Die Stadt plant, 22 nicht an die
Fernwärmeversorgung angeschlossenen Heizzentralen in städtischen
Gebäudekomplexen mit Blockheizkraftwerken (BHKW) nachzurüsten.
Vorgesehen sind dafür vorwiegend Schulen mit Turnhallen, in denen auch
Vereinssport stattfindet. Wegen des Wärmebedarfs und der intensiven
Nutzung dieser Gebäude ist die Ergänzung der vorhandenen
Wärmeerzeugungsanlagen jeweils um ein BHKW mit 20 bis 50 kW Leistung
wirtschaftlich und ökologisch optimal. Jährlich eingespart werden
dadurch rund 90.000 Euro und 2.900 Tonnen CO2. Wirtschafts- und
Umweltdezernent Hans Mönninghoff stellte das Programm am Montag (1.
März) im Ausschuss für Umweltschutz und Grünflächen vor.
Die Dächer städtischer Gebäude sind bei
privaten Investoren hochbegehrt, um dort Fotovoltaikanlagen zur
Stromerzeugung zu errichten. Dies ist das Fazit eines Berichts, den
Wirtschafts- und Umweltdezernent Hans Mönninghoff am Montag (1. März)
im Ausschuss für Umweltschutz und Grünflächen gab. Insgesamt wurden
bisher auf städtischen Gebäuden 37 Solaranlagen zur Stromerzeugung
errichtet, davon die 18 größten mit insgesamt ca. 5.000 Quadratmeter
Modulfläche von privaten Investoren. Dafür investieren die Betreiber
rund zwei Millionen Euro und tragen zur Arbeitsplatzsicherung bei.
Unter den privaten Betreibern sind Bürgersolar-Fonds, Firmen und
Privatpersonen.
Der Dokumentarfilm ist ein kraftvolles Plädoyer für den sofortigen Umstieg auf erneuerbare Energien.
Ein Dokumentarfilm von Carl-A. Fechner
Kinostart: 18. März 2010
Der Dokumentarfilm DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY von Carl-A. Fechner steht für eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen. Wir müssen es nur tun!
Wie – das zeigt Fechners Film anhand beispielhafter Projekte und ihrer Vorkämpfer in zehn Ländern: Das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt steht in Deutschland und produziert mehr Energie, als es verbraucht. Erneuerbare Energien sichern Familien in Mali und Bangladesh über hautnahe Finanzierungsmodelle die Existenz. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und fördern neue Wege der Mobilität.
In vierjähriger Produktionszeit begleiteten Carl-A. Fechner und sein Team engagierte Prominente, sprachen mit Top-Managern, afrikanischen Müttern, Bankern und ambitionierten Aktivisten auf der ganzen Welt. Am Ende des hochaktuellen Films kann für alle ein neuer Anfang stehen: Die 4. Revolution – Energy Autonomy.
Installation einer Solarwärmeanlage (Foto: ProKlima)
Neuauflage der proKlima-Seminarreihe für Handwerker läuft an
Nach der hervorragenden Resonanz im Vorjahr geht die Fortbildungsreihe "Qualitätszirkel Solarwärme" im Februar erneut an den Start. Die aktuellen Schulungen für Handwerker haben verschiedene Schwerpunkte: proKlima-Ingenieur Dirk Hufnagel bietet in Hannover Trainings zu Förderprogrammen für Solarwärme und Heizungsmodernisierung an. Im Fokus stehen nicht nur die proKlima-Fördermittel, sondern auch Zuschüsse des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der KfW. Weitere Referenten behandeln Aspekte wie "Verlustarme Wärmespeicher" oder "Hochwertige Installationsqualität von Solarwärmeanlagen". Ebenfalls angeboten: Workshops zum Optimieren von Heizungsanlagen mithilfe des Computerprogramms Optimus.
Die Seminarreihe gibt Impulse zur Vermarktung von Solarwärmeanlagen. Denn ob sich Hausbesitzer zum Kauf einer Solaranlage entscheiden, hängt wesentlich von der kompetenten Beratung der Fachhändler und Handwerker ab. "Der Qualitätszirkel Solarwärme hat eine Gewinnsituation für alle im Blick: bessere Absatzchancen für das Handwerk, gute Beratung und fachlich optimal installierte Solaranlagen für Hausbesitzer", erläutert Harald Halfpaap, Geschäftsführer des enercity-Fonds proKlima.
Die Kosten betragen je nach Veranstaltung 25 bis 80 Euro pro Person. Das Programm steht ab Mitte Februar unter www.proklima-hannover.de bereit.
Die ökonomischen, ökologischen und sozialen
Folgen des globalen Klimawandels werden auch regional zu spüren sein.
