Der Fuß- und Radweg, der von der Straße Am Lindener Berge in südöstliche Richtung abzweigt, bis zur Kirchstraße und ab hier über das südliche Teilstück der Kirchstraße bis zum Thöneweg führt, wird auf Grund einer Initiative des Stadtbezirksrat Linden-Limmer künftig Hiltrud-Grote-Weg heißen. Am 06. Oktober 2011 hat der Rat der Stadt die Umbenennung offiziell beschlossen.
Hiltrud Grote lebte seit 1964 im Stadtteil Limmer. In den siebziger und achtziger Jahren war sie Mitglied bzw. Vorsitzende des Schulelternrates der IGS Linden und hat sich im Rahmen von Elternarbeit, unter anderem durch die Leitung von Seminaren für die Elternvertretungen, aktiv für die Belange dieser Schule eingesetzt. Man kann Hiltrud Grote als Vorkämpferin der Gesamtschulbewegung in Hannover bezeichnen. Von 1974 bis 1981 war Hiltrud Grote Sprecherin der Eltern in der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule Niedersachsen und hat auch im Bundesvorstand der Gesamtschulen mitgewirkt. Hiltrud Grote, die dem Stadtbezirksrat Linden-Limmer seit seiner Gründung im Jahr 1981 angehörte, war – in der Nachfolge von Werner Strohmeier – die erste Bezirksbürgermeisterin Hannovers und leitete in dieser Funktion den Stadtbezirksrat Linden-Limmer vom 27. Januar 1988 bis zum 18. November 1996. Hiltrud Grote verstarb am 03.Oktober 2010 im Alter von 73 Jahren. Die Fuß- und Radwegverbindung soll nach ihr benannt werden, um an ihr Wirken zu erinnern.
Der Stadtbezirksrat Linden-Limmer hat die Legendenschilder finanziert.
Die AWO Kita im Von-Alten-Garten wird ebenfalls in Kita Hiltrud-Grote-Weg umbenannt und bekommt die neue Anschrift Hiltrud-Grote-Weg 5. Der gegenüber liegende Spielpark Linden hat zukünftig die Adresse Hiltrud-Grote-Weg 6.
Die offizielle Benennung wird Oberbürgermeister Stephan Weil am Dienstag, dem 17. Januar 2012, 11.00 Uhr vornehmen. Treffpunkt: Kirchstraße in Richtung IGS Linden
Gestern gegen 02:20 Uhr hat eine 21-jährige Radfahrerin beim Zusammenstoß mit einem Taxi an der Velberstraße (Linden-Nord) schwere Verletzungen erlitten. Die Frau hatte offenbar die Vorfahrt des PKW missachtet.
Die 21-Jährige war gestern mit ihrem Damensportrad auf der Straße Schmuckplatz, aus Richtung Kötnerholzweg kommend, in Richtung Velberstraße unterwegs gewesen. Als sie diese in Richtung Ahlemer Straße überquerte, übersah sie offenbar das von rechts kommende, vorfahrtberechtigte Taxi. Der 43 Jahre alte Fahrer hatte mit dem Mercedes die Velberstraße, aus Richtung Kötnerholzweg kommend, in Richtung Limmerstraße befahren. Das Auto kollidierte mit der von links kreuzenden Radfahrerin. Die 21-Jährige stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte sie zur stationären Behandlung in eine Klinik. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von rund 2 000 Euro. / ste, krä
Die Kommission Sanierung Limmer tagt am Montag, dem 16. Januar 2012, 19 Uhr, im Gemeindesaal der St. Nikolaikirche, Sackmannstraße 27, 30453 Hannover, öffentlich.
Mitglieder und Freunde der SG 74 und der kooperierenden Vereine sind – wie jedes Jahr - herzlich eingeladen zur traditionellen Neujahrsbegegnung am Sonntag, den 5. Februar 2012 ab 11.00 Uhr im Clubhaus.
Ein schmackhaftes Frühstück-Buffet in gemütlicher Runde am Jahresanfang. Und danach ein Spaziergang rund um die Graft? Zum 5 jährigen Jubiläum von Karin Rosins Gastronomie bei der SG 74 bleiben die Kosten für das Frühstück konstant: pro Person 11 €.
