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Freitag, 6. November 2009 |
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Rechtsextreme Gewalt nimmt in Niedersachsen wieder zu. Im ersten
Halbjahr dieses Jahres war die Zahl der Straftaten höher als im Jahr
2008. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage
der niedersächsischen Landtagsfraktion der Partei Die Linke hervor.
Die Zahlen (pdf)
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Donnerstag, 5. November 2009 |
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Sonntag, 1. November 2009 |
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Veranstaltung der Gedenkstätte Ahlem:
Vortragsveranstaltung im Regionshaus: Euthanasie im NS-Staat
„Euthanasie im NS-Staat - Opfer der NS-Psychiatrie in der
Region Hannover“ ist das Thema einer Vortrags- und
Diskussionsveranstaltung der Gedenkstätte Ahlem am Donnerstag, 12. November 2009, Beginn: 19.00 Uhr, im Haus der Region Hannover, „Galerie“, Eingang: Hildesheimer Str. 18.
Zu Beginn des Abends wird der Politikwissenschaftler Prof. em. Dr.
Peter Brokmeier zunächst einen Überblick über Umfang und Verlauf der
als „Euthanasie“ getarnten Tötungsaktionen im Dritten Reich geben, der
zwischen 1939 und 1945 rund 200.000 Frauen, Männer und Kinder zum Opfer
fielen. Brokmeier geht es auch um eine Einordnung des Geschehens in die
nationalsozialistische Genozidpolitik und in den ideengeschichtlichen
Kontext des Rassismus. Im Zentrum seiner Betrachtung steht die Frage
nach den spezifischen Ursachen der Euthanasiemorde. Seine These:
Eugenik und Euthanasie gehen einher mit einer umfassenden und tiefen
Krise der Moderne einhergehen.
Der Politologe Dr. Raimond Reiter wird seinen Vortrag vor allem den
Opfern der NS-"Euthanasie" aus Hannover widmen. Dazu gehören über 50
Kinder, die im Zweiten Weltkrieg in der "Kinderfachabteilung" Lüneburg
gestorben sind und ebenso viele Patienten aus Hannover, die über die
Anstalten Langenhagen, Lüneburg, Hildesheim und Wunstorf 1941 im Rahmen
der "T4-Aktion" einer der sechs zentralen Tötungsanstalten zugeführt
wurden. Die Erforschung des Schicksals dieser Opfer steht noch
weitgehend aus, ebenso eine Diskussion um ein angemessenes Gedenken.
Der Eintritt ist frei.
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Dienstag, 27. Oktober 2009 |
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Drei Wochen vor der ersten Kranzniederlegung am Volkstrauertag wird
das neue Mahnmal auf dem Großburgwedeler Friedhof zur Zielscheibe der
Kritik. Der Vorwurf: Großburgwedel ehrt SS-Männer.
Im Internet kursiert seit Dienstag ein mit „Lindener Butjer“
gezeichneter Artikel, der sich in weiten Teilen an den Text einer am
selben Tag veröffentlichten Pressemitteilung der Deutsch-Israelischen
Gesellschaft (DIG) hält. Der wesentliche Unterschied besteht im letzten
Absatz. Dort heißt es: „Deutsche Täter sind keine Opfer! Nieder mit dem
Denkmal für Nazis! Kommt am 15. 11.09 zum Großburgwedeler Friedhof!“
Artikel auf HAZ.de weiterlesen
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Dienstag, 20. Oktober 2009 |
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„Wir wollen weiterleben…“ ist der Titel einer Lesung am
Donnerstag, 22. Oktober 2009, Beginn: 19.00 Uhr, im Haus der Region
Hannover, „Galerie“, Eingang: Hildesheimer Str. 18.
Auf Einladung der Gedenkstätte Ahlem der Region Hannover werden
Mitglieder der Mendel-Grundmann-Gesellschaft mit verteilten Rollen aus
den Briefen der jüdischen Familie Loeb lesen. Der Eintritt ist frei.
Die Mendel-Grundmann-Gesellschaft e.V. Vlotho widmet sich seit über
40 Jahren der Aufarbeitung der jüdischen Geschichte ihrer Heimatstadt
und hält mit zahlreichen Aktivitäten die Erinnerung an ihre jüdischen
Mitbürgerinnen und Mitbürger wach. Besondere Beachtung fand
deutschlandweit die Veröffentlichung von Briefen der jüdischen
Kaufmannsfamilie Loeb an ihren nach Amerika ausgewanderten Sohn. Die
Briefe als bewegendes historisches Zeugnis dokumentieren in
beispielhafter Weise das Schicksal einer alteingesessenen jüdischen
Familie, die unaufhaltsam in den Sog der NS-Verfolgungspolitik geraten
und der letztlich die Verbundenheit zu ihrer deutschen Heimat zum
Verhängnis geworden ist. Helene und Gustav Loeb, die 1939 von Vlotho
nach Hannover gezogen waren, lebten bis zu ihrer Deportation im
Dezember 1941 im Judenhaus in der Blumenauer Straße. Ihre Namen finden
sich auf dem Mahnmal am hannoverschen Opernplatz wieder.
Eine Führung durch die Ausstellungsräume und über das
Gelände der ehemaligen Israelitischen Gartenbauschule (Heisterbergallee
8, 30453 Hannover) bietet die Gedenkstätte Ahlem wieder am Sonntag, 18.
Oktober, Beginn: 15.00 Uhr, an. In Kooperation mit dem Verein „Neues
Land“ ist auch das einstige Mädchenhaus zu besichtigen.
