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Freitag, 30. Juli 2010 |
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Vom
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
erhält üstra eine Förderung in Höhe von 1,12 Millionen Euro für zehn
neue Hybridbusse. Die umweltfreundlichen Fahrzeuge sollen ab Mitte 2011
durch Hannover rollen und zum Klimaschutz beitragen. Damit setzt üstra
ihren Weg zu mehr Elektromobilität weiter fort.
Vorteile der Hybridbusse
„Hybridbusse für einen umweltverträglichen ÖPNV“
heißt das Förderprojekt, bei dem das BMU 20 Millionen Euro für
Verkehrsunternehmen in Deutschland vorhält. Die Umweltvorteile von
Hybridbussen überzeugen: Der Hybridbus hat zwei Elektromotoren und
einen Dieselmotor. Die Elektromotoren unterstützen den Dieselmotor beim
Anfahren, wenn die größte Energie benötigt wird. Während des Bremsens
wird Energie gewonnen, die in einer Batterie auf dem Busdach
gespeichert wird. So kann der CO2-Ausstoß um bis zu 29 Prozent auf
stark befahrenen Linien in der Innenstadt verringert werden. Außerdem
werden die Stickoxidemissionen der neuen Hybridbusse den EEV-Standard
unterschreiten. Die Busse sind darüber hinaus mit einem geschlossenen
Partikelfiltersystem ausgestattet. Dass diese Werte eingehalten werden,
hat der Test in Hannover gezeigt: üstra betreibt seit Sommer 2008 einen
Hybridbus und hat seinen Einsatz vom Fraunhofer Institut
wissenschaftlich begleiten lassen.
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Mittwoch, 19. Mai 2010 |
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Im UN-Jahr der "Biologischen Vielfalt 2010"
bieten viele Organisationen Wanderaktionen rund um das Thema an. Der
städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün beteiligt sich im Rahmen
der Veranstaltungsreihe "Grünes Hannover" an der bundesweiten Aktion
mit zwei Führungsangeboten am Sonnabend (22. Mai).
Um 10.30 Uhr geht es mit Roland Fuhrmeister in
die Eilenriede. Dort wird die Vielfalt der Baumarten im Stadtwald
erkundet. Treffpunkt ist am Zoo-Parkplatz.
Ab 15 Uhr wird Ulrich Schmersow einige
ausgesuchte Höhepunkte der biologischen Vielfalt am Kronsberg
präsentieren. Treffpunkt ist an der Endstation der Stadtbahnlinie 6
(Expo-Ost), Ausgang Ostseite.
Die beiden Führungen sind kostenlos, eine telefonische Anmeldung unter 0511 / 16 84 38 01 ist erforderlich.
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Montag, 17. Mai 2010 |
proKlima Jahresbericht 2009
enercity-Fonds proKlima legt Jahresbericht 2009 vor
Wissen, was proKlima bewegt: Im Jahresbericht 2009 zieht der enercity-Fonds Bilanz und gibt einen Ausblick auf neue Aufgabenfelder und Förderangebote. Außerdem informiert der Bericht über gesetzliche Regelungen und politische Entscheidungen, die den Klimaschutz beeinflussen.
Förderschwerpunkt Altbau
Im Mittelpunkt des Jahresberichtes steht die Förderbilanz von proKlima: Rund 3,1 Millionen Euro bewilligte der enercity-Fonds auf Basis der im Jahr 2009 angebotenen fünf Breitenförderprogramme. Dies entspricht der Breitenfördersumme von 2008. Erneut bildete die energetische Modernisierung den Förderschwerpunkt: Im Rahmen des Altbauprogramms bewilligte proKlima für 1.177 Anträge rund 1,8 Millionen Euro. Auch bei Passivhäusern setzte sich der positive Trend mit einer neuen Bestmarke fort: Über das Neubauprogramm bewilligte proKlima Zuschüsse für 75 Passivhaus-Wohneinheiten, darunter eine Seniorenwohnanlage der Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover (GBH) mit insgesamt 32 Einheiten. "Die anhaltende Nachfrage zeigt, dass unsere strengen Förderkriterien auf eine große Akzeptanz stoßen", konstatiert proKlima-Geschäftsführer Harald Halfpaap. Im Fördergebiet des enercity-Fonds sei es gelungen, hocheffiziente Standards erfolgreich im Markt zu etablieren. "Hierdurch tragen wir auch zur Stützung der regionalen Wirtschaft bei", so Halfpaap.
