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Allgemein

Mittwoch, 22. Februar 2012

Nach der planmäßigen Unterbrechung wegen des Weihnachtsmarkts und der Frostperiode werden die Tiefbauarbeiten am Kröpcke morgen, 22. Februar, fortgesetzt. Begonnen wird mit Abdichtungsarbeiten vor dem Café am Kröpcke. Gleichzeitig starten private Kellersanierungsarbeiten vor Gebäuden in der Karmarschstraße. Im März soll in diesen Bereichen die Herstellung der Gehwege starten. Danach folgen in diesem Jahr Leitungs- und Abdichtungsarbeiten im Eingang zur Bahnhofstraße und die Fertigstellung des restlichen Platzbereichs.

Im vergangenen Jahr wurden bereits die Flächen rund um die Nordspitze des Kröpcke-Centers erneuert. Am derzeit noch im Umbau befindlichen südlichen Teil des Gebäudes werden die Karmarschstraße, Georgstraße und Ständehausstraße nach Fertigstellung des Hochbaus saniert. Die Baukosten für alle Straßenbauabschnitte belaufen sich auf circa 4,3 Millionen Euro. Für die Abdichtungsarbeiten der Passerellendecke sind zusätzlich rund eine Million Euro veranschlagt.


Donnerstag, 16. Februar 2012

Hannover gedenkt der jüngsten Opfer rechtsextremistischer Gewalt in Deutschland. Anlässlich des zentralen Staatsaktes in Berlin für die Mordopfer der rechtsextremen Zwickauer Terrorgruppe NSU sind am kommenden Donnerstag, 23. Februar, um 12 Uhr im Neuen Rathaus alle Beschäftigten der Landeshauptstadt sowie die Ratsmitglieder zu einer Schweigeminute aufgerufen.

Oberbürgermeister Stephan Weil appelliert zugleich an die übrige Bevölkerung der Landeshauptstadt, sich ebenfalls mit Schweigeminuten an dem Gedenken zu beteiligen. Hannover folgt damit einem bundesweiten Aufruf der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

"Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt diesen Aufruf und will mit der Schweigeminute ein Zeichen gegen die menschenverachtende Gewalt setzen", heißt es in einem gemeinsamen Aufruf von Oberbürgermeister Weil und dem Vorsitzenden des Gesamtpersonalrates der Landeshauptstadt, Hans-Jürgen Jeroschewski an die knapp 10.000 Beschäftigten.

"Lassen Sie uns gemeinsam am 23. Februar um 12 Uhr unsere Arbeit unterbrechen und im Stillen an die Opfer, ihren Familien und Freunde gedenken. Mit diesem gesellschaftlichen Signal wollen wir Aufmerksamkeit erregen und uns gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus engagieren. Die Schweigeminute ist auch Ausdruck unserer Solidarität für die Vielfalt und Offenheit gegenüber Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit Migrationshintergrund", erklären Weil und Jeroschewski.

Im Neuen Rathaus werden sich die Beschäftigten in der zentralen Halle versammeln. In anderen Dienststellen sind ebenfalls kurze Zusammenkünfte für das Gedenken geplant. Der Vorsitzende des Stadtrates, Bürgermeister Bernd Strauch, wird an dem Tag die ganztägige Ratssitzung zu den Haushaltsberatungen 2012 für die Teilnahme an der Gedenkminute unterbrechen.
Zeitgleich findet am 23. Februar in Berlin der Staatsakt zur Erinnerung an die Mordopfer der rechtsextremen Terrorgruppe NSU statt. Diese Gruppierung wird für bundesweit zehn Morde verantwortlich gemacht.


