Im Auftrag der enercity Netzgesellschaft führt enercity seit Montag, den 5. September 2011, unterschiedliche Bauarbeiten in der Ebertstraße in Letter durch.
Neben der Erneuerung von mehreren Strom-Hausanschlüssen in der Ebertstraße und dem Austausch eines Kabelverteilerschrankes werden Kabelarbeiten im Mittel- und Niederspannungsnetz vorgenommen. Letztere stehen im Zusammenhang mit der Aufstellung einer neuen 10-kV Netzstation und der Außerbetriebnahme der jetzigen 10-kV-Netzstation im Grünstreifen der Ebertstraße.
Die Aufstellung der neuen 10-kV-Netzstation ist für den 29. September geplant. Wegen der Anlieferung und Aufstellung der neuen Anlage lässt sich eine Vollsperrung der Ebertstraße an diesem Tag in der Zeit von 9.00 bis circa 13.00 Uhr leider nicht vermeiden. Auch die Bushaltestelle „Letter Bahnhof“ kann während der Vollsperrung nicht bedient werden. enercity bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für diese Baumaßnahme und die unvermeidbaren Behinderungen.
Nach der Einbindung der neuen 10-kV-Netzstation in das Mittelspannungs- und Niederspannungsnetz wird die derzeitige 10-kV-Netzstation, die seit 1951 in Betrieb ist, abgebrochen. Mit den Abbrucharbeiten entstehen Behinderungen durch Halteverbote in der Ebertstraße. Das Ende der Baumaßnahme ist für Anfang November 2011 geplant.
Die enercity Netzgesellschaft investiert zur Erhöhung der Versorgungssicherheit rund 105.000 Euro in diese Erneuerungsmaßnahme.
"Ich fürchte mich nicht, ich will hinaus und das schöne Dornröschen sehen", so spricht der Prinz im Märchen der Gebrüder Grimm. Hinaus, um Dornröschen zu sehen, darum geht es auch beim Wandertheater am 10. und 11. September rund um das Schloss Marienburg in Pattensen. An fünf Stationen können Eltern und Kinder die packende Geschichte der unglücklichen Königstochter erleben, die nach einem Feenfluch in einen hundertjährigen Schlaf fällt. In drei Stunden zeigen mehr als 150 Schauspieler, Musiker und Tänzer, wie der herbeigeeilte Prinz sein Dornröschen errettet. Dabei werden die kleinen und großen Zuschauer selbst zu Hofstaat, zur Prinzessin, Königin oder guten Fee. Auf die Beine gestellt haben das Wandertheater Schüler der Marienbergschule Nordstemmen in Zusammenarbeit mit Vereinen, Musikern, Ballett- und Bauchtänzern.
Termine: 10. und 11. September 2011, 16.00 Uhr
Ort: Schloss Marienburg, Marienberg 1, 30982 Pattensen
Eintritt: 8 Euro im Vorverkauf, 10 Euro an der Abendkasse; Kinder/Jugendliche 5 Euro
Veranstalter: EAC GmbH Schloss Marienburg
Weitere Informationen: www.schloss-marienburg.de, Vorverkauf im Sekretariat der Marienbergschule Nordstemmen, Tel. 0 50 69/ 60 95 oder bei Gudrun Schenkel Tel. 0 51 21/6 59 28.
Aktionen, Exkursionen, Informationen am 3. und 4. September in Resse
Nach nur einem halben Jahr Bauzeit öffnet das „MOORiZ" - das Moorinformationszentrum Wedemark-Resse - am kommenden Wochenende erstmals seine gläsernen Türen für Besucher. Die Region Hannover als Bauherrin, die Gemeinde Wedemark als Eigentümerin und die zukünftigen Betreiber, die Bürger für Resse e.V., lade alle Interessierten zu einem Besuch der Ausstellung über den Lebensraum Moor ein.
