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Samstag, 12. Mai 2012

Hannover feiert am 20. Mai zum fünften Mal autofrei. Bei gutem Wetter erwartet die Stadt Hannover mehr als 100.000 Gäste zu dem wohl vielfältigsten Programm in der autofreien Innenstadt, das Hannovers Veranstaltungskalender zu bieten hat. Gestaltet wird der Autofreie Sonntag von mehr als 150 Akteuren aus Organisationen, Verbänden und Unternehmen, von KünstlerInnen, MusikerInnen, SportlerInnen und ArtistInnen.

KreidekünstlerInnen und VerkehrsinselurlauberInnen, kreative KlimaaktivistInnen, WortakrobatInnen und Fahrradbegeisterte laden gemeinsam ein zur größten Asphaltparty Norddeutschlands. Hannover genießt autofrei: Schlendernd entlang der Mittelstreifen, über drei Spuren cruisend, in weiten, großzügigen Skateschwüngen die Straßen erobernd, entspannt flanierend und vielfältig staunend.

Die Autofrei-Highlights 2012

Premiere in Hannover:

Hannover FotoGehn! Der bewegt spontane Fotowettbewerb ist als Partner des Autofreien Sonntags erstmals mit dabei: elf Themen müssen innerhalb von sieben Stunden in der vorgegebenen Reihenfolge fotografisch umgesetzt werden, die Themen werden am Veranstaltungstag verkündet. Anmeldung an fotogehn@polymorphing.de Teilnahmegebühr: 15 Euro.

Weiterhin gibt es zwölf Themenmeilen und vier Bühnen, die ein Kaleidoskop an Neuheiten, Informationen, sportlichen Betätigungsfeldern, Poesie und Entspannung sowie Spaß und Unterhaltung für alle Altersgruppen bieten.

Die Fahrradmeile am Leibnizufer: Alles rund um die neuen E-Bikes, Spezialfahrräder und Klassiker.

Die Alternative Automobil Ausstellung AAA goes electric auf der Karmarschstraße: Welcher Strom macht die Akku-Füllung klimafreundlich? Ist das Elektro-Auto alltagstauglich? Wie fahren sich E-Roller & Pedelecs? Die "umweltfreundlicheren" Autos zeigt der Verkehrsclub Deutschland e.V. VCD.

Tourismusangebote ohne Auto und Flieger und Tourismusregionen, die mit Bus, Bahn, Fahrrad oder Kanu erschlossen werden können, bieten die Akteure der Nah-Tourismus-Meile am Friederikenplatz.

Rampen, Rollschuh, Skates, Boards, BMX, Bike Polo, Inliner, Halfpipe und Parcours: Der Autofreie Sonntag erklärt den Friedrichswall zum größten Skatepark der Stadt. Neu: Roller Derby, der Trendsport nur für Frauen!

Die Region Hannover lädt zum Picknick im Park auf die Georgstraße, in diesem Jahr im Zeichen des Klimapakets 2020 mit vielen Infos, Bühnenprogramm, Talkgästen und dem 60-seconds-Quiz.

Die StraßenArtistikZirkusMeile bespielt die Osterstraße mit Akrobatik, Artistik und Theater - Zirkus zum Staunen und Ausprobieren.

Auf der Bewegungsmeile südliche Osterstraße finden kleine und große Kinder zahlreiche (künstlerische) Mitmachaktionen, und der Aegi darf wieder bunt bemalt werden.

Entspannung und lebhafte Unterhaltung verspricht der Literaturpark am Leibnizufer mit Vorleseangeboten und dem Poetry Slam "Verkehrt im Verkehr!?" um 15:30 Uhr auf der Fahrradbühne.

An der Tanzbühne beim Alten Rathaus tauscht die American Bootjack Connection ihre Motorräder gegen Cruiser-Bikes, um stilecht vorzufahren.

Etwas ernster, aber nicht weniger lebhaft wird es auf der Hauptbühne auf dem Friedrichswall vor dem Neuen Rathaus: Um 14 Uhr diskutieren hochrangige Politiker über Sinn und Unsinn Autofreier Sonntage. Direkt im Anschluss beweisen die Akteure der Zirkus-Meile mit dem "Alles-was-fliegt-Toss-Up für Hannover", dass ein Bild oft mehr als tausend Worte sagt.

