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Bio & Fair

Mittwoch, 31. August 2011
Feierliche Plakatübergabe

Feierliche Plakatübergabe

SC Elite senkt Energieverbrauch um 85 Prozent

Mit Stolz konnten die Mitglieder und Verantwortlichen des SC Elite in Hannover am 30. August ihre energetisch sanierten Vereinsgebäude präsentieren. Der Verein hat seinen Energieverbrauch durch verschiedene Modernisierungsmaßnahmen, die über das regionsweite Projekt e.coSport gefördert wurden, um rund 85 Prozent gesenkt. Bürgermeister Bernd Strauch und der Geschäftsführer des Stadtsportbunds, Roland Krumlin, gratulierten dem Vereinsvorsitzenden Alfons de Becker sowie allen Mitgliedern zu der zukunftssicheren Investition in ihr Gebäude. Außerdem freut sich der Verein über einen Ausbau im Sanitärbereich, den der Bezirksrat finanziert und den der Verein in Eigenarbeit umgesetzt hat. Eigentlich sollte ursprünglich nur das marode Dach saniert werden, so Alfons de Becker. Diese Einzelmaßnahme sei aber nicht förderungsfähig gewesen. „Der Stadtsportbund hat uns deshalb geraten, uns um eine umfassende Beratung und Förderung über das e.coSport-Projekt zu bewerben“. Denn schließlich seien auch die fehlende Wärmedämmung und der hohe Energieverbrauch nicht länger akzeptabel gewesen.

Als Ergebnis der qualifizierten Beratung erhielten die Außenwände (16 cm) und das Dach (20 cm) eine Wärmedämmung. Die neuen Fenster haben eine Wärmeschutzverglasung, der vorhandene Fernwärmeanschluss erhielt eine neue Steuerung, die Heizkörper neue Ventile. Moderne, wassersparende Armaturen und Duschköpfe bringen einen echten Komfortgewinn für die Sportler. Zudem kann jetzt mit gutem Gewissen geduscht werden, denn das Wasser wird nun mit Fernwärme auf Temperatur gebracht. Mit all diesen Maßnahmen trägt der SC Elite zum Klimaschutz bei, denn die Umwelt wird so jährlich mit 8.500 kg CO2 weniger belastet. Das entspricht dem Verbrauch von zwei Einfamilienhäusern.

Die Dämmung stimmt

Die Dämmung stimmt

Ein großer Teil der Gesamtkosten in Höhe von rund 38.000 Euro wurde gefördert. Rund 20.400 Euro kamen von der Landeshauptstadt Hannover. Vom Stadtsportbund gab es 7.400 Euro. Die restlichen 10.200 Euro wurden über Eigenmittel und ein kleines Darlehen finanziert.

Damit ist der SC Elite einer von 43 Sportvereinen in Stadt und Region, die in den vergangenen Jahren ihre Vereinsgebäude ökologisch und ökonomisch sinnvoll modernisiert oder ihre Heizungsanlagen erneuert oder optimiert haben. Möglich war dies durch Unterstützung mit Rat und Geld aus dem Fördertopf des Projekts „e.coSport - Energetische Sportstättensanierung in der Region Hannover", einem gemeinsamen Projekt von Stadt und Region Hannover, den Sportverbänden von Stadt und Region sowie E.ON Avacon, dem enercity-Fonds proKlima und der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Region Hannover, die das Projekt koordiniert. „Die kostenlosen Beratungen durch qualifizierte Energieberater und die finanzielle Unterstützung durch das Gemeinschaftsprojekt fördern die Bereitschaft der Vereine, energetisch nachhaltig zu modernisieren", erklärt Eberhard Röhrig-van der Meer vom Umweltzentrum Hannover, der den Verein im Auftrag der Klimaschutzagentur beratend unterstützt hat. Dies sei allen Projektträgern ein wichtiges Anliegen, denn energetische Sanierungen der Vereinsgebäude haben Vorbildcharakter und sollen die Mitglieder zu energiebewusstem Handeln auch im privaten Bereich anregen. „Die Förderung durch das e.coSport-Programm war ein Glücksfall für unseren Verein und bedeutet eine große Entlastung für uns. Wir haben so dauerhaft geringere Betriebskosten und mehr finanziellen Spielraum für sportliche Aktivitäten", sagt der Vereinsvorsitzende de Becker.

Mehr zum Projekt "e.coSport - energetische Sanierung von Sportstätten" auf www.klimaschutz-hannover.de .


