Linden Als Hannoveraner Neubürger bekam ich bei der Anmeldung ein Begrüßungspaket geschenkt. Das enthielt eine Hochglanzbroschüre vom „Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover“ (aha), eine Rolle gelber Säcke vom Dualen System und einen Abfallabholkalender. Da wusste ich sofort, in Hannover wird Müll geschätzt. Man kriegt ihn gleich zur Begrüßung.
weiterlesen unter: http://trithemius.de
ab
Am Freitag, den 01.06.2012 wird in Linden-Süd das zweite Mal der Europäische Nachbarschaftstag gefeiert. An drei unterschiedlichen Orten im Stadtteil finden in der Zeit von 15:00 - 21:00 Uhr Aktionen statt, die von und für Nachbarn oder von im Stadtteil bekannten wohnortnahen Einrichtungen gemeinsam mit Bewohnern durchgeführt werden.
Organisiert wird der „Europäische Nachbarschaftstag" vom europäischen Dachverband der sozialen Wohnungswirtschaft CECODHAS. In Deutschland wird dieses Fest „Das Fest der Nachbarn" genannt. Für Hannover hat sich die Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbh (GBH) angemeldet und führt dieses Fest gemeinsam mit der Stadt Hannover (FB Soziales) mittlerweile in 9 Stadtteilen durch.
Seit vielen Jahren ist das Fest bereits in Roderbruch verankert und nach u. a. Stöcken und Mühlenberg kam im letzten Jahr erstmalig der Stadtteil Linden-Süd dazu. Angedockt ist die Veranstaltung an die jeweiligen Quartiersmanagements der GBH (+LHH) und an diverse Nachbarschaftsinitiativen stadtweit, die eng mit den BewohnerInnen des Stadtteils verbunden sind.
Gesamteuropäisch betrachtet, ist „das Fest der Nachbarn" in den letzten Jahren zu einer richtigen Erfolgsgeschichte geworden. Im Jahre 2011 haben sich daran europaweit über 12 Millionen Menschen in 33 Staaten bei ca. 1.200 Veranstaltern/Akteuren beteiligt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der mitgeschickten Präsentation oder der hannoverschen Homepage: www.nachbarschaftstag-hannover.de
„Ziel ist es die Bewohner Linden-Süds als Nachbarn zur Begegnung anzuregen,´gemeinsam etwas zu erleben, Kultur zu teilen und darüber ins Gespräch zu kommen"
(Carsten Tech, Quartiersmanagement Linden-Süd)
Die Aktionen im Stadtteil Linden-Süd:
Aktion 1.) „Gartenfest im Nachbarschaftsgarten"
Charlottenstraße 104
Von 16:30 Uhr - 18:30 Uhr
Am 01.06.12 werden wir gemeinsam im Nachbarschaftsgarten in der Charlottenstraße 104 feiern und grillen. Dazu gibt es internationale Spezialitäten der GärtnerInnen. Die ca. 20 BewohnerInnen, die dort eine Parzelle bewirtschaften, steuern bspw. frische Salate zur Tafel bei und jeder ist gerne herzlich willkommen dieses besondere Gelände einmal kennenzulernen.
Die ehemals vermüllte Brachfläche wurde in Kooperation mit den Eigentümern zu einem bunten „Nachbarschaftsgarten" umgenutzt, in dem u. a. eine vierte Klasse der Grundschule Egestorff zwei Parzellen bearbeitet. Ansprechpartner für den Garten ist das Projekt „Pico-Bello" und Frau Ria Gerwig vom „Verein zur Förderung der Entwicklung von Linden-Süd - FELS e.V."
„Bewohner aus allen Kulturen haben hier die Möglichkeit direkt vor Ort eine kleine Parzelle für sich zu bestellen und das Gärtnern zu erlernen!"
(Ria Gerwig, FELS e.V.)