Gleichzeitig findet im Rahmen des Autofreien Sonntags auf dem Opernplatz und der nördlichen Georgstraße das 15. Solarfest statt, veranstaltet von proKlima - dem enercity Fonds; der Klimaschutzagentur Region Hannover und dem Umweltzentrum Hannover e.V.. Highlight in diesem Jahr: Solares Wellenreiten! Ab 13 Uhr startet die vierte enercity Solar Bobbycar Challenge. Auf der Solarmeile gibt es Beratung zu Solar-, Heizungs- und Gebäudetechnik, zur Wärmedämmung, Stromsparen im Haushalt, aktuellen Förderprogrammen und dem neuen Solaratlas sowie ein unterhaltsames Bühnenprogramm.

Das Programmheft zum 5. Autofreien Sonntag gibt es in öffentlichen Einrichtungen in Stadt und Region oder beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Langensalzastraße 17 sowie online unter www.hannover-autofrei.de.

Mit üstra und GVH zum Sparpreis mobil
Am Autofreien Sonntag gelten EinzelTickets, SammelTickets und Ermäßigungstickets innerhalb der gewählten Zonen den ganzen Tag. Statt eines sonst erforderlichen TagesTickets genügt für die Fahrten an diesem Tag also ein EinzelTicket.

Einschränkungen für den Autoverkehr
Die Aktionsfläche "Autofreier Sonntag" wird von den Straßen Aegidientorplatz, Schiffgraben, Prinzenstraße, Georgsplatz, Rathenaustraße, Georgstraße, Am Marstall, Am Hohen Ufer, Goethestraße, Leibnizufer, Friedrichswall und Aegidientorplatz umschlossen. Die Innenstadt wird in der Zeit von 8 bis 20 Uhr großräumig für den motorisierten Verkehr gesperrt. Der Friedrichswall ist bereits ab 6 Uhr auf der Rathausseite (in Richtung Aegi) nicht befahrbar. Umleitungsempfehlungen werden an den Schnellwegen über Hinweisschilder gegeben. Anwohner aus dem Innenstadtbereich können unvermeidliche Fahrten aus der Innenstadt heraus und in die Innenstadt hinein durchführen, allerdings ausschließlich über einen Nachweis (Personalausweis mit entsprechender Anschrift), und nur an den vorgesehenen, polizeilich kontrollierten

Durchlassstellen:
Am Marstall <---> Burgstraße
Kurt-Schwitters-Platz/Culemannstraße <---> Karmarschstraße
Prinzenstraße <---> Georgsplatz/An der Börse
Darüber hinaus ist die Schmiedestraße ab Marstall frei bis zum Parkhaus.

Telefonhotline zu den Sperrungen
Telefon 0511/168 43801 am Sonnabend (19. Mai) und am Sonntag (20.Mai), jeweils von 10 bis 17 Uhr.

Sponsoren
Folgende Unternehmen und Organisationen tragen zum Gelingen des Autofreien Sonntags bei:
aha
blue sky Outdoor-Ausrüster
enercity
Gib Mir Acht - Woche der Verkehrssicherheit
Gilde
GVH & üstra
HMTG
KKH Allianz
protec
Quicar - Share a Volkswagen
Region Hannover
Stadler Zweirad-Center


Freitag, 11. Mai 2012

Wegen der Bauarbeiten an der Platzfläche und Einmündung zur Wunstorfer Straße wird die Tegtmeyerstraße in diesem Bereich ab Montag (14. Mai) für voraussichtlich eine Woche voll gesperrt. Da auch die Einmündung Brunnenstraße noch voll gesperrt ist, müssen AnwohnerInnen beider Straßen über die Varrelmannstraße und Harenberger Straße ausweichen.


Freitag, 11. Mai 2012

Der Nähkreis des Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH) in der Begegnungsstätte Plauener Str. 23 A sucht noch Hobby-SchneiderInnen, die unter Anleitung modische Garderobe nähen oder ältere Stücke aufarbeiten möchten. Die Gruppen treffen sich donnerstags von 8:30 bis 10 Uhr und von 10:15 bis 11:45 Uhr.

Informationen erteilt Doris Landeck vom KSH, Telefon 168-42690.


Kleiner Tipp: Die passenden Stoffe zum Kurs gibt es bei limetrees, Schwarzer Bär 3, 30449 Hannover

Freitag, 11. Mai 2012

Der lange gehegte Wunsch der hannoverschen SkaterInnen nach einem attraktiven Angebot zum Fahren mit Skateboards, Inlineskates, BMX-Rädern und Rollern in möglichst zentraler Lage in Hannover ist endlich realisiert worden: Bürgermeister Bernd Strauch weihte am Freitag (11. Mai) die neue Skateanlage auf dem Welfenplatz ein. Hier ist auf einer rund 950 Quadratmeter großen Asphaltfläche an der Celler Straße, südlich des vorhandenen Spielplatzes, nach mehr als zwei Jahren umfangreicher Gespräche und einem intensiven Planungsprozess ein moderner Skateplatz für die verschiedensten Rollsportarten entstanden.