Anmeldungen bitte bis zum 30.01.2012 bei der Geschäftsstelle SG von 1874, www.sg74.de, Tel & Fax: 05 11 - 71 72 98, info@sg74.de oder Rosin´s Gastronomie, Tel. 0511-7032 08, geöffnet Mo., Mi. - Fr. ab 16 Uhr, Sa. und So. nach Bedarf, auch private Feiern.
Die Altbauten am Allerweg in Hannover-Linden wurden mit proKlima-Unterstützung energetisch modernisiert.
Die Angebote des enercity-Fonds sind mit Neuerungen ins Jahr 2012 gestartet
Der enercity-Fonds proKlima hat seinen Förderkatalog erweitert und die Bedingungen für die Antragsteller verbessert. Das Förderprogramm "proKlima-Altbau" berücksichtigt seit diesem Jahr beispielsweise auch Innendämmungen. "Bei der energetischen Modernisierung sind eigentlich Außenwanddämmungen die erste Wahl, um Heizenergie zu sparen", erklärt proKlima-Geschäftsführer Harald Halfpaap. An zahlreichen Gebäuden im Fördergebiet sei jedoch eine Außenwanddämmung, beispielsweise aus Denkmalschutzgründen, nicht möglich. Damit auch diese Häuser besser gedämmt werden, bezuschusst proKlima jetzt auch Innendämmungen mit fünf Euro pro Quadratmeter plus Zuschuss für die Qualitätssicherung.
Eine weitere Änderung betrifft die Energieberatung: Bisher war der Zuschuss für den "Energielotsen Altbau" an die Umsetzung von mindestens einer energetischen Modernisierungsmaßnahme gekoppelt. Ab 2012 verzichtet proKlima auf diese Bedingung, um den Anreiz für potenzielle Modernisierer zu erhöhen. proKlima übernimmt bei Einstiegs- und Umsetzungsberatungen 75 Prozent der Kosten. Der Energielotse hilft als unabhängiger Berater bei einer gewerkeübergreifenden Planung von Energiesparmaßnahmen. Übrigens: Das neue Förderprogramm "proKlima-Altbau" kann jetzt auch für Wohn- und Vereinsgebäude in Anspruch genommen werden, die nach dem 1. Januar 1995 errichtet wurden.
Solarenergie: proKlima fördert Beratung durch PV-Lotsen
Immer mehr Hauseigentümer lassen eine Photovoltaikanlage installieren, um aus Sonnenenergie Strom zu produzieren. Ein solches Vorhaben sollte gut und professionell geplant sein. proKlima fördert deshalb erstmals die Beratung durch einen sogenannten PV-Lotsen mit 75 Prozent der Kosten. Der Photovoltaik-Fachmann kennt sich mit allen technischen Details und finanziellen Fragestellungen aus. Das neue Beratungsangebot aus dem Programm "proKlima-Erneuerbare" flankiert unter anderem eine Initiative der Stadt Hannover, die den Ausbau der Solarenergienutzung vorantreibt: So zeigt ein neu eingerichtetes Internetkataster unter www.solaratlas-hannover.de sämtliche Dächer Hannovers aus der Vogelperspektive. Anhand einer farblichen Markierung können die Eigentümer erkennen, ob ihr Haus für eine Solaranlage geeignet ist.
Außerdem hat proKlima die Zuschüsse für Solarwärmeanlagen angepasst. Hierdurch wird die maximale Kumulierungsmöglichkeit mit der Solarwärmeförderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erreicht. Auch die Zuschüsse für Holzheizungen wurden an die BAFA-Bedingungen mit einem maximalen Fördersatz angepasst.
Information und Service
Sämtliche Förderprogramme und -anträge des enercity-Fonds stehen im Internet unter www.proklima-hannover.de bereit. Die Experten von proKlima sind montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr telefonisch über die Nummer (0511) 430-1970 erreichbar. Die Zuschüsse des enercity-Fonds gibt es für Maßnahmen im Gebiet der Städte Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze.
