerisches Liedgut lassen keine Frage der Postmoderne
unbeantwortet. Ich habe den Partner gefunden, der zu mir passt – wie
kann ich trotzdem glücklich werden? Haben meine Eltern wirklich Sex
gehabt? Und was heißt überhaupt postmodern – mehr Porto, weniger
Leistung? Texte mit überraschender
Botschaft, Musik als Grenzerfahrung und Choreografien, die das Vermögen
der Beteiligten weit übersteigen!
Was könnte die Qualität
von Grieger und Düker noch toppen? Jawohl, ein Gast!
Und dieser Gast ist am 19.
September niemand geringeres als Matthias Wesslowski,
wortgewandter Zauberkünstler mit Kultstatus, feuerfest und immer gut
angezogen.
Zu den Gastgebern:
Düker ist international bekannt durch „Männer angstfrei“, die
Lesebühne OraL und lebt im weltweiten Netz unter www.dichter-am-dichter.de.
Grieger ist durch die Lesebühne OraL bekannt und im Universum
gefürchtet als „Wolfgang Grieger und die High Nees“. Im Netz gibt es
ihn unter www.wolfgang-grieger.de.
Sowohl Düker als auch Grieger haben Preise gewonnen und sehen
den Umständen entsprechend gut aus.
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Mittwoch, 1. September 2010 |
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Informationsabend
Krankenhausneubau am 9. September 2010 m 18.30 Uhr
Hörsaal
Klinikum Siloah, Roesebeckstraße 15, 30449 Hannover
Das Klinikum Region Hannover (KRH) lädt zum dritten Mal zu einem
Informationsabend über den Krankenhausneubau auf dem Gelände des
Klinikums Siloah nahe der AWD-Arena ein. Die Veranstaltung für Anwohner
und interessierte Gäste findet am 9. September 2010 um 18.30 Uhr im
Hörsaal des Klinikums Siloah in der Roesebeckstraße 15, 30449 Hannover,
statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die
neue 535-Betten-Klinik wird die bestehenden KRH-Krankenhäuser Siloah
und Oststadt-Heidehaus ersetzen, die Eröffnung der modernen Großklinik
in der Mitte Hannovers ist Ende 2013 geplant. Derzeit sind noch
sogenannte Gründungsarbeiten im Gange, die offizielle Grundsteinlegung
ist am 15. September 2010. Beim Informationsabend am 9. September wird
über das aktuelle und künftige Baugeschehen berichtet. Architekten vom
Büro sander.hofrichter (Ludwigshafen), Planer und Bauexperten
beantworten zudem Fragen der Besucher.
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Dienstag, 31. August 2010 |
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5. Lange Nacht der Kirchen, Freitag, 3. September, Gerhard-Uhlhorn-Kirche, Salzmannstr. 5,
Hannover-Linden
Gospel ist die frohe Nachricht, das gesungene Evangelium: „The light of truth is rising up and all the darkness has to flee“ (das Licht der Wahrheit leuchtet und alle Dunkelheit verschwindet). Am Freitag, 03. September um 19.30 Uhr, findet in der Uhlhornkirche anlässlich der Langen Nacht der Kirchen ein Konzert mit drei Gospelchören statt.
Beteiligt sind die hauseigenen Bethlehem-Singers, der Gospelchor Caminando Va aus Rodenberg und der Epiphanias-Gospelchor aus Hannover-Sahlkamp. Die Chöre werden unterstützt von Gesangssolisten und einer kleinen Band aus Bläsern, Klavier, E-Bass und Schlagzeug.
Auf dem Programm stehen alte und neue Gospel sowie afrikanische und lateinamerikanische Stücke.
Programm:
18.00 Uhr Der Kita-Gospelchor gibt ein
kleines Konzert für Kinder
19.30 Uhr Chorkonzert mit:
Epiphanias-Gospelchor,
Caminando Va Rodenberg, Bethlehem-Singers, Gesangssolisten und Band
21.30 Uhr „Alegria"
Theaterstück über die Kraft der
Phantasie und der Träume.
Stargast: Andrea
Schmitz und der Lusitanohengst Bailadur, inspiriert durch Geschichten von Michael Ende.
Theater-AG des Jahrgangs 11 der IGS Langenhagen. In Kooperation mit
dem Theater Löwenherz.
23.00 Uhr Reisesegen
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Dienstag, 31. August 2010 |
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Jour fixe zur Lindener Geschichte am 6. September
2010 um 18 Uhr zur „Werner Blumenberg, die Widerstandsorganisation
Sozialistische Front und die Folgen"
Eine Veranstaltung von
Otto-Brenner-Akademie, Kulturzentrum FAUST und Quartier e.V. in
Kooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt/Heinrich-Böll-Stiftung
Niedersachsen und dem Bürgerbüro Stadtentwicklung:
Beginn ist um
18 Uhr in der Warenannahme des Kulturzentrums FAUST, Zur
Bettfedernfabrik 3, Linden-Nord.
Werner
Blumenberg war der Gründer der wohl größten regionalen
Widerstandsorganisation im Faschismus. Das Zentrum war Hannover
und hier insbesondere das Arbeiterquartier Linden.
Werner
Blumenberg baute schon vor der Diktatur die sozialdemokratische
Widerstandsorganisation „Sozialistische Front" auf. Ihre
Haupttätigkeit war die Herausgabe der „Sozialistischen Blätter",
in denen das Hitler-Regime massiv kritisiert und in dem schon der
kommende Krieg vorhergesehen wurde. Zu den weiteren Köpfen gehörte
der technische Leiter der Sozialistischen Front Franz Nause aus
Limmer, der 1943 nach Verhaftung, Folter und Zuchthaus in
Brandenburg-Görden 1943 starb. Wilhelm Bluhm, Abteilungsleiter
in Linden-Nord, wurde ebenfalls 1936 verhaftet und kam nach
Zuchthausaufenthalt in Hameln
ins KZ Sachsenhausen,
wo er 1942 zu Tode kam. Nach beiden sind Straßen benannt worden und
für beide wurden inzwischen Stolpersteine gelegt.
Werner
Blumenberg konnte 1936 kurz vor der Verhaftungswelle nach Holland
fliehen und wurde dort ein angesehener Wissenschaftler. Nach dem
Kriegsende wurde seine Rückkehr nach Deutschland u.a. von einem
ehemaligen Gestapospitzel hintertrieben.
Jonny
Peter, Egon Kuhn und Holger Horstmann informieren in Vortrag, Bildern
und Lesung.
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Dienstag, 31. August 2010 |
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Donnerstag,
2.9.2010 um 18 Uhr, K. Andre´, Viktoriastraße 15
Im
Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „JOUR FIXE zur Lindener
Geschichte“ haben wir uns im Juni mit der Geschichte der
Viktoriastraße befasst. Wir möchten uns nun mit BewohnerInnen
weiter an der Aufarbeitung der Geschichte beschäftigen. Mögliche
Themen sind:
Allgemeine
Geschichte der Straße und die Sanierungsgeschichte, Modell Sanierung
Viktoriastraße, Neubaumodell Viktoriastraße, private
Modernisierungen und und und.
Ziel
ist dabei, zusammen mit den BewohnerInnen eine Dokumentation sowie
einen kleinen Film zu erstellen. Die Ergebnisse werden nächstes Jahr
in einer Veranstaltung zum JOUR FIXE und in der Viktoriastraße
vorgestellt.
Quartier
e.V.
Küchengartenpavillon, Am
Lindener Berge 44, 30449
Hannover
Tel.
0160-96754410, Tel.
0511/70036642, verein@quartier-ev.de
www.quartier-ev.de
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