Mittelpunkt ist ein neu gebauter rund 400 Quadratmeter großer kompakter attraktiver Skateplatz aus hochwertigem speziell geglättetem Beton. Geneigte und geschwungene Böschungen und Rampen rahmen eine zentrale Plattformanlage mit Granitkanten, Mauerelementen und Stufen ein. Die SkaterInnen sprechen von "Centerpiece mit Granitcurbs, Ledges und Londongab, Quarterpipe, Bank mit Hip und Flatrail", an und auf denen sich die verschiedenen Tricks und Fahrbewegungen üben lassen.

Hintergrund:
Nachdem mit Fertigstellung des neu gestalteten Rathenauplatzes an der Oper 2009 das Befahren der hochwertigen Platzflächen und Granitkanten rund um das Mahnmal vor Ort immer wieder zu Konflikten führte, hat ein Runder Tisch unter Federführung der Verwaltung mit VertreterInnnen der hannoverschen Ratsfraktionen, der Skatergruppen und der Stadtbezirksräte Mitte und Vahrenwald-List über eine Alternative auf dem Welfenplatz beraten.

Konzept:
Das nun realisierte Gestaltungskonzept basiert auf konkreten Vorschlägen und detaillierten Konstruktionshinweisen der örtlichen Skaterszene. Mit beratender Unterstützung eines anerkannten Fachingenieurs für moderne Skateparks wurde gemeinsam intensiv an dem Plan gearbeitet.

Um eine verträgliche Nutzung mit den in der Nähe der Anlage wohnenden Menschen zu gewährleisten, gilt auf der Anlage eine festgelegte Nutzungszeit: An Werktagen darf zwischen 8 und 20 Uhr gefahren werden, an Sonn- und Feiertagen gilt zusätzlich eine Ruhezeit zwischen 12 und 15 Uhr.
Weitere Benutzungsregeln, wie das Befahren mit Schutzkleidung, Verbot von Glasflaschen, eingeschränkte Nutzung für Kinder unter zehn Jahren und allgemeine Rücksichtnahme sind auf Schildern vor Ort beschrieben.

Baudurchführung:
Im November 2011 begann der Ausbildungsbetrieb für Garten- und Landschaftsbau im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün mit dem Bau der Anlage. Neben dem Abbruch der alten Asphaltoberfläche wurden zunächst die wesentlichen Konstruktionsgrundlagen wie die Betonstützwände und die Granitbordsteine eingebaut. Im März 2012 folgte dann der Ausbau der Betonoberflächen mit einem hochwertigen und besonders harten Betonbelag durch eine Spezialfirma für Skateparks.

Auch während der Bauzeit haben sich die verschiedenen Skatergruppen an den Detailfestlegungen vor Ort beteiligt und so zu einem gelungenen Gesamtergebnis beigetragen.

Kosten und Finanzierung:
Die Kosten für den Umbau der Skateanlage betrugen insgesamt rund 50.000 Euro, davon wurden 15.000 Euro aus den Stadtbezirksräten Mitte und Vahrenwald-List finanziert.
Durch den tatkräftigen Einsatz des städtischen Ausbildungsbetriebs konnten die Herstellungskosten deutlich gesenkt werden.

Unter www.hannover.de, Suchbegriff "Skateanlagen", hat die Stadt umfangreiche Informationen über alle Skateangebote in Hannover zusammengestellt.


Freitag, 11. Mai 2012

hannover96Jörg Schmadtke, Geschäftsführer Sport von Hannover 96, wird auch künftig für den Klub tätig sein und hält seine Bitte nach vorzeitiger Vertragsauflösung nicht länger aufrecht. Das ist das Ergebnis der Gespräche, die Schmadtke heute und in den vergangenen Tagen mit 96-Präsident Martin Kind und auch Cheftrainer Mirko Slomka führte. Schmadtke wird zunächst die noch ausstehenden Transfers für Hannover 96 erfolgreich abschließen. Anschließend wird er seinen Urlaub antreten. Seine Familie wird baldmöglichst von Düsseldorf nach Hannover umziehen.