Veranstaltungsreihe „Region im Dialog“ im Haus der Region - Podiumsdiskussion über den Ausbau der Stadtbahnstrecke D in Hannover Hannover
In der Innenstadt Hannovers ist der Ausbau der Stadtbahn seit vielen Jahren weitgehend abgeschlossen. Lediglich für die sogenannte Stadtbahnstrecke D, die von den Linien 10 und 17 befahren wird, konnte bisher keine Lösung gefunden werden. Die Region Hannover hat eine Vorzugsvariante mit einem Streckenverlauf an der Oberfläche und einem neuen Endpunkt am Raschplatz entwickelt. Dabei haben sich die beteiligten Verwaltungen von Region, Infrastrukturgesellschaft, Landeshauptstadt, üstra und RegioBus Hannover zusammen mit Prof. Meyfahrt aus Kassel auch intensiv mit der Frage des geeigneten Systems beschäftigt: Denkbar ist neben der Beibehaltung des Hochflursystems - wie bei den bestehenden Stadtbahnstrecken - die Einführung des für Hannover neuen Niederflursystems.
In einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Freitag, 13. Januar 2012, Beginn: 16.00 Uhr, Haus der Region, Sitzungssaal, Eingang: Hildesheimer Straße 18, Hannover werden die unterschiedliche Planungsansätze für die D-Linie und die Ergebnisse des Bewertungsverfahrens vorgestellt. Auf dem Podium und mit dem Publikum diskutieren: Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz von der Region Hannover, Hannovers Stadtbaurat Uwe Bodemann, der Vorstandsvorsitzende der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe, André Neiß, und Prof. Rainer Meyfahrt, Experte für Niederflurbahnen aus Kassel.
Moderation: Bernd Haase, Redakteur der Hannoversche Allgemeinen Zeitung.
Der Eintritt ist frei.
Balkonbrand
Kurz vor Mitternacht - gegen 23:25 Uhr - ist es auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Behnsenstraße zu einem Brand gekommen. Es ist niemand verletzt worden.
In Abwesenheit des 27-jährigen Mieters war es gestern auf dem Balkon seiner Wohnung im zweiten Obergeschoss zu einem Brand gekommen. Nachbarn hatten das Feuer bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Nach ersten Informationen wurde dabei insbesondere Kunststoffmobiliar zerstört. Darüber hinaus in Mitleidenschaft gezogen: Balkondecke und Hausfassade. Die Brandursache ist zurzeit noch ungeklärt. Auch die Höhe des Schadens steht momentan noch nicht fest.
Brennender Container beschädigt Kindertagesstätte
Gegen 03:50 Uhr ist es am Haspelfelder Weg zum Brand eines Müllcontainers gekommen.
Heute Morgen war ein an einer Kindertagesstätte stehender Müllcontainer in Brand geraten. Ein Passant hatte den brennenden Behälter bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Diese konnte das Feuer - die Flammen hatten bereits auf ein Holzfenster der "Kita" übergegriffen - löschen, noch bevor sich dieses auf weitere Teile des Gebäudes ausbreiten konnte. Eine Schadenshöhe steht zurzeit noch nicht fest.
Ist damit ein Rundum-sorglos-Schutz gegen Feuer gegeben?
Einmal im Monat lädt der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) SeniorInnen zu der Reihe "Informationen am Mittwoch" ins Veranstaltungszentrum in der Ihmepassage 5, Eingang über Blumenauer Straße, ein. Hier haben SeniorInnen die Möglichkeit, Fachleute zu verschiedenen Themen zu befragen.
Am 18. Januar, 14 bis etwa 16 Uhr, gibt es Informationen und Tipps zum Kauf und Einsatz von Rauchmeldern, zu weiteren Brandschutzmaßnahmen und zum Verhalten im Brandfall. Denn: Ohne die Vorsicht und Achtsamkeit der EinwohnerInnen wären die Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr noch häufiger im Einsatz.
Es referiert Michael Hinz von der Feuerwehr Hannover, zu deren Dienstleistungen neben dem abwehrenden der vorbeugende Brand- und Gefahrenschutz, Hilfeleistungen, Rettungsdienst und Zivil- und Katastrophenschutz gehören. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 168-45195.
Linden Wetter
Lindenspiegel Aktuell
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