Aktion 2.) „MACH MAL PAUSE im Teilhabezentrum"
Teilhabezentrum der Lebenshilfe, Charlottenstr. 1
Von 15:00 Uhr - 17:00 Uhr
So etwas wie einen Tag der offenen Tür gibt es im Teilhabezentrum der Lebenshilfe in der Charlottenstraße 1 ständig. Hier werden Menschen mit Behinderung und BewohnerInnen des Stadtteils tagtäglich zu gemeinsamen Spielnachmittagen oder Kaffee- und Kuchenrunden zusammengeführt.
Natürlich schließt sich daher das Teilhabezentrum auch beim „Das Fest der Nachbarn" an und öffnet seine Pforten von 15-17 Uhr für jedermann bei Kaffee und Kuchen zum Gespräch, zur Begegnung und Spiel bei guter Laune in freundlicher Atmosphäre. Gemütliches Beisammensein bei schönem Wetter sogar vor der Tür.
Aktion 3.) Das „Nach-Tisch-Gespräch"
Donum Vitae zu Gast im Treffpunkt Allerweg 7 (ansässig im Allerweg 10)
Von 15:00 Uhr - 18:00 Uhr
Die Schwangeren- Konflikt- Beratungsstelle - Donum Vitae e.V. nutzt die Möglichkeit sich im Stadtteil noch bekannter zu machen und wechselt für „Das Fest der Nachbarn" die Straßenseite. Ursprünglich im Allerweg 10 beheimatet wird Donum Vitae auf dem Grillfest im Treffpunkt Allerweg ab 15 Uhr das „Nach-Tisch-Gespräch" anbieten, was einerseits eine Leckerei zum Abschluss des Essens darstellt, andererseits die Möglichkeit über kleinere Aktionen ins Gespräch zu kommen.
„Wir möchten auf diesem Fest ganz ungebunden mit den Bewohnern des Stadtteils ins Gespräch kommen und gleichzeitig von unserer Arbeit und Angeboten berichten."
(Donum Vitae e.V.)
Aktion 4.) „Minigolf und Specksteintiere"
Caritas Kinderzentrum Allerweg 7 (Hinterhaus)
Von 17:00 Uhr - 21:00 Uhr
Während des gemeinsamen Abschlussfestes im Treffpunkt Allerweg wird das Kinderzentrum (KiZe) der Caritas etwas ganz besonderes durchführen. Die offene Einrichtung für Kinder des Stadtteils bietet ab 17 Uhr, auch für Erwachsene, eine Minigolfbahn und das Entwerfen von Specksteintieren an. Wer sich also als Bildhauer betätigen möchte, sei herzlich eingeladen.
Aktion 5.) „Nachbarschaftsfest der Gruppen im Treffpunkt Allerweg"
Treffpunkt Allerweg 7
Von 15:00 Uhr - 21:00 Uhr
(15-17 Uhr in den einzelnen Einrichtungen und von 17-21 Uhr gemeinsam im Innenhof)
Als Haupt- und Abschlussfest aller Akteure des diesjährigen „Fest der Nachbarn" organisieren die vielen Einrichtungen des Treffpunkts Allerweg ein gemeinsames Nachbarschaftsfest. In der Zeit von 15-17 Uhr haben die Einrichtungen Zeit sich den Besuchern einzeln zu präsentieren und gerade auch sich den Nachbarn vorzustellen. Da im Treffpunkt Allerweg eine große Vielzahl an Einrichtungen untergebracht ist und sich nicht alle untereinander bekannt sind, besteht gerade in der Zeit bis 17 Uhr die Möglichkeit mehr voneinander zu erfahren. „Hier führt das Fest der Nachbarn also nicht nur Bewohner, sondern auch Einrichtungen des Stadtteils zusammen."
(Isabel Guzman, Stadtteilkulturarbeit LHH)
Ab 17 Uhr bis 21 Uhr wird dann gemeinsam gefeiert und ein Grillfest mit vielen bunten Aktionen durchgeführt. Hier werden die Akteure aus den anderen Projekten ebenfalls erwartet. Wer also vorher im Teilhabezentrum oder im Stadtteilgarten war, kann anschließend gleich fröhlich weiterfeiern. Im Treffpunkt Allerweg bei vielen bunten Aktionen der unterschiedlichen Akteure, Einrichtungen und Kulturen.
