In der ersten Woche der Herbstferien wird in den städtischen Bädern ein "Wasserfest" stattfinden. Die Angebote richten sich überwiegend an Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene wird etwas geboten.
Das Programm im Einzelnen:
Dienstag, 18.10.2011 - Stadionbad von 09:00 bis 14:00 Uhr:
"Nass
macht Spaß" - Spiele im und am Wasser (Wassergymnastik, Malwettbewerb,
Wettrennen im Wasser, Weitsprung vom 1 m-Brett und mehr)
Mittwoch, 19.10.2011 - Stöckener Bad von 10:00 - 17:00 Uhr:
"Außer Rand und Band" - Riesenrutsche, Wasserrodeo, Aqua-Biking, Sprungwettbewerb, Kinderaquagymnastik
Donnerstag, 20.10.2011 - Nord-Ost-Bad von 18:00 - 23:00 Uhr:
"Lasst
euch mal treiben" - entspannter Bade- und Saunaabend. Schwimmen bei
Kerzenlicht und Musik, Aqua-Biking, Powergymnastik, spezielle Aufgüsse
in der Sauna mit Getränke- und Obstangebot.
Für Kinder ab 16:00 Uhr: Wasserlaufband und Spielenachmittag
Freitag, 21.10.2011 - Vahrenwalder Bad von 10:00 - 21:00 Uhr:
"Oktoberfest"
- 10:00 - 10:30 Uhr Wassergymnastik mit den Tiroler Buben, 14:00 -
17:00 Uhr Spielnachmittag mit dem Almöhi, 15:30 Uhr
Kinderwassergymnastik, 18:00 Uhr Aqua-Jogging, 19:00 Uhr Aqua-Fitness,
ab 19:00 Uhr stündliche bayrische Aufgüsse im Saunabereich, ab 19:30 Uhr
entspanntes Schwimmen bei Kerzenschein.
Das Programm und Näheres zu den Bädern finden Sie auch unter www.hannover.de/baeder/meldungen/herbstferien2011.html.
"Mehr Fun - weniger Alkohol", das Motto des städtischen Alkoholpräventionsprogramms für Jugendliche, gilt seit 2009 auch für hannoversche Sportvereine. Die Kooperation vom Jugendschutz der Stadt Hannover und dem Stadtsportbund mit einzelnen Vereinen geht mit Hilfe engagierter Sponsoren jetzt in die dritte Saison.
Sieben Handball- beziehungsweise Fußball-Mannschaften der A- und B-Jugend sowie eine U18-Rugbymannschaft aus sechs Vereinen spielen in Projekttrikots, nehmen an Workshops und Mitmachaktionen teil - und werden so zu "BotschafteInnen" der Idee, dass Sport ohne, oder zumindest mit ganz wenig Alkohol auskommt.
Für diesen Gedanken wirbt auch 96-Fußballprofi Moritz Stoppelkamp: Das Vorbild vieler NachwuchsstürmerInnen hat die Schirmherrschaft für die Projektsaison 2011/2012 übernommen.
Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter freute sich heute (12. Oktober) bei der Vorstellung der Projektfortsetzung besonders über das Engagement des 96ers: "Immer noch scheint Alkohol als allgemein sanktionierte Volksdroge zu bestimmten Freizeittätigkeiten notwendig dazu zugehören. Daher kann Alkoholprävention nicht nur Aufgabe von Rathäusern sein, sondern muss gesellschaftlich verankert werden im Alltag der Menschen. Im Sport können wir gerade jungen Menschen nahebringen, dass man auch ohne Alkohol Spaß haben kann. Wenn ihre sportlichen Vorbilder, mit denen sie sich identifizieren, ihnen auch dabei Vorbild sind, hat das eine große Bedeutung. Moritz Stoppelkamp aus der aktuellen Erfolgsriege unserer 'Roten' ist daher ein echter Wunschschirmherr für unser Projekt!"
Moritz Stoppelkamp weiß als Profi-Fußballer, dass Alkohol im Leistungssport kaum Platz haben kann: "Höchstleistung abrufen und Alkohol trinken, das passt nicht zusammen. Das ist in der Bundesliga genauso wie im Freizeitsport: Abends in der Disko Vollgas geben - und am nächsten Tag wichtige Punkte einspielen, ist ein Problem. Wer also Erfolg - und Spaß - in seinem Sport haben will, sollte möglichst die Finger vom Alkohol lassen, zumindest aber die eigenen Grenzen kennen und einhalten."
"Gerade wenn man einigermaßen bekannt ist, schauen sich die Kids sehr genau an, wie man lebt, denkt und feiert. Wenn es um ein suchtfreies Leben geht, bin ich gern dieses Vorbild - und Schirmherr des Präventionsprojekts", unterstreicht Stoppelkamp.
Die Erfahrungen der vergangenen beiden Projektsaisons haben gezeigt, dass Jugendliche über die Sportvereine sehr gut zu erreichen und in den Workshops für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren sind.