Dienstag, 14. Februar 2012

Betreten der Eisfläche verboten - Flaggen wurden eingezogen

Das Eislaufvergnügen auf dem Maschsee ist beendet. Durch das fortschreitende Tauwetter hat sich die Beschaffenheit der Eisfläche deutlich verschlechtert, die Tragfähigkeit kann nicht mehr gewährleistet werden. Ein Betreten ist nicht mehr möglich. Deshalb hat die Stadtverwaltung heute, 14. Februar, die am Mittwoch, 8. Februar, erteilte Freigabe zurückgenommen. Die rot-weiße Stadtflagge, die zuvor die Freigabe signalisiert hatte, wurde eingezogen. Am Ufer weisen wieder Schilder auf das Verbot des Betretens hin. Die Absperrungen um die zwei eisfrei gebliebenen Wasserflächen für Enten wurden entfernt.

Das Betreten aller zugefrorenen Gewässer in Hannover ist nicht erlaubt - es besteht Lebensgefahr. Erwachsene werden gebeten, Kinder darauf hinzuweisen. Die am Nordufer des Maschsees aufgestellten Getränke- und Imbissbuden sind geschlossen und werden heute abgebaut.


Sonntag, 12. Februar 2012
Ministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und Klosterkammerpräsident Hans-Christian Biallas stellen neues Förderprogramm der Klosterkammer vor

Ministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und Klosterkammerpräsident Hans-Christian Biallas stellen neues Förderprogramm der Klosterkammer vor

Die Klosterkammer Hannover wird in den kommenden Jahren verstärkt ehrenamtliches Engagement fördern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Qualifizierung von ehrenamtlichen Führungskräften und Mitarbeitenden. Im Rahmen eines Mediengesprächs in den Räumen der Klosterkammer Hannover stellten die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, und Klosterkammerpräsident Hans-Christian Biallas der Öffentlichkeit heute das neue Förderprogramm vor.

Die Quote der in Niedersachsen ehrenamtlich Engagierten liegt über dem bundesweiten Durchschnitt. „Diesen freiwilligen Einsatz für unsere Gesellschaft wollen wir weiter unterstützen. Das neue Qualifizierungsprogramm der Klosterkammer setzt genau an der richtigen Stelle an. Die geplanten Weiterbildungsangebote für Ehrenamtliche werden die praktische Arbeit bereichern und auch erleichtern", sagte Ministerin Wanka. Sie betonte, dass die Übernahme der Schirmherrschaft durch Ministerpräsident David McAllister die Wertschätzung und den Stellenwert ehrenamtlichen Engagements unterstreicht. Das Förderprogramm zeigt zudem, dass die Klosterkammer eigene Akzente in dem begonnenen Modernisierungsprozess setzt und diesen aktiv gestaltet.

Das neue Schwerpunktprogramm wird vorwiegend Projekte fördern, die zu wesentlichen Teilen von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen werden und die mit deren Qualifizierung verbunden sind. Viele der Ehrenamtlichen wünschen sich, ihre Fähigkeiten für die Organisation ihrer ehrenamtlichen Arbeit oder für eine bestimmte Aufgabe ausbauen zu können, beispielsweise durch eine Weiterbildung in computergestützter Buchhaltung oder den Erwerb praktischer Kenntnisse in der Altenpflege. Einen Antrag können Träger von lokalen und regionalen Projekten wie beispielsweise Vereine, Kirchengemeinden oder Kommunen stellen. Die Projekte müssen der Erfüllung kirchlicher, bildungsbezogener oder sozialer Zwecke dienen.

Im ersten Jahr stellt die Klosterkammer eine Fördersumme von 250.000 EUR für das ehrenWERT.-Programm zur Verfügung.

Beantragt werden können drei unterschiedliche Varianten: Entweder ist für ein neues Projekt eine Förderung von bis zu 50% möglich oder es können durch ehrenWERT. Qualifizierungsmaßnahmen in bereits laufenden Projekten mit bis zu 75% gefördert werden. Ebenso kann eine Kombination aus beidem beantragt werden: Wenn in einem neu initiierten Projekt eine Qualifizierung der Ehrenamtlichen von Beginn an Bestandteil des Projektes ist, fördert ehrenWERT. das Projekt mit bis zu 50% und die Qualifizierung mit bis zu 100%. Die geförderte Qualifizierungsmaßnahme muss bei der Freiwilligenakademie Niedersachsen durchgeführt werden.