Besonders positiv ist die Entwicklung beim im Jahr 2008 eingeführten Förderbaustein "proKlima-Energielotse": Über das Altbauprogramm wurden im vergangenen Jahr 169 Energielotsen-Beratungen bewilligt, 2008 waren es 117. Die Erfahrungen von proKlima haben gezeigt, wie wichtig eine fortlaufende ganzheitliche Beratung beim Planen und Umsetzen von Baumaßnahmen ist. "Diese Ansicht teilen offensichtlich auch immer mehr Bauherren", freut sich Halfpaap.
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Montag, 10. Mai 2010 |
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Die Landeshauptstadt Hannover hat in
Zusammenarbeit mit der Stadtwerke Hannover AG - enercity - eine
20-seitige Broschüre zur Klima-Allianz 2020 herausgegeben. Die
Publikation gibt kurz und leicht verständlich eine Übersicht über
geplante bzw. bereits umgesetzte Klimaschutz-Maßnahmen. Viele Beispiele
aus den Bereichen der energetischen Sanierung von Gebäuden, dem
energieeffizienten Neubau, der erneuerbaren Energien, der Kraft-Wärme
Kopplung, der Energieeffizienz sowie der Motivation und Bildung
illustrieren einen lebendigen Prozess für den hannoverschen
Klimaschutz.
Die Allianz aus städtischen Großunternehmen,
der Wohnungswirtschaft und vielen gesellschaftlichen Multiplikatoren
wie Verbänden, Kirchen und Parteien hat 2008 ein umfangreiches
Klimaschutzaktionsprogramm aufgestellt, das das Ziel hat, 40 Prozent
CO2 bis zum Jahr 2020 einzusparen.
Die kostenlose Broschüre kann unter www.klimaallianz-hannover.de heruntergeladen
oder bei der Klimaschutzleitstelle der Landeshauptstadt Hannover unter
der Telefon-Nummer 0511/168-40683 bzw. unter der Email-Adresse klimaallianz2020@hannover-stadt.de bestellt werden.
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Donnerstag, 29. April 2010 |
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Ein offenes Forum für alles Interessierten.
Geplante TOPs:
1. Fenster nach Malawi. Michael von Studnitz. Reisende Werkschule Scholen
2. Aktuelle Informationen zur niedersächsischen Ehrenamtskarte und zum Förderfonds zur Anerkennung von Bürgerengagement. Dr. Werner Heye, Fachbereich Soziales.
3. ÖKOPROFIT HANNOVER - Gewinn für den Betrieb, die Umwelt, die Stadt und die Region. NN
4. Senior-Mentorinnen-Pool. Necla Saridemir-Hasoglu, Hannoverimpuls GmbH
5. Informationen aus dem Agenda 21-Büro: - Fairer Handel und die Millenniumsentwicklungsziele. Silvia Hesse
Kontakt:
Landeshauptstadt Hannover, Agenda 21-Büro, Silvia Hesse
agenda21@hannover-stadt.de, www.agenda21.de
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Freitag, 23. April 2010 |
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Sander: Niedersachsen schießt übers Ziel hinaus
Niedersachsenist deutscher Spitzenreiter sowohl bei Biogasanlagen
als auch bei der Windenergie, mit je 25 Prozent der bundesweit
installierten Leistung. „Fest steht schon jetzt: Niedersachsen wird
übers Ziel hinausschießen", erklärte Umweltminister Hans-Heinrich
Sander zum „15. Tag der Erneuerbaren Energien". Bis 2020 hat die
Landesregierung sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Erneuerbaren
Energien auf 25 Prozent am Gesamtenergieverbrauch zu erhöhen.
