Montag, 16. Januar 2012

THE INTERSPHERE + PIN.HEAD + A KEW's TAG

Datum: 23. Januar 2012   
Beginn: 20:00 Uhr    
Eintritt: 9.00 Euro

http://www.youtube.com/watch?v=p54c26xcAU0

THE INTERSPHERE... bedienen sich geschickt im Fundus von 40 Jahren Rockgeschichte und schaffen es trotzdem auf wundersame Weise absolut originell und eigenständig zu klingen. Frontmann Hessler, Gitarrist Thomas Zipner, Sebastian Wagner (Bass) und Drummer Moritz Müller setzen sich konsequent und gekonnt zwischen alle Stühle. Grandios vermischen sie Artrock mit Alternative, schmeißen Hallspiralen an, lassen psychedelisch angehauchte Effektgitarren schweben und klingen dabei jenseits von Hippieseligkeit so druckvoll und postrockmodern, dass vor dem geistigen Auge wie von selbst verschwitzte T-Shirts und tobende Massen in engen Clubs und auf sommerlichen Festivalwiesen wie dem „Rock am Ring“ auftauchen.

PIN.HEAD... bestehend aus Musikern von "The Hirsch Effekt", "Kadosh", "frames" und anderen Bands, wagen sich an ihren ersten Auftritt.

A KEW's TAG... geben der Mischung eine weitere Note und runden somit den Abend vorzüglich ab!


Sonntag, 15. Januar 2012

Informationen zu Sitzung und Tagungsort:

Gremium: Stadtbezirksrat Linden-Limmer
Sitzungsdatum: 25.01.2012
Tagungsort: Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4
Beginn: 19:00 Uhr
Link: www.hannover.de


Freitag, 13. Januar 2012

Großer Andrang bei der Diskussionsveranstaltung zum Thema Hochflur- oder Niederflurbahnen auf der D Linie im Regionshaus.

Eröffnende Wort sprach Hauke Jagau der Regionspräsident, bevor die aktuellen Planvarianten für die Linie 10 vorgestellt wurden. 

Großer Andrang im Regionshaus

Großer Andrang im Regionshaus

Haule Jagau der Regionspräsident

Haule Jagau der Regionspräsident

Präsentation der Bahnsteiglösungen

Präsentation der Bahnsteiglösungen

 

Ein Film visualisiert die beiden Bahnsteigvarianten für Hoch- und Niederflur an den Haltestellen Küchengarten, Leinaustraße und Ungerstraße.

Hochflurvariante:

http://www.youtube.com/watch?v=w-Tw6vczhmc

Niederflurvariante: 

http://www.youtube.com/watch?v=T2SIWNtHQ78

Im Anschluß wurden die Lösungen für die Haltestellen Steintor und Hauptbahnhof vorgestellt. Die Haltestelle Steintor soll auf den Platz verlegt werden, was zur Folge hat das die Haltestelle Clevertor entfallen soll. Die Lösungen für den Hauptbahnhof und Raschplatz sind bisher nur erste Entwürfe und bisher noch nicht durchgeplant. Die Planungen für den Raschplatz sind mit oder ohne einen Abriss der Hochbrücke durchführbar.

Ergebnisse der Arbeitsgruppe Hochflur- oder Niederflursystem:

1. Wirtschaftlichkeit

5 Mio. Euro Vorteil bei der Errichtung der Bahnsteige für das Niederflursystem

7 Mio. Euro Vorteil bei der Beschaffung der Fahrzeuge für die Hochflurtechnik

Ca. 800.000 Euro Mehrkoste im Jahr für die Niederflurvariante

Mehrbelastung Niederflur zwischen 500.000 und 1.000.000 Euro pro Jahr

2. Stadtverträglichkeit

Niederflurbahnsteige lassen sich besser in das Stadtbild integrieren.

Vorteil Niederflur

Diskussionsrunde

Diskussionsrunde

Fragen aus dem Publikum

Fragen aus dem Publikum

3. Barrierefreiheit unf Komfort

Die Anforderungen an die Barrierefreiheit erfüllen beide Varianten. Die Zugänglichkeit ist aber bei der Niederflurlösung besser. Dafür bieten die Hochflurbahnen mehr Platz für die Fahrgäste.

Gleichstand für beide Systeme

4. Verkehrliche Kriterien

Hierbei hat die Hochflurvariante die Nase vor, da die Bahnen auch die bestehenden Tunnelstrecken nutzen können.

5. Realisierung 

Da für die Niederflurvariante neue Bahnen beschafft werden müssen wird die Umsetzung länger dauern.