Dienstag, 30. August 2011

Der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat jetzt die Broschüre "Wer bietet was? - Ökologische Rundgänge, Führungen, Besichtigungen in und um Hannover" neu aufgelegt. Sie gibt einen Überblick über das regionale Angebot und präsentiert eine breite Palette interessanter Exkursionsziele zu den Themen Natur, Wasser, Energie, Abfall, Stadtentwicklung und Landbau. Insgesamt 30 verschiedene Einrichtungen sind vertreten und stellen ihr Angebot vor.

Die Broschüre "Wer bietet was - Ökologische Rundgänge, Führungen und Besichtigungen" gibt es ab sofort kostenlos in Bürgerämtern, Freizeitheimen, und Bibliotheken sowie im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün in der Langensalzastraße 17. Darüber hinaus steht sie im Internet unter www.hannover.de in der Rubrik der Rubrik Umwelt & Bauen zum Herunterladen zur Verfügung.


Mittwoch, 24. August 2011

Invasion in der Nacht und vor dem Morgengrauen

Kaum flügge geworden, sorgen manche junge Zwergfledermäuse in Hannover für Aufregung. In warmen Nächten suchen Zwergfledermäuse insbesondere in den frühen Morgenstunden neue Quartiere und können dabei durch offene Fenster in Wohnungen geraten.

In der vorletzten Nacht ist es in der List und der Oststadt zu insgesamt fünf Einflügen von Zwergfledermäusen gekommen, die zuvor in der Eilenriede auf Insektenjagd waren. Möglicherweise haben sich noch mehr Tiere in Wohnungen verirrt. „Zwergfledermäuse kommen vor allem in der Nähe der Eilenriede sowie in der Leinemasch in Wülfel, Ricklingen und Laatzen vor. Jetzt im August und noch bis September fliegen die mittlerweile selbständigen Jungtiere bei der Erkundung ihres Lebensraumes oft durch gekippte Fenster in Wohnungen ein. Dabei kann es zu regelrechten Fledermaus-Ansammlungen kommen, wenn die verirrten Tiere mit Ortungslauten ihre Artgenossen rufen", erläutert Elke Mühlbach, Fledermausexpertin des BUND Region Hannover: „Allerdings braucht sich davor niemand zu fürchten, denn keine unserer heimischen, ausschließlich insektenfressenden Fledermausarten stellt eine Bedrohung für uns Menschen dar. Gefahr besteht vielmehr für die jungen Fledermäuse. Auf ihrer Schlafplatzsuche ziehen sich die Tiere nämlich gerne z.B. in offene Gefäße wie leere Vasen zurück, die dann leicht zur Todesfalle werden, aus der es kein Entkommen gibt."

Manchmal verkriechen sich die winzigen Tiere auch in dem Spalt zwischen einem gekippten Fenster und dem Rahmen, wo sie beim Schließen des Fensters versehentlich zerquetscht wer­den können. Elke Mühlbach rät daher, bereits gekippte Fenster bei Verdacht auf Fledermausbesuch auf keinen Fall zu bewegen.

Der BUND rät: Um solche Fledermaus-Unfälle von vornherein zu vermeiden, sollte man am besten entweder von abends bis zum Sonnenaufgang die Fenster geschlossen halten oder mit Fliegengitter abdichten.


Sonntag, 21. August 2011
Die 4. Revolution

Filmvorführung in der Reihe "Utopia" am Dienstag, 30.08.2011

Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: frei
Ort: Faust Warenannahme

“Die 4. Revolution – Energy Autonomy” ist ein deutscher Dokumentarfilm aus dem Jahr 2010 und hat den Umstieg auf erneuerbare Energien zum Thema. Der Filmtitel spielt auf die Fortführung technischer Revolutionen der Vergangenheit an: Nach der Agrar-Revolution, der Industriellen Revolution und der Digitalen Revolution folgt als vierte Revolution die Energiewende.

In vierjähriger Arbeit wurde der Film von Carl-A. Fechner in zehn Ländern der Welt gedreht. Hierbei werden anhand von Projekten Konzepte für die verschiedensten Länder und Lebensbereiche vorgeschlagen. Der Film enthält unter anderem Beiträge vom Träger des Friedensnobelpreis Muhammad Yunus und vom Träger des Right Livelihood Award Hermann Scheer.

“Die 4. Revolution – Energy Autonomy”, Dokumentarfilm von Carl-A. Fechner, D 2010, 83 min.