In dieser dritten Projektsaison beteiligen sich Hannover 78 mit Handballern der A- und B-Jugend, der TSV Kirchrode mit der männlichen und der weiblichen B-Jugend/Fußball, der HSC mit der männlichen B-Jugend der Handballsparte, der TuS Davenstedt mit der weiblichen B-Jugend/Fußball, der TuS Kleefeld mit den männlichen Fußballern der A-Jugend, sowie der VfR Döhren mit der männlichen Rugby-U18-Mannschaft.
Dass vier von den sechs Sportvereinen bereits in
mindestens einem der beiden letzten Jahre dabei waren (neu sind TuS
Kleefeld und VfR Döhren) zeigt, wie hoch die Bedeutung für die
langfristige Vereinsarbeit eingeschätzt wird.
Die Beteiligung geht
übrigens nicht auf aktuelle Probleme in den Vereinen zurück, sondern auf
die grundsätzliche Bereitschaft, den Mannschaften neben Training und
Taktik auch gesellschaftliche Werte zu vermitteln. Durch das
Präventionsprojekt soll den Jugendlichen ein selbstkritischer Umgang mit
Alkohol und die Entwicklung eigener Grenzen nahegebracht werden. Auch
Gruppendruck und alkoholische Belohnungen für sportliche Leistungen sind
wichtige Themen. Dafür wird ein verbindliches Regelwerk erarbeitet,
welches für die Mannschaften gilt. Trainer und Betreuer sind bei den
Workshops anwesend und diskutieren mit.
Die jugendlichen Teams spielen während der gesamten Saison in Trikots, die mit "Mehr Fun - weniger Alkohol" auf das Programm hinweisen. Sportkleidung und Bälle konnten mit Hilfe der Hannoverschen Volksbank, der NP-Sportstiftung, der Sparkasse Hannover und der union-boden GmbH angeschafft werden; die Barmer GEK fördert außerdem den sportmedizinischen Aspekt der workshops, in denen verdeutlicht wird, welche (negativen) Einflüsse der Alkohol auf die sportliche Fitness hat.
Um die Öffentlichkeit zu informieren, fährt eine gestaltete Straßenbahn durch Hannover.
"Mehr Fun - weniger Alkohol im Sport-(verein)" ist ein weiterer Baustein des Programms, mit dem der städtische Jugendschutz für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Volksdroge Alkohol wirbt. Dazu gehören Filmtage, Informationswochen in Schulen sowie Angebote für jugendliche Fußballfans, ihren Bundesligaverein Hannover 96 alkoholfrei zu Auswärtsspielen zu begleiten.
Ansprechpartner sind Walter Swiderke und Frank Woike vom Jugendschutz der Stadt Hannover.
Weitere Informationen sind im Internet unter www.streetwork-hannover.de zu finden.
Das Projekt "Alkohol-Prävention im Sport(verein)" ist eine Kooperation mit dem StadtSportBund Hannover und wird gefördert von Hannoversche Volksbank, Barmer GEK, Neue Presse Sportstiftung, Sparkasse Hannover und cityparken Hannover.
"Gib Alkohol keine Chance!" lautete das Motto der gemeinsamen Präventionsaktion gegen Alkohol und Gewalt, auf die sich im Bereich Hauptbahnhof/Raschplatz auf Initiative von Stadt, Polizei und Deutscher Bahn AG (DB) verschiedene Akteure im Sommer verständigt hatten. Im Kern stand eine freiwillige Selbstbeschränkung des Einzelhandels, auf deren Grundlage seit dem 1. Juli jeweils freitags und sonnabends von 22 bis 6 Uhr kein Alkohol zum Mitnehmen verkauft wurde.
Nach Beendigung der dreimonatigen Testphase haben Initiatoren und Teilnehmer Bilanz gezogen - und werden die Verkaufsbeschränkung nicht fortsetzen.
Zwar hat sich das subjektive Sicherheitsempfinden der Bahnreisenden während der Testphase erhöht. Bei den objektiven Ergebnissen ist jedoch nach Erkenntnissen der Polizei kein signifikanter Rückgang so genannter Rohheitsdelikte im Bereich Raschplatz/An-dreas-Hermes-Platz feststellbar. Außerdem haben viele der meist jugendlichen Konsumenten die verkaufsfreien Zeiten umgangen.
Deshalb sind alle Beteiligten übereingekommen,
die Maßnahme nicht fortzusetzen. Die Initiatoren sind sich einig, dass
es sich um eine begrüßenswerte, bundesweit bislang einmalige Aktion
gehandelt hat, bei der die teilnehmenden Einzelhändler,
Sicherheitsbehörden und Institutionen gemeinsam ein Zeichen gegen
Alkoholmissbrauch und die damit zusammenhängenden Straftaten gesetzt
haben.
Oberbürgermeister Stephan Weil und Polizeipräsident Uwe
Binias danken insbesondere den Einzelhändlern für die Teilnahme an der
Aktion, obgleich diese Umsatzeinbußen bedeuteten.