Vom neuen Zentrum am Alten Dorf 1b aus starten am Samstag (3.9) und Sonntag (4.9.) auch Exkursionen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus in die umliegenden Moore. Die Führungen finden im Rahmen der vom Aktionskreis Hannoversche Moorgeest - eine Arbeitsgemeinschaft von BUND, NABU, Landesjägerschaft Niedersachsen und der Naturkundlichen Vereinigung Niedersachsen - organisierten Moor-Erlebnistage statt.
Rund um das MOORiZ informieren Vereine und Verbände über ihre Aktivitäten. Mit dabei sind u.a. der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), NABU, die Landesjägerschaft, der Arbeitskreis Paläontologie Hannover, der Arbeitskreis Heimische Orchideen Niedersachsen und die Evangelische Kirchengemeinde Resse.
Am Sonntag, 4. September, dem Entdeckertag der Region Hannover, ist das neueröffnete MOORiZ ein Ziel (Tour 32), das mit Bussen und Bahnen bequem und umweltfreundlich zu erreichen ist - zum GVH-Sparpreis (gilt nur am 4. September 2011). Um von Hannover nach Resse zu kommen, reichen die TagesTickets zum Ein-Zonen-Preis (4,30 Euro für Singles, 8,40 Euro für Gruppen mit bis zu 5 Personen). GVH-Fahrtipp: Mit der Stadtbahn-Linie 6 bis zum Nordhafen, von dort weiter mit dem Bus 460 nach Resse, Haltestelle Leipziger Straße. Informationen zum Entdeckertag: www.entdeckertag.de
Samstag, 3. September 2011
11 Uhr
Eröffnung des Moorinformationszentrums Wedemark-Resse (MOORiZ), Altes Dorf 1b, 30900 Wedemark/Ortsteil Resse
Im feierlichen Rahmen wird das MOORiZ offiziell eröffnet: Architekt Roger Ahrens übergibt das Gebäude an den Bauherren, Regionspräsident Hauke Jagau. Für den künftigen Eigentümer und die Betreiber ergreifen Bürgermeister Tjark Bartels, Gemeinde Wedemark, und Jochen Pardey, Vorsitzender des Vereins Bürger für Resse e.V., das Wort. Ludwig Uphues, Aktionskreis Hannoversche Moorgeest, würdigt die Bedeutung des neuen Informationszentrums für den Naturschutz.
Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung vom Fanfarenzug Resse. Im Anschluss an den Festakt steht das MOORiZ für alle Besucherinnen und Besucher offen. Die ersten Gäste erwartet ein kleiner Imbiss mit „Moor-Spezialitäten".
Auf dem Platz vor dem MOORiZ informieren Vereine und Verbände über ihre Arbeit.
14 Uhr
Moor-Erlebnistage 2011: Exkursion ins Schwarze Moor
mit Folke Hein, Niedersächsische Landesjägerschaft, Treffpunkt MOORiZ
Ab 14 Uhr
Stündliche Führungen durch das MOORiZ mit Gästeführerinnen und Gästeführer des Vereins Bürger für Resse e.V.
14.30 Uhr
Moor-Erlebnistage 2011: Fahrradexkursion zum Bissendorfer Moor
mit
Lisel Köthe, Jutta Magnus, Gästeführerinnen des Vereins Bürger für
Resse e.V., und Eckhard Schmatzler, Deutsche Gesellschaft für Moor- und
Torfkunde (DGMT), Treffpunkt MOORiZ. Eine begrenzte Zahl an
Leihfahrrädern (kostenpflichtig) steht zur Verfügung.
Sonntag, 4. September 2011
10.30 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst
11.30 Uhr
Exkursion ins Otternhagener Moor
mit
Dr. Eberhard Gärtner (Faunistische Arbeitgemeinschaft Moore) und Ludger
Schmidt (Naturhistorische Gesellschaft Hannover): Ab 11.15 Uhr
kostenloser Shuttlebus vom MOORiZ
Ab 12 Uhr
Stündliche Führungen durch das MOORiZ
mit den Gästeführerinnen und Gästeführern des Vereins Bürger für Resse e.V.
