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http://www.youtube.com/watch?v=ICv2vMErw1M
Ein Lagebericht vom Ort des Geschehens. Zu Gast im Studio Thomas Ganskow von der Bürgerinitiative Calenberger Loch.
Wegen Gleisbauarbeiten östlich der Benno-Ohnesorg-Brücke können Kraftfahrzeuge ab kommendem Montag, 17. Oktober, bis auf Weiteres nicht mehr von der Humboldtstraße in Richtung Lavesallee abbiegen. Die Ohestraße und die dortige Berufsbildende Schule 4 ist bis Anfang November nur von der Lavesalle kommend über die G Gustav-Bratke-Allee erreichbar. Von der Gustav-Bratke-Allee kann die Benno-Ohnesorg-Brücke wegen der Arbeiten am Gleisdreieck nur mit einer Wendefahrt über Humboldtstraße (bis Calenberger Straße) angefahren werden. AutofahrerInnen sollten den Bereich nach Möglichkeit weiträumig meiden.
Kesselanlage 1 und zugehöriges Dampfleitungssystem der modernisierten Gas- und Dampfturbinenanlage im Heizkraftwerk Linden werden gereinigt
Die nächste Phase wird frühstens am morgigen Freitag (14.10.2011) starten. Die Maßnahme wird je nach Bedarf eine Dauer von drei bis vier Tagen umfassen. Um die Phase möglichst kompakt zu halten, muss eventuell auch am Samstag ausgeblasen werden. Die Gemeinschaftskraftwerk Linden GmbH (GKL) und enercity bitten um Verständnis für diese aus technischen Gründen unverzichtbare Prozedur.
Ziel des Ausblasens ist, für die neue Dampfturbine den Nachweis zu erbringen, dass der Dampf frei von Schmutzpartikeln ist und für die nachgeschalteten, komplett erneuerten Turbinenanlagen geeignet ist. Bei diesem branchenüblichen Reinigungsverfahren tritt der Dampf aus einer provisorischen Öffnung vor der Dampfturbine aus und wird über das Maschinenhausdach abgeleitet.
Die am ersten Tag hohe Lärmbelastung und die Ende letzter Woche gemeldeten Flugrostflecken an Fahrzeugen haben die Ingenieure im Heizkraftwerk zum Anlass genommen, über die bisherigen Projektplanungen hinaus zusätzliche Verfahrensschritte und -formen zu entwickeln. Folgende zusätzliche Maßnahmen zur Verminderung von Geräuschbelästigungen und Partikelausträgen durch das Ausblasen wurden ergriffen:
Im Zuge der Modernisierungsarbeiten im Heizkraftwerk Linden sind beim ersten "Ausblasen" des Dampfkreislaufes vom Kesselhaus 3 am Dienstag und Mittwoch (4./5. Oktober 2011) mit dem Wasserdampf unerwartet kleine, noch in den Rohrsystemen befindliche Metallpartikelchen ausgetreten. Diese sind nicht gesundheitsschädlich. Die Metallpartikel haben sich mit der Hauptwindrichtung nach Osten in die Calenberger Neustadt abgesetzt. Dadurch kam es leider zu Verunreinigungen an geparkten Fahrzeugen, was enercity sehr bedauert. Die Gemeinschaftskraftwerk Linden GmbH (GKL) wird sich kulant bei der Übernahme von Reinigungskosten zeigen.
enercity bedauert die Verunreinigungen und sorgt für kulante Lösung
Im Zuge der Modernisierungsarbeiten im Heizkraftwerk Linden sind beim "Ausblasen" des Dampfkreislaufes vom Kesselhaus 3 am Dienstag und Mittwoch (4./5. Oktober 2011) mit dem Wasserdampf unerwartet kleine, noch in den Rohrsystemen befindliche Metallpartikelchen ausgetreten. Diese sind nicht gesundheitsschädlich. Die Metallpartikel haben sich mit der Hauptwindrichtung nach Osten in de Calenberger Neustadt abgesetzt. Dadurch kam es leider zu Verunreinigungen an geparkten Fahrzeugen, was enercity sehr bedauert.