Fest zugesagt haben bisher das Familienzentrum, die Stadtteilkulturarbeit, die Projektstelle Sprachförderung, der Jugendtreff Allerweg, der Club Juvenil, die Falken und die Polizei...
Aktion 6.) „Bowling im Innenhof"
Familienzentrum St. Vincenz im Allerweg 7 (Hinterhaus)
Von 17:00 Uhr - 19:00 Uhr
Auch das Familienzentrum St. Vincenz ist mit dabei und wird nach den Stunden von 15-17 Uhr aus der eigenen Einrichtung heraustreten und zum Bowling einladen. In der Zeit von 17-19 Uhr wird der Innenhof des Allerwegs somit zur wilden Sportfläche.
Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele BewohnerInnen des Stadtteils Linden-Süd an den verschiedenen Veranstaltungen und dem bunten Programm im Stadtteil teilnehmen und würden uns auch freuen Sie ebenfalls begrüßen zu dürfen.
Flashmob gegen Hochbahnsteige: Montag, 14. Mai, 17 Uhr, Limmerstraße, Haltestelle Leinaustraße
Wir fordern eine barrierefreie Limmerstraße!
Kommenden Dienstag, den 15. Mai, will Hauke Jagau die Regionsversammlung über die Errichtung von Hochbahnsteigen auf der Limmerstraße verhandeln lassen.
In der Diskussion um die Hochbahnsteige werden von den Befürwortern zwei Argumente gestreut:
1. Hochbahnsteige seien barrierefrei
2. Hochbahnsteige seien billiger als Niederflurbahnen
Beide Argumente stimmen nicht:
1. Hochbahnsteige setzten für Fußgänger, Radfahrer, Kinder, Alte und Behinderte nur neue hundertmeterlange Betonbarrieren auf die Limmerstraße und zerstörten dadurch nachhaltig deren barrierefreie Nutzung. Von 14 deutschen Großstädten über 500 000 Einwohner setzten alle auf Niederflurtechnik und nur zwei auf Hochbahnsteige (Hannover und die Betonstadt Stuttgart)
2. Bei der Vergleich der Kosten für mindestens 10 neue Hochbahnsteige auf der Linie 10 mit den Kosten für die Einführung von Niederflurbahnen wurden zahlreiche Kosten, wie für die Auseinanderlegung der Gleisbetten und längerfristige Opportunitätskosten nicht berücksichtigt. Niederflurtechnik ist nicht teurer, sie nutzt allen Interessensgruppen.
Wir fordern daher die Verantwortlichen in der Region auf:
Geben Sie der Barrirefreiheit eine Chance - keine Hochbahnsteige - für Niederflurtechnik jetzt!
do - so 10. - 13.5.12 Ausstellung Tatort Stadion 2
Die Ausstellung beschäftigt sich schwerpunktmäßig an verschiedenen Schautafeln mit den Themen Rassismus und Diskriminierung
in der Welt des Fußballs. Dazu wird es ein buntes Rahmenprogramm geben. Die Ausstellung kann am Freitag von 8-22 Uhr und am
Samstag und Sonntag von 10-18 Uhr im großen Saal 7 angesehen werden. do. 10.5.12 19.30 Uhr Ausstellungseröffnung. Eröffnung
der Ausstellung durch Prof. Dr. Pilz als Beauftragter für Prävention und Antidiskriminierung des DFB, anschließend Rundgang durch
die Ausstellung. sa. 12.5.12 ab 11 Uhr Rahmenprogramm für Kids, anschl. DFB-Pokalfinale live
Nun seid ihr dran! Zeigt bei der Mini-EM im Soccercourt, wer der Beste in Europa ist, löst die Schnitzeljagd und macht an 5 verschiedenen
Stationen das Fußballabzeichen. Dazu gibt es Livemusik der Hip Hop Gruppe „Mach Dein Ding“ und der Bands „Insanity“ und „Shot
Dog“ sowie Hip Hop Tanzeinlagen der Mädels von „The Little Fames“. Anschließend kann ab 20 Uhr gemeinsam das DFB-Pokalfinale
im Biergarten der Ferry Eventgastronomie geschaut werden. Startgebühr für 3er Teams zur Mini-EM sind 96 Cent! Tolle Preise warten
auf euch! Treffen ist ab 11 Uhr auf der Wiese des FZH Linden, Windheimstr. 4, Tel.: 168-44897.
mo. 21.5. 19.00 Uhr Große CircO-Gala im GOP-Varieté-Theater
Kinder- und Jugendzirkusgruppen aus Hannover und der Region präsentieren einen „best of“ Querschnitt ihrer aktuellen Programme.