14 Uhr
Moor-Erlebnistage 2011: Exkursion ins Bissendorfer Moor
mit
Dr. Reinhard Löhmer (BUND), Ludwig Uphues (NABU) und Eckhard Schmatzler
(DGTM), Treffpunkt in Wiechendorf, Bushaltestelle Schnippheide. Ab
13.45 Uhr kostenloser Shuttlebus vom MoorIZ zum Treffpunkt in
Wiechendorf.
14.30 Uhr
Moor-Erlebnistage 2011: Fahrradexkursion ins Helstorfer Moor
mit
Dr. Eberhard Gärtner (Faunistische Arbeitsgemeinschaft Moore) und
Ursula Schwertmann (Umweltbeauftragte der Gemeinde Wedemark) sowie den
Gästeführerinnen des Bürgervereins Resse e.V. Lisel Köthe, Jutta Magnus
und Ursula Schwertmann, Umweltbeauftragte der Gemeinde Wedemark,
Treffpunkt MOORiZ. Eine begrenzte Zahl an Leihfahrrädern
(kostenpflichtig) steht zur Verfügung.
Exkursionen: Die Exkursionen dauern zwischen zwei und drei Stunden und sind kostenlos. Bitte an Verpflegung, festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung denken. Hunde können nicht mitgenommen werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Fahrradausleihe: An beiden Tagen können Fahrräder für die Exkursionen ins Otternhagener Moor (3.9.) und Helstorfer Moor (4.9.) ausgeliehen werden. Der Rad Hof Engelbostel stellt dafür 20 neue 26er- und 28er-Damenräder zur Verfügung. Die Leihgebühr beträgt pro Rad 6,00 Euro.
Musik und Tanz
Rockig geht es am MOORiZ mit den
Auftritten der Band Necessary am Samstag und Sonntag zu. An beiden
Veranstaltungstagen zeigen auch die Squaredancer der Resser
Heidehoppers, was sie zu bieten haben.
Kinderbetreuung: Während der Moorexkursionen bietet der Verein Löwenherz (Martin-Luther-Straße 10) am Samstag und Sonntag eine Kinderbetreuung für Kinder von drei bis zehn Jahren an.
Kinderprogramm: An mehreren Ständen am MOORiZ gibt es spezielle Angebote für Kinder. Am Stand des Vereins Löwenherz werden Geschichten vorgelesen und ein Malwettbewerb veranstaltet. Moorfrösche basteln können die jungen Gäste im Pavillon des Fördervereins der Grundschule Resse. Auch der Jugendtreff Resse bietet ein Bastel- und Spielprogramm an.
Busse und Bahnen: Das MoorIZ in Resse ist mit der RegioBus-Linie 460 erreichbar. Haltestelle: Leipziger Straße. Am Sonntag, 4.9., gilt der GVH-Sparpreis. Weitere Informationen: www.efa.de und www.gvh.de
Pkw: Parkplätze für motorisierte MOORiZ-Besucher stehen am Eröffnungswochenende an der L 380 (Engelbosteler Straße) zur Verfügung. Am Sonntag, 4.9., kann auch der Parkplatz des SB-Marktes Altes Dorf genutzt werden.
Kultursommer 2011
Junge Talente musizieren in Neustadt: Abschlusskonzerte der 10. Sommerakademie für musikalisch Hochbegabte
Mit vier Jahren Musikunterricht, mit sechs Jahren erste Auftritte. Das musikalische Talent von Wolfgang Amadeus Mozart wurde bekanntlich früh entdeckt und weiterentwickelt. Auch die Hochschule für Musik und Theater Hannover fördert angehende Musiker und Komponisten schon von Kindesbeinen an. Einmalig in seiner Art in Deutschland unterrichtet das Institut für Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren in verschiedenen Spielarten der Musik. Seit 2004 nimmt eine Vorklasse sogar Grundschulkinder ab neun Jahren auf.
