Ein 15 Jahre alter Junge steht im Verdacht, in der Nacht zu Sonntag gegen 05:00 Uhr in ein Geschäft an der Fössestraße (Linden-Mitte) eingebrochen zu haben. Die Polizei hat ihn in der Nähe des Tatortes gestellt und Diebesgut gefunden. Er ist seiner Mutter übergeben worden.
Anwohner der Fössestraße hatten zunächst eine Knall gehört, aus dem Fenster geschaut und eine Person in Richtung Rampenstraße davonlaufen sehen. Sie alarmierten die Polizei, die eine eingeschlagene Schaufensterscheibe an einem Geschäft an der Fössestraße feststellte. Während der Fahndung entdeckten die Beamten kurz darauf den Tatverdächtigen an der Konkordiastraße in einem Gebüsch liegend. Der Junge versuchte noch zu flüchten, wurde aber von den Polizisten gestellt. In dem Busch, in dem er sich versteckt hatte, fanden die Beamten einen Rucksack mit Gegenständen auf, die offensichtlich zuvor aus der Auslage des Geschäftes entwendet worden waren. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 15-Jährige in die Obhut seiner Mutter entlassen. Bisher ist er polizeilich nicht in Erscheinung getreten. / tr
Am Sonntag, den 15.04.2012 öffnet das Sonntagscafé mit „Dach-Kammer-Konzert“ im Ahrberg-Viertel, Marta-Wissmann-Platz 3 um 14:00 Uhr
Das musikalische Programm heißt: Ein Lied geht um die Welt
Es singt Jürgen Meyer (Tenor) begleitet von Assia Livchina (Piano)
Wie immer beginnt das Programm um 15:00 Uhr, Eintritt ist frei.
Ostersamstag, 07.04.2012, 18:00 Uhr KGV Tiefland e.V.
Festplatz "Am Ihlpohl 11", 18-22 Uhr
Ostersamstag, 07.04.2012, 19:00, Kolonie Ihlpohl II,
Parkplatz West, am Ihlpohl - Speisen und Getränke wie immer ganz nostalgisch.
Ostersamstag, 07.04.2012, 19:00 Uhr, KGV Limmer e.V.
Vereinsgelände Richard-Partzsch-Weg 55, 19-22 Uhr
Ostersamstag, 07.04.0212 ,19:00, KGV Eintracht e.V. Hannover-Linden
Vereinsgrundstück „Am Ihlpohl 20“, 19-21 Uhr
Ostersamstag, 07.04.2012, 19.00 Uhr, Ev.-luth. Kirchengemeinde Linden-Nord
Feuerkörbe, Bratwurst und Getränke vor der Bethlehemkirche.
Ostersamstag, 07.04.2012, 19:00 Uhr, Arbeitsgemeinschaft Limmerscher Vereine,
Festplatz Ratswiese an der Wunstorfer Straße
Die
Stände - Würstchen, Schmalzbrote, antialkoholische Getränke und Bier -
werden von den Vereinen der Arbeitsgemeinschaft betreut. Das gilt auch
für das Aufschichten, Entzünden und Löschen des Osterfeuers sowie das
Entsorgen der Asche.
Ostersamstag, 07.04.2012, 19:00 Uhr Sportgemeinschaft von 1874
In der Steintormasch 48 -
Essen vom Grill und Getränke an der Graft
Ostersonntag, 08.04.2012, 18:00 Uhr, Faust Lichterloh
Im Biergarten Gretchen wird der Winter abgefackelt.
Spielplatz "SpielWelten" an der Haltestelle Nieschlagstraße in Linden-Mitte: Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen bei der Planung ist gefragt
Der Spielplatz an der Ecke Beethovenstraße/Davenstedter Straße soll nach Beschluss des Bezirksrats Linden-Limmer modernisiert und umgestaltet werden. An einem ersten Beteiligungstermin Mitte März in der IGS Linden haben rund 30 interessierte AnwohnerInnen und Betroffene teilgenommen.
Den nächsten Termin gibt es am Donnerstag, dem 19. April, 16 Uhr, im kargah-Haus, Zur Bettfedernfabrik 1, zu dem insbesondere Jugendliche und Kinder eingeladen sind. Sie sollen zum kreativen Mitwirken in verschiedenen Arbeitsgruppen gewonnen werden. Steinbildhauerei, Keramikmosaiken, Graffitimalereien und handwerkliche Betätigungsfelder werden den Jugendlichen und Kindern zum Mitmachen angeboten. Dabei wirken Künstler und Baufachleute mit, so dass eine fundierte Betreuung gesichert ist.
Am Ende soll ein Gesamtkunstwerk entstehen, das durch viele schöpferische Beiträge und unterschiedliche kulturelle Zitate den Stolz auf das gemeinsam Geschaffene in den Vordergrund stellt. Ein interkultureller Stadtteilspielplatz, der auf Grund seiner Besonderheiten eine gemeinsame Identität für die verschiedenen kulturellen Gruppen des Stadtteils stiften soll.