96-Präsident Martin Kind ist glücklich und zufrieden über diese Entscheidung: "Die Herausforderung bestand darin, eine außergewöhnliche Situation zu lösen. Jörg Schmadtke, Mirko Slomka und ich haben in den vergangenen Tagen viele Gespräche geführt. Ich danke beiden ausdrücklich für ihre Offenheit in diesen Gesprächen. Die gefundene Lösung ist optimal, weil sie Jörg Schmadtke und seine Familie unterstützt und auch für Hannover 96 gut ist. Der sehr erfolgreich arbeitende Sportdirektor hat in den vergangenen drei Jahren mit seiner Arbeit Maßstäbe gesetzt. So kann der kontinuierliche Weg von 96 erfolgreich fortgesetzt werden."

Jörg Schmadtke macht deutlich, wie wichtig ihm die Übereinkunft über die Fortsetzung der Zusammenarbeit ist: "Ich danke dem Klub, dass wir eine Lösung gefunden haben, die ich vorher so nicht für möglich gehalten hätte. Ich nehme aus unseren Gesprächen mit, welchen Stellenwert das private Wohlergehen seiner Mitarbeiter für den Klub besitzt. Ich bedanke mich ausdrücklich auch bei allen Mitarbeitern für ihre Unterstützung in den vergangenen Wochen."

Mirko Slomka begrüßt nachdrücklich, dass die von sehr guten Ergebnissen geprägte Zusammenarbeit für Hannover 96 mit Jörg Schmadtke fortgesetzt werden kann: "Ich freue mich, und für mich zeigt diese Lösung jetzt auch, dass es sich einfach lohnt, zu kämpfen. Wir waren in dieser Konstellation in den vergangenen zweieinhalb Jahren eine sehr erfolgreiche Gemeinschaft. Jörg Schmadtke ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg von 96. Gut, dass es so bleibt."

www.hannover96.de


Freitag, 11. Mai 2012

Am Pfingstmontag, den 28. Mai 2012, lassen die üstra und der Förderverein Straßenbahn Hannover e.V. die Rote 11 auf Hannovers Schienen rollen. Im Schlepp des TW 522 startet die Nostalgie-Bahn um 11 Uhr und um 14 Uhr am üstra Betriebshof Döhren (Thurnithistraße 1) zu einer etwa 80-minütigen Rundfahrt.

Fahrkarten für die zwei exklusiven Sonderfahrten sind ab sofort für 11 Euro im Kundenzentrum der üstra, Karmarschstraße 30/32, erhältlich. Aufgrund der begrenzten Plätze gibt es die Karten nur im Vorverkauf und nur solange der Vorrat reicht.

Vor 54 Jahren, auch an einem Pfingstmontag, rollte die Rote 11 zum letzten Mal nach Fahrplan von Hannover nach Hildesheim. Danach wurde die Strecke zwischen Sarstedt und Hildesheim nur noch mit Omnibussen bedient.


Donnerstag, 10. Mai 2012
Goldenes Tor in Herrenhausen

Goldenes Tor in den Herrenhäuser Gärten

Eins der beliebtesten Fotomotive im Großen Garten ist zurück: Oberbürgermeister Stephan Weil enthüllte heute (10. Mai) das Goldene Tor, das durch eine großzügige Spende von Haus & Grund saniert werden konnte. Der Verein "Freunde der Herrenhäuser Gärten e.V." hatte die zunehmende Verwitterung des Tores erkannt und auch gleich einen Spender zur Hand. Wie schon bei der letzten Sanierung des Tors im Jahr 2000 war die Haus & Grund Bürgerstiftung wieder bereit, die Kosten von knapp 20.000 Euro zu übernehmen.

Der schlechte Zustand des Tores offenbarte sich auf den ersten Blick, denn die Vergoldung war stellenweise stark ausgedünnt oder gar verloren gegangen. Die beauftragte Spezialwerkstatt in Berlin fand darüber hinaus tiefer liegende Beschädigungen an den Schmiedeteilen, dem Schlosskasten und am Korrosionsschutz. Die Reparatur einschließlich neuem Korrosionsschutz, Neuvergoldung und schützender Lackierung nahm schließlich drei Monate in Anspruch. Insgesamt 2.500 Blatt Gold mussten vorsichtig auf das knapp 3 Meter hohe und breite Tor aufgetragen werden, damit es wieder glänzt wie neu.

