Erstmals nach rund drei Jahren ist es heute, 8. Februar 2012, wieder
soweit: Die Eisfläche auf dem Maschsee darf zum Eislaufen und
Spazierengehen betreten werden. Die dafür erforderliche Mindest-Eisdicke
von 13 Zentimetern wurde heute Morgen gemessen. Stadtbaurat Uwe
Bodemann hat am späten Vormittag die rot-weiße Stadtflagge (mit
Stadtwappen) gehisst. Solange die Fahne am Nordufer und am Südufer weht,
bleibt das Betreten auf eigene Gefahr erlaubt.
Um den Tieren, die im und auf dem Maschsee leben, noch genügend
Lebensraum zu gewährleisten, bleibt eine für Menschen gesperrte Fläche
in der Nähe des Südufers eisfrei.
Morgen Vormittag werden am Nordufer insgesamt sieben Imbiss- und Getränkestände aufgebaut. Zudem gibt es einen Schlittschuhverleih, der auch das Kufenschleifen anbietet. Auf dem Eis sind keine Stände gestattet. Eine Bühne mit Musik und weiteren Aktionen ist vorerst nicht geplant.
Die Eisstärke wird regelmäßig gemessen. Sollte die flächendeckende Eisdicke auf weniger als 13 Zentimeter sinken oder die Beschaffenheit aufgrund von Tauwetter das Betreten nicht mehr zulassen, wird die Freigabe zurückgenommen und werden die Fahnen eingezogen. Weitere Eisflächen über den Maschsee hinaus werden von der Stadtverwaltung nicht gemessen und somit nicht freigegeben.
Mit den erforderlichen Baumfällarbeiten haben heute morgen, 7. Februar, die Vorbereitungen für einen weiteren Bauabschnitt der Abgrabungen am Ihme-Ufer begonnen. Mit der Gesamtmaßnahme soll der Hochwasserschutz in der Landeshauptstadt verbessert werden. Im Vorfeld der im April beginnenden Erdarbeiten müssen rund 200 Bäume auf einem etwa 36.000 Quadratmeter großen Grundstück auf der Ostseite der Ihme zwischen dem Jugendzentrum Glocksee und Legionsbrücke weichen. Während der Fällarbeiten und bis zum Abtransport der Bäume bleibt das Gelände aus Sicherheitsgründen für einige Tage eingezäunt. Eine Umleitung für RadfahrerInnen und FußgängerInnen ist örtlich ausgeschildert.
Was die Stadt unter Vorbereitung versteht kann man sich hier ansehen.
Die nach Ostern beginnenden Vorlandabgrabungen kosten etwa 8,8 Millionen Euro und gehören zu einem Hochwasserschutzprogramm der Landeshauptstadt Hannover, das insgesamt mehr als 30 Millionen Euro umfasst. Bis Ende 2012 sollen auf dem genannten Gelände 1,50 bis 4 Meter Boden abgetragen werden, um das Abflussprofil der Ihme aufzuweiten und damit dem Wasser bei Hochwasser mehr Raum zu geben. Insgesamt werden rund 46.500 Kubikmeter Boden abgetragen. Der Großteil des Bodens soll über den Wasserweg abtransportiert werden, um die Beeinträchtigungen für die Bevölkerung zu reduzieren.
Nach Abschluss der Abgrabungen wird das Gelände mit mehreren großen Terrassen gestaltet. Ein Teil der aus naturschutzrechtlichen Gründen zu ersetzenden Bäume wird auf diesem Gelände gepflanzt. Der Rest der Ersatzpflanzungen erfolgt aus Hochwasserschutzgründen nicht am Ihme-Ufer, sondern in den Stadtbezirken Mitte und Linden sowie an mehreren Stellen der Mittleren Leineaue. Insgesamt werden rund 540 Bäume neu gepflanzt. Dem stehen Fällungen von rund 300 Gehölzen gegenüber. Bereits im November 2010 waren rund 100 Gehölze gefällt worden.
Ziel der Hochwasserschutzmaßnahmen ist, den Gefahren eines sogenannten HQ100 - dem höchsten Hochwasserstand, wie er statistisch einmal in 100 Jahren eintritt - vorzubeugen. Die Notwendigkeit, möglichst schnell für einen besseren Hochwasserschutz zu sorgen, wurde im Jahr 2003 deutlich, als der Pegelhöchststand der Ihme in Ricklingen nur noch wenige Zentimeter unter der Deichoberkante lag. Eine Überflutung würde mehrere Stadtteile Hannovers, insbesondere Ricklingen, Döhren, die Südstadt und den Stadtteil Mitte, unter Wasser setzen. Neben den Abgrabungen gehören auch der bereits erfolgte Neubau der Benno-Ohnesorg-Brücke und eine Deichverlängerung in Ricklingen (Baustart: voraussichtlich 2013).
