Von proKlima geförderte Vor-Ort-Termine helfen Haushalten beim Stromsparen
In der EU kommt seit dem 1. September 2011 auch die 60-Watt-Glühlampe wegen ihres hohen Stromverbrauchs nicht mehr in den Handel. Viele Verbraucher fragen sich nun, auf welche Alternativen sie setzen sollen. Wer in Hannover oder in einer anderen Stadt des proKlima-Fördergebiets wohnt, kann sich zu Hause durch einen von proKlima geschulten Stromlotsen beraten lassen und das Stromsparprogramm des enercity-Fonds nutzen. Der Experte informiert über die Einsatzmöglichkeiten energiesparender Leuchtmittel und ermöglicht den direkten Vergleich mithilfe einer Lichtleiste. Darüber hinaus gibt es beim Vor-Ort-Besuch weitere wertvolle Ratschläge, wie sich die Stromrechnung nachhaltig verringern lässt.
Rasches Handeln lohnt sich: "Wird nur eine 60-Watt-Glühlampe durch eine ebenso helle 15-Watt-Energiesparlampe ersetzt, lassen sich bei einer üblichen Lebensdauer von 10.000 Stunden bereits mehr als 100 Euro sparen", so proKlima-Geschäftsführer Harald Halfpaap. Zudem gibt es zahlreiche Modelle, die mit ihrer warmweißen Leuchtfarbe fast dem Licht einer Glühlampe entsprechen. Fürs Kinderzimmer empfiehlt Halfpaap, Modelle mit einer zusätzlichen Silikonhülle zu verwenden: "Sollte die Energiesparlampe zu Bruch gehen, kann das in sehr geringen Mengen enthaltene Quecksilber durch die Schutzhülle nicht austreten."
Eine weitere Alternative zur Glühbirne sind die besonders sparsamen Leuchtdioden (LED), die eine Lebensdauer von mindestens 30.000 Stunden haben. Die Anschaffungskosten sind jedoch deutlich höher als bei Energiesparlampen. Wenn kein Austausch durch Energiesparlampen oder LED-Leuchten möglich ist, bieten sich effiziente Halogenlampen mit Infrarotbeschichtung (IRC-Typen) an.
Einfach anrufen und Termin vereinbaren
Den persönlichen Stromlotsen sucht sich jeder Interessent auf einer Firmenliste selbst aus und vereinbart direkt einen Beratungstermin. Die Übersicht sowie Informationen zum Förderprogramm stehen im Internet bereit unter: http://www.proklima-hannover.de/stromsparen
Die einstündige Beratung kostet Interessenten nur 20 Euro. Denn vom Gesamtwert in Höhe von 160 Euro übernimmt proKlima mit 140 Euro den Hauptanteil. Jeder teilnehmende Haushalt erhält zusätzlich ein Starterpaket mit Stromsparprodukten wie abschaltbaren Steckerleisten oder Energiesparlampen. Damit refinanziert sich der Eigenanteil schnell.
Der enercity-Fonds sendet die Unterlagen zum Stromsparprogramm sowie die ergänzende Broschüre "Strom sparen - effiziente Tipps und Tricks" außerdem kostenlos per Post zu. Die Experten von proKlima sind montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr telefonisch unter (0511) 430-1970 erreichbar. Die proKlima-Zuschüsse gibt es im Gebiet der Städte Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze.
Im historischen Rathaus in Marburg wurden heute, 22.September, die fünf Sieger des Wettbewerbs "Hauptstadt des fairen Handels 2011" gekürt. Den ersten Platz belegte Bremen, den zweiten Platz errang Saarbrücken.
Die Stadt Hannover wurde ebenfalls von der Jury zu einem der diesjährigen Preisträger bestimmt und mit dem 3. Platz ausgezeichnet. Damit teilt sich Hannover die Platzierung mit Heidelberg. Marburg hatte 2009 den Titel errungen.
Seit 2003 richtet die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt alle zwei Jahre den Wettbewerb um die "Hauptstadt des Fairen Handels" aus. Mit dem Wettbewerb soll lokales Engagement zum Fairen Handel gewürdigt, Öffentlichkeit und Medien auf innovative Beispiele aufmerksam gemacht und zum Nachahmen anregt werden.