Unzählige BesucherInnen haben das berühmte Goldene Tor in den Herrenhäuser Gärten bereits durchschritten und bestaunt. Das Tor stammt vermutlich aus dem 17. Jahrhundert, seine heutige Funktion als Wahrzeichen des barocken Großen Gartens erlangte es jedoch erst nach 1938, als es vergoldet und an der Schwelle zum Orangenparterre eingesetzt wurde. Hier gibt es den Blick frei auf das Galeriegebäude, das zwischen 1694 und 1698 nach Entwürfen des kurpfälzischen Baumeisters Johann Peter Wachter für Kurfürst Ernst August und seine Frau, Kurfürstin Sophie, erbaut wurde.

Beteiligte an der "Enthüllung":

  • Stephan Weil, Oberbürgermeister Landeshauptstadt Hannover
  • Dr. Mady Beißner, Vorstand der Haus & Grundeigentum Bürgerstiftung
  • Prof. Dr. Joachim Wolschke-Bulmahn, Vorstand Freunde der Herrenhäuser Gärten e.V.

Infos zum Goldenen Tor:

  • Maße pro Torflügel: 1,50 x 2,90 Meter
  • Gewicht pro Torflügel: ca. 140 kg
  • Vergoldung: Ölblattvergoldung mit ca. 2.500 Blatt Gold (80 x 80 mm pro Blatt)
    Fachwerkstatt: Haber & Brandner Metallrestaurierung, Berlin (hat z.B. auch die Goldenen Figuren im Heckentheater restauriert)

Mittwoch, 9. Mai 2012

Zur Vorbereitung des Neubaus der drei Hoch-bahnsteige „Leibniz Universität“, „Schneiderberg/Wilhelm-Busch-Museum“ und „Appelstraße“ sind ab Mittwoch, 16. Mai 2012, circa 20 Uhr bis Montag, 21. Mai 2012, Betriebsbeginn umfangreiche Gleisbauarbeiten auf der Nienburger Straße notwendig. Gleichzeitig müssen in der Herrenhäuser Straße in Höhe der Brauerei Gleise ausgewechselt werden. In dieser Zeit wird der Streckenabschnitt zwischen den Stadtbahnhaltestellen „Stadtfriedhof Stöcken“ und „Königsworther Platz“ für den Schienenverkehr gesperrt. Betroffen sind die Stadtbahnlinien 4, 5 und 11. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet.

Die Stadtbahnlinien 4 und 5 verkehren dann zwischen den Endhaltestellen „Garbsen“ bzw. „Stöcken“ und „Stadtfriedhof Stöcken“. Aus Fahrtrichtung Roderbruch/Anderten werden die Stadtbahnen der Linien 4 und 5 auf die Route der Linie 11 umgeleitet. Sie fahren also nach der Station „Steintor“ weiter zu den Stadtbahnhaltestellen „Christuskirche“, „Kopernikusstraße“, „An der Strangriede“ und schließlich zum Endpunkt „Haltenhoffstraße“.

Die Stadtbahnlinie 11 fährt während der Bauarbeiten nach der Station „Steintor“ die Haltestelle „Königsworther Platz“ an und endet dort.

Der gesperrte Streckabschnitt wird ersatzweise mit Bussen bedient. In Fahrtrichtung Garbsen/Stöcken müssen die Fahrgäste der üstra an der Haltestelle „Haltenhoffstraße“ in die Ersatzbusse steigen, die bis zur Haltestelle „Stadtfriedhof Stöcken“ fahren. In Fahrtrichtung Roderbruch/Anderten fahren die Busse ab der Haltestelle „Stadtfriedhof Stöcken“ bis zu der Haltestelle „An der Stangriede“, wo die Fahrgäste wieder in die Stadtbahn umsteigen können.
Die Haltestelle „Herrenhäuser Markt“ kann in beiden Richtungen nicht mit den Bussen des Schienenersatzverkehrs angefahren werden. Fahrgäste müssen daher zu den auf der Haltenhoffstraße in Höhe der Münterstraße eingerichteten Ersatzhaltestellen gehen.

Fahrgäste, die zur Leibniz Universität, zum Schneiderberg oder zum Wilhelm-Busch-Museum gelangen wollen, nutzen den eigens eingerichteten Schienenersatzverkehr „SEV Uni“. Ab der Haltestelle „Steintor“ (Einmündung Lange Laube) fahren ersatzweise Busse über „Königsworther Platz“ bis zur Ersatzhaltestelle „Universität/Schneiderberg“, die vor dem Hauptgebäude eingerichtet ist. Die Haltestelle „Schneiderberg/Wilhelm-Busch-Museum“ kann leider nicht bedient werden.

In den Bussen des Schienenersatzverkehrs ist die Fahrradmitnahme nicht gestattet.

Zum Download des Sonderfahrplans (123 KB) klicken Sie hier.


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