Freitag, 19. August 2011
Neues EU Label für Waschmaschienen

NEU

Altes EU Label für Waschmaschienen

ALT

proKlima informiert Verbraucher: Neue Effizienzklassen werden noch nicht überall im Handel auf Elektrogeräten verwendet

Seit dem 20. Dezember 2010 gibt es für bestimmte Elektrogeräte ein neues, weiterentwickeltes EU-Energielabel. Bei Kühl- und Gefriergeräten, Geschirrspülern und Waschmaschinen steht seitdem A+++ für die höchste Energieeffizienzklasse. Außerdem gibt es das Label erstmalig auch für Fernsehgeräte. Die neuen Kennzeichnungen gelten jedoch erst verbindlich nach einer einjährigen Übergangsfrist. "Noch bis Ende des Jahres 2011 können die alten Labels verwendet werden - wobei ein Umetikettieren auch nach Ablauf der Fristen nicht vorgeschrieben ist. So kann es vorkommen, dass die Skala in einem Geschäft nur bis A oder A++ reicht und anderswo bis A+++", erklärt Harald Halfpaap, Geschäftsführer des enercity-Fonds proKlima. "Bei der Anschaffung von Kühlgeräten, Geschirrspülern und Waschmaschinen sollte der Käufer darum immer schon die neue Skala im Hinterkopf haben, wenn er den Energieverbrauch abschätzt." Bisher waren die effizientesten Spül-! und Waschmaschinen in die Klasse A eingestuft, bei Kühl- und Gefriergeräten kennzeichnete A++ die besten Geräte. "Im Zweifelsfall sollte man einen Experten fragen", rät Halfpaap und weist darauf hin, dass jedes Pluszeichen bei Kühl- und Gefriergeräten 20 Prozent mehr Effizienz bringt: Ein solches Gerät der Klasse A+++ verbraucht also rund 60 Prozent weniger Strom als ein Gerät der Klasse A. Die Buchstaben veranschaulichen, wie viel Strom das Gerät unter genormten Standardbedingungen verbraucht. Die Einordnung des Verbrauchs wird optisch durch farbige Balken erleichtert. Grün steht für sparsam und Rot kennzeichnet einen vergleichsweise hohen Energieverbrauch.

Endlich Energielabel für Fernseher

Das neu eingeführte EU-Label für Fernsehgeräte reicht von A bis G. Hersteller können das Label zurzeit freiwillig nutzen. Ab dem 30. November 2011 wird die Kennzeichnung Pflicht. "Die Einführung des Labels für Fernseher ist eine wichtige Neuerung. Denn manche Flachbildschirme sind wahre Energiefresser. Es gibt hier große Unterschiede beim Energieverbrauch", weiß Halfpaap zu berichten. Auch für Fernsehgeräte soll die Skala in den nächsten Jahren schrittweise erweitert werden. 2014 kommt A+ dazu, 2017 die Klasse A++ und 2020 A+++.

Stromsparen mit proKlima

Unter www.proklima-hannover.de/themen/stromsparen bietet der enercity-Fonds weitere Informationen zum Stromsparen. Dort stellt eine Kaufhilfe für sparsame Haushaltsgeräte detaillierte Informationen für Endverbraucher bereit, die über eine Neuanschaffung nachdenken. In einer ständig aktualisierten Datenbank lassen sich sparsame Elektrogeräte genau vergleichen und die langfristigen Betriebskosten kalkulieren. Zusätzlich können sich Verbraucher mit dem "Online-Ratgeber Stromsparen" anhand von fünf verschiedenen Anwendungen über Energiesparmöglichkeiten im Haushalt informieren.

Darüber hinaus unterstützt proKlima Vor-Ort-Beratungen zum Stromsparen mit einem eigenen Förderprogramm für Privathaushalte. Die Verbraucher haben die Möglichkeit, sich von einem bei proKlima geschulten Stromlotsen rundum beraten zu lassen.

Für Rückfragen und ergänzende Auskünfte sind die Experten von proKlima montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr telefonisch unter 0511 430-1970 erreichbar.


Freitag, 5. August 2011

In den kommenden Jahren sollen im Rahmen von Naturschutz-Ersatzmaßnahmen insgesamt rund 270.000 Quadratmeter (27 Hektar) Flächen im Stadtgebiet aufgeforstet werden. Dies geht aus einer jetzt zur Beratung in die politischen Gremien eingebrachten Beschlussvorlage hervor.

Vorgeschlagen wird die Aufforstung von insgesamt zwölf kleineren Flächen in verschiedenen Stadtteilen, so unter anderem von Acker- und Grünlandflächen in

  • Isernhagen-Süd (ca. 120.000 m²),
  • Lahe (ca. 70.000 m²),
  • im Bereich der Gaim bei Wülferode (ca. 52.000 m²),
  • in Wettbergen (ca. 22.000 m²) und
  • in Vinnhorst (5.800 m²).

Damit wird ein entsprechender Ratsbeschluss umgesetzt, nach dem im Stadtgebiet vorhandene Waldflächen erweitert oder neue entwickelt werden sollen.