Präsentiert von CircO, dem Netzwerk für Zirkuskünste. Mehr Infos über die beteiligten Gruppen auf www.circo-hannover.de
Einlass ab 18 Uhr. Eintritt 15€ /Kinder 10€. Karten direkt über den Kartenvorverkauf im GOP oder an der Abendkasse. Tel 0511-
30186710, Georgstr.36, 30159 Hannover
mi. 30.5. 19.30 Uhr "Kreuzfahrt ins Blaue" ein Theaterprojekt für Frauen
6 Frauen stehen am Wendepunkt ihres Lebens und machen sich auf zu einer Reise mit ungewissen Ausgang.
Wir laden Sie herzlich ein zu diesem Abenteuer voller Spaß , Drama, Tanz und Meeresrauschen! Das Stück wurde inszeniert von Katrin
Albino.
so. 10.6. 10.30-16.30 Uhr Englisch Lernen-Theater spielen mit Mic Hale, (GB/Hannover)
Sprachen lernen mit Spaß und Spannung! Unter theaterpädagogischer Leitung. Schlagfertigkeit und Spontaneität entwickeln in lockerer
Atmosphäre ohne Leistungsdruck. Mittlere Englischkenntnisse, aber keine Bühnenerfahrung erforderlich!
Info/Anmeldung: Mic Hale, Tel. 511 168 40239,
sa. 30.6. ab 14 Uhr Sommerfest rund um’s Freizeitheim Linden
Ein Fest mit vielen Aktionen für die ganze Familie. Die Gruppen und Kurse des Freizeitheims präsentieren sich und ihre Arbeiten auf
der Bühne, bei Mitmachaktionen und an Infoständen. Die Kindergruppen zeigen ihre Sommerabschlusspräsentation und der Kinderzirkus
Moskito lädt zum Mitmachen ein. Am Abend gibt es Livemusik und Tanz.
fr. 6.7. bis sa 14.7. (außer so 8.7.) ab 21 Uhr Lindener Freilichtkinotage
Nach dem die traditionellen Kinotage in Linden im letzten Jahr leider ausfallen mussten, sollen sie in diesem Jahr unbedingt wieder
stattfinden. Erleben Sie Open Air Kino mit ausgewählten Filmen zum Lachen, Staunen und Mitfiebern in gemütlicher Atmosphäre im
Biergarten der Ferry Eventgastronomie. Die Filme werden rechtzeitig vor Start der Kinotage in einem gesonderten Flyer bekanntgegeben.
Ort: Biergarten der Ferry Eventgastronomie hinter dem FZH Linden, Windheimstr. 4. Eintritt: 7 €, Erwachsene, 5,60 €, Schüler und
Studenten, 3,50 € mit H-A-P
mo. 2.7. – fr. 31.8. Galerie im Keller zeigt ein Intermezzo
In den Sommermonaten Juli und August wird die Galerie im Keller auf ihrer Ausstellungsfläche eigene Werke der Fotografie präsentieren.
Was genau gezeigt wird, ist eine Überraschung. Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall. Ort: Galerie im Keller im FZH Linden,
Windheimstr. 4; Öffnungszeiten unter Tel. 168-44897
mo. – fr. 23. - 27.7. jeweils 10-14 Uhr Stars in der Manege – Zirkus zum Mitmachen
Egal ob ihr Einrad fahren, auf der Kugel laufen, auf dem Drahtseil balancieren, mit Tüchern und Bällen jonglieren, den Devilstick oder
das Diabolo ausprobieren wollt bei uns seid ihr richtig. Spielerisch Zirkuskünste kennen lernen und andere zirkusbegeisterte Kinder
treffen, das macht viel Spaß. Für Kinder von 6-12 J., Kosten: 15 €. Bitte Tagesverpflegung und bequeme Kleidung mitbringen.