Höhepunkt eines jeden Studienjahres ist die Sommerakademie auf Schloss Landestrost, die von der Stiftung Kulturregion Hannover und der Bruno-Frey-Stiftung für musikalisch Früh- und Hochbegabte gefördert wird. Während die Frühstudierenden sich im laufenden Jahr auf den wöchentlichen Unterricht in drei Hauptfächern konzentrieren (Instrument, Musiktheorie und Gehörbildung, Rhythmische Erziehung), erleben sie bei der Sommerakademie andere Arten des Herangehens an Musik, andere Herausforderungen, andere Möglichkeiten der Entschlüsselung und Entfaltung ihrer Talente. Internationale Gastdozenten lehren Improvisation, Komposition, Rhythmik oder Tanz.
Einen Höhepunkt bildet schließlich die Arbeit mit Orchester: Für junge Musikerinnen und Musiker ist es eine wertvolle Erfahrung, solistisch mit Orchester spielen zu dürfen. Diese letzte Phase der Sommerakademie mündet in das öffentliche Abschlusskonzert am Sonntag, 21. August, um 17 Uhr in der Liebfrauenkirche in Neustadt am Rübenberge.
Hier erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches, vielfarbiges Programm mit Frühstudierenden, die von der „Studentischen Philharmonie Hannover" unter Leitung von Martin Lill begleitet werden.
Zwei weitere öffentliche Veranstaltungen hält die Sommerakademie in den Räumlichkeiten des Neustädter Schlosses bereit: Am 18. August um 19 Uhr die Abschlussveranstaltung des Improvisationskurses und am 21. August, um 11 Uhr, eine Matinée mit Solo- und Kammermusikbeiträgen der Frühstudierenden (jeweils im großen Saal von Schloss Landestrost).
Konzerte der 10. Sommerakademie des IFF
Veranstalter:
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF)
Emmichplatz 1, 30175 Hannover
Kartenvorverkauf:
Region Hannover, Team Kultur
Schloss Landestrost
Schlossstr. 1, 31535 Neustadt am Rübenberge
Fon: (05032) 899 154
kultur@region-hannover.de
Hilfe für Menschen mit Behinderungen bei der Freizeitplanung
Region Hannover. In den Sommerferien einen Ausflug ans Steinhuder Meer? Oder warum nicht Schloss Marienburg einen Besuch abstatten? Für die meisten Menschen kein Problem! Wer weiß, wo es hingehen soll, macht sich mit Bus, Bahn, Fahrrad oder Auto einfach auf den Weg zu seinem Ausflugsziel und genießt dort das Angebot. Nicht ganz so einfach sieht es für Menschen mit Behinderungen aus, wenn sie einen Ausflug planen.
Von 1,1 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern in der Region Hannover haben 106.000 Menschen eine Behinderung mit einem Grad von mindestens 50. „Wir haben außerdem eine Dunkelziffer – weil die Behinderung entweder weniger gravierend ist oder die Betroffenen gar nicht erst einen Antrag stellen, als Behinderte anerkannt zu werden“, sagt Hans-Christoph Brehmer, Beauftragter der Region Hannover für Menschen mit Behinderungen.
40 Prozent der Menschen mit Behinderung sind mobilitätseingeschränkt.
Ihnen stellen sich bei der Ausflugsplanung Fragen wie: Wie komme ich am
Besten zu meinem Zielort? Sind die Sehenswürdigkeiten mit einem
Rollstuhl oder einer Gehhilfe überhaupt zu erreichen? Gibt es viele
Stufen? Ist ein behindertengerechtes WC in der Nähe?
Schriftenreihe der Gedenkstätte Ahlem
Irmgard Bartels und Werner Fahrenholz heißen die zwei Menschen, an deren Schicksale mit neuen Veröffentlichungen in der Schriftenreihe der Gedenkstätte Ahlem der Region Hannover erinnert wird: Zwei grundsätzlich unterschiedliche Personen und doch haben sie zwei Dinge gemeinsam: Beide lebten in der Region Hannover und beide waren aus verschiedenen Gründen Opfer nationalsozialistischer Verfolgung.