Bereits heute wird in Niedersachsen mehr als 22 Prozent des
Bruttostromverbrauchs aus Erneuerbaren Energien erzeugt. „Experten
gehen davon aus, dass dieser Wert bis zum Jahr 2020 auf ca. 80 Prozent
steigen kann. Und dabei sind nicht einmal die großen Potentiale der
Offshore-Windenergie vor der niedersächsischen Küste berücksichtigt",
betonte Sander.
Die Offshore-Windenergie ist das zentrale Element beim Umbau der
Stromerzeugung in Deutschland. „Niedersachsen schafft mit den
Kabeltrassen für die Netzanbindung, dem Leerrohrbauwerk auf Norderney
und der Hafeninfrastruktur die notwendigen Voraussetzungen", sagte
Sander. „Diese Investitionen zahlen sich nun aus." So wurde im
vergangenen Jahr die Errichtung des Offshore-Windparks "alpha ventus"
abgeschlossen und in den vergangenen Tagen mit dem Bau des ersten
kommerziellen Offshore-Windparks "BARD Offshore 1" begonnen.
Mittlerweile sind 17 Windparks mit einer Leistung von fast 6.000
Megawatt vor Niedersachsens Küste genehmigt. „Es geht zügig voran, die
Chancen der Offshore-Windenergie sind für Niedersachsen enorm."
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Montag, 19. April 2010 |
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Im Rahmen der Ausstellung "Rohstoffe für eine
gerechte Welt" veranstaltet das Agenda 21-Büro in Kooperation mit dem
Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. am Donnerstag (22.
April) im Neuen Rathaus einen Workshop zum Thema "Wir können auch
anders: Wie kann Rohstoffabbau mit sozialen Menschenrechten vereinbar
gemacht werden?"
Beginn 17 Uhr.
Gegen 19.30 Uhr wird in einer Podiums-diskussion die Frage "Gerechte Rohstoffnutzung - Chance oder Unmöglichkeit?" behandelt.
Interessierte sind herzlich eingeladen; die Veranstaltung ist kostenlos.
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Freitag, 16. April 2010 |
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Die Stadt Hannover hat sich als erste Kommune in Niedersachsen um den Titel „Fairtrade-Stadt" beworben.
Dieser Titel wird im Rahmen der Kampagne Fairtrade-Towns vergeben,
die weltweit in 18 Ländern durchgeführt wird mit mittlerweile über 795
Städten, darunter London, Brüssel, Rom, Kopenhagen, San Francisco und
Hannovers Partnerstadt Bristol. In Deutschland wurde die Kampagne von
Transfair e.V. im Januar 2009 gestartet. Der Verein Transfair e.V.
wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, benachteiligte Produzentengruppen in
sogenannten Entwicklungsländern zu unterstützen. Er vergibt das
Fairtrade-Siegel für Produkte, die in über 30.000 Supermärkten, Bio-
und Weltläden zu finden sind.
Die Stadt Hannover erfüllt alle Kriterien und wird am 3. Mai als
erste Kommune Niedersachsens öffentlich als Fairtrade-Town
ausgezeichnet.
Aus diesem Anlass möchten wir herzlich zur Auszeichnungsfeier einladen.
Veranstaltungsort: Neues Rathaus, Trammplatz 2, 30159 Hannover
Anmeldung bitte bis zum 26.04.2010 an:
hannover-handelt-fair [at] hannover-stadt.de
Kontakt
Landeshauptstadt Hannover
Agenda 21-Büro
Silvia Hesse
Tel. 0511 / 168 - 4 50 78
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