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Weinhaus Feiter
Kochschule "Der Geschmacksverstärker"
Inhaber: George Feiter
Stephanusstr. 2
30449 Hannover
Tel: 0511 / 300 77 01
Stellungnahme des Bündnisses "Zukunft-Stadtbahn" zum Netzausbau
In der Diskussion, ob in der Region Hannover das zukunftsfähige Niederflur-Stadtbahnsystem eingeführt werden soll, wird in den letzten Wochen die Wirtschaftlichkeit der Niederflurlösung bezweifelt. Dabei wird ein wesentlicher Punkt bisher vernachlässigt: Die Fahrgast- und Einnahmeverluste bei einer Hochflurlösung.
Wenn in der Limmerstraße Hochbahnsteige angelegt werden sollen, müssen die Haltestellen verlegt werden. Die Haltestelle Küchengarten würde auf eine freie Fläche an der Spinnereistraße außerhalb der Limmerstraße verlegt. Die Haltestelle Leinaustraße würde Richtung Freizeitheim an die Pfarrlandstraße verschoben. Der Abstand zwischen den Haltestellen wächst, die Erschließung von Linden-Nord wird durch diese Verlegungen erheblich verschlechtert. Durch die Verlegung sind Fahrgast- und damit Fahrgeldverluste zu erwarten.
Dr.-Ing. Dieter Apel vom VCD hat diese Verluste nach verkehrswissenschaftlichen Methoden ermittelt. Nur bis ca. 300 Meter Fußwegentfernung (nicht Luftlinienentfernung) zur Haltestelle werden Bahnen und Busse in hohem Maß genutzt. Bei größeren Entfernungen fällt die Nutzungsintensität stark ab.
Das Ergebnis: Von den jährlich 4,2 Mio. Fahrgästen der sehr stark genutzten Haltestellen Küchengarten und Leinaustraße würden mindestens 10 bis 15 % bei einer Verlegung der Haltestellen vom öffentlichen Verkehr abwandern. Bei einem durchschnittlichen Erlös je Fahrgast von 1,- bis 1,20 Euro ist allein daraus mit einem jährlichen Erlösverlust für die Üstra bzw. die Region Hannover von mindestens 420 000 Euro bis zu 750 000 Euro zu rechnen.
Die Niederflur-Haltestelle am Küchengarten kann dagegen zweifelsfrei in ihrer heutigen attraktiven Lage bleiben. Bei der Haltestelle Leinaustraße als Niederflur-Station bezweifelt die Regionsverwaltung, dass sie am heutigen Standort bleiben kann, weil sich dort Einfahrten befinden. Nach Prüfung vor Ort sind wir jedoch überzeugt, dass auch für diese Niederflur-Haltestelle in heutiger Lage eine Lösung gefunden werden kann, bei der die Einfahrten, rechtssicher und bedarfsgerecht erhalten werden.
Auch die Haltestelle Ungerstraße würde im Fall "Hochflur" in eine unattraktive Randlage Lindens rücken und dadurch Fahrgäste verlieren.
Entlang der gesamten Strecke kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Hochbahnsteige können nur an den Enden über Treppen und Rampen erreicht werden, Niederflurhaltestellen dagegen auf voller Länge. Es entstehen in der Hochflur-Variante für viele Fahrgäste noch einmal Umwege.
Das gilt insbesondere für Mobilitätseingeschränkte. Sie können die Hochbahnsteige nur an der einen mit einer Rampe ausgestatteten Seite betreten. Kommen sie aus der entgegen gesetzten Richtung, entsteht ein zusätzlicher Umweg von ca. 70 Metern. Außerdem müssen sie 82 cm Höhenunterschied überwinden.
Die Einrichtung von Hochbahnsteigen an der gesamten Linie 10 führt zu mehr Umwegen, die den Fahrgast- und Fahrgeldverlust somit weiter erhöhen.