„Die Diskriminierung hört nie auf" (Band 8 ist der Titel der Erinnerungen von Werner Fahrenholz. Carlo, so der Spitzname des Mannes, der 1925 in Peine geboren wurde, hat seine Lebensgeschichte Shaun Hermel erzählt hat. Carlo ist Angehöriger der Sinti und somit in den Augen der Nazis ein arbeitsunwilliger, asozialer „Zigeuner". Seine Erzählungen von den Erfahrungen der Zwangsarbeit, der Zwangskastration und der Flucht vor der Deportation zeigen beispielhaft den nationalsozialistischen Umgang mit Sinti und Roma, eine Opfergruppe, die diskriminiert, verfolgt, misshandelt und ermordet wurde. Carlo überlebte den Faschismus, die Diskriminierung aber hörte für ihn nie auf. Auch in der Bundesrepublik wurde der 2002 verstorbene Sinto weiter als „Zigeuner" beleidigt.
Im Band 9 der Schriftenreihe erzählt die Tochter einer psychisch kranken Frau die Verfolgungsgeschichte ihrer Mutter. Im Interview mit dem Historiker Raimund Reiter erinnert sich das einzige Kind von Irmgard Bartels daran, wie die Mutter immer wieder in psychiatrische Anstalten eingewiesen wird, nach Langenhagen und Hildesheim. 1941 wird sie schließlich ohne das Wissen und der Zustimmung der Familie nach Hadamar verlegt, wo sie ums Leben kommt. „Das Schicksal der Irmgard Bartels. Opfer der NS-Psychiatrie in der Region Hannover" zeigt neben der Geschichte der Hannoveranerin auch die allgemeine Situation der Psychiatrie im nationalsozialistischen Deutschland. Die genaue Opferzahl der NS-Psychiatrie ist nicht bekannt, in der damaligen Provinz Hannover wurden aber 2000 Patienten in Tötungseinrichtungen deportiert. So genannte „Schwachsinnige" passten nicht in die rassenhygienischen Vorstellung der Faschisten. Sie wurden als arbeitsunfähig und damit unnützig für die „Volksgemeinschaft" betrachtet. Ein Beitrag von Professor Andreas Spengler und Dr. Cornelia Oestereich ergänzt das Gesprächsprotokoll. Die beiden niedersächsischen Psychiater recherchierten zum Umgang mit Patienten in den Anstalten Langenhagen, Ilten und Köthenwald sowie Wunstorf zur Zeit des NS-Regimes.
Die Bände der Schriftreihe der Gedenkstätte Ahlem sind für eine Schutzgebühr von 2,50 Euro unter Telefon 0511/61 62 22 56 oder im Bürgerbüro der Region Hannover in der Hildesheimer Straße 20 erhältlich.
Kommunen verstärken ihre Anstrengungen zum Ausbau des Platzangebots
Neue Prognose für die Anzahl der Krippenplätze in der Region Hannover im Jahr 2013: Demnach steigt das durchschnittliche Betreuungsangebot in einer Kindertagesstätte (Kita) für Kinder unter drei Jahren (U3) von zuletzt angenommenen 30,4 Prozent auf 32,8 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung der Kitaplanungen der 15 regionsangehörigen Städte und Gemeinden, für die die Region Hannover Jugendhilfeträgerin ist. Die Betreuungsquote liegt damit nur knapp unter der 35-Prozent-Hürde, die allgemein als Richtwert gilt, um den ab 2013 gültigen gesetzlichen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz zu erfüllen.
