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Verwaltungsgericht Hannover lehnt den Antrag einer Anwohnerin ab.
Eine Anwohnerin am südlichen Ende der Glockseestraße hat sich mit einem Eilantrag gegen die geplante Altlastensanierung auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks Glocksee gewandt. Die 4. Kammer des VG Hannover lehnte heute ihren Antrag auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes ab, weil die Antragstellerin durch die Maßnahme nicht in öffentlichen Nachbarrechten verletzt wird.
Im Zuge der von der Landeshauptstadt Hannover betriebenen Hochwasserschutzplanungen für die Ihme wurden auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks Glocksee flächendeckende Schadstoffbelastungen durch polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, Benzole, Toluole, Xylole, Cyanide u. ä. vorgefunden. Weil das Grundstück nach Betriebsaufgabe im Jahre 1930 um rd. 3,00 m aufgefüllt und vorhandene Baulichkeiten wie das Ofenhaus und die mit Chemikalien gefüllten Absetz- und Teerbecken einfach zugeschüttet wurden, bestehen besonders hohe Schadstoffkonzentrationen an diesen sog. Hotspots. Ein Ingenieurbüro schätzt insbesondere die Gefährdung für das Schutzgut Grundwasser als sehr hoch ein.
Informationen zu Sitzung und Tagungsort:
Gremium: Stadtbezirksrat Mitte
Sitzungsdatum: 15.11.2010
Tagungsort: Rathaus, Hodlersaal
Beginn: 19:00 Uhr
Informationsveranstaltung am 6. November 2010 von 11.00 bis 14.00 Uhr im Haus kirchlicher Dienste
Interessierte Frauen können sich am 6. November 2010 von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers (Archivstr. 3, 30169 Hannover) über Arbeitsweisen, Methodenspektrum und inhaltliche Perspektiven des Fernkurses „Feministische Theologie" informieren. Der Fernkurs für Frauen aus dem Bereich der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers findet von Januar 2011 bis Juli 2012 statt. Zu der Informationsveranstaltung lädt die Arbeit mit Frauen (Frauenwerk) im Haus kirchlicher Dienste ein.
Im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung erläutern Oberbürgermeister Stephan Weil, Umweltdezernent Hans Mönninghoff und Stadtbaurat Uwe Bodemann am kommenden Dienstag (26. Oktober) Einzelheiten zu den Hochwasserschutzmaßnahmen an der Ihme sowie zu der geplanten Bodensanierung an der Stelle des früheren Gaswerks Hannover-Glocksee. Beginn in der üstra-Remise, Goethestraße 19, ist um 19 Uhr.
Zudem verteilt die Stadtverwaltung seit heute ein Faltblatt mit Informationen zu den Baumaßnahmen an die unmittelbaren AnliegerInnen in Linden und in der Calenberger Neustadt. Das Faltblatt ist darüber hinaus in der Bauverwaltung (Rudolf-Hillebrecht-Platz 1) erhältlich und steht im Internet unter www.hochwasserschutz-hannover.de/service zum Herunterladen bereit.
Nach elfmonatiger Bauzeit ist die sanierte Marstallbrücke seit heute (19. Oktober) wieder als Geh- und Radweg sowie für den sonnabendlichen Flohmarktbetrieb benutzbar. Wegen seiner nicht ausreichenden Tragfähigkeit wurde auf dem alten Bauwerk eine neue freitragende Stahlbetonkonstruktion hergestellt und mit einer neuen Abdichtungs- und Belagsschicht versehen. Das durch Umwelt- und Hochwassereinflüsse stark geschädigte Mauerwerk wurde unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes wieder instandgesetzt. Die Kosten der Sanierung lagen bei rund 380.000 Euro.
Die Marstallbrücke verbindet das Hohe Ufer mit dem Leibnizufer. Nach rund 50 Jahren der Nutzung seit der Wiederherstellung 1953 war eine Sanierung erforderlich, weil das Ziegelmauerwerk der Brückengewölbe und -stirn-seiten zum Teil stark abgeplatzt, ausgebrochen und moosbewachsen war. Ein Gutachten hatte zudem Schäden am Bogentragwerk festgestellt, die die Standsicherheit der Brücke gefährdeten. Wegen restlicher Fugenarbeiten kann es in den nächsten Tagen noch einmal zu temporären Sperrungen der Brücke kommen.