Fazit: DIe Arbeitsgruppe spricht sich für eine Beibehaltung des Hochflursystems aus

Diskussionsrunde

Es folgte eine kontroverse Diskussion über die Ergebnisse der Arbeitsgruppe. André Neiß Üstra der Vorstandsvorsitzende der üstra sah eine klare Endscheidung für die Hochflurtechnik. Prof. Rainer Meyfahrt, Experte für Niederflurbahnen aus Kassel hielt dagegen das man in Kassel mit der Niederflurvariante schon deutlich weiter in Sachen Barrierefreiheit ist.

Danach wurden die diversen Fragen aus dem Publikum von der Podiumsrunde beantwortet.

Infos der Stadt Hannover:

Presseberichte:


Donnerstag, 12. Januar 2012

Das Schadprogramm namens DNS Changer hat zahlreiche Rechner infiziert. Sind Sie davon auch betroffen? Ein Klick schafft Klarheit.

Die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik n das Netz gestellte Webseite www.dns-ok.de prüft ob Ihr Rechner auch von dem Trojaner befallen ist.

Das Programm manipuliert die Domain Name Server DNS Einstellungen auf dem PC und greift damit in die Übersetzung des Domainnamens z.B. www.linden-entdecken.de auf die dazu gehörige IP Adresse ein. Damit kann dann der Angreifer den Datenverkehr gezielt auf eine falsche Webseite umlenken um beispielsweise Bankdaten auszuspähen.


Mittwoch, 11. Januar 2012
Fischerinde

Fischerinde

Wir machen aus Liebe Musik
aus Liebe zur Musik
aus Liebe zum Ganzen
Liebe ist das stärkste Gefühl
es zum Klingen zu bringen
ist unser Ziel.
(Fischerinde)

Am Samstag, den 14.01.2012 um 20 Uhr, lädt das Team von soul side linden zu einem besonderen Konzert von Fischerinde in die Bennokirche in Hannover-Linden (Offensteinstraße 4) ein. Fischerinde - das sind Achim Rinderle und Jens Fischer, die uns an diesem Abend mit Zen-Klarinette und Dulcimer auf eine musikalische Reise in die orientalische Welt entführen. Ihre Musik beeindruckt durch eine außergewöhnliche Melodik, verziert mit klangvollen und zarten Stilelementen. Beide sind als freischaffende Musiker bereits seit Jahren in verschiedenen Projekten engagiert und haben als Duo Fischerinde auch eine gemeinsame CD produziert.

Herzliche Einladung zum Konzert! Der Eintritt ist frei.

www.fischerinde.de

Weitere Informationen unter: www.soul-side-linden.de
Zeit: Samstag, 14.01.2012, 20.00 Uhr
Ort: Kirche St. Benno, Offensteinstraße 4, 30451 Hannover-Linden
Eintritt frei!


Mittwoch, 11. Januar 2012

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Linke Bezirksratsfraktion Linden-Limmer lädt sie am Donnerstag, den 19. Januar 2012, ab 19 Uhr in die Gaststätte Zum Stern, Weberstraße 28 zu einer BürgerInnenversammlung ein.

Die BürgerInnenversammlung besteht aus einem Informationsteil, in dem wir die Interessierten über unsere Vorhaben informieren, und einem Diskussionsteil, der den Anwesenden die Möglichkeit bietet, ihre Meinungen, Wünsche und Ideen und Erwartungen an uns zu formulieren.

Mit freundlichen Grüßen
Dirk Machentanz, Fraktionsvorsitzender


Mittwoch, 11. Januar 2012
Ausbildungsinformationsbörse

Dieser feste Bestandteil in der beruflichen Orientierung für Jugendliche ist ein Baustein in den entsprechenden Arbeitsbereichen der o. g. sozialen Einrichtungen.                               

Neben der persönlichen Beratung der Jugendlichen in den Einrichtungen, der Akquise freier Ausbildungsstellen und der Unterstützung beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen ist die Börse eine sinnvolle Ergänzung, um Betriebe, Schulen, Einrichtungen, Berufe und Weiterbildungsmöglichkeiten kennen zu lernen.

Die teilnehmenden Betriebe, Initiativen und Berufsbildenden Schulen können Sie dem beigefügten Plakat entnehmen.

Zeitgleich wird die 15te Ausgabe unserer  Ausbildungsplatzbroschüre ALi veröffentlicht, mit einer umfangreichen Auflistung von Betrieben mit freien Lehrstellen, recherchiert von Schülern und Schülerinnen des Schulzentrums Badenstedt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Börse ankündigen und möchten Sie hierzu ganz herzlich einladen.

Die ALi - Börse 2012 findet statt am Mittwoch, den 25. Januar 2012, von 9.00 bis 13.00 Uhr, im Schulzentrum Badenstedt, Plantagenstr. 22, 30455 Hannover.

Anmeldungen für Schulklassen im Sozial-Center Linden unter der Nummer T.: 4582272.