Am Wettbewerb "Hauptstadt des fairen Handels 2011" hatten sich 62 Kommunen mit insgesamt 851 Projekten aus ganz Deutschland beteiligt. An die fünf Preisträger werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 100.000 Euro vergeben. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.Oberbürgermeister Stephan Weil hat heute (19. September) etwa 20 regionale Betriebe ausgezeichnet, die in diesem Jahr an dem von der Stadt und Region Hannover geförderten ÖKOPROFIT-Programm teilgenommen haben. Nach einem intensiven und sehr engagierten Arbeitseinsatz haben alle Unternehmen die erforderlichen Kriterien erfüllt.
ÖKOPROFIT Hannover ist ein Beratungssystem für ökologische Optimierungen von Unternehmen und Organisationen in Hannover und Region. Die Stadt und die Region Hannover unterstützen mit ÖKOPROFIT Unternehmen bei der Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes. Mit kompetenter externer Unterstützung erarbeiten die Betriebe praxistaugliche, umweltfreundliche Maßnahmen. Zugleich verbessern sie ihre betriebswirtschaftliche Situation durch Einsparungen bei Energie, Wasser, Abwasser, Abfall, Emissionen, Roh-, und Betriebsstoffen.
ÖKOPROFIT hilft Unternehmen Kosten zu senken und für die ständig steigenden Anforderungen eines globalisierten Marktes fit zu machen.
Vor 20 Jahren wurde das Programm ÖKOPROFIT in Graz entwickelt und dient seither als Beispiel für Städte und Regionen weltweit. Hannover hatte als erste Stadt das Programm 2001 übernommen.
Seit dem Jahr 2000 haben sich mehr als 100 Betriebe aus der Stadt und der Region Hannover am ÖKOPROFIT-Programm beteiligt. Unter Federführung des Agenda21-Büros und der Wirtschaftsförderung der Stadt Hannover nahmen kleine wie große Unternehmen und Dienstleister, darunter Betriebe aus Industrie und Handwerk, Handel und Finanzwirtschaft, Gastgewerbe, öffentlichem Dienst und dem Pflege- und Gesundheitsbereich die Beratungs- und Schulungsangebote wahr.
Aus den fünf bisherigen Einsteigerrunden sind aktuell mehr als dreißig Betriebe in den ÖKOPROFIT-Klub eingetreten. Dort führen sie die umweltbezogenen, profitablen Verbesserungen in ihren Unternehmen fort und tauschen ihre Erfahrungen untereinander aus. In diesem Jahr steht der Klimaschutz mit seinen enormen Einsparpotenzialen an erster Stelle.
Statements:
"Mein Glückwunsch gilt allen ausgezeichneten Unternehmen. Die Ergebnisse des Ökoprofit-Wettbewerbs zeigen, wie groß umweltbewusstes Handeln mittlerweile in der hannoverschen Wirtschaft geschrieben wird", freut sich Oberbürgermeister Stephan Weil.
Silvia Hesse vom Agenda21-Büro erklärte anlässlich der Auszeichnungsveranstaltung: "Wir freuen uns auf die neuen interessierten Betriebe, die in die nun 10. Runde einsteigen werden. Der anwachsende Kreis der Unternehmen, die bereits teilgenommen haben, verdeutlicht die Akzeptanz und Wichtigkeit des Programms ÖKOPROFIT."
Zu den ÖKOPROFIT-Einsteigern 2011 gehören unter anderem der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.V, die Concordia Versicherungs-Gesellschaft, das Kastens Hotel Luisenhof und das Klinikum Region Hannover Wunstorf GmbH.
Beispielhafte ÖKOPROFITLER:
AS solar:
Ihr Plus-Energie
Gebäude als Gewerbeobjekt führt zu massiven Einsparmaßnahmen. Durch die
Sanierung des 1959 errichteten Telefunken Zweitwerks konnten hohe
Energieeinsparungen erzielt werden. Aus einer alten leerstehenden
Industrieruine wurde ein neues Gebäude mit Büro-, Fertigungs- und
Lagerbereichen nach vorbildlichen Energiestandards errichtet. Durch die
energetische Sanierung der Fassade auf Passivhausstandard, die Umsetzung
einer auf die reduzierten Lastverhältnisse angepassten Heizungsanlage
sowie die Integration einer Lüftungsanlage mit hocheffizienter
Wärmerückgewinnung konnte der jährliche Heizenergiebedarf von etwa 270
kWh/m² um mehr als 90 Prozent auf etwa 20 kWh/m² reduziert werden. Das
entspricht einer Einsparung von 1.300.000 kWh.