Die Förderentscheidungen werden aufgrund umfangreicher, transparent formulierter Förderrichtlinien von einem Fachausschuss vorbereitet, dem neben drei internen Mitgliedern auch drei ausgewiesene Ehrenamtsexperten angehören: Ministerialrat Thomas Böhme, zuständiger Fachreferent der Niedersächsischen Staatskanzlei, Frau Ingrid Ehrhardt, Geschäftsführerin der Freiwilligenzentrums Hannover e.V. und Pastor Albert Wieblitz, Ehrenamtspastor der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Der Stichtag zur Berücksichtigung im nächsten Fachausschuss ist der 15. Juni 2012.

Das Thema ‚Ehrenamt‘ eigne sich auf hervorragende Weise als Schwerpunkt für ein Förderprogramm der Klosterkammer, betonte der Kammerpräsident: „Gerade im Bereich der traditionellen Förderzwecke Kirche, Bildung und Soziales finden sich viele Ansatzpunkte für ehrenamtliches Engagement." Mit dem neuen Förderprogramm verbinde die Klosterkammer Hannover das Nützliche mit dem Angenehmen, so Hans-Christian Biallas weiter: „Sie bringt den Ehrenamtlichen die gebotene Wertschätzung für ihr Engagement entgegen und erleichtert ihre Arbeit. Das qualifizierte Handeln der Ehrenamtlichen wird darüber hinaus zu einem Gewinn für die ganze Gesellschaft, die auf diese Weise solidarischer und zukunftsfähiger wird."

Antragsberechtigte Träger aus dem Fördergebiet der Klosterkammer Hannover können ab sofort Anträge stellen. Weitere Informationen finden sich auf der Programm-Homepage www.klosterkammer-ehrenwert.de.

Über die Klosterkammer

Die Klosterkammer Hannover ist eine Landesbehörde, die ehemals kirchliches Vermögen verwaltet. Unter dem Dach der Klosterkammer befinden sich vier öffentlich-rechtliche Stiftungen. Deren Erträge verwendet die Klosterkammer für den Erhalt zahlreicher denkmalgeschützter Gebäude und Kunstobjekte. Außerdem fördert sie kirchliche, soziale und bildungsbezogene Maßnahmen. Mit rund drei Millionen Euro Fördermitteln ermöglicht die Klosterkammer jährlich die Umsetzung von etwa 200 Projekten. Darüber hinaus betreut und unterstützt die Klosterkammer fünfzehn heute noch belebte evangelische Klöster und Stifte in Niedersachsen.


Sonntag, 12. Februar 2012

Die Restaurierung der vier historischen Kalendaber auf dem Trammplatz ist nach neunmonatiger Arbeit abgeschlossen. Für rund 180.000 Euro wurden die vier steinernen Säulen sowie die an ihnen befestigten 16 Wand- und 4 Standleuchten aus Bronze saniert.

Die Restaurierung war erforderlich, um die elektrische Sicherheit der Leuchten und die Standsicherheit der Säulen wiederherzustellen. Umfassende Arbeiten waren davor zuletzt 1971 durchgeführt worden, als die ursprünglich mit Gas betriebenen Leuchten auf elektrischen Betrieb umgestellt wurden.

Die an den Leuchten befindlichen Eisenteile wie Zuleitungen, Flansche oder Muttern waren zum Teil völlig korrodiert und mussten ersetzt werden. Weitere Korrosionsschäden an den Oberflächen der Bronzeobjekte wurden behoben, dicken Krusten aus Ruß, Staub und sonstigen Niederschlägen entfernt. Teilweise fehlten historische Einzelteile, die nachgebildet werden mussten. Ein Steinmetzbetrieb hat die offenen Fugen und Risse an den Säulen beseitigt. Die Sanierung fand in Abstimmung mit dem Denkmalschutz statt.