Anmeldung unter 0511-168-44897 Ort: Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4
di. 14.8. und di. 21.8. jeweils 17.30-19 Uhr Drachenbootfahrt
Hallo Mädchen und Jungen, bei uns könnt ihr einen Mannschaftssport mit ungewöhnlichen Klängen ausprobieren! Die Trommlerin
gibt den Takt an, um dem 13 Meter langen Drachen die Richtung zu weisen. Anschließend grillen wir zusammen. Das Angebot ist
eine Kooperation mit dem Hannoverschen Ruderclub. Für Kinder von 10-13 J., Kosten:1,50 € für Grillwürstchen im Brötchen.
Bringt eine von den Erziehungsberechtigten unterschriebene Schwimmfähigkeits-bescheinigung, etwas zu trinken, ein Handtuch,
Kleidung zum Wechseln, Turnschuhe und Sonnenschutz mit. Anmeldung unter 0511-168-44897 Ort und Treffpunkt: Maschsee
Westufer, Karl-Thiele-Weg 21, Südstadt
Kindertheater immer montags von 15.30-17.00 Uhr
Wir probieren uns in unterschiedlichen Rollen aus und machen einmal selbst Theater. Kleine Schauspieler von morgen bekommen
unter pädagogischer Anleitung mit kreativen, fantasievollen Übungen die Gelegenheit, Theaterluft zu schnuppern. Am Ende des Kurses
wird es eine Abschlussaufführung geben. Für Kinder von 6-10 J., Kosten 5 € pro Termin, Einstieg jederzeit ohne Anmeldung möglich!
Der aktuelle Kurs läuft bis zu den Sommerferien! Ort: Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, 30451 Hannover
Lachyoga immer montags von 18 - 18.50 Uhr
Weiterhin gilt im Freizeitheim wieder das Motto „Lachen ist gesund, es geht auch ohne Grund!“. Nach der Methode von Dr. M. Kataria
aus Indien kitzelt Kursleiterin Lena Hannemann mit einfachen Atem- und Körperübungen das Lachen aus Ihnen heraus. Spielerisch
entwickelt sich aus einem Arbeitslachen ein Herzenslachen. Das ist gut für die Immunabwehr und erzeugt positive Lebensenergie.
Probieren Sie es doch einfach mal aus! Sie brauchen nur eine Matte/Decke und etwas zu trinken. Kosten: 4,00 € pro Termin
Der nächste Kurs läuft vom 7.5. - 18.6. im Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, 30451 Hannover. Einstieg jederzeit möglich! Nähere
Informationen zur Methode, Kursleiterin etc. auf www.lachtreff-landringhausen.de.
Fitness für alle Kulturen immer dienstags von 17.00-18.00 Uhr
Unter dem Motto „Sport und Spaß statt Körperkult“ / „Gösteris degil, saglýklý spor“ bietet das Freizeitheim Linden in Kooperation
mit dem BSV Langenhagen einen Gesundheitssportkurs an, mit dem wir Mädchen und Frauen aller Kulturen ansprechen möchten,
gemeinsam etwas für ihr Wohlbefinden zu tun. Eine kostenfreie Teilnahme ist möglich, also schauen Sie bei Interesse einfach mal
vorbei! Weitere Informationen bei Nicole Riesch, BSV, 0511-8979555. WO? Im Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, 30451 Hannover
Kinderyoga immer freitags von 15.30-16.30 Uhr
Entspannung und Förderung der eigenen Körperwahrnehmung auf spielerische Art. In gemütlicher Atmosphäre können die Kinder
die aufregende Woche ausklingen lassen und bekommen dabei noch fördernde Anregungen für Körper und Geist. Für Kinder von 4-6
J., Kosten: 4 € pro Termin, Einstieg jederzeit ohne Anmeldung möglich! Der aktuelle Kurs läuft bis zu den Sommerferien!