Kosteneinsparung: 203.000 Euro pro Jahr
Wurstbasar:
Die Kälteanlage
in der Produktion wurde komplett saniert und in den einzelnen Räumen
nach und nach umgestellt. Die Gesamtkosten für die Sanierung der
Kälteanlage betrugen bisher etwa 640.000 Euro. Durch die Sanierung
ergibt sich eine jährliche Einsparung von etwa 295.000 kWh Strom, das
entspricht 182.500kg CO2.
Kosteneinsparung etwa 40.000 Euro jährlich.
Im Rahmen der bundesweiten Fairen Woche vom 16. bis 30. September finden in Hannover zahlreiche Aktionen statt. Entsprechend dem diesjährigen Slogan "Fair ist mehr!" soll Lust auf das Ausprobieren der leckeren Vielfalt fair gehandelter Produkte gemacht werden.
Bis zum 23. September informieren Auszubildende der Berufsbildenden Schule Handel VerbraucherInnen über die Besonderheiten des fairen Handels. An Aktionsständen in Supermärkten und Einzelhandelsgeschäften werben sie dafür, fair gehandelte Waren zu kaufen.
Am 24. September lädt das hannoversche Faire-Woche-Bündnis unter dem Motto "Fesch und Fair" auf den Platz der Weltausstellung ein. Von 11 bis 16 Uhr können PassantInnen fair gehandelte Produkte testen, sich über den fairen Handel informieren oder ihr Wissen am Quizrad testen. Höhepunkt ist eine Modenschau, die zeigen soll, dass fair gehandelte Kleidungsstücke tatsächlich tragbar sind.
Am 30. September, dem Tag des Kaffees, werden sich der Gartensaal und das Rathaus-Kasino an dem Weltrekordversuch beteiligen, bundesweit mindestens 500.000 Tassen Fairtrade-Kaffee zu trinken. Bei der Aktion "Kaffee.Pause.Fair." kann jede/r mitmachen. Die Anmeldung ist unter der Internetadresse www.fairtrade-deutschland.de möglich. Eine Übersicht über alle Termine der Fairen Woche sowie weitere Informationen sind unter www.faire-woche.de erhältlich.
Hintergrundinformation:
Die Faire Woche feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto "Fair ist mehr" sollen neben fair gehandelten Produkten auch Aspekte wie Lebensqualität, Vertrauen, Gerechtigkeit und Perspektiven betont werden. Ziel ist es, Erzeugnisse zu bewerben, bei denen nachweislich soziale Standards eingehalten werden. Bundesweit rufen Weltläden, Aktions- und Jugendgruppen, Supermärkte und Einrichtungen der Verbraucherberatung auf, die Vielfalt fair gehandelter Produkte kennenzulernen.
Veranstalter in Hannover sind der Allerweltsladen, das Agenda 21-Büro der Landeshauptstadt Hannover, die Berufsbildende Schule Handel und der Wissenschaftsladen Hannover.
Der enercity-Fonds engagiert sich beim Ideenwettbewerb "StartUp-Impuls 2011"
Innovative Lösungen im Sinne des Klimaschutzes sind gefragt. Unternehmensgründerinnen und -gründer, die ein entsprechendes Konzept vorlegen, können im Rahmen des Wettbewerbs "StartUp-Impuls 2011" den Branchenpreis "proKlima" gewinnen. Der Branchenpreis ist eine von vier Preiskategorien, in denen Gründungsideen prämiert werden. Der enercity-Fonds proKlima unterstützt bereits zum siebten Mal den jährlichen Wettbewerb von hannoverimpuls und der Sparkasse Hannover. Das von proKlima gestiftete Preisgeld beträgt 15.000 Euro, dem Gewinner des Branchenpreises winken 10.000 Euro. "Wir suchen beim Branchenpreis Gründungen und Geschäftsideen, die mit neuen Produkten, Technologien oder Dienstleistungen eine nachhaltige Energienutzung vorantreiben", erläutert proKlima-Geschäftsführer Harald Halfpaap. Gewinner des Branchenpreises beim Vorjahreswettbewerb "StartUp-Impuls 2010" war ein Green-IT-Unternehmen: Die Firma "Meditatio Software" überzeugte mit einer En! ergiesparsoftwarelösung, durch die Unternehmen ihre Rentabilität und Nachhaltigkeit steigern können.
