Ein elf Jahre alter Junge ist heute Nachmittag gegen 16:00 Uhr in einen Feuerlöschteich an der Von-Escherte-Straße (Bemerode) eingebrochen. Sein zehnjähriger Freund hat das Kind aus dem Wasser gezogen. Der Elfjährige kam leicht unterkühlt aber offenbar unverletzt zur Untersuchung in ein Krankenhaus.
Der Elfjährige hatte sich gegen 16:00 Uhr auf das Eis des Feuerlöschteichs (100 x 50 Meter) an der Von-Escherte-Straße begeben. In der Nähe einer Entengruppe, die einen kleinen Teil des Gewässers ( drei x drei Meter) eisfrei gehalten hatte, brach das Kind plötzlich durch das offenbar zu dünne Eis in den Teich ein und konnte sich anschließend am Rand des Eises festhalten. Der zehnjährige Begleiter des Jungen lief sofort zu seinen Kumpel und zog ihn aus dem Wasser. Ein weiterer Elfjähriger alarmierte daraufhin die Rettungskräfte. Der leicht unterkühlte, aber offenbar unverletzte Schüler kam mit einem Rettungswagen vorsorglich zur Untersuchung in eine Klinik. Die Polizei warnt noch einmal ausdrücklich vor dem Betreten von Eisflächen. Trotz der anhaltenden Kälte kann das Eis immer noch dünn und brüchig sein./ schie
Informationen zu Sitzung und Tagungsort:
Gremium:
Stadtbezirksrat Kirchrode-Bemerode-Wülferode
Sitzungsdatum:
08.02.2012
Tagungsort:
Ratssaal Bemerode, Brabeckstr. 137
Beginn:
18:30 Uhr
Zur geplanten Aufstellung eines Bebauungsplans östlich der Weltausstellungsallee haben Wirtschafts- und Umweltdezernent Hans Mönninghoff und Stadtbaurat Uwe Bodemann am Montag (16. Januar) gemeinsam mit den Fachbüros die in Auftrag gegebenen Gutachten vorgestellt. Die Expertisen zu den sechs Themen Verkehrsbelastung, Luft, Schallschutz, Regenwasserbeseitigung/Grundwasser, Naturschutz und Altlasten sind erforderlich für das Aufstellen eines Bebauungsplans (Nummer 1764, östlich Weltausstellungsallee), der die Ansiedlung von Gewerbe auf bisherigen Messeparkplätzen ermöglichen soll. "Die Gutachten zeigen, dass das Bauleitplanverfahren fortgesetzt werden kann. Mögliche negative Auswirkungen können durch Ausgleichs- und Schutzmaßnahmen vollständig kompensiert werden", lautet das Fazit der beiden Dezernenten.
Der Anlass für das Bauleitplanverfahren ist eine Anfrage eines internationalen Versandhandelsunternehmens, das die Ansiedlung eines Logistikzentrums auf dem Areal plant. Dieses Projekt wird im laufenden Bauleitplanverfahrens als Referenzprojekt herangezogen. Der durch den Rat zu beschließende Bebauungsplan soll aber unabhängig von dem derzeitigen Interessenten gelten. Der entsprechende Planentwurf soll in der kommenden Woche veröffentlicht und dann in den politischen Gremien beraten werden. Wenn der Rat wie von der Verwaltung vorgeschlagen Mitte Februar die öffentliche Auslegung beschließt, sind die Unterlagen im März für einen Monat einsehbar. Alle BürgerInnen haben in dieser Zeit die Möglichkeit, schriftliche Stellungnahmen zu der Planung einzubringen. Darüber hinaus wird über dieses Projekt im Internet unter der Adresse www.hannover.de/logistikzentrum informiert, die auch ein Forum für Fragen und Diskussionsbeiträge beinhaltet. Im Laufe des Dienstagnachmittags (17. Januar) stehen dort die Gutachten komplett zur Verfügung.