Ort: Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, 30451 Hannover
Stellungnahme des Bündnisses "Zukunft-Stadtbahn" zum Netzausbau
In der Diskussion, ob in der Region Hannover das zukunftsfähige Niederflur-Stadtbahnsystem eingeführt werden soll, wird in den letzten Wochen die Wirtschaftlichkeit der Niederflurlösung bezweifelt. Dabei wird ein wesentlicher Punkt bisher vernachlässigt: Die Fahrgast- und Einnahmeverluste bei einer Hochflurlösung.
Wenn in der Limmerstraße Hochbahnsteige angelegt werden sollen, müssen die Haltestellen verlegt werden. Die Haltestelle Küchengarten würde auf eine freie Fläche an der Spinnereistraße außerhalb der Limmerstraße verlegt. Die Haltestelle Leinaustraße würde Richtung Freizeitheim an die Pfarrlandstraße verschoben. Der Abstand zwischen den Haltestellen wächst, die Erschließung von Linden-Nord wird durch diese Verlegungen erheblich verschlechtert. Durch die Verlegung sind Fahrgast- und damit Fahrgeldverluste zu erwarten.
Dr.-Ing. Dieter Apel vom VCD hat diese Verluste nach verkehrswissenschaftlichen Methoden ermittelt. Nur bis ca. 300 Meter Fußwegentfernung (nicht Luftlinienentfernung) zur Haltestelle werden Bahnen und Busse in hohem Maß genutzt. Bei größeren Entfernungen fällt die Nutzungsintensität stark ab.
Das Ergebnis: Von den jährlich 4,2 Mio. Fahrgästen der sehr stark genutzten Haltestellen Küchengarten und Leinaustraße würden mindestens 10 bis 15 % bei einer Verlegung der Haltestellen vom öffentlichen Verkehr abwandern. Bei einem durchschnittlichen Erlös je Fahrgast von 1,- bis 1,20 Euro ist allein daraus mit einem jährlichen Erlösverlust für die Üstra bzw. die Region Hannover von mindestens 420 000 Euro bis zu 750 000 Euro zu rechnen.
Die Niederflur-Haltestelle am Küchengarten kann dagegen zweifelsfrei in ihrer heutigen attraktiven Lage bleiben. Bei der Haltestelle Leinaustraße als Niederflur-Station bezweifelt die Regionsverwaltung, dass sie am heutigen Standort bleiben kann, weil sich dort Einfahrten befinden. Nach Prüfung vor Ort sind wir jedoch überzeugt, dass auch für diese Niederflur-Haltestelle in heutiger Lage eine Lösung gefunden werden kann, bei der die Einfahrten, rechtssicher und bedarfsgerecht erhalten werden.
Auch die Haltestelle Ungerstraße würde im Fall "Hochflur" in eine unattraktive Randlage Lindens rücken und dadurch Fahrgäste verlieren.
Entlang der gesamten Strecke kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Hochbahnsteige können nur an den Enden über Treppen und Rampen erreicht werden, Niederflurhaltestellen dagegen auf voller Länge. Es entstehen in der Hochflur-Variante für viele Fahrgäste noch einmal Umwege.
Das gilt insbesondere für Mobilitätseingeschränkte. Sie können die Hochbahnsteige nur an der einen mit einer Rampe ausgestatteten Seite betreten. Kommen sie aus der entgegen gesetzten Richtung, entsteht ein zusätzlicher Umweg von ca. 70 Metern. Außerdem müssen sie 82 cm Höhenunterschied überwinden.
Die Einrichtung von Hochbahnsteigen an der gesamten Linie 10 führt zu mehr Umwegen, die den Fahrgast- und Fahrgeldverlust somit weiter erhöhen.
Niederflur-Haltestellen sind dagegen städtebaulich weitgehend problemlos anzulegen und wesentlich kostengünstiger zu bauen und zu unterhalten als Hochbahnsteige. Deshalb sind wir mit Prof. Meyfahrt der Meinung, dass berechnet werden muss, was es bringt in der Niederflurlösung die heutige Haltestelle Clevertor zu erhalten. Auch in der Kurt-Schumacher-Straße kann an der Herschelstraße in Abstimmung mit dem Einzelhandel eine zusätzliche attraktive Haltestelle angelegt werden. Wie Meyfahrt glauben wir, dass diese Haltestellen zusätzliche Fahrgäste und finanziellen Nutzen bringen können.