"Mit diesem Programm wird der Status Hannovers als "Bundeshauptstadt im Naturschutz" gefestigt. Darüber hinaus schaffen wir schon jetzt kostenneutral Ausgleichsflächen für zukünftigen Wohnungsbau und Gewerbeansiedlungen, da die im Vorfeld vorgenommenen Aufforstungen mit anfallenden Ausgleichszahlungen für spätere Eingriffe in die Natur 'verrechnet' werden können," so Wirtschafts- und Umweltdezernent Hans Mönninghoff.


Mittwoch, 27. Juli 2011
Peta Progress-Award

Peta Progress-Award

Norddeutschlands erster veganer Supermarkt „Nature's Food" in Hannover-Linden bietet seinen Kunden eine reiche Palette an rein pflanzlichen Produkten an - von Brotaufstrichen über Wurst- und Käsealternativen, Fertiggerichten und Süßwaren bis hin zu Tiernahrung. Im Ladengeschäft kann man sich alle Produkte in Ruhe anschauen und sich über Zubereitung und Alternativen informieren. So vermittelt „Nature's Food" vielen Menschen, die noch nicht vegan leben, dass eine rein pflanzliche Ernährung lecker und vielseitig sein kann. Außerdem ersparen die pflanzlichen Produkte unzähligen Schweinen, Kühen und Hühnern in der Intensivtierhaltung lebenslange Qualen, lobt PETA Deutschland e. V. (People for the Ethical Treatment of Animals). Deshalb verleiht die Tierrechtsorganisation dem Hannoverschen Supermarkt jetzt den „Progress Award 2011" in der Kategorie „Tierfreundlichster Supermarkt".

Nature's Food

Nature's Food

„Unsere ‚Progress Awards‘ sollen Menschen helfen, neue Verhaltensweisen, tierfreundliche Produkte, vegane Mode, tierfreundliches Handeln oder tierversuchsfreie Testmethoden zu entdecken. Wir wollen in der Gesellschaft mehr Mitgefühl und Respekt für Tiere schaffen", so Harald Ullmann, zweiter Vorsitzender von PETA. Mit den „Progress Awards" vergibt die Tierrechtsorganisation PETA seit 2007 jährlich Auszeichnungen für „tierischen" Fortschritt in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.


Freitag, 22. Juli 2011
Abschaltbare Steckerleiste

Abschaltbare Steckerleiste

Internetseite um Kaufhilfe für sparsame Haushaltsgeräte und Ratgeberfunktionen erweitert

Der enercity-Fonds proKlima hat seine Online-Serviceangebote zum Stromsparen weiter ausgebaut. Unter www.proklima-hannover.de bietet eine Kaufhilfe für sparsame Haushaltsgeräte ab sofort detaillierte Informationen für Endverbraucher, die über eine Neuanschaffung nachdenken. In einer ständig aktualisierten Datenbank können Interessierte sparsame Elektrogeräte genau vergleichen und die langfristigen Betriebskosten kalkulieren. Außerdem sind besonders energieeffiziente Haushaltsgeräte in einer 16-seitigen Broschüre gelistet, die als PDF-Datei zum Download bereitsteht und auch kostenfrei bei proKlima bestellt werden kann.

Zusätzlich können sich Verbraucher mit dem "Online-Ratgeber Stromsparen" anhand von fünf verschiedenen Anwendungen über Energiesparmöglichkeiten im Haushalt informieren. Mit dem "StromCheck express" lässt sich feststellen, wo man - im Vergleich zu einem Durchschnittshaushalt - mit dem eigenen Stromverbrauch und den Kosten liegt und welche Spartipps sich anbieten. Der "KühlCheck" zeigt in wenigen Minuten, ob und wie viel durch den Austausch eines alten Gerätes gespart werden kann. Um Maßnahmen gegen den Dauerstromverbrauch geht es beim "StandbyCheck". Wie sich durch eine bessere Regelung oder den Austausch der Heizungspumpe die Energiekosten senken lassen, veranschaulicht der "PumpenCheck". Außerdem informiert der "Ratgeberfinder" über weitere Energiesparmöglichkeiten - insbesondere in den Bereichen Bauen und Wohnen.

Darüber hinaus unterstützt proKlima Vor-Ort-Beratungen zum Stromsparen mit einem eigenen Förderprogramm für Privathaushalte. Die Verbraucher haben die Möglichkeit, sich von einem bei proKlima geschulten Stromlotsen rundum beraten zu lassen.

Alle Informationen zu den neuen Serviceangeboten und dem Förderprogramm gibt es hier: www.proklima-hannover.de/themen/stromsparen

Die Experten von proKlima sind montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr telefonisch unter 0511 430-1970 erreichbar.


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