Weil und Binias sind auf Grundlage der Erfahrungen der vergangenen drei Monate der Überzeugung, dass eher ein Verbot des Verzehrs von Alkohol zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten helfen kann, Gewaltkriminalität einzudämmen. Zum Beispiel halten Landeshauptstadt und Polizeidirektion im öffentlichen Bereich des Raschplatzes ein Verbot des Alkoholverzehrs weiterhin für sinnvoll. Weil und Binias sind sich jedoch einig, dass hierfür die bestehende Rechtsgrundlage nicht ausreicht. Daher wäre seitens des Gesetzgebers zu prüfen, wie die Handhabe der Ordnungsbehörden vor Ort erweitert werden kann. "Unter den gegebenen rechtlichen Bedingungen ist ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen wie dem Raschplatz derzeit schlicht nicht möglich", erklärte OB Weil.
Die städtische Musikschule bietet neue Blockflöte-Schnupperkurse für Kinder ab fünf Jahren und Erwachsene an. Ein Kursus umfasst sechs Termine à 45 Minuten für jeweils drei bis vier TeilnehmerInnen. Die Kursgebühr beträgt 30 Euro inklusive Leihinstrument.
Mehr Informationen und Anmeldung beim Service der Musikschule unter der Telefonnummer 168 - 4 41 37. Anmeldeschluss ist am 26. Oktober 2011 (Mittwoch).
Die Redakteure des m.w. Verlag haben aus den über zwölf Millionen deutschsprachigen Web-Seiten eine Auswahl der 6.000 besten Internet-Adressen getroffen und diese in dem Besteller „Das Web-Adressbuch für Deutschland 2012“ veröffentlicht. Darunter ist diesmal auch www.hannover-entdecken.de.
Das Web-Adressbuch für Deutschland 2012 ist ab sofort in jeder Buchhandlung, im Zeitschriftenhandel und bei Amazon.de erhältlich.
Der "Solaratlas Hannover" geht voraussichtlich am 28. November unter www.solaratlas-hannover.de online. Das Portal bietet für alle Gebäude im Stadtgebiet eine schnelle Einschätzung, inwieweit ein Dach für eine Solaranlage geeignet ist. Durch farbliche Kennzeichnung sind sehr gut geeignete Dachflächen "rot", gut geeignete "orange" und mit Einschränkungen geeignete Dachflächen "gelb" dargestellt. Ungeeignete Flächen sind "grau" gefärbt. Die Dachflächen werden aus der Vogelperspektive gezeigt. Als Beispiel für die zukünftige Darstellung ist die Integrierte Gesamtschule Mühlenberg im Internet unter www.solaratlas-hannover.de zu sehen.
Wer unter anderem als EigentümerIn oder Erbbauberechtigte/r eines Hauses oder einer Wohnung nicht wünscht, dass das eigene Dach in der Karte dargestellt wird, kann der Veröffentlichung der solaren Eignung widersprechen. Ein entsprechendes Formular ist unter www.solaratlas-hannover.de verfügbar. Des Weiteren kann gegen die Darstellung schriftlich bei der Klimaschutzleitstelle der Landeshauptstadt Hannover, Prinzenstraße 4, 30159 Hannover, widersprochen werden. Eine Begründung ist nicht erforderlich.
Widersprüche, die bis zum 18. November 2011 bei der Stadt eingehen, können vor der Freischaltung berücksichtigt werden, die Möglichkeit zum Widerspruch bleibt allerdings dauerhaft bestehen. Nach Prüfung der Widerspruchsberechtigung wird die Dachfläche aus dem Solaratlas entfernt.
Bereits jetzt gibt es kostenlose Beratungen durch einen neutralen Energieberater, der das Potential eines Gebäudes für die Nutzung von Solarenergie prüft. Termine können über die Klimaschutzagentur Region Hannover unter der Telefonnummer 0511 - 5 90 55 65 vereinbart werden.
30 Jahre lang gedieh sie unter falschem Namen in der Orchideensammlung des Berggartens, jetzt konnte enthüllt werden: es handelt sich um eine bisher unbekannte Orchideenart. In Zusammenarbeit mit dem Spezialisten Willibald Königer veröffentlichte Kurator Dr. Boris Schlumpberger ihre wissenschaftliche Beschreibung und botanische Benennung als Oncidium herrenhusanum. Der Artname ehrt die Herrenhäuser Gärten, ihren jetzigen Fundort.
Ursprünglich wurde die Pflanze vermutlich aus Brasilien importiert, bislang sind weltweit aber nur die im Berggarten kultivierten Exemplare - Mutterpflanze und Ableger - bekannt. "Ein außerordentlicher Fund", meint Schlumpberger mit Entdeckerstolz, "Es werden zwar noch regelmäßig neue Orchideenarten gefunden und beschrieben, aber kaum nach 30 Jahren in Kultur". Zudem ist die Unterscheidung der Oncidium-Arten recht kompliziert: Zahlreiche, teils unscheinbare Merkmale spielen dabei eine Rolle, zum Beispiel die nur millimetergroßen Höcker und Zähnchen auf der Lippe der Blüte.
Die Ehrung des Berggartens durch Orchideennamen hat Tradition. Zur etwa 25.000 Pflanzen umfassenden Sammlung zählen etliche Orchideen, die 'herrenhusanum' im Namen tragen oder deren Namen an die Gärtnerdynastie Wendland erinnert.