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Bio & Fair

Mittwoch, 30. November 2011

Einmal im Monat lädt der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) SeniorInnen zu der Reihe "Informationen am Mittwoch" ins Veranstaltungszentrum in der Ihmepassage 5, Eingang über Blumenauer Straße, ein. Hier haben SeniorInnen die Möglichkeit, Fachleute zu verschiedenen Themen zu befragen.

Am 7. Dezember, 15 bis etwa 17 Uhr, gibt es Informationen und Tipps, wie man Gegenständen, die man nicht mehr benutzen kann oder möchte, die aber zu schade sind, weggeworfen zu werden, mit Hilfe von fairKauf ein sinnvolles zweites Leben geben kann.

Gerade die ältere Generation leidet unter der Wegwerfmentalität der heutigen Zeit und ist froh, wenn Möbel, Hausrat, Kleider oder Bücher beim Umzug in ein Altenheim oder nach einem Todesfall nicht einfach vernichtet werden müssen. Die fairKauf Genossenschaft bietet die Alternative und verbessert zugleich durch Qualifizierungsmaßnahmen die Chancen für Langzeitarbeitslose am Arbeitsmarkt.

Reinhold Fahlbusch, Vorsitzender des Vorstandes von fairKauf eG, berichtet von dem bereits mehrfach ausgezeichneten Konzept, bei dem gespendete Alltagsgegenstände verkauft werden, um so ohne jegliche staatliche Hilfe erfolgreich den Qualifizierungsbetrieb zu finanzieren.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 168 - 4 51 95.

 

Dienstag, 29. November 2011

Der "Solaratlas Hannover" geht am Montag, 28. November, unter www.solaratlas-hannover.de online. Das Portal bietet für alle Gebäude im Stadtgebiet eine schnelle Einschätzung, inwieweit ein Dach für eine Solaranlage geeignet ist. Durch farbliche Kennzeichnung sind sehr gut geeignete Dachflächen "rot", gut geeignete "orange" und mit Einschränkungen geeignete Dachflächen "gelb" dargestellt. Ungeeignete Flächen sind "grau" gefärbt. Die Dachflächen werden aus der Vogelperspektive gezeigt.

Mit dem Solaratlas und einer begleitenden Solarkampagne soll der Anteil erneuerbarer Energien im Stadtgebiet kräftig erhöht und damit ein wesentlicher Beitrag für den Klimaschutz geleistet werden. EigentümerInnen von Dachflächen unterstützt die Stadt in ihrer Entscheidung für eine Solaranlage durch kostenlose Beratungen eines neutralen Energieberaters, der das Gebäude vor Ort in Augenschein nimmt. Termine können ab Montag über die Klimaschutzagentur Region Hannover unter der Telefonnummer 0511 / 60 09 96 36 vereinbart werden.

Neben den Dächern von PrivateigentümerInnen stehen große Dachflächen von Industrie und Gewerbe im Fokus der Stadt. Hierfür wird die Stadt einen speziellen Beratungsdienst aufbauen und den Firmen im Jahr 2012 anbieten.

Wer unter anderem als EigentümerIn oder Erbbauberechtigte/r eines Hauses oder einer Wohnung nicht wünscht, dass das eigene Dach in der Karte dargestellt wird, kann der Veröffentlichung der solaren Eignung für die Dachfläche weiterhin widersprechen.

Ein entsprechendes Formular ist unter www.solaratlas-hannover.de verfügbar. Des Weiteren kann der Darstellung schriftlich bei der Klimaschutzleitstelle der Landeshauptstadt Hannover, Prinzenstraße 4, 30159 Hannover, widersprochen werden. Eine Begründung ist nicht erforderlich.


Dienstag, 29. November 2011

http://www.youtube.com/watch?v=w78IKonnzPU

Der 1. Advent läutet normalerweise eine Zeit der Besinnlichkeit ein. Nicht im Wendland, wo der Castortransport für Konflikte sorgt.

Ein Beitrag von Sören Köpke

www.h-eins.tv


Dienstag, 29. November 2011

City-Ladesäulen für Elektroautos im Parkhaus Andreaestraße, in der Georgstraße und am Neuen Rathaus

Pioniere der Elektromobilität genießen in Hannover ein Privileg. Inhaber von Elektroautos können für ihre Weihnachtseinkäufe inzwischen vier E-Ladeplätze in Hannovers Innenstadt nutzen. Bis Ende 2013 können sie an den E-Ladesäulen kostenlos enercity UmweltStrom zapfen. Auf den öffentlichen Parkflächen ist ebenso das Parken kostenfrei, im unionboden-Parkhaus Andreaestraße sind die üblichen Parktarife fällig.