Einzelheiten zu den Gutachten: Natur- und Artenschutz
Das
Gutachten des Landschaftsbüros Georg von Luckwald, Hameln, hat
hinsichtlich der "Eingriffsregelung" nach Naturschutzgesetz ergeben: Für
eine Umsetzung des Bebauungsplans müssen maximal 417 Bäume gefällt
werden, die überwiegend vor circa 13 Jahren gepflanzt wurden. Hierfür
und für die Versiegelung der Flächen ist ein vollständiger Ausgleich
möglich: Als Ersatz soll auf circa vier Hektar großen Fläche ein neuer
Stadtteilpark angelegt werden, der den schon bestehenden Kattenbrookpark
erweitert. Der übrige Kompensationsbedarf kann auf einer 5,6 Hektar
großen Fläche im östlichen Teil des Kronsberges durch Umwandlung von
Ackerland in Grünland kompensiert werden. Insgesamt werden wieder
mindestens so viele Bäume gepflanzt wie gefällt werden. Hinsichtlich des
besonderen Artenschutzes kommt das Hamelner Büro zu dem Schluss, dass
europarechtlich geschützte Pflanzen im Planungsgebiet nicht
vorkommen. Geschützte wirbellose Tierarten nach
Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) der Europäischen Union können im
Untersuchungsgebiet ebenfalls ausgeschlossen werden. Das Vorkommen von
Zaunei¬dechsen ist im Plangebiet als sehr unwahrscheinlich anzusehen, da
gemäß Aussage mehrerer Experten keine Vorkommen in der weiteren
Umgebung bekannt sind. Für Feldhamster sind im Plangebiet keine
geeigneten Lebensräume vorhanden. Gleiches gilt für Fledermäuse
hinsichtlich möglicher Winterquartiere.
Bei den nicht gefährdeten Brutvogel-Arten wird davon ausgegangen, dass ein Ausweichen in andere Lebensräume möglich ist, sodass es keiner speziellen Schutzmaßnahme bedarf. Bei den europarechtlich gefährdeten Rote-Liste-Arten, insbesondere der Feldlerche und des Flussregenpfeifers, wird es im kommenden Frühjahr noch vertiefende Untersuchungen geben, da kann das Vorkommen auf der Fläche nicht ausgeschlossen werden kann. Aus fachlicher Sicht löst die Bebauung des Plangebietes für diese Arten dennoch keine artenschutzrechtlichen Verbotstatbestände aus, weil die Flächen bereits jetzt keinen ursprünglichen, natürlichen Charakter mehr haben die Ackerflächen am Kronsberg grundsätzlich als Ausweichraum für diese Arten geeignet sind.
Altlasten/Bodenschutz
Bei 144
Bohrungen hat das Gutachterbüro GEO-data, Hannover, im Planungsgebiet
Proben entnommen und labortechnisch untersucht. Das Büro kommt zu dem
Ergebnis, dass in der untersuchten Fläche nach heutiger Kenntnis keine
kontaminierten, gefährlichen Bodenabfälle anfallen. Zudem ist die
vorhandene Hochofenschlacke bei einer künftigen Baumaßnahme an Ort und
Stelle - wie bereits bei der Schaffung der EXPO-Parkflächen - erneut als
Tragschichtmaterial einsetzbar. Die umweltanalytischen Untersuchungen
haben im Plangebiet keine Altlastenprobleme ergeben.
Obwohl die
ehemalige Deponie Bemerode vollständig außerhalb des geplanten
Baugebietes liegt, hat die Ingenieurgesellschaft ICP, Braunschweig,
mögliche Wechselwirkungen zwischen beiden Flächen untersucht,
insbesondere weil durch organische Ablagerungen im westlichen Teil der
vorhandenen Altdeponie im südlichen Teil Methanemissionen entstehen.
Diese werden seit Jahren abgesaugt
und am Westrand der Deponie unschädlich gemacht.
Ergebnis des Gutachtens:
Aufgrund der Geländehöhen, des Abstandes und der bereits vorhandenen
geotechnischen Sicherung der Deponie ergeben sich keine
Standsicherheitsprobleme für die Altablagerung. Um sicherzugehen, dass
bei einem Ausfall der der vorhandenen Gasabsauganlage kein Methan nach
Westen ins Baufeld und in eine davor geplante Leitungstrasse emittiert
schlägt der Gutachter vor, im Bereich zwischen Altdeponie und
Planungsgebiet eine Gassperre aus Schotter, kombiniert mit einer
vertikalen Abdichtung, zu installieren. Hierdurch können problematische
Gasströmungen sicher ausgeschlossen werden.