Nach ersten Meldungen, die enercity ab Freitagabend, 7. Oktober, erreichten, haben sich Mitarbeiter sofort am nächsten Morgen ein Bild über die Situation in den hauptsächlich betroffenen Straßenzügen gemacht.
Vor dem Hintergrund der eingetretenen Verunreinigungen wurden bereits Gegenmaßnahmen eingeleitet, um weitere Partikelausträge und auch Geräuschbelästigungen durch das Ausblasen zu verringern. Wie in der Pressemitteilung vom 21. September 2011 (www.enercity.de) angekündigt, stehen weitere Ausblastermine für andere Anlagenteile im Rahmen der Modernisierung der Gas- und Dampfturbinenanlage in Kesselhaus 1 an.
Die nächste Phase soll gegen Ende dieser oder Anfang nächster Woche beginnen. Ziel des Ausblasens ist, für die neue Dampfturbine den Nachweis zu erbringen, dass der Dampf völlig frei von Schmutzpartikeln ist. In diesem Verfahren tritt der Dampf aus einer provisorischen Öffnung der Dampfturbine aus und wird über das Maschinenhausdach abgeleitet.
Folgende Maßnahmen wurden eingeleitet:
>> die Einspritzkühlung, die bereits nach dem ersten Ausblasetag von Dienstag auf Mittwoch (4./5.10.2011) verstärkt wurde, wird weiter erhöht mit dem Effekt, den Dampf dadurch stärker zu kühlen, um damit das Volumen und die Geschwindigkeit zu reduzieren
>> eine 10 Meter hohe Umbauung mit Planen wird an der provisorischen Dampfaustrittsöffnung auf dem Maschinenhausdach errichtet, um eventuell noch austretende Partikel großteils an Ort und Stelle abzufangen
>> es werden zusätzliche visuelle Inspektionen (Sichtkontrollen) und eine bedarfsabhängige Reinigung der auszublasenden Rohrleitungen vorgenommen.
Betroffene KFZ-Halter werden gebeten, sich schriftlich an die Rechtsabteilung der Gemeinschaft Kraftwerk Linden GmbH (GKL), Ihmeplatz 2, 30449 Hannover, oder jurist.service@enercity.de zu wenden. Die GKL wird sich kulant bei der Übernahme von ortsüblichen Reinigungskosten zeigen. Um bei der Prüfung einen örtlichen Bezug herstellen zu können, sind die Anschrift des Fahrzeughalters, der Fahrzeugstandort an den betroffenen Tagen sowie Fotos von dem verunreinigten Fahrzeug dem Anschreiben beizufügen. Für den Ausgleich der ausgelegten Kosten ist eine Quittung und die Angabe einer Bankverbindung notwendig.
Sollte eine Reinigung nicht ausreichen, werden wir den Kontakt zu einer Politurfirma herstellen, um die Lackverunreinigungen durch Herauspolieren zu beheben. Jede eingehende Anspruchstellung wird auf ihre Plausibilität geprüft.
Ort:
Üstra-Remise, Goethestr. 19
Zeit: 13.10.2011 / 16:30 - 20:00 Uhr
Mit der Vorstellung sehr unterschiedlicher Projekte - von der privaten Baugemeinschaft bis zu Initiativen hannoverscher Wohnungsunternehmen - wollen wir deutlichen machen, wie wichtig Kontakte und kleine Handreichungen in der direkten Nachbarschaft für die Lebensqualität und den sozialen Zusammenhalt sind. Der anschließende Erfahrungsaustausch soll der Frage nachgehen, wann und wie lebendige Nachbarschaften entsehen und stabil bleiben bzw. wer zu ihrem Gedeihen beitragen kann. Dazu haben wir Engagierte und Fachleute aus Wohnungsunternehmen, Verwaltungen und Privaten Initiativen eingeladen.