Das Projekt "SpielWelten" wird von unterschiedlichen Projektpartnern getragen. Dabei sind unter anderem der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, der den Spielplatz unterhält und mit seiner Ausbildungskolonne auch die Bauarbeiten für die geplante Umgestaltung durchführen wird. Weiterhin das Netzwerk ALBuM, ein Zusammenschluss unterschiedlicher Institutionen und Träger, deren ursprüngliches Ziel eine Arbeitsmarktoffensive für MigrantInnen im Wirtschaftsraum Hannover war und auch weiterhin ist (z. B. mit dem städtischen Fachbereich Bildung und Qualifizierung, Verein kargah, Bund türkisch-europäischer UnternehmerInnen BTEU e.V., Bildungsverein Soziales Lernen und Kommunikation).
Gemeinsames Lernen und der Austausch kultureller Erfahrungen und Besonderheiten der bunten Bewohnerschaft aus Linden spielen deshalb eine wichtige Rolle bei diesem Projekt.
Am Samstag, den 14.04.2012 bietet der AWO Ortsverein
Linden-Limmer den
Tanztee unter der Leitung von Helene und Hermann Wille an.
Der Tanztee findet statt im Seniorenzentrum Ihme-Ufer, Ottenstr.
10.
Um 14.30 Uhr sind tanzfreudige Senioren herzlich eingeladen.
Wer bei Kaffee und Kuchen nur zuschauen möchte, ist ebenfalls
herzlich willkommen.
Neue Ausstellung im Küchengartenpavillon: Alexander Jonischkies „Collagen - Ausgewählte Materialbild
Quartier
e. V. zeigt vom 1. April bis 2012 im Küchengartenpavillon auf dem
Lindener Bergfriedhof eine neue Ausstellung: „Collagen -
Ausgewählte Materialbilder" von Alexander Jonischkies.
Alexander Jonischkies wurde 1926 im Memelland geboren. Nach dem Krieg besuchte er 1947 die Werkkunstschule in Hannover. Er wurde später u.a. Mitglied im Bund Bildender Künstler (BBK Hannover) und Mitglied der „Gruppe 7" in Hannover. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland zeugen von dem reichen Schaffen des Wahl-Lindeners.
Viele Menschen werfen Pappe oder Karton achtlos fort. Pappe oder Karton halten die meisten Betrachter für minderwertig, schließlich wird er überwiegend als Verpackungs- oder Füllmaterial genutzt. Alexander Jonischkies arbeitet mit diesem Material und gestaltet daraus kleine Kunstwerke.
Klaus Kowalski, Künstlerkollege der Gruppe 7 und Professor, hat diese Werkgruppe von Jonischkies besonders treffend beschrieben:
„Die gerissenen und geschnittenen Fetzen unterschiedlich braun getönter Papiere und Wellpappenresten sind zum Teil durchlöchert und abgeschabt. Hier und da sind sie mit schwarzen Karton hinterlegt. Bei Variationen dieses Vorgehens wurden gerade begrenzte Schnitzel und gefundene Kartonstücke so zusammengestellt, dass sie dem Betrachter unweigerlich Assoziationen an ein Dorf, ein Tor oder ein Landschaft entlocken, obwohl sie aus nichts anderem gemacht sind als aus achtlos herumliegenden Arbeitsresten! Diese Arbeiten sind also fast ohne jede Manipulation der Arbeitswirklichkeit entrissen und nur einer eminent sicheren Kompositionsfähigkeit unterworfen und so zu erstaunlich fantasievollen Gebilden gemacht worden.
Aus dieser Art des unmittelbaren Umgangs mit Vorgefundenem lässt sich für Alexander Jonischkies zweierlei feststellen: Erstens ist er bewundernswert sicher im Heraussehen und Aufgreifen einer Ästhetik, die dem alltäglich Lebenden in seinem Umfeld verborgen bleibt, so dass ich mich spontan an ein Wort Albrecht Dürers zur Kunstfindung erinnere, das - freilich meist falsch verstanden - immer gilt: „Wer die Kunst aus der Natur heraus kann reißen, der hat sie". Damit schließt er unmittelbar an das Vorhaben der documenta 11 an, deren eines erklärtes Ziel es ja war, den ehemals abgeschirmten Kunstbereich in ästhetisch interpretierbaren Alltagsmaterialien aufgehen zu lassen - ein durch und durch postmodernes Unterfangen also! Und zweitens muss man Alexander Jonischkies bescheinigen, dass er eine außerordentliche Gabe des Komponierens besitzt - also des beziehungsreichen Zusammenfügens von Alltagsabfällen - und sich damit gänzlich sicher im Bereich der Konkreten Kunst aufhält - und wer dächte dabei nicht an die so herausragend gut komponierten Bilder aus Fahrscheinen und anderem Alltagsabfall von Kurt Schwitters aus den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts!" taltet kleine Kunstwerke.
Die Bilder sind dienstags, freitags und sonntags von 15 - 17 Uhr zu sehen, der Eintritt ist frei.
Weitere Infos unter Ausstellung auf unseren Internet-Seiten: www.kuechengartenpavillon.de oder www.quartier-ev.de
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