Im vergangenen Jahr ist ein Teil des Ihmeufers bereits im Rahmen einer Flächensanierung abgegraben worden. Die notwendige Sanierung auf einem etwa 17.000 Quadratmeter großen Areal betraf den ehemaligen Gaswerkstandort Glocksee, auf dem gaswerktypische Schadstoffe in hohen Konzentrationen gefunden worden waren.
Ein elf Jahre alter Junge ist heute Nachmittag gegen 16:00 Uhr in einen Feuerlöschteich an der Von-Escherte-Straße (Bemerode) eingebrochen. Sein zehnjähriger Freund hat das Kind aus dem Wasser gezogen. Der Elfjährige kam leicht unterkühlt aber offenbar unverletzt zur Untersuchung in ein Krankenhaus.
Der Elfjährige hatte sich gegen 16:00 Uhr auf das Eis des Feuerlöschteichs (100 x 50 Meter) an der Von-Escherte-Straße begeben. In der Nähe einer Entengruppe, die einen kleinen Teil des Gewässers ( drei x drei Meter) eisfrei gehalten hatte, brach das Kind plötzlich durch das offenbar zu dünne Eis in den Teich ein und konnte sich anschließend am Rand des Eises festhalten. Der zehnjährige Begleiter des Jungen lief sofort zu seinen Kumpel und zog ihn aus dem Wasser. Ein weiterer Elfjähriger alarmierte daraufhin die Rettungskräfte. Der leicht unterkühlte, aber offenbar unverletzte Schüler kam mit einem Rettungswagen vorsorglich zur Untersuchung in eine Klinik. Die Polizei warnt noch einmal ausdrücklich vor dem Betreten von Eisflächen. Trotz der anhaltenden Kälte kann das Eis immer noch dünn und brüchig sein./ schie
Ein elf Jahre alter Junge ist heute Nachmittag gegen 16:00 Uhr in einen Feuerlöschteich an der Von-Escherte-Straße (Bemerode) eingebrochen. Sein zehnjähriger Freund hat das Kind aus dem Wasser gezogen. Der Elfjährige kam leicht unterkühlt aber offenbar unverletzt zur Untersuchung in ein Krankenhaus.
Der Elfjährige hatte sich gegen 16:00 Uhr auf das Eis des Feuerlöschteichs (100 x 50 Meter) an der Von-Escherte-Straße begeben. In der Nähe einer Entengruppe, die einen kleinen Teil des Gewässers ( drei x drei Meter) eisfrei gehalten hatte, brach das Kind plötzlich durch das offenbar zu dünne Eis in den Teich ein und konnte sich anschließend am Rand des Eises festhalten. Der zehnjährige Begleiter des Jungen lief sofort zu seinen Kumpel und zog ihn aus dem Wasser. Ein weiterer Elfjähriger alarmierte daraufhin die Rettungskräfte. Der leicht unterkühlte, aber offenbar unverletzte Schüler kam mit einem Rettungswagen vorsorglich zur Untersuchung in eine Klinik. Die Polizei warnt noch einmal ausdrücklich vor dem Betreten von Eisflächen. Trotz der anhaltenden Kälte kann das Eis immer noch dünn und brüchig sein./ schie
Seit heute, 4.45 Uhr hat - wieder unter Polizeischutz - die Absperrung des Glockseeparks begonnen. Im Laufe des Tages soll der Baumbestand der gesamten Fläche bis auf wenige angeordnete Ausnahmen gefällt werden. 1.000 Jahre Wachstum werden an einem Tag vernichtet!
Entgegen der Ankündigung von Stadtbaurat Bodemann in der Bauausschusssitzung v. 18.01. wurden die Absperrungen nicht angekündigt. Was schon zu dieser frühen Morgenstunde dazu führte, dass eine Vielzahl von Personen auf dem Weg zur Arbeit lange Umwege in Kauf nehmen mussten und mit Unverständnis reagierten. Herr Bodemann wurde somit einmal mehr wortbrüchig. Bleibt abzuwarten, ob wenigstens die Sperrung der Ida-Arenhold-Brücke innerhalb der nächsten 24 Stunden wieder aufgehoben wird.
http://www.youtube.com/watch?v=IxI2FpNUXyM
Fraglich ist zur Zeit noch, inwieweit die von Herrn Umweltdezernent Mönnighoff in Aussicht gestellten, eigentlich sogar zugesagten, Änderungen der Abholzpläne tatsächlich berücksichtigt werden.