Ein konsequentes, rechtzeitiges Handeln zur Reduzierung der
CO2-Emissionen ist daher auch in der Region Hannover notwendig. Die
Regionsversammlung hat als wesentlichen Schritt in diesem Prozess im
Juni 2009 die Umsetzung eines Klimaschutzrahmenprogramms beschlossen,
das eine 40-prozentige CO2-Reduktion in der Region bis zum Jahr 2020
zum Ziel hat. Damit werden auch die Ziele der Bundesregierung aktiv
unterstützt. Die gedruckte Version des Klimaschutzrahmenprogramms ist
jetzt auch als Broschüre bei der Region Hannover erhältlich.
Am (heutigen) Montag ist der niedersächsische Gewässerwettbewerb "Bach im Fluss" in Hannover gestartet. Der Wettbewerb richtet sich an Kommunen, Verbände, Vereine und an engagierte Menschen, die sich für die Entwicklung ihrer Fließgewässer einsetzen. Ausrichter sind das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz und die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens.
Wie stellt man eine Heizungsanlage ein, damit
sie so viel Energie wie möglich spart? Wie führt man Bauarbeiten aus,
damit besonders Ressourcen geschont werden? Der Aspekt Energie- und
Ressourceneffizienz spielt bei den Berufen am Bau eine immer größere
Rolle. Doch bisher gibt es in der Ausbildung von Dachdeckern,
Anlagenmechanikern, Maurern, Elektrotechnikern oder Glasern keine
Klarheit darüber, welche Kompetenzen im Hinblick auf Nachhaltigkeit die
zukünftigen Facharbeiterinnen und Facharbeiter in schulischen
Berufsbildungsangeboten erwerben müssen.
Ausstellung als Auftakt im Rahmen von "Frauen in der Einen Welt"
Die Auswirkungen globaler Erwärmung betreffen
schon heute das Leben vieler Menschen weltweit. Die Leidtragenden sind
oftmals Frauen, da sie meist für die Ernährung der Familie zuständig
sind. Doch Frauen sind zugleich wichtige Akteurinnen. Sie entwickeln
Anpassungsstrategien und Maßnahmen für einen nachhaltigen Schutz des
Klimas.
In der Ausstellung "Klimawandlerinnen", die bis
22. Februar im Bürgersaal des Neuen Rathaus zu sehen sein wird, werden
zwölf Frauen aus Bolivien, Deutschland und Tansania vorgestellt, die
sich mit Hartnäckigkeit und innovativen Ideen dem Klimawandel entgegen
stellen.
Neben der Ausstellung gibt es Begleitveranstaltungen zum Thema "Frauen in der Einen Welt".
So
gibt es am 3. Februar um 18 Uhr eine Buchvorstellung unter dem Titel
"Gleich, gleicher, ungleich - Paradoxien und Perspektiven von
Frauenrechten in der Globalisierung" von der Soziologin Dr. Christa
Wichterich. Die promovierte Soziologin, arbeitet als freie Publizistin,
Lehrbeauftragte an Universitäten und Gutachterin in der
Entwicklungszusammenarbeit. Sie ist Mitglied im wissenschaftlichen
Beirat von attac und bei Women in Development Europe (WIDE). Ihre
Arbeitsschwerpunkte: neoliberale Globalisierung und Gender,
Frauenbewegungen, internationale Frauenpolitik vor allem in Süd- und
Südostasien, Ost- und Südafrika. Am 9. Februar um 19 Uhr geht es um
"Verblühte Zukunft - Arbeitsbedingungen im Blumensektor Simbabwes". In
der Diskussionsveranstaltung mit Emma Mahlunge, Direktorin der Kunzwana
Women's Association, Simbabwe und Spiwe Chigwande, Arbeiterin der
Forest Lodge Flowers, Simbabwe mit FIAN (FoodFirst Informations- &
Aktions-Netzwerk) wird über die aktuellen Entwicklungen des
simbabwischen Blumensektors informiert. Daneben wird es im Rahmen der
Ausstellung "Klimawandlerinnen" einen Workshop "Klimaschutz durch
Atomenergie - keine gerechte Lösung" geben, dessen Termin noch bekannt
gegeben wird. Alle Begleitveranstaltungen finden ebenfalls im
Bürgersaal statt. Die Ausstellung wurde vom Verband Entwicklungspolitik
Niedersachsen (VEN) e.V. entwickelt und wird vom Agenda 21-Büro der
Landeshauptstadt Hannover präsentiert. Sie ist täglich von 9 bis 18 Uhr
im Bürgersaal des Neuen Rathauses zu besichtigen. Weitere Informationen
sind im zu erhalten im Agenda 21-Büro der Landeshauptstadt Hannover,
Trammplatz 2, 30159 Hannover, Tel:0511/168 45078. www.agenda21.de
Email:agenda21@hannover-stadt.de.