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Dienstag, 15. September 2009 |
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Die Linke im Stadtbezirk Südstadt-Bulthat einen Dringlichkeits-Antrag gemäß § 11 der Geschäftsordnung des Rates der Landeshauptstadt Hannover in die Sitzung des Bezirksrates Südstadt-Bult am 16. 09. 2009 eingebracht.
Der Bezirksrat Südstadt-Bult bittet die Polizeidirektion Hannover, auf der nächsten Sitzung des Bezirksrates
zu berichten, warum die Wahlveranstaltung der NPD nicht sofort
aufgelöst wurde, nachdem auf der Zwischenkundgebung in der
Kestnerstraße von einem Redner sinngemäß gesagt wurde, „Palästina hilft
uns, doch Israel lebt noch“.
Dringlichkeitsantrag (pdf)
www.linksfraktion-hannover.de
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Samstag, 12. September 2009 |
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Die Bundespolizeidirektion Hannover und Polizeidirektion Hannover dazu:
Am heutigen Tag haben rund 3 000 Bürger
weitgehend friedlich gegen die NPD Kundgebung mit 270 Teilnehmern
protestiert.
Am Klagesmarkt versammelten sich um 10:30 Uhr rund 3 000 Bürger,
um mit einem Aufzug über den Königsworther Platz, das Leibnizufer zum
Trammplatz, friedlich ihren Protest gegen die NPD-Kundgebung zum
Ausdruck zu bringen. Der Aufzug der NPD mit 270 Teilnehmern setzte
sich um 13:15 Uhr über die Marienstraße, die Berliner Allee und die
Kestnerstraße in Bewegung. Nach einer Zwischenkundgebung an der
Stadtstrasse / Ecke Bultstraße endete der Aufzug um 17:00 Uhr nach
einer Abschlusskundgebung am Braunschweiger Platz. Linke Gruppen
versuchten an mehreren Stellen, die Polizeiabsperrungen zu
durchbrechen und den NPD-Aufzug zu stören. In diesem Zusammenhang
wurden 52 Personen (44 Männer und acht Frauen) vorübergehend in
Gewahrsam genommen. Gegen den Anmelder der NPD-Kundgebung, Adolf
Dammann, wurde eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das
Versammlungsgesetz gefertigt. Ein mitgeführter Lautsprecherwagen
verfügte nicht über eine vorgegebene Lautstärkeregulierung, außerdem
wurde der vorgeschriebene Höchstwert von 90 Dezibel mehrfach
überschritten.
Insgesamt zeigte sich der Polizeivizepräsident der
Polizeidirektion Hannover mit dem Einsatzverlauf höchst zufrieden. "
Wir freuen uns darüber, dass es nicht zu größeren Ausschreitungen
gekommen ist. Ein Lob geht an die Bewohner der Südstadt und die
Gegendemonstranten, die ihren Protest gegen den NPD-Aufmarsch ganz
überwiegend auf friedliche Weise zum Ausdruck gebracht haben",
resümierte der Leiter des Einsatzes am späten Nachmittag.
Los ging es bereits um 9:00 Uhr in Linden.
Demonstrationszug aus Linden
Demonstrationszug aus Linden
Demonstrationszug aus Linden
Demonstrationszug aus Linden
Schwarzer Bär zeigt wieder Flagge
Die Uhrzeit war für den Lindener nicht gemacht. Trotzdem fanden sich ca. 50 Teilnehmer zum Gang Richtung Klagesmarkt ein. Jedem Lindener wurde ein Konfliktmanager zugeteilt, wie einer der begleitenden Polizisten bemerkte und der Rest der Ordnungsmacht schon mal an die anderen Schauplätze geschickt. Vermisst wurden bei der Demonstration ein wenig die Parteien. Die Grünen hatten zur Demo aufgerufen und auch Die Linke war zahlreich vertreten. Von der SPD war die Bezirksbürgermeisterin Frau Knoke dabei, aber die anderen Parteien glänzten mit Abwesenheit.
Mehr zum Tag unter:
Bericht auf MyHeimat:
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Mittwoch, 9. September 2009 |
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Verwaltungsgericht billigt Routenführung der Polizeidirektion
Mit Beschluss vom 09.09.2009 hat die 10. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover den Eilantrag des Veranstalters einer Wahlkundgebung, die die NPD am 12.09.2009 in Hannover durchführen möchte, zum überwiegenden Teil abgelehnt.
Insbesondere billigte das Gericht die Entscheidung der Polizeidirektion (PD) in einer versammlungsrechtlichen Auflage, den Antragsteller auf eine Route in der Südstadt zu verweisen. Dies sei zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden und zur Ermöglichung der Durchführung der Veranstaltung erforderlich, weil die NPD-Veranstaltung eines umfassenden polizeilichen Schutzes bedürfe. Der vom Veranstalter geplante Aufzug durch die Innenstadt zöge eine erhebliche Gegenmobilisierung mit der Gefahr schwerer gewaltsamer Auseinandersetzungen und Ausschreitungen mit sich. Die Kammer folgt damit der Einschätzung der PD, dass sowohl auf der angemeldeten Route durch die Innenstadt als auch auf den vom Antragsteller angegebenen Alternativrouten die öffentliche Sicherheit mit den zur Verfügung stehenden 2.300 Einsatzkräften nicht gewährleistet werden könne. Die Route durch die Innenstadt sei zwar attraktiver, die NPD könne sich aber auch auf der Alternativroute öffentlichkeitswirksam präsentieren.
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Weiter …
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