Die deutlich höheren Fahrgastzahlen und Erlöse der Niederflurvariante lassen auch ohne mögliche Netzerweiterung bereits erwarten: Niederflur ist auf der Linie 10 betriebswirtschaftlich überlegen!
Prof. Meyfahrt weist aber zu Recht noch zusätzlich darauf hin:
Für die Förderfähigkeit eines Projektes ist die volkswirtschaftliche Bewertung ("Kosten-Nutzen-Analyse"), nicht das betriebswirtschaftliche Ergebnis maßgeblich.
Die Fahrgastzahlen schlagen aber in der volkswirtschaftlichen Bewertung noch wesentlich stärker zu Buche als in den Einnahmen der Üstra. Das liegt daran, dass ein Teil der verlorenen Fahrgäste statt der Bahn das Auto nutzen würde und die zusätzlichen Abgase, Lärm und Unfallrisiken in die Bewertung einfließen.
Daraus wird deutlich: Bei einer vergleichenden volkswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Analyse Hochflur / Niederflur wird die Niederflurlösung klar überlegen sein.
Allein durch optimierte Haltestellenplanung lassen sich bereits die aus unserer Sicht überhöht veranschlagten Mehrkosten für die Einführung eines neuen Niederflur-Stadtbahnsystems aus der Vorlage der Arbeitsgruppe zum Systemvergleich mehr als ausgleichen.
Professor Meyfahrt stellt dazu heraus, dass sich die geringe Differenz der Unterhaltungskosten von Schienen und Fahrzeugen bei Hochflur oder Niederflur ohnehin in den standardisierten Ansätzen einer Kosten-Nutzen-Untersuchung kaum abbilden lasse. Damit würden die Vorteile durch die nur bei Niederflur mögliche optimierte Haltestellenplanung und den dabei immer möglichen kostengünstigeren Ausbau ohne teure Mittelbahnsteige noch stärker zum Tragen kommen.
Deshalb dürfte das Land nach einem solchen, differenziert vorgenommenen Vergleich nur die Niederflur-Lösung fördern.
Für das Bündnis "Zukunft-Stadtbahn",
Und Einzelpersonen wie
Dr. Dieter Apel (Stadt- u. Verkehrsplaner), Dr. Rudolf Menke (Verkehrsplaner), Prof. Dr. Eckart Güldenberg (Stadt- und Regionalplaner), Dr. Daniel Gardemin (Sozialwissenschaftler), Ernst Barkhoff (ehem. Ratsherr), Sonja Eick (ehem. Bezirksbürgermeisterin im Stadtbezirk Mitte)
"Von Zedern, Rosen & Kristallserail"
Erzählungen & Cello mit Ellen M. Kienhorst
Termin: Mittwoch, 23. Mai 2012, 19:00 Uhr
Ort: Hörsaal, KRH Klinikum Siloah
Wir freuen uns sehr, dass Ellen Maria Kienhorst wieder einmal mit ihrer Gabe des lebendigen und gewitzten Geschichtenerzählens bei uns zu Gast ist. Mit dabei: ihr Cello und eine neue Auswahl besonderer ´Kamhoevener-Erzählungen`: Elsa Sophia Kamphoevener (geb. 1878 in Hameln) lebte als Mädchen und junge Frau für einige Jahre in Konstantinopel, wo sie mit alttürkischen Nomadenerzählungen in Berührung kam. 1951 wurde sie vom Süddeutschen Rundfunk als Erzählerin ihrer Geschichten entdeckt und starb hochverehrt im Alter von 85 Jahren.