Somit wird auch weiteren Gesprächen mit dem Amt für Umwelt und Stadtgrün die Grundlage entzogen. Hier war geplant, über Verpflanzungen und die Auswirkungen beim Verzicht auf Fällungen einzelner Bäume im Rand- und Uferbereich zu diskutieren. Doch mit der Durchsetzung des Planfeststellungsbeschlusses hat die Verwaltung erneut unter Beweis gestellt, dass sie zu keinerlei Zugeständnissen bereit ist - entgegen dem dokumentierten Bürgerwillen!
Seit heute, 4.45 Uhr hat die Stadtdamit begonnen den Rest der Bäume entlang des Ihmeufers abzuholzen. Von der Glocksee bis zu anderen Seite der Benno-Ohnesorg-Brückeist der Uferbereich abgesperrt und wird von der Polizei bewacht.
Um 9:30 Uhr war der größte Teil der Bäume bereits gefällt.
"Entgegen der Ankündigung von Stadtbaurat Bodemann in der Bauausschusssitzung v. 18.01. wurden die Absperrungen nicht angekündigt. Was schon zu dieser frühen Morgenstunde dazu führte, dass eine Vielzahl von Personen auf dem Weg zur Arbeit lange Umwege in Kauf nehmen mussten und mit Unverständnis reagierten. Herr Bodemann wurde somit einmal mehr wortbrüchig. Bleibt abzuwarten, ob wenigstens die Sperrung der Ida-Arenhold-Brücke innerhalb der nächsten 24 Stunden wieder aufgehoben wird", so der Sprecher der SBiCaLo Thomas Ganskow.
http://calenbergerloch.wordpress.com
Ein Baum wird für eine verfehlte Landespolitik geopfert:
http://www.youtube.com/watch?v=IxI2FpNUXyM
Seit heute, 4.45 Uhr hat die Stadtdamit begonnen den Rest der Bäume entlang des Ihmeufers abzuholzen. Von der Glocksee bis zu anderen Seite der Benno-Ohnesorg-Brückeist der Uferbereich abgesperrt und wird von der Polizei bewacht.
Um 9:30 Uhr war der größte Teil der Bäume bereits gefällt.
"Entgegen der Ankündigung von Stadtbaurat Bodemann in der Bauausschusssitzung v. 18.01. wurden die Absperrungen nicht angekündigt. Was schon zu dieser frühen Morgenstunde dazu führte, dass eine Vielzahl von Personen auf dem Weg zur Arbeit lange Umwege in Kauf nehmen mussten und mit Unverständnis reagierten. Herr Bodemann wurde somit einmal mehr wortbrüchig. Bleibt abzuwarten, ob wenigstens die Sperrung der Ida-Arenhold-Brücke innerhalb der nächsten 24 Stunden wieder aufgehoben wird", so der Sprecher der SBiCaLo Thomas Ganskow.
http://calenbergerloch.wordpress.com
Ein Baum wird für eine verfehlte Landespolitik geopfert:
http://www.youtube.com/watch?v=IxI2FpNUXyM
TSV Hannover-Burgdorf verlängerte den Vertrag mit dem dänischen Nationalspieler Morten
Olsen um ein weiteres Jahr bis zum 30.6.2013.
Olsen ist in der laufenden Spielzeit der beste Torschütze der TSV Hannover-Burgdorf und traf bisher 92-fach ins gegnerische Tor. Dabei zeichnete sich der Spielmacher auch als 12-facher Siebenmeterwerfer aus.
"Ich bin überzeugt, dass es für Morten und die TSV gut ist, die positive Entwicklung der letzten Monate gemeinsam fortzuführen. Mit ihm als zentralen Rückraumspieler werden wir unseren Weg nach oben gehen", ist TSV-Trainer Christopher Nordmeyer von dem Dänen und der Verlängerung des Vertrages überzeugt.
Morten Olsen ist froh, in Hannover bleiben zu können und will in der Bundesliga noch Einiges mit der TSV bewegen. Olsen, der vor zwei Jahren vom dänischen Club Bjerringbro-Silkeborg zur TSV wechselte, zu seiner Vertragsverlängerung: „Ich fühle mich in Hannover sehr wohl und glaube, dass der Verein noch sehr viel Potenzial hat. Hier in Hannover kann ich mich noch weiter entwickeln“. TSV Geschäftsführer Benjamin Chatton attestiert dem 27-jährigen „in jedem Spiel eine hohe individuelle Qualität einbringen zu können“ und er ist dadurch in der Lage, den „Unterschied“ auszumachen. Wenn sich Morten Olsen in der Abwehrarbeit und der Spielführung steigert, sieht Chatton den auf der mittleren Rückraumposition spielenden Dänen auf dem Weg zu einem „sehr guten Bundesligaspieler“.