 


Freitag, 10. Februar 2012

Ab Montag (20. Februar) hat der Fachbereich Soziales eine neue Adresse: Die Aufgabengebiete nach dem Sozialgesetzbuch XII ("Sozialhilfe"), für Leistungen für Flüchtlinge sowie für die Anliegen von Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten sind nicht mehr in der Arndtstraße 1 sondern in der Hamburger Allee 25 zu finden.

Wegen des Umzugs ist das Haus in der Arndtstraße am 16. und 17. Februar für Besucher-Innen geschlossen. Ein Notdienst für akute Notlagen wird eingerichtet. Woche vom 13. bis zum 17. Februar - und macht es erforderlich, das Haus in der Arndtstraße am 16. und 17. Februar für Besucherinnen und Besucher zu schließen. Ein Notdienst für akute Notlagen ist vorgesehen.


Mittwoch, 8. Februar 2012
Eisparty 2009

Eisparty 2009

Erstmals nach rund drei Jahren ist es heute, 8. Februar 2012, wieder soweit: Die Eisfläche auf dem Maschsee darf zum Eislaufen und Spazierengehen betreten werden. Die dafür erforderliche Mindest-Eisdicke von 13 Zentimetern wurde heute Morgen gemessen. Stadtbaurat Uwe Bodemann hat am späten Vormittag die rot-weiße Stadtflagge (mit Stadtwappen) gehisst. Solange die Fahne am Nordufer und am Südufer weht, bleibt das Betreten auf eigene Gefahr erlaubt.
Um den Tieren, die im und auf dem Maschsee leben, noch genügend Lebensraum zu gewährleisten, bleibt eine für Menschen gesperrte Fläche in der Nähe des Südufers eisfrei.

Morgen Vormittag werden am Nordufer insgesamt sieben Imbiss- und Getränkestände aufgebaut. Zudem gibt es einen Schlittschuhverleih, der auch das Kufenschleifen anbietet. Auf dem Eis sind keine Stände gestattet. Eine Bühne mit Musik und weiteren Aktionen ist vorerst nicht geplant.

Die Eisstärke wird regelmäßig gemessen. Sollte die flächendeckende Eisdicke auf weniger als 13 Zentimeter sinken oder die Beschaffenheit aufgrund von Tauwetter das Betreten nicht mehr zulassen, wird die Freigabe zurückgenommen und werden die Fahnen eingezogen. Weitere Eisflächen über den Maschsee hinaus werden von der Stadtverwaltung nicht gemessen und somit nicht freigegeben.

 


Dienstag, 7. Februar 2012

Ein elf Jahre alter Junge ist heute Nachmittag gegen 16:00 Uhr in einen Feuerlöschteich an der Von-Escherte-Straße (Bemerode) eingebrochen. Sein zehnjähriger Freund hat das Kind aus dem Wasser gezogen. Der Elfjährige kam leicht unterkühlt aber offenbar unverletzt zur Untersuchung in ein Krankenhaus.

Der Elfjährige hatte sich gegen 16:00 Uhr auf das Eis des Feuerlöschteichs (100 x 50 Meter) an der Von-Escherte-Straße begeben. In der Nähe einer Entengruppe, die einen kleinen Teil des Gewässers ( drei x drei Meter) eisfrei gehalten hatte, brach das Kind plötzlich durch das offenbar zu dünne Eis in den Teich ein und konnte sich anschließend am Rand des Eises festhalten. Der zehnjährige Begleiter des Jungen lief sofort zu seinen Kumpel und zog ihn aus dem Wasser. Ein weiterer Elfjähriger alarmierte daraufhin die Rettungskräfte. Der leicht unterkühlte, aber offenbar unverletzte Schüler kam mit einem Rettungswagen vorsorglich zur Untersuchung in eine Klinik. Die Polizei warnt noch einmal ausdrücklich vor dem Betreten von Eisflächen. Trotz der anhaltenden Kälte kann das Eis immer noch dünn und brüchig sein./ schie


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