Niederflur-Haltestellen sind dagegen städtebaulich weitgehend problemlos anzulegen und wesentlich kostengünstiger zu bauen und zu unterhalten als Hochbahnsteige. Deshalb sind wir mit Prof. Meyfahrt der Meinung, dass berechnet werden muss, was es bringt in der Niederflurlösung die heutige Haltestelle Clevertor zu erhalten. Auch in der Kurt-Schumacher-Straße kann an der Herschelstraße in Abstimmung mit dem Einzelhandel eine zusätzliche attraktive Haltestelle angelegt werden. Wie Meyfahrt glauben wir, dass diese Haltestellen zusätzliche Fahrgäste und finanziellen Nutzen bringen können.
Die deutlich höheren Fahrgastzahlen und Erlöse der Niederflurvariante lassen auch ohne mögliche Netzerweiterung bereits erwarten: Niederflur ist auf der Linie 10 betriebswirtschaftlich überlegen!
Prof. Meyfahrt weist aber zu Recht noch zusätzlich darauf hin:
Für die Förderfähigkeit eines Projektes ist die volkswirtschaftliche Bewertung ("Kosten-Nutzen-Analyse"), nicht das betriebswirtschaftliche Ergebnis maßgeblich.
Die Fahrgastzahlen schlagen aber in der volkswirtschaftlichen Bewertung noch wesentlich stärker zu Buche als in den Einnahmen der Üstra. Das liegt daran, dass ein Teil der verlorenen Fahrgäste statt der Bahn das Auto nutzen würde und die zusätzlichen Abgase, Lärm und Unfallrisiken in die Bewertung einfließen.
Daraus wird deutlich: Bei einer vergleichenden volkswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Analyse Hochflur / Niederflur wird die Niederflurlösung klar überlegen sein.
Allein durch optimierte Haltestellenplanung lassen sich bereits die aus unserer Sicht überhöht veranschlagten Mehrkosten für die Einführung eines neuen Niederflur-Stadtbahnsystems aus der Vorlage der Arbeitsgruppe zum Systemvergleich mehr als ausgleichen.
Professor Meyfahrt stellt dazu heraus, dass sich die geringe Differenz der Unterhaltungskosten von Schienen und Fahrzeugen bei Hochflur oder Niederflur ohnehin in den standardisierten Ansätzen einer Kosten-Nutzen-Untersuchung kaum abbilden lasse. Damit würden die Vorteile durch die nur bei Niederflur mögliche optimierte Haltestellenplanung und den dabei immer möglichen kostengünstigeren Ausbau ohne teure Mittelbahnsteige noch stärker zum Tragen kommen.
Deshalb dürfte das Land nach einem solchen, differenziert vorgenommenen Vergleich nur die Niederflur-Lösung fördern.
Für das Bündnis "Zukunft-Stadtbahn",
Und Einzelpersonen wie
Dr. Dieter Apel (Stadt- u. Verkehrsplaner), Dr. Rudolf Menke (Verkehrsplaner), Prof. Dr. Eckart Güldenberg (Stadt- und Regionalplaner), Dr. Daniel Gardemin (Sozialwissenschaftler), Ernst Barkhoff (ehem. Ratsherr), Sonja Eick (ehem. Bezirksbürgermeisterin im Stadtbezirk Mitte)
"Von Zedern, Rosen & Kristallserail"
Erzählungen & Cello mit Ellen M. Kienhorst
Termin: Mittwoch, 23. Mai 2012, 19:00 Uhr
Ort: Hörsaal, KRH Klinikum Siloah
Wir freuen uns sehr, dass Ellen Maria Kienhorst wieder einmal mit ihrer Gabe des lebendigen und gewitzten Geschichtenerzählens bei uns zu Gast ist. Mit dabei: ihr Cello und eine neue Auswahl besonderer ´Kamhoevener-Erzählungen`: Elsa Sophia Kamphoevener (geb. 1878 in Hameln) lebte als Mädchen und junge Frau für einige Jahre in Konstantinopel, wo sie mit alttürkischen Nomadenerzählungen in Berührung kam. 1951 wurde sie vom Süddeutschen Rundfunk als Erzählerin ihrer Geschichten entdeckt und starb hochverehrt im Alter von 85 Jahren.