Ist es möglich, dass ein Zedernbaum im Schneesturm Heimat für höchste Erfüllung und zugleich größtem Verlust eines Bildschnitzers wird? Wozu nur soll ein junger Rosen-Bey an 16 verschleierten Mädchen schnuppern? Und was geschieht, wenn ein schöner Fischer - verliebt, ein Nichts vor Sehnsucht - sein Schicksal in die Hände bzw. Flossen eines Fisches legt? Die Antworten hierauf erfahren Sie von Ellen Maria Kienhorst - erzählt in der weisen, humorvollen und blumigen Sprache des Orients. Alle Patienten, Mitarbeiter, Besucher und Gäste sind herzlich eingeladen.
Eintritt frei - Spenden erbeten
KRH Klinikum Siloah
Roesebeckstr. 15
30449 Hannover
Telefon:
(0511) 927 2356
„Die Zukunft der Stadtbahnlinien im dicht bewohnten Innenstadtbereich liegt nicht in der Hochflurtechnik", ist Gerd Wach, geschäftsführender Vorstand des BUND Region Hannover, überzeugt. „Hochbahnsteige in engen und belebten Fußgängerzonen wie der Limmerstraße in Hannover-Linden sind eine städtebauliche Katastrophe und mindern die Attraktivität des urbanen Raumes erheblich", sagt der BUND - Vertreter. Die Aufenthaltsqualität der Einkaufstraßen leide durch die monströsen und unüberwindbaren Bahnsteige, Außengastronomie werde in den betroffenen Abschnitten unmöglich gemacht, Verkaufsstände, Bänke und sogar Bäume müssten verschwinden. „Mit den gewaltigen Betonriegeln ist der Flair einer lebendigen Limmerstraße, die von Jung und Alt zu Fuß als Einkaufsmeile genutzt wird, dahin", glaubt der Lindener.
Die zu Recht erwünschte Barrierefreiheit - die auch mit anderen Systemen wie etwa mit Niederflurbahnen und Niederflurbussen geschaffen werden könne - werde bei Hochbahnsteigen überdies mit neuen Einschränkungen und Behinderungen für Fahrgäste und Passanten erkauft. „Die Wege beim Ein- und Ausstieg in die Bahn werden deutlich länger, denn es gibt nur zwei Zugänge beim bis zu 80 Meter langen Bahnsteigkomplex. Dort fänden sich die Fahrgäste nicht selten in einem Pulk wieder", sagt Wach. Auch Radfahrer und Fußgänger würden durch die Verengung des Straßenraumes in ihrem Fortkommen behindert und nicht nur das: „Selbst die Rollstuhlfahrer brauchen manchmal Hilfe, um die Rampe hoch zu kommen", sagt der Lindener.
Nicht akzeptabel sei aus Sicht des Umweltverbandes außerdem die Vergrößerung der Haltestellenabstände oder ihre Verlagerung an die Ränder der stark frequentierten Einkaufsstraßen, wie es etwa für die Limmerstraße im Zuge des Neubaus Linie 10 (Ahlem-Aegidientorplatz) angedacht sei. „Ein Hochbahnsteig vor dem Heizkraftwerk am Küchengarten, ein Hochbahnsteig vor dem Freizeitheim Linden - das geht gar nicht. Der öffentliche Nahverkehr muss zu den Menschen und nicht umgekehrt!", erklärt Wach. Der BUND-Vertreter fordert ein Umdenken bei Planern, Politikern und den Verantwortlichen in den Nahverkehrsunternehmen. „Stadtbahnstrecken wie die Linie 10 sind eine Chance, zumindest in Teilen Hannovers von den teuren und verfehlten Hochbahnsteigen wieder weg zu kommen." Längst gebe es Alternativen, die wirtschaftlich vertretbar und städtebaulich und verkehrspolitisch eine deutlich bessere Wahl seien als der Bau von weiteren Hochbahnsteigen. „Hochbahnsteige sind Elemente des S- und U-Bahnbaus und haben im urbanen Stadtbild nichts verloren." Oberirdische Straßenbahnen dagegen stünden nicht grundsätzlich im Widerspruch zu einer lebendigen und lebenswerten Innenstadt. „Viele Metropolen Europas haben vorbildliche Tram-Systeme, die den modernen Mobilitätsansprüchen genügen und sich sehr gut ins Stadtbild integrieren."