„Alle Bürgermeister haben im gemeinsamen Gespräch angekündigt, ihre Anstrengungen beim Ausbau des Betreuungsangebots zu verstärken“, sagte Sozial- und Jugenddezernent Erwin Jordan von der Region Hannover. „Ich bin erfreut, dass sich die Quote so positiv entwickelt und die Kommunen bereit sind, trotz zum Teil nicht ausreichender Fördermittel in die Kindertagesbetreuung zu investieren“, so Jordan.
Derzeit fördert das Land jeden neu geschaffenen Kita-Platz im U3-Bereich mit bis zu 14.500 Euro. Insgesamt stehen den 15 Kommunen aus dem Investitionsprogramm des Landes Mittel in Höhe von rund 11,3 Millionen zu. Doch die Kontingente sind zum größten Teil schon verplant. Angekündigt sind Bauvorhaben, für die nach den jetzigen Förderrichtlinien etwa 16,1 Millionen zur Verfügung stehen müssten. Im Fördertopf fehlen also 4,8 Millionen Euro.
Deshalb wirbt der Regionsdezernent dafür, dass das Land seine Mittel im Investitionsprogramm aufstockt: „Die größte Last beim Ausbau der Krippen tragen die Kommunen. Da wäre es ein positives Signal, wenn den Städten und Gemeinden bei der Erfüllung des Rechtsanspruchs weiterhin unter die Arme gegriffen wird“, so Jordan. Die Region Hannover wird ihre finanzielle Unterstützung beibehalten: Für jeden neu geschaffenen Platz im U3-Bereich können die Kommunen einen Zuschuss bis zu rund 2.500 Euro beantragen.
Werden alle angemeldeten Ausbauvorhaben umgesetzt, halten die 15 Städte und Gemeinde im Jahr 2013 insgesamt 2.575 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren in Kitas vor. Davon sind 1.553 Plätze jetzt schon vorhanden, weitere 1.022 Plätze sind in Planung. Um die Versorgungsquote von 35 Prozent im Krippenbereich zu erreichen, fehlen dann noch 122 weitere Plätze.
Die Region Hannover ist Jugendhilfeträger für 15 von 21 regionsangehörigen Städten und Gemeinden. Dazu gehören: Barsinghausen, Burgwedel, Garbsen, Gehrden, Hemmingen, Isernhagen, Neustadt am Rübenberge, Pattensen, Ronnenberg, Seelze, Sehnde, Uetze, Wedemark, Wennigsen und Wunstorf.
Gestern gegen 20:45 Uhr sind zwei Elefanten von dem Gelände eines Zirkus entlaufen und durch Garbsen spaziert. Polizisten entdeckten die Tiere in Höhe einer Haltestelle an der Meyenfelder Straße. Der Verantwortliche erschien vor Ort und brachte die "Ausbrecher" wohlbehalten zurück in ihr Gehege.
Die beiden Dickhäuter waren am Abend in einem günstigen Moment von dem Zirkusgelände an der Meyenfelder Straße in Garbsen ausgebüxt. Die schwergewichtigen Damen - die indische Elefantenkuh "Dunia" (40 Jahre, 2,96 Meter groß und 5 225 Kilogramm schwer) und ihre afrikanische Mitstreiterin "Daela" (25 Jahre) - liefen anschließend etwa 50 Meter bis zur Bushaltestelle der IGS Garbsen an der Meyenfelder Straße. Dort hatten sie es offenbar auf das schmackhafte Blattwerk einiger Bäume abgesehen. Mehrere Autofahrer trauten kaum ihren Augen, als sie das das exotische Duo bemerkten und alarmierten die Polizei. Die Beamten stellten sich vor den beiden Ausreißerinnen auf und sorgten dafür, dass diese ihren "Spaziergang" nicht fortsetzen konnten - die Rüsseltiere hatten offenbar Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen und verhielten sich vorbildlich kooperativ. Wenig später erschien der 62 Jahre alte Verantwortliche - er hatte das Fehlen seiner Tiere mittlerweile bemerkt - vor Ort und brachte die Elefanten zurück auf das Zirkusgelände. / ste, tr