Ist es möglich, dass ein Zedernbaum im Schneesturm Heimat für höchste Erfüllung und zugleich größtem Verlust eines Bildschnitzers wird? Wozu nur soll ein junger Rosen-Bey an 16 verschleierten Mädchen schnuppern? Und was geschieht, wenn ein schöner Fischer - verliebt, ein Nichts vor Sehnsucht - sein Schicksal in die Hände bzw. Flossen eines Fisches legt? Die Antworten hierauf erfahren Sie von Ellen Maria Kienhorst - erzählt in der weisen, humorvollen und blumigen Sprache des Orients. Alle Patienten, Mitarbeiter, Besucher und Gäste sind herzlich eingeladen.
Eintritt frei - Spenden erbeten
KRH Klinikum Siloah
Roesebeckstr. 15
30449 Hannover
Telefon:
(0511) 927 2356
„Die Zukunft der Stadtbahnlinien im dicht bewohnten Innenstadtbereich liegt nicht in der Hochflurtechnik", ist Gerd Wach, geschäftsführender Vorstand des BUND Region Hannover, überzeugt. „Hochbahnsteige in engen und belebten Fußgängerzonen wie der Limmerstraße in Hannover-Linden sind eine städtebauliche Katastrophe und mindern die Attraktivität des urbanen Raumes erheblich", sagt der BUND - Vertreter. Die Aufenthaltsqualität der Einkaufstraßen leide durch die monströsen und unüberwindbaren Bahnsteige, Außengastronomie werde in den betroffenen Abschnitten unmöglich gemacht, Verkaufsstände, Bänke und sogar Bäume müssten verschwinden. „Mit den gewaltigen Betonriegeln ist der Flair einer lebendigen Limmerstraße, die von Jung und Alt zu Fuß als Einkaufsmeile genutzt wird, dahin", glaubt der Lindener.
Die zu Recht erwünschte Barrierefreiheit - die auch mit anderen Systemen wie etwa mit Niederflurbahnen und Niederflurbussen geschaffen werden könne - werde bei Hochbahnsteigen überdies mit neuen Einschränkungen und Behinderungen für Fahrgäste und Passanten erkauft. „Die Wege beim Ein- und Ausstieg in die Bahn werden deutlich länger, denn es gibt nur zwei Zugänge beim bis zu 80 Meter langen Bahnsteigkomplex. Dort fänden sich die Fahrgäste nicht selten in einem Pulk wieder", sagt Wach. Auch Radfahrer und Fußgänger würden durch die Verengung des Straßenraumes in ihrem Fortkommen behindert und nicht nur das: „Selbst die Rollstuhlfahrer brauchen manchmal Hilfe, um die Rampe hoch zu kommen", sagt der Lindener.
Nicht akzeptabel sei aus Sicht des Umweltverbandes außerdem die Vergrößerung der Haltestellenabstände oder ihre Verlagerung an die Ränder der stark frequentierten Einkaufsstraßen, wie es etwa für die Limmerstraße im Zuge des Neubaus Linie 10 (Ahlem-Aegidientorplatz) angedacht sei. „Ein Hochbahnsteig vor dem Heizkraftwerk am Küchengarten, ein Hochbahnsteig vor dem Freizeitheim Linden - das geht gar nicht. Der öffentliche Nahverkehr muss zu den Menschen und nicht umgekehrt!", erklärt Wach. Der BUND-Vertreter fordert ein Umdenken bei Planern, Politikern und den Verantwortlichen in den Nahverkehrsunternehmen. „Stadtbahnstrecken wie die Linie 10 sind eine Chance, zumindest in Teilen Hannovers von den teuren und verfehlten Hochbahnsteigen wieder weg zu kommen." Längst gebe es Alternativen, die wirtschaftlich vertretbar und städtebaulich und verkehrspolitisch eine deutlich bessere Wahl seien als der Bau von weiteren Hochbahnsteigen. „Hochbahnsteige sind Elemente des S- und U-Bahnbaus und haben im urbanen Stadtbild nichts verloren." Oberirdische Straßenbahnen dagegen stünden nicht grundsätzlich im Widerspruch zu einer lebendigen und lebenswerten Innenstadt. „Viele Metropolen Europas haben vorbildliche Tram-Systeme, die den modernen Mobilitätsansprüchen genügen und sich sehr gut ins Stadtbild integrieren."
