Linden Vision, das ist ein Tandem-Projekt, zu dem sich die beiden Stadtteilvereine kargah e.V. und Faust e.V. zusammengeschlossen haben, um zukunftsweisende Handlungsansätze in der Stadtteilarbeit zu entwickeln und in der Praxis umzusetzen. Das engagierte Projekt blickt mittlerweile auf drei Jahre erfolgreiche Arbeit zurück. Die Ergebnisse dieser Arbeit – zum Beispiel die Stadtteilzeitung ISZ, der Kinderspielplatz Spielwelten, die Weltetage, das Stadtteilprojekt Hier in Linden und die Menschenrechtswoche – und der aktuelle Stand der Planungen werden in der Ausstellung präsentiert.
Ausstellungsdauer: 02.02.2012 bis Mo 26.03.2012
Öffnungszeiten: zu allen Abendveranstaltungen in der Warenannahme und
nach Absprache (Tel. 0511 / 45 50 01)
Ort: Café Siesta
Eintritt: frei
„Keine ergebnisoffene Diskussion über den ÖPNV in Hannover, sondern ein Festhalten am bisherigen System wird durch die Festlegung des SPD Linden-Limmer auf Hochbahnsteige für die D-Linie mehr als deutlich“, kommentiert der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Jens Seidel.
„Wir stehen in Hannover vor einer großen Herausforderung, der sich zumindest die CDU Ratsfraktion stellen wird: Für die D-Linie und den ÖPNV in Hannover muss eine optimale Lösung für Nutzer gefunden werden, welche im Einklang mit städtebaulicher Gestaltung steht“, erläutert Seidel. „Dies kann nur unter Einbeziehung aller Beteiligten, wie Stadt, Region, Üstra, Regio Bus und Fahrgastverbänden geschehen. Dabei sollte auch bedacht werden, dass kurzfristige finanziell günstigere Lösungen, langfristig teurer sein können. Und vor allem sollte das Ergebnis dieser Diskussion nicht schon im Vorfeld feststehen!“, fordert Seidel.
„Eine Anbindung der Südstadt an den schienengebundenen ÖPNV ist längst überfällig und notwendig. Auch wurde immer noch nicht dargelegt, wie Hochbahnsteige ästhetisch ansprechend in die Limmerstraße, am Steintor und dem Bahnhofsplatz integriert werden sollen. Für die CDU-Ratsfraktion ist dies zurzeit schwer vorstellbar“, weist Seidel auf eines der Hauptprobleme hin.
„Die Hochbahnsteige, für welche die SPD verantwortlich zeichnet, sind keine städtebaulich ansprechende Lösung. In anderen Städten ist der Einstieg in die Niederflurtechnik bereits vollzogen – nur die SPD hier vor Ort zeigt sich beratungsresistent! Die CDU-Ratsfraktion fordert in Absprache mit der CDU-Regionsfraktion eine nachhaltige Prüfung des Einstiegs in die Niederflurtechnik zur besseren und nutzerfreundlichen Steuerung des ÖPNV in Hannovers“, so Seidel abschließend.
Nullbock auf den „Bock"
Drenske: „Propagandablätter der hannoverschen Nazis dürfen nicht unkommentiert bleiben!"
„Mit der neuesten Ausgabe ihres Propagandablattes „Bock" versuchen die hannoverschen Nazis in perfider Weise weiter SchülerInnen für ihre rassistische und antidemokratische Ideologie zu gewinnen", erklärt Pat Drenske, Sprecher für Antifaschismus der Grünen Ratsfraktion. „Dies zeigt, wie wichtig die Antifaschismusarbeit in Hannover und insbesondere an den hannoverschen Schulen ist."
„Dabei dürfen jedoch auch die Inhalte dieses Nazi-Machwerks nicht unkommentiert bleiben ", so Drenske. „Der von den Nazis in ihrem Blatt vereinnahmte Rudi Dutschke würde sich im Grabe umdrehen. Die Nazis verhöhnen den linksliberalen Intellektuellen als „Nationalrevolutionär" und benutzen aus dem Zusammenhang herausgerissene Zitate von ihm für ihre eigene Propaganda. Dabei übersehen sie, dass Dutschke sich stets vehement gegen den Faschismus aussprach und auch an den Vorarbeiten zur Gründung der Grünen beteiligt war. Er verstarb leider, bevor dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden konnte."
Weiter wird auf Seite 14 wird im „Bock" angemerkt, dass das Eingangszitat eines Textes vom SPD-Politiker Carl Severing stammt. „Das dieser SPD-Politiker allerdings von 1875 bis 1952 gelebt hat bleibt unerwähnt und zeigt, wie vorgestrig die Ziele und Gedanken der Nazis sind", betont Drenske.
Drenske: „Es ist zudem merkwürdig, dass die Nazis jetzt eine neue Ausgabe des „Bock" herausbringen, wo sie sich doch gerade mit ihrem „Anschlag" gebrüstet haben. Anscheinend haben sie selbst gemerkt, dass ihr sog. „Anschlag" ein Griff ins Klo war.
Hintergrund:
Seit dem 19. Januar 2012 wird in Hannover die neueste Ausgabe der
selbsternannten „Schülerzeitung" „Bock" verteilt. Das Pamphlet
hannoverscher Nazis trägt den Titel „Gestern am Abgrund, heute einen
Schritt weiter".
Ein Workshop für junge Medienmacher zwischen 16 und 20 Jahren vom 25. bis 30. März 2012 im Deutschen Bundestag.
Der Deutsche Bundestag lädt gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland mittlerweile zum neunten Mal 30 junge Journalistinnen und Journalisten zu einemWorkshop nach Berlin ein.
Eine Woche lang werden die Jugendlichen hinter die Kulissen des parlamentarischen und medialen Geschehens in der Hauptstadt blicken. Sie hospitieren in Redaktionen, begleiten Hauptstadt- korrespondenten, diskutieren mit Abgeordneten aller Fraktionen, besuchen Plenarsitzungen im Deutschen Bundestag und erstellen eine eigene Veranstaltungszeitung.
„Auftrag Gesellschaft. Zwischen Ehre und Amt - Dein Dienst für die Demokratie?“ heißt der Titel der Veranstaltung in diesem Jahr. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden sich mit der Rolle des bürgerschaftlichen Engagement - sei es im Ehrenamt, Freiwilligen Sozialen Jahr, Freiwilligen Wehrdienst oder Bundesfreiwilligendienst - im gesamtdemokratischen Getriebe auseinandersetzen.
Bewerben können sich interessierte Jugendliche imAlter zwischen 16 und 20 Jahren mit einem Artikel oder einem Video-/Audiobeitrag zu einem Thema, das auf der Homepage http://bundestag.jugendpresse.de näher erläutert ist. Bei Bedarf können Sie sich auch gern an die Abgeordnete Edelgard Bulmahn wenden. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2012.
BürgerInnenbüro
der SPD
Edelgard Bulmahn
Limmerstr. 23
30451 Hannover
Tel: (0511) 45 36 38
Fax: (0511) 9 24 57 10
edelgard.bulmahn@wk.bundestag.de
www.edelgard-bulmahn.de
Der Schülerfilm entstand im Rahmen des Heimatfilmwettbewerbs "Wo dein Herz wohnt?" von Blickwechsel e.V. und dem Königsworth Medienbüro Hannover (Markus Götte). Gefördert wird der Wettbewerb von der Klosterkammer Hannover.
Nach einem Artikel der HAZ hat sich die SPD in Linden für den Ausbau der Linie 10 mit Hochbahnsteigen ausgesprochen.
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/SPD-legt-sich-auf-Hochbahnsteige-fest
Im Laufe des Jahres erinnern zahlreiche Gedenktage an die Opfer des NS-Regimes und die Folgen des Zweiten Weltkrieges. Das städtische Projekt Erinnerungskultur hat heute (23. Januar) eine Broschüre vorgestellt, die einen Überblick über die zentralen Gedenktage und Veranstaltungen in der Landeshauptstadt und in der Region Hannover gibt.
Die Broschüre "Tage der Erinnerung" nennt elf Gedenktage, erläutert Bedeutung und Hintergründe und weist auf Gedenkveranstaltungen hin. Sie umfasst lokale Gedenktage wie den 15. Dezember, der an die Deportation hannoverscher Juden in das Ghetto Riga erinnert, ebenso wie bundesweite (Volkstrauertag) und internationale Gedenktage wie den 27. Januar, den Tag der Befreiung der Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Eine Karte zeigt die Lage der Gedenkorte im Stadtgebiet.
In Linden gedenkt die Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden der Otto-Brenner-Akademie immer am 9. Mai um 17 Uhr an die Wehrmachtsdeserteure auf dem Fössefeldfriedhof (Friedhofstr. 3).
Die Broschüre wird unterstützt von der Region Hannover und ist kostenlos über das Projekt Erinnerungskultur und als Download erhältlich:
Broschüre Wegweiser zu Gedenkveranstaltungen (pdf)
Landeshauptstadt Hannover
Fachbereich Bildung und Qualifizierung
Projekt Erinnerungskultur
Sallstraße 16
Telefon: 168-42088
Erinnerungskultur@hannover-stadt.de
Nicht erst seit dem Bekanntwerden rechtsterroristischer Anschläge ist klar: Rechtsradikalismus ist ein Problem, was zu lange vernachlässigt oder sogar ignoriert wurde. Selbst in Hannover ist zu beachten, dass verstärkt Gruppierungen aktiv geworden sind, die offen rassistische, menschenfeindliche Parolen propagieren und gegen AusländerInnen hetzen. Die Jusos weisen bereits lange auf das bestehende Problem von Rechtsradikalismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit hin. Doch die Landesregierung bleibt ein effektives Konzept zur Bekämpfung von Rechtsradikalismus schuldig: das von Innenminister Schünemann vorgestellte Konzept ist ein Sammelsurium von Maßnahmen, aus dem kein ganzheitlicher Ansatz zu erkennen ist.
Wir wollen über das Thema ins Gespräch kommen und darüber diskutieren, was man gegen Rechtsradikalismus tun kann.
Die Jusos Hannover-Südost, die Jusos Region Hannover, der Juso-Bezirk Hannover und die Jusos Niedersachsen laden daher zu einer Veranstaltung zum Thema „Rechtsradikalismus in Hannover und Niedersachsen“ ein. Wir diskutieren mit Sigrid Leuschner, Mitglied des Niedersächsischen Landtags, Vorsitzende für Angelegenheiten des Verfassungsschutzes und stellvertretende innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.
Wann? Donnerstag, den 26. Januar 2012, um 19.30 Uhr
Wo? Freizeitheim Döhren, An der Wollebahn 1, 30519 Hannover
Sie erreichen das Freizeitheim Döhren mit den U-Bahnlinien 1, 2 und 8 oder den Buslinien 123, 128, 134, 363 und 366 (Haltestelle: Peiner Straße).
Linden Wetter
Lindenspiegel Aktuell
hannover-entdecken.de
- Fachbereich Soziales zieht um
- Stadtbahnlinien 3 und 7: Schienenverkehr in Mühlenberg unterbrochen
- Stadtarchiv Hannover: Vortrag zu Alexander Dorner
- Nordstadt-Konzerte: Programm zum 50. Todestag des legendären Fritz Kreisler
- Lindener Faschingsumzug für Kinder
- Der Maschsee ist freigegeben
- Elfjähriger bricht in Teich ein
- Morten Olsen bleibt auch in der nächsten Saison bei der TSV Hannover-Burgdorf