Frisch hinzu gekommen ist nun die Ladestation am Neuen Rathaus, die einen Autoparkplatz bietet und deren zweiter Anschluss gleichzeitig von Zweirädern genutzt werden kann. Die erste der Ladestationen, im Parkhaus Andreaestraße (zwei Stellplätze), ging vor einen Jahr in Betrieb. Inzwischen gibt es stadtweit sechs Ladestationen mit enercity UmweltStrom.

Mit der E-Ladestation am Neuen Rathaus sind derzeit sechs öffentliche E-Ladestationen mit enercity UmweltStrom in Betrieb. Fünf davon sind für Elektroautos. Elektroroller und Segways können exklusiv vor dem KundenCenter von enercity direkt neben der Oper elektrisch tanken. Eine Übersicht zu den enercity-Ladestationen und deren Nutzungsbedingungen ist unter www.enercity.de/emobility zu finden.

Mit dem im September 2010 gestarteten und im November 2011 beendeten E-Roller-Langzeittest ist auch eine Förderprämie von enercity im Angebot, da Elektromobilität nur mit Ökostrom seine klimafreundliche Wirkung entfalten kann. Wer im enercity Versorgungsgebiet beim Kauf eines Elektrozweirads oder eines E-Autos einen enercity UmweltStrom-Vertrag abschließt, kommt in den Genuss einer Prämie von bis zu 150 Euro (weitere Informationen unter www.enercity.de/emobility in der Rubrik Förderprämie).

Neben rund 80 Elektro-Autos und LKW's, die zu drei Vierteln bei Firmen im Einsatz sind, sind fast 20 zwei- bzw. dreirädrige Leicht-Krafträder als Elektrofahrzeuge in der amtlichen Statistik identifizierbar. Darüber hinaus sind in und um Hannover bereits zahlreiche Pedelecs und einige E-Roller unterwegs. Sogar die exotischen Segways, die für Rundfahrten angeboten werden, bringen es derzeit auf rund 60 Fahrzeuge (einschließlich der zwölf im enercity-Werbelook). Nach den Vorstellungen der Bundesregierung sollen bis 2020 über eine Million Elektrofahrzeuge unterwegs sein. Das würde für die Region Hannover rund 10.000 Fahrzeuge bedeuten.

Im eigenen Fuhrpark macht enercity direkte Erfahrungen zur E-Mobilität. Die interne Tischler- und Malerwerkstatt fährt den aus Wunstorf stammenden EcoCarrier. Ab Dezember 2011 werden die im April 2011 auf der Hannover Messe vorgestellten E-Caddys von VW-Nutzfahrzeuge hinzukommen. Alle großen Verwaltungsstandorte, wie auch das innerstädtische KundenCenter, sind mit zwei Elektrofahrrädern (Pedelecs) ausgestattet.


Mittwoch, 23. November 2011

Modern gestaltete Stadthäuser, die von der Dachterrasse nach Süden einen schönen Blick über die neue Wohnsiedlung hinweg ins Landschaftsschutzgebiet erlauben: So sollen neue Reihenhäuser im zweiten Bauabschnitt der Klimaschutzsiedlung "zero:e park" nach den Vorstellungen von Prof. Carsten Lorenzen (Kopenhagen/Dresden) aussehen. Lorenzens Entwurf sieht etwa sechs Meter breite Wohneinheiten mit unterschiedlichen Gebäudetiefen vor. Eine fünfköpfige Jury unter Vorsitz von Prof. Manfred Schomers (Bremen) hat den Entwurf des dänischen Architekten einstimmig zur Umsetzung vorgeschlagen. Das Bremer Unternehmen INTERHOMES AG, das das Gutachterverfahren mit zehn Büros initiiert hatte, will für den geplanten Bau von 26 Reihenhäusern und 12 Doppelhaushälften rund elf Millionen Euro investieren und wird dem Vorschlag der Jury folgen.