In vielen Freibädern hat die Sommersaison schon begonnen. Wie wird die Sommersaison im Fössebad aussehen? Gibt es überhaupt noch eine Zukunft für das Bad?
Wie es um die Zukunft des Fössebades bestellt ist lesen Sie in der April Ausgabe des Lindenspiegel .
Gestern Abend gegen 18:00 Uhr ist es im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Deisterstraße (Linden-Süd) aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Brand gekommen. Die Polizei sucht Zeugen!
Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte eine 25-jährige Nachbarin das Feuer bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Aus bisher ungeklärter Ursache war das Feuer in einem frei zugänglichen Kellerverschlag ausgebrochen und hatte auf Elektroleitungen übergegriffen. Verletzt wurde niemand, eine Schadenshöhe kann noch nicht benannt werden. Beamte des Brandkommissariates werden den Geschehensort morgen untersuchen. Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu dem Sachverhalt machen können, sich mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer0511 109-5555 in Verbindung zu setzen. / tr
Hallo,
ich habe überlegt, ob ich mich zu meinen kaputten Fensterscheiben äußern kann, ohne, dass es zu sehr nach Rechtfertigung klingt. Denn rechtfertigen will und muss ich mich nicht. Ich möchte dazu Stellung nehmen.
Ich verstehe die Wut, die die Täter antreibt, sehr gut. Aber mit mir haben sie die Falsche getroffen.
Mir die Scheiben einzuschlagen, weil sie gegen Gentrifizierung sind, dafür fehlt mir das Verständnis, denn ich bin diejenige, die den Schaden hat. Ich wohne schon seit vielen Jahren in Linden und ich möchte mir hier eine Existenz aufbauen und den Leuten einen guten, angenehmen, fairen, ehrlichen Laden bieten. Eine kleine Eismanufaktur, mit viel Hingabe, Liebe und Charakter. Also dem, was in meinen Augen Linden auch ausmacht: Klein, mit viel Liebe und Cahrakter.
Ich möchte, dass sich die Leute - Mitarbeiter und Gäste - hier wohlfühlen. Von Freunden und Bekannten, die hier leben, erfahre ich viel Zuspruch und weiß, dass sie sich über meinen Laden sehr freuen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die mich unterstützen. Ich für meinen Teil bin mir sicher, unseren Stadtteil zu bereichern. Ich zerstöre nichts. Und ich freue mich darauf, hier in Kürze alle, die gutes Eis mögen, willkommen zu heißen.
In diesem Sinne...
Tanja Metz
Mit diesen planlosen und schlecht recherchierten Aktionen lasst ihr den Stadtteil jedenfalls in einem ganz schlechten Licht dastehen. In Linden lässt sich nicht einfach alles durchdrücken was in anderen Stadtteilen auf keinen Widerstand stößt. Am Beispiel der Diskussion über die Hochbahnsteige oder an der Rekordbeteiligung im Bezirksrat als es um die Schließung des Fössebades ging schön zu sehen. So etwas muss aber auch eine fundierte Grundlage haben und sollte auf keinen Fall in blindem Vadalismus enden wie bei den eingeworfenen Scheiben oder aufgebrochenen Türen in der ehemaligen PI West in der Gartenallee.
Achim Brandau
Nach Infromationen der HAZ kamen Politiker der rot-grünen Mehrheit in der Region gestern zu einem Krisengipfel zusammen. Es sieht so aus als wenn sich Regionspräsident Hauke Jagau mit seiner Ablehnung zur Bürgerbefragung durchgesetzt hat. Schon am 15. Mai könnte damit die Entscheidung über Hoch- oder Niederflur fallen.
Artikel lesen: www.haz.de