Veranstalter:
Bürgerbüro Stadtentwicklung Hannover e. V.
Braunstraße 28
30169 Hannover
In Vorbereitung auf den Hochbahnsteigbau auf der Benno-Ohnesorg-Brücke müssen einzelne Ampeln der Anlage Gustav-Bratke-Allee/Humboldtstraße versetzt werden. Hierfür ist die Ampelanlage am Donnerstag, 29. September, von 9 Uhr bis 12 Uhr außer Betrieb.
Die Straßenverkehrsbehörde bittet, die vorfahrtregelnden Zeichen zu beachten und besondere Rücksicht auf FußgängerInnen und RadfahrerInnen zu nehmen.
In der Presse tauchen immer wieder Nachrichten auf von Vätern, die ihre Töchter und Söhne durch körperlichen Missbrauch stark beschädigen, sogar auslöschen. Sie zerstören die Integrität ihrer Kinder oft nachhaltig. Bei Bernhard in „Am Ziel“ ist es eine Mutter, die- obwohl intelligent, ökonomisch versorgt, visionär begabt – gleichwohl grausam und ohne jede Empathie die Tochter an sich bindet und so jeden Versuch einer Individuation zerstört. Der Wunsch, sich der Liebe zur Tochter hinzugeben, pervertiert sich in den Wunsch, sie zu töten. Diese Lust wird in der monströsen Sprachgewalt der Mutter lesbar. Mutter unterstellt sich keinen moralischen Kategorien mehr, sie spricht alles aus, vor allem das Unaussprechliche. Die Tochter schweigt, und man ahnt, dass nur der Tod, als ein Ereignis, dessen fulminante Wirkung nicht anzweifelbar und unausweichlich ist, einen Perspektivwechsel in der Geschichte bewirken könnte. Oder eben die Liebe.Sie wird durch einen jungen Schriftsteller ins Spiel gebracht, der sich für die Tochter interessiert. Mutter wird versuchen, den jungen Mann zu vertreiben, seine Impulsivität zu entkräften, die Tochter nicht frei zu geben. Zwei Protagonisten (Tochter, Schriftsteller) eines Theaterstückes, die unsere Aufmerksamkeit fesseln, weil ihre Sprache die des Schweigens ist.
von Thomas Bernhard, erschienen im Suhrkamp-Verlag
Regie: Bettina Drexler
Es spielen: Matthias Buss, Helga Lauenstein, Julia Schmidt
Bühne: Rike Glandorf
Kostüme: Dorothea Hoffmann
Licht: Alexander Tripitsis
Fotos: Roman Thomas
Weitere Termine:
7., 8., 12., 14., 15., 26., 28., 30. Oktober und
2., 4., 5., 9., 16., 18., 19., 23., 25., 26., 30. November
jeweils um 20:00 Uhr
120 Jahre Werbung für Strom noch bis zum 22. Dezember zu sehen
Das Museum für Energiegeschichte(n) verlängert die Laufzeit der Sonderausstellung „Elektrisierend - Werbung für Strom 1890 - 2010" um zwei Monate: Noch bis zum 22. Dezember 2011 bietet die Schau den Besuchern einen umfassenden Überblick über die Werbung für Strom in Deutschland - von den Kindertagen der Elektrizität bis in die vollelektrische Gegenwart. Zu sehen sind über 200 Exponate - darunter wertvolle Leihgaben namhafter Künstler wie Peter Behrens oder Louis Oppenheim. Großformatige Plakate, bunte Postkarten und schillernde Werbefiguren in kuriosen Filmen zeigen, womit in den vergangenen 120 Jahren das Interesse der Kunden für die Elektrizität geweckt werden sollte.