Calenberger Loch - Infoveranstaltung soll Diskussion versachlichen
Die Landeshauptstadt Hannover hat aufgrund der Aktionen der "Aktivisten am Calenberger Loch", wie es genannt wird, zu einer nochmaligen Informationsveranstaltung eingeladen, um die Diskussion zu versachlichen. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 26. Oktober 2010 um 19.00 Uhr in der Üstra-Remise, Goethestr. 19, 30169 Hannover.
AbholzStop am Glocksee-Ufer! Kein Calenberger Loch! Demo am 8.10.2010 im NDR Fernsehen
Es waren etwa 150 Personen an der Demo Beteiligt.
Hier der Link zum NDR Fernsehen Bericht über die Demo:
ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/ndsmag7167.html
Diesen Winter will die Stadt Hannover am Glocksee-Ufer gegenüber dem Ihmezentrum mit dem Abholzen von 300-400 erhaltenswerten Bäumen beginnen. Die Abholzung ist Bestandteil des umstrittenen Jahrhundert-Hochwasser-Projektes „Calenberger Loch“, dass gegen den Willen zahlreicher Anwohner und Nutzer der Parkanlagen durchgeführt werden soll.
Der Glocksee-Park liegt in einer der dichtbesiedeltesten Gegenden von Hannover. Die Abgrabung führte zu dem Verlust einer wichtigen grünen Ausgleichfläche und „einer ökologischen Degradierung für Jahrzehnte und zur Zerstörung des Stadtbildes mit dem Ihmegrünzug“ (BUND). Der Kinderspielplatz an der Glocksee würde verschwinden, genauso wie das Nistgebiet von sieben geschützten Fledermausarten. Die Fehlplanung muss einer öffentlichen Revision unterzogen werden!Hochwasserschutz geht anders!
Wir fordern:
zur Findung nachhaltiger Alternativen: Bäume bleiben!
Um öffentlichen Druck auf die Verantwortlichen zu machen, laden wir ein zum AbholzStop Flashmob, Freitags im Oktober, 17:30, Treffpunkt Glocksee-Ufer/Spinnerei Brücke
Plenum der Stadteil-Initiative AbholzStop: Montags, 20:00, Cafe
Glocksee
AbholzStop21-Demo: Bäume bleiben!
Mach mit bei der Aktion: Wir ketten uns an unsere Bäume!
Trage Dich mit einer e-mail auf den Stadtteil-Flashmob-Verteiler ein: an calenberger.loch@gmx.de
Eure Stadtteil-Initiative Abholz-Stop
V.i.s.d.P. C/O Thomas Ganskow, calenberger.loch@gmx.de
Kostenlose Beratungen für Mieter in Hannover!
Um was geht es?
Die Strompreise sind in den letzen Jahren stetig gestiegen, ihr Anteil an den Nebenkosten wird immer größer. Zudem ist der Stromverbrauch auch mit für die CO2-Emissionen und damit für den Klimawandel verantwortlich. Was ist zu tun? „Sich ärgern" oder „den Kopf in den Sand stecken" hilft nicht weiter!
Jeder kann seinen Stromverbrauch mit einfachen Mitteln senken, ohne auf Komfort zu verzichten. Wie das geht, zeigt der „Stromspar-Check", ein kostenloses Angebot der Klimaschutzagentur Region Hannover und der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e.V. Finanziert wird der Stromspar-Check u.a. von der Stadt Hannover.
Was passiert bei der Beratung?
Jeder Bewohner einer Mietwohnung kann einen Termin für den Besuch der Stromsparberater vereinbaren. Diese machen sich in der Wohnung auf die Suche nach versteckten Stromfressern und zeigen, mit welchen einfachen Tricks man Strom - und damit Geld einsparen kann. Am Ende der Beratung erhalten die Haushalte zudem kostenlos Stromsparprodukte im Wert von 20€ bzw. 70€ (bei ALGII, Sozialhilfe). Diese werden auf Wunsch gleich vom Berater installiert.
Wie erhält man die Beratung?
Ganz einfach: Termin vereinbaren über das Infotelefon: Tel.: 600 99 63 4 oder E-Mail schreiben: stromsparen@awo-hannover.de