Im Rahmen von StartUp-Impuls stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern umfassende Beratungsangebote zur Verfügung. Dazu zählen spezielle Informationsveranstaltungen, ein erfahrener Unternehmensberater als persönlicher Coach über die Dauer des Wettbewerbs, Informationen per Podcast sowie ein professionelles Gutachten durch Experten. Einzige Bedingung für die Teilnahme ist die Umsetzung der Idee in der Region Hannover. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 2. Januar 2012. Die Prämierung findet im Februar des kommenden Jahres statt. Weitere Informationen und Anmeldung: www.startup-impuls.de
Auskünfte zum Branchenpreis gibt gern auch proKlima-Geschäftsführer Harald Halfpaap telefonisch unter der Nummer (0511) 430-3081 oder per E-Mail unter harald.halfpaap@enercity.de.
Stell Dir vor, es ist Klimaschutz und alle gehen hin. Diese Idee
wollen die Betreiber der Kaffeerösterei „24grad“ am Engelbosteler Damm
gemeinsam mit Michael Demus, Klimaschutz-Berater und Sprecher der
bündnisgrünen Stadtteilgruppe Hannover-Nord, am 17. September 2011
umsetzen. Die Café-Betreiber werden einen festgelegten Teil ihrer Einnahmen
vom 17.09. an ein Klimaschutz-Projekt in Lateinamerika spenden. Damit
die Spende besonders hoch ausfällt, rufen die Initiatoren des Carrot Mob
alle Hannoveraner auf, am Aktionstag zwischen 11.00 und 19.00 Uhr ihre
Kaffeebohnen bewusst im 24grad einzukaufen oder im Café Kaffee und
Kuchen zu genießen.
Michael Demus: „In Berlin und vielen anderen Städten hat es bereits erfolgreiche Carrot Mobs gegeben. Dabei kam es zu wahren Masseneinkäufen, weil viele Leute die Idee gut fanden – und einkaufen müssen sie ja sowieso.“ Durch den konzentrierten Einkauf entsteht ein weit höherer Umsatz, von dem ein festgelegter Anteil für eine gute Sache investiert wird. Oft wurde mit dem Geld der Klimaschutz gefördert, etwa durch eine energetische Modernisierung der Geschäftseinrichtung. „Wir haben uns in Hannover für das Regenwald-Schutzprojekt entschieden, weil das 24grad erst zwei Jahre alt ist, also relativ jung und seine Einrichtung ziemlich modern und energieeffizient. Dem Klima ist egal, wo geschützt wird.“
Der Begriff „Carrot Mob“ entstammt dem Bild der Karotte, die man dem
Esel vor die Nase hält, damit er sich bewegt. Demus: „Es ist eine Art
positiver Protest, quasi das Gegenteil von einem Boykott.“
Die Betreiber des 24grad, Dr. Jürgen Piechaczek und Markus Glaubitz
haben nicht lang überlegt, ob sie mitmachen: „Wir sind ja weit mehr als
ein Kaffeeausschank. Uns geht es vor allem um hochwertigen Kaffee sowie
soziale und ökologische Nachhaltigkeit – und dazu gehören für uns auch
gute Umweltbedingungen bei den Kaffeebauern vor Ort. Der Laden
profitiert natürlich auch von der Aufmerksamkeit und dem Werbeeffekt.“
Die Initiatoren rechnen mit großem Andrang. Daher werden die Lagerbestände aufgefüllt und alle Angestellten in Extra-Schichten die Gäste bedienen. Auch zusätzliche Sitzgelegenheiten werden am Aktionstag vorhanden sein.
An diesem Freitag findet weltweit und so auch in Hannover die Kunstaktion "Parking Day" statt. Dabei verwandeln Anwohner Parklücken in Miniparkanlagen. Auf diese Weise entstehen vielleicht auch am Samstag Plätze zum Kaffeegenießen.
Attraktive Fördermöglichkeiten von proKlima und BAFA sind kombinierbar
Hausbesitzer, die eine Solarwärmeanlage installieren wollen, sollten die Förderfristen im Blick behalten. Denn das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) senkt die Förderung von Solarkollektoranlagen ab 2012. Für eine thermische Solaranlage zur kombinierten Heizungsunterstützung und Trinkwassererwärmung beträgt der Zuschuss bis Ende 2011 noch 120 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche; 90 Euro sind es ab dem kommenden Jahr. Dies gilt für eine Anlagengröße bis zu 40 Quadratmetern. "Für einen Vier-Personen-Haushalt genügen meist schon fünf Quadratmeter Kollektorfläche, um mehr als die Hälfte des jährlichen Warmwasserbedarfs durch die Sonne zu decken", erklärt proKlima-Ingenieur Dirk Hufnagel. "Bei zusätzlicher Unterstützung der Raumheizung sollte maximal die doppelte Kollektorfläche installiert werden", so der Fachmann für Solarenergie.