„Mutter hat jetzt Zeit für uns, denn sie kocht elektrisch". Das Werbeversprechen der Stromanbieter in den 1930er Jahren klingt verheißungsvoll. Noch in den 1960er Jahren lockt ein Plakat für die elektrische Waschmaschine mit der Botschaft: „Mit diesem Schalter wählen Sie Freizeit"!
Zu allen Zeiten wurde für Strom geworben, aber mit deutlich unterschiedlichen Botschaften, Medien und Zielgruppen. Heute eine Selbstverständlichkeit, war die Elektrizität gegen Ende des 19. Jahrhunderts purer Luxus. Seit die ersten Glühlampen brannten oder elektrische Motoren liefen, wurde für die neue Energie die Werbetrommel gerührt. Anzeigen und Plakate, auf denen Götterfiguren aus der griechischen Mythologie die elektrische Kraft bändigen, lockten die Besucher in Elektro-Technische Ausstellungen. Sie dienten einerseits als Plattform wirtschaftlicher und politischer Interessen. Andererseits sollten sie das Publikum belehren und unterhalten. Die erste internationale Ausstellung dieser Art im Jahr 1891 in Frankfurt am Main zog bereits für die damalige Zeit sensationelle 1,2 Millionen Besucher an.
Elektrizität war zwar begehrt, in den frühen Jahren aber nahezu unerschwinglich. Erst allmählich wurden der Strom und die elektrischen Geräte billiger und damit zum Alltagsgut. Bis dahin musste die Werbung die Menschen auch zum Kauf elektrischer Geräte für den Haushalt ermuntern. „Elektrizität in jedem Gerät" oder „Hier wirkt Elektrizität" waren etwa die Schlagworte, mit denen die Stromwerber in den 1920er Jahren antraten. Die Plakate zeigten nun glücklich lächelnde Hausfrauen, die fast spielerisch und in eleganter Pose den elektrischen Kesselstaubsauger bedienten. Es waren zunächst die modernen Frauen der vermögenden Schichten, die überzeugt werden sollten. Elektrische Geräte zu besitzen war teuer, zeigte somit die gehobene soziale Stellung an und galt damit als erstrebenswert.
Erst in den 1960er Jahren wurde in Deutschland der weitgehend elektrifizierte Haushalt mit Kühlschrank, Wasch-Automat oder Radio- und Fernsehgerät Wirklichkeit. Auch die Ziele der Werbung veränderten sich mit der Zeit: Ging es anfangs schlicht darum, überhaupt elektrische Energie zu nutzen, traten in den 1970er Jahren Aspekte des Umweltschutzes in den Vordergrund. Seit der Liberalisierung des Strommarktes Ende des 20. Jahrhunderts liefern sich alte und neue Anbieter wahre Werbeschlachten um den begehrten Stromkunden.
Für Schulklassen und Gruppen ab 15 Teilnehmern bietet das Museum für Energiegeschichte(n) kostenlose Führungen an. Termine sollten rechtzeitig telefonisch unter (05 11) 12 31 16-3 49 41 vereinbart werden. Öffentlichen Führungen ohne Voranmeldung finden jeden ersten Freitag im Monat von 14.30 bis 16.00 Uhr statt. Die Ausstellung in der Humboldtstraße 32 in Hannover ist geöffnet von Dienstag bis Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos im Internet unter www.energiegeschichte.de
Die Ausstellung „Elektrisierend - Werbung für Strom 1890 - 2010" wurde 2010 vom Umspannwerk Recklinghausen als Beitrag für das Programm der Kulturhauptstadt RUHR.2010 konzipiert und dort erstmalig im „Museum Strom und Leben" gezeigt.
Zur Ausstellung ist ein Begleitband erschienen: „Hier wirkt Elektrizität - Werbung für Strom 1890 bis 2010", herausgegeben von Theo Horstmann und Regina Weber, Klartext-Verlag, 29,90 Euro.