Regenwasser/Grundwasser
Ingenieurgesellschaft
für Stadthydrologie (ifs), Hannover, hat Auswirkungen der geplanten
Bebauung auf die Grund- und Regenwassersituation untersucht. Danach
führt in einer "Worst-Case-Betrachtung" die zusätzliche Versiegelung im
Plangebiet dazu, dass sich jährlich circa 42.000 Kubikmeter Grundwasser
weniger bilden kann. Durch Versickerung und Rückhalt ist aber ein fast
vollständiger Erhalt der Grundwasserneubildung möglich. Für die
angrenzenden Wohngebiete haben die Veränderungen des Wasserabflusses
keine Relevanz. Auch für die Eilenriede hat die geplante Bebauung
keinerlei Auswirkungen. Ausschließlich im Seelhorstwald kommt es zu
einer gewissen Grundwasserabsenkung, die jedoch bei den geplanten
Versickerungs- und Rückhaltemaßnahmen zwischen einem und zwei
Zentimetern liegt. Damit entstehen im Waldgebiet keine Probleme. Im
Seelhorstwald schwankt der Grundwasserstand schon heute jährlich um
circa 50 Zentimeter. Eine
Modellrechnung von M&P Geonova GmbH, Hannover, hat darüber hinaus
ergeben, dass es durch das Bauvorhaben keine negativen Auswirkungen auf
die Grundwasserströmungsverhältnisse im Bereich der Altdeponie gibt.
Verkehr
Als
Bearbeitungsgrundlage für das Verkehrsgutachten dienten die aktuellen
Verkehrsstärken im Straßennetz, die das Büro SHP Ingenieure, Hannover,
mit Hilfe von Erhebungen außerhalb und während der internationalen Messe
agritechnica 2011 ermittelt haben. Die wesentlichen Ergebnisse: Die
Ermittlung des zusätzlichen Verkehrsaufkommens berücksichtigt für die
geplante große Gewerbefläche südlich der Emmy-Noether-Allee eine sowohl
beschäftigtenintensive als auch güterverkehrsintensive Nutzung (zum
Beispiel Distributionszentrum) und für die kleine Gewerbefläche in der
nordöstlichen Ecke zur Kattenbrookstrift eine kleinteilige
Gewerbeflächennutzung. Insgesamt ist pro Werktag mit einem
Verkehrsaufkommen von etwa 3.100 Kraftfahrzeugen in 24 Stunden (davon
etwa 1.000
Lkw) zu rechnen. Der zusätzliche Verkehr kann von den betrachteten
Hauptverkehrsstraßen aufgenommen werden. Dies gilt auch für das
Straßennetz in Bemerode und am Kronsberg. Leistungsfähigkeitsprobleme an
den Knotenpunkten sind außerhalb der Messezeiten nicht zu erwarten.
Während der großen Messen sind einige der betrachteten
Streckenabschnitte wegen des An- und Abreiseverkehrs bereits heute
überlastet. Der durch die Ausweisungen im Bebauungsplan Nr. 1764 zu
erwartende zusätzliche Verkehr wird an dieser Situation wenig ändern, da
die Spitzenzeiten voraussichtlich zeitlich nicht zusammen auftreten und
der zusätzliche Verkehr vergleichsweise gering ist.
Schallschutz
Hinsichtlich des
Schallschutzes stellte das Büro BMH, Hannover, im Wesentlichen fest: Für
das Plangebiet Nr. 1764 wurden höchstzulässige Emissionskontingente
ermittelt, die unter Berücksichtigung der Geräuschvorbelastung den nach
DIN 18005 erforderlichen Schallimmissionsschutz sicherstellen. Diese
Kontingente wurden als Festsetzung in den Entwurf des Bebauungsplanes
übernommen. Bei der schalltechnischen Beurteilung wurden die Aspekte der
historisch gewachsenen Gemengelage ebenso beachtet wie eine mögliche
Überdeckung der späteren Geräusche durch Fremdgeräusche des
Messeschnellwegs. Die aus dem Plangebiet zu erwartende Geräuschbelastung
in der sogenannten Seelhorstsiedlung liegt mit rund 42 bis 46 Dezibel
(dB(A)) tags und circa 27 bis 31 dB(A) nachts deutlich unter den
Immissionsrichtwerten reiner Wohngebiete (50/35 dB(A) tags/nachts).
Besonderes Augenmerk gilt bei gewerblichen Nutzungen der Nachtzeit, da
die schalltechnische Beurteilung
auf die "ungünstigste Nachtstunde"(lauteste volle Nachtstunde)
abstellen muss.
Beispielhaft wurde die Ansiedlung eines
Distributions- und Logistikzentrums untersucht. Die Ergebnisse zeigen,
dass der