proKlima fördert je nach Wärmeertrag
Die BAFA-Förderung ist mit den Zuschüssen des enercity-Fonds proKlima kombinierbar. Im Rahmen des Programms "proKlima-Erneuerbare" unterstützt der Klimaschutzfonds die Installation von Solarwärme- sowie Holzpellets- und Holzhackschnitzelanlagen. Die proKlima-Förderung ist eine Ertragsförderung, die nach dem ersten Betriebsjahr gezahlt wird. Sie beträgt 20 Cent pro Kilowattstunde Solarwärme und maximal 90 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche. Um den Ertrag zu erfassen, wird eine spezielle Messtechnik installiert, die proKlima mit 400 Euro bezuschusst. Darüber hinaus gewährt der enercity-Fonds Bonuszahlungen in Höhe von 700 Euro für den Einbau eines überdurchschnittlich gut gedämmten Wärmespeichers mit optimierten Rohrleitungsanschlüssen. Die Anträge für die diesjährigen proKlima-Förderprogramme müssen bis zum 31. Oktober 2011 gestellt werden.
Altbauförderprogramm interessant für Sanierer
Wer auf die Kraft der Sonne setzt, sollte auch die Gebäudehülle seines Hauses im Blick behalten. Ob Dämmung der Außenwände, des Daches oder der Einbau neuer Passivhausfenster - proKlima fördert im Rahmen des Altbau-Förderprogramms 2011 unterschiedliche Maßnahmen, die den Energieverbrauch verringern. Dazu gehört außerdem die Installation moderner Heizungstechnik oder einer Komfortlüftungsanlage. Angesichts des nahenden Winters bieten sich gerade jetzt Investitionen an.
Hilfreiche Ratgeber für Hausbesitzer, die ihr Gebäude sanieren, sind übrigens die von proKlima gelisteten Energielotsen. Dabei handelt es sich um Fachleute, die Hausbesitzer vom Projektbeginn bis zur erfolgreichen Umsetzung begleiten. Auch die Beratung durch die Energielotsen fördert proKlima.
Information und Service
Sämtliche Förderprogramme und -anträge des enercity-Fonds stehen im Internet unter www.proklima-hannover.de bereit. Die Experten von proKlima sind montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr telefonisch über die Nummer (0511) 430-1970 erreichbar. Die Zuschüsse des enercity-Fonds gibt es für Maßnahmen im Gebiet der Städte Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze.
Europas größte Null-Emissions-Siedlung nimmt Gestalt an: Im "zero:e park" in Wettbergen haben bereits mehrere Bauherren mit der Errichtung ihres Eigenheims begonnen, einige feierten bereits Richtfest. Während der erste Abschnitt des Baugebiets in vollem Gange ist, werden jetzt auch Grundstücksreservierungen für den zweiten Abschnitt entgegen genommen.
Bauinteressierte sind herzlich eingeladen, sich an den kommenden beiden Sonntagen (18. und 25. September) direkt vor Ort in Wettbergen, In der Rehre, von 11 bis 13 Uhr zu informieren. Wer stadtnah und klimaschonend in Passivhäusern wohnen möchte, kann beim EinFamilienHaus-Büro der Stadt Hannover (16 84 24 11), bei der Niedersächsischen Landgesellschaft mbH (NLG; 12 32 08 36) und der meravis Wohnungsbau- und Immobilien GmbH (4 96 02 26) über Bauplätze in Wettbergen Auskünfte einholen.
Die Besonderheit dieses Baugebiets ist die Passivbauweise aller dort entstehenden Gebäude, selbst der Supermarkt erfüllt alle Kriterien. Durch diesen Standard kann der Energieverbrauch und somit der Kohlendioxid-Ausstoß erheblich gesenkt werden. Der Rest-Energiebedarf und der Haushaltsstrom sollen über die Wasserkraftanlage Döhrener Wolle, die wieder aktiviert wird, klimaneutral gedeckt werden.
Bereits vor Baubeginn wurde das Konzept der Nullemissionssiedlung im letzen Jahr mit dem niedersächsischen Klimaschutzpreises "Klima kommunal 2010" ausgezeichnet. Während der zweite Bauabschnitt ab sofort für Grundstücksreservierungen geöffnet ist, sind im ersten Abschnitt noch wenige Restgrundstücke verfügbar.