Weitere Infos unter: www.ali-linden.de


Dienstag, 10. Januar 2012

Die üstra hat zwischen 1938 und dem Ende des Zweiten Weltkriegs 788 Zwangsarbeiter aus West- und Osteuropa beschäftigt, die unter härtesten Lebens- und Arbeitsbedingungen den Nahverkehr in Hannover während des Zweiten Weltkriegs aufrechterhalten mussten. Auch jüdische Mitbürger wurden zur Zwangsarbeit im Nahverkehr gezwungen und waren den Schikanen und Misshandlungen von Mitarbeitern und Vorgesetzten bei der üstra ausgesetzt. Untergebracht waren die Zwangsarbeiter in zahlreichen Lagern, die die üstra im ganzen Stadtgebiet unterhielt. Dies sind Ergebnisse einer Studie der hannoverschen Historikerin Janet Freifrau von Stillfried, die die üstra herausgegeben und heute in Hannover der Öffentlichkeit vorgestellt hat.

Das Buch mit dem Titel „Ein blinder Fleck. Zwangsarbeit bei der üstra 1938 bis 1945" zeichnet die Rolle und das Selbstverständnis der üstra als Teil des nationalsozialistischen Wirtschafts- und Herrschaftssystem im Dritten Reich nach. So erhielt das Unternehmen im Juli 1940 das „Gaudiplom für hervorragende Leistungen". Die Arbeitnehmerschaft der üstra wurde - ihrer Gewerkschaften beraubt - als „Gefolgschaft" in der Deutschen Arbeitsfront gleichgeschaltet.

Bericht von h1

Kamera: Ana Otstavnova
Redaktion: Sören Köpke 

http://www.youtube.com/watch?v=2_p_JEpdKuw

Der Einsatz jüdischer sowie ost- und westeuropäischer Zwangsarbeiter bei der üstra wird anhand historischer Fotodokumente sowie zahlreicher Schilderungen von Augenzeugen und Opfern eindrücklich und ergreifend geschildert. Auch die Rolle der üstra als Transportmittel beim Einsatz von Zwangsarbeitern und bei der Deportation von Juden im Rahmen der „Endlösung" wird in der Studie untersucht.

„Die üstra wird in diesem Jahr 120 Jahre alt", erklärte André Neiß, der Vorstandsvorsitzende der üstra, die Motive des Unternehmens, „bei der Vorbereitung zu diesem Jubiläum haben wir festgestellt, wie wenig wir heute - 66 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs - immer noch über die üstra im Dritten Reich wissen. Die Beschäftigung mit diesem dunkelsten Kapitel der Unternehmensgeschichte soll deshalb ganz bewusst am Beginn dieses Jubiläumsjahres stehen", betonte André Neiß. Man habe sich sehr gefreut, mit Freifrau von Stillfried eine auf diesem Gebiet sehr renommierte Historikerin gefunden zu haben. Sie hat die Studie vollkommen unabhängig abgefasst, die üstra hat ihr einen uneingeschränkten Zugang zum gesamten Unternehmensarchiv ermöglicht und sich ansonsten völlig auf die Rolle des Herausgebers beschränkt.

„Jede Beschäftigung mit der Nazizeit kann nur unter der moralischen Forderung ‚Nie wieder!‘ stehen," erklärte Wilhelm Lindenberg, im Vorstand der üstra verantwortlich für Betrieb und Personal. „Die Studie soll heutige und künftige Generationen von Beschäftigten der üstra ermahnen, unsere freiheitliche Demokratie zu verteidigen und jeder Form von Rassismus eine klare Absage zu erteilen", betonte Lindenberg, „insbesondere unseren Auszubildenden legen wir dieses Buch ans Herz und werden die Beschäftigung damit im Rahmen der Ausbildung fördern."

„Diese Publikation wendet sich bewusst an Leser, die noch keinen genaueren Einblick in das Thema Zwangsarbeit haben", erklärte die Autorin Janet Freifrau von Stillfried bei der Präsentation. Daher gibt diese Veröffentlichung einen groben Überblick über die Formen der Verfolgung, deren Zusammenhänge und stellt den Bezug zur üstra und zur regionalen Perspektive her. „Ich wünsche mir, dass die Publikation als erster Schritt dient, dieses sehr komplexe Thema zu verstehen, sich dafür zu interessieren und sich weiterführende Vertiefungsebenen zu erarbeiten", sagte die Autorin.

Mit einer kleinen Ausstellung über die üstra im Dritten Reich, die ab Februar dieses Jahres an verschiedenen Unternehmensstandorten gezeigt wird, soll Mitarbeitern und Besuchern der üstra Einblick in dieses Thema gegeben werden.

Das Buch „Ein blinder Fleck. Zwangsarbeit bei der üstra 1938 bis 1945" von Janet Freifrau von Stillfried wurde von Michael Narten gestaltet und ist zum Preis von 16,95 Euro ab sofort im hannoverschen Buchhandel sowie im Kundenzentrum der üstra am Platz der Weltausstellung erhältlich.