"Aufgabe der teilnehmenden Büros war es, moderne Gestaltung und Wirtschaftlichkeit bei der Konzeption von Stadthäusern im Passivhausstandard zusammenzuführen. Und das zeichnet den Entwurf von Prof. Lorenzen in besonderem Maße aus", erläutert Stadtbaurat Uwe Bodemann. "Prof. Lorenzen ist es gelungen, eine Reihenhausbebauung zu entwerfen, die dem Wohngebiet eine qualitativ hochwertige Prägung verleihen wird. Die Gestaltung der Häuser trägt einerseits der Orientierung zur Landschaft Rechnung, die Gebäudegestaltung bringt zum anderen Urbanität in das Quartier. Das hat die Jury überzeugt."

Mit dieser Entscheidung hat der zweite Bauabschnitt der Klimaschutzsiedlung "zero:e park" in Wettbergen begonnen. INTERHOMES AG plant den Vermarktungsstart für die Reihenhäuser, die durch eine öffentliche Grünfläche und eine Baumreihe zur Straße In der Rehre abgegrenzt werden sollen, für kommendes Frühjahr. Der Baubeginn wird für Ende 2012 angestrebt, wenn das Gebiet erschlossen ist.

Neben der Konzeption von Prof. Lorenzen, der vor wenigen Wochen einen Wettbewerb für ein Hotel-, Büro- und Wohnbauprojekt an der Hamburger Allee gewonnen hatte und auch zu diesem Verfahren von den Bremer Bauherren eingeladen worden war, hat die Jury auch zwei hannoversche Entwürfe als für das Vorhaben in Wettbergen geeignet ausgewählt: von AGSTA/Dr. Harald Schulte sowie vom Büro Pfitzner/Moorkens. Alle zehn Pläne sind bis zum 22. Dezember, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, im ersten Obergeschoss der Bauverwaltung, Rudolf-Hillebrecht-Platz 1, zu sehen.

Die Klimaschutzsiedlung zero:e park in Hannover Wettbergen wird in enger Kooperation von der Wohnungsbaugesellschaft meravis, der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) und der Landeshauptstadt Hannover entwickelt und seit Herbst 2010 realisiert. In dem Baugebiet sollen die Gebäude mit einem hohen energetischen Standard als so genannte Passivhäuser gebaut und in der Bilanz mit null CO2-Emissionen betrieben werden. Im ersten Bauabschnitt sind mehr als 70 Prozent der Grundstücke bereits verkauft worden und befinden sich teilweise schon im Bau. Noch vor Weihnachten sollen die ersten freistehenden Einfamilienhäuser bezogen werden. Für den zweiten Bauabschnitt wurde mit der Erschließungsplanung und der Vermarktung der Grundstücke in diesem Herbst begonnen.


Dienstag, 22. November 2011

Kälte und Dunkelheit sind derzeit zwei gute Gründe, möglichst viel Zeit im warmen Heim zu verbringen. Am Donnerstag, 24. November, lohnt sich jedoch ein Abstecher ins Neue Rathaus. Denn die Klimaschutzleitstelle der Stadt lädt "Nach Fünf im Rathaus" zum Cocktail der etwas anderen Art. Neben alkoholfreien Erfrischungen und vegetarischen Häppchen werden im Restaurant "Der Gartensaal" ab 17 Uhr Sonne, Wärme und viel kreative Energie gereicht.

Eingeladen wird zu Gesprächen in entspannter Lounge-Atmosphäre. Dabei dreht sich alles um Energie - und was sich in Hannover tut, damit auch in Zukunft genug davon da ist. In Kurzpräsentationen lernen die Gäste ausgewählte städtische Projekte kennen, darunter den neuen Solaratlas und den Mobilitäts-Masterplan 2025. MitarbeiterInnen der Stadt beantworten Fragen zu den vorgestellten Aktivitäten und mehr.

Ein Thema bildet dabei die inhaltliche Klammer des Abends: Der lokale Klimaschutz. Die Stadt engagiert sich in diesem Bereich seit vielen Jahren und ist bemüht, auch die Stadtgesellschaft vermehrt einzubinden. Ein wichtiger Schritt hierfür ist, Privatpersonen ihre Handlungsmöglichkeiten zum Energiesparen und Klimaschützen aufzuzeigen.

Parallel zur Lounge im Gartensaal ist daher auch der Besuch der Ausstellung "KlimaWerkstatt" möglich, die noch bis zum 11. Dezember im Bürgersaal gastiert. Hier erfahren BesucherInnen Hintergründe zu Klimawandel und Klimaschutz und finden an interaktiven Stationen selbst heraus, wie sie in ihrem Alltag Energie einsparen können. Um 19:30 Uhr gibt es eine exklusive Führung durch die Ausstellung.

"Nach Fünf im Rathaus" findet statt im Restaurant "Der Gartensaal" (Nebenraum), Neues Rathaus, Trammplatz 2. Die Teilnahme an der Lounge sowie der Führung durch die Ausstellung ist kostenlos, die Zahl der TeilnehmerInnen ist jeweils begrenzt. Weitere Informationen und Anmeldung unter der Telefon-Nummer 0511 / 2 60 87 73 oder klimaallianz2020@hannover-stadt.de.


Montag, 21. November 2011
Impression von der 4. EffizienzTagung (Bild: e.u.[z.]/Bartels)

Impression von der 4. EffizienzTagung
(Bild: e.u.[z.]/Bartels)

Hervorragende Resonanz auf Tagungskonzept und Vortragsprogramm

Mehr als 250 Teilnehmer aus ganz Deutschland nutzten die 4. EffizienzTagung am 11. und 12. November 2011, um sich beim Thema energieeffizientes Bauen und Modernisieren auf den neuesten Stand zu bringen. Nach der hervorragenden Resonanz, macht das Branchentreffen im nächsten Jahr erst einmal Pause. Stattdessen kommt mit der 16. Internationalen Passivhaustagung 2012 der weltweit größte Kongress zum energieeffizienten Bauen nach Hannover.

Bei der diesjährigen EffizienzTagung Bauen und Modernisieren im Hannover Congress Centrum (HCC) stieß bereits der Eröffnungsvortrag zur Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) auf starkes Interesse. Dabei kündigte Ministerialrat Peter Rathert vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) den Referentenentwurf der EnEV 2012 für das erste Quartal 2012 an. Das im Rahmen der EnEV geltende und von Rathert thematisierte Wirtschaftlichkeitsgebot brachte eine rege Diskussion in Gang. Dabei zeigte sich, wie gegensätzlich Experten diese Regelung einschätzen.

Mit dem anschließenden Vortrag verdeutlichte Eberhard Hinz, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts Wohnen und Umwelt (IWU), warum bei diesem Thema verschiedene Bewertungen an der Tagesordnung sind. Er stellte fest, dass die Ergebnisse von Wirtschaftlichkeitsberechnungen häufig als das wesentliche Kriterium bei der Bewertung energiesparender Maßnahmen herangezogen werden. "Bei der Bewertung kommen die Akteure dann zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen. Für die einen ist energiesparendes Bauen über die Mindestanforderungen der EnEV hinaus eine Kostenfalle, für die anderen ist die EnEV nur der erste kleine Schritt hin zum Passivhaus", so Hinz. In seinem Fazit betonte er, dass die enge Fokussierung auf eine einzige ökonomische Kenngröße als alleiniges Kriterium nicht zielführend ist. In der Praxis werde die Investitionsentscheidung durch viele Sachzwänge und weiche Faktoren beeinflusst, die sich monetär zum Teil nur schwer quantifizieren ließen.

Positives Feedback zum Veranstaltungskonzept

Neben der übergreifenden fachlichen Einordnung im Plenum standen an beiden Tagen Parallelveranstaltungen auf der Agenda. Die EffizienzTagung präsentierte außer den bewährten Themen Energieberaterpraxis, Bauphysik und Haustechnik auch einen speziell auf die Wohnungswirtschaft und Kommunen zugeschnittenen Vortragsblock. Aktuelle Aspekte der EnEV, Effizienzstandards für Nichtwohngebäude und energetische Lösungen für erhaltenswerte Fassaden konnten ebenfalls vertieft werden. In Intensiv-Workshops wurden Details der Wärmebrückenberechnung, der Innendämmung und der Lüftungsanlagen-Planung mit den Teilnehmern sehr praktisch erarbeitet. Das modular aufgebaute Tagungsprogramm ermöglichte den Teilnehmern, eigene Schwerpunkte zu setzen und Themenblöcke individuell zu wählen. Zudem begleitete eine Fachausstellung namhafter Firmen die Veranstaltung. "Das positive Feedback zur Tagung zeigt uns, dass wir mit unserem Konzept richtig liegen und spannende Fachthemen auf der Agenda hatten", resümiert Bernd Rosenthal, Geschäftsführer des Energie- und Umweltzentrums am Deister und ergänzt: "Die EffizienzTagung hat sich zu einer bundesweit beachteten Veranstaltung mit Strahlkraft entwickelt, zu der die Teilnehmer nicht nur aus Niedersachsen, sondern auch aus Städten wie Berlin, Frankfurt oder Köln anreisen." Das e.u.[z.] veranstaltete die 4. EffizienzTagung gemeinsam mit dem enercity-Fonds proKlima.

5. EffizienzTagung findet im Jahr 2013 statt

Im nächsten Jahr setzt die EffizienzTagung aus. Stattdessen kommt mit der 16. Internationalen Passivhaustagung der weltweit größte Kongress zum energieeffizienten Bauen nach Hannover. "Nach der erfolgreichen Veranstaltung starten wir gleich durch und stecken schon mitten in den Vorbereitungen für die Passivhaustagung", berichtet proKlima-Geschäftsführer Harald Halfpaap. Der Klimaschutzfonds ist gemeinsam mit dem Passivhaus Institut Veranstalter der Passivhaustagung, die am 4. und 5. Mai 2012 im HCC stattfindet. Das e.u.[z.] unterstützt die Veranstaltung als Kooperationspartner.

Im Herbst 2013 geht die EffizienzTagung in die nächste Runde und wird erneut aktuelle Entwicklungen aus der Energieberatungspraxis präsentieren.

Weitere Informationen: www.effizienztagung.de


Freitag, 11. November 2011

Bundesweiter Kongress diskutiert in Hannover Beitrag zum UN-Gipfel in Rio de Janeiro

Unter dem Motto "Rio+20 - Nachhaltig vor Ort!" werden vom 7. bis 9. Dezember im Hannover Congress Centrum mehr als 400 Teil-nehmerInnen im Rahmen eines bundesweiten Kongresses die Ergebnisse lokaler Nachhaltigkeitsstrategien der vergangenen 20 Jahre bilanzieren und Zukunftsstrategien entwickeln. Die mit hochkarätigen ReferentInnen besetzte Tagung ist auch für Interessierte aus Hannover offen, die sich jetzt noch kurzfristig entscheiden, teilzunehmen.

Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernent Hans Mönninghoff: "Zum ersten Mal ist es gelungen, 23 Organisationen unter anderem aus Politik, Wirtschaft und Umwelt- und Verbraucherschutz zu einem solch intensiven Dialog zusammen zu bringen, um wichtige Zukunftsfragen praxisnah auf lokaler Ebene zu diskutieren. Von Hannover werden wichtige Impulse für die Deutsche Delegation bei dem für Juni 2012 geplanten UN-Gipfel für Nachhaltige Entwicklung ausgehen".

Das Ergebnis des Kongresses soll in einer gemeinsamen Erklärung in die nationale Vorbereitung auf den UN-Gipfel eingebracht werden, der 20 Jahre nach dem ersten Treffen wieder in Rio de Janeiro tagt. Die Bedeutung des Kongresses wird durch die hochkarätige Besetzung unterstrichen. Beiträge leisten unter anderem der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer, Katrin Göring-Eckardt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Vandana Shiva, indische Umweltschützerin und Bürgerrechtlerin sowie Trägerin des alternativen Nobelpreises, die Gewerkschaftschefs Frank Bsirske (Ver.di) und Michael Vassiliadis (IG BCE) sowie namhafte Vorstände großer deutscher Firmen.

In fast 30 Arbeitsgruppen erörtern die VertreterInnen von Nichtregierungsorganisationen, BürgermeisterInnen sowie Fachleute aus Kultur, Wissenschaft, Medien und Verwaltung - aber auch interessierte Laien - Fragen wie: Wie werden sich unsere Städte zukunftsfähig entwickeln, Gelingt es den Kommunen, ihre Finanzpolitik auf Nachhaltigkeit auszurichten? Welche Rolle übernimmt die lokale Wirtschaft? Wie gelingt eine solidarische und gerechte Lebensweise? Können Städte klimaneutral werden?

Im Rahmen des Kongresses werden darüber hinaus vorbildliche Initiativen für eine lebenswerte Zukunft mit dem deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreis Zeitzeiche(N) ausgezeichnet.

Interessierte Jugendliche können sich zu einem parallel laufenden Jugendkongress " ... the next generation!" anmelden und sich dort interaktiv und kreativ mit Themen der lokalen Nachhaltigkeit auseinandersetzen.

Während des Kongresses können sich die TeilnehmerInnen außerdem über mehr als 40 interessante Nachhaltigkeitsinitiativen auf einem "Markt der Möglichkeiten" im HCC informieren.

Weitere Informationen und das ausführliche Programm gibt es im Internet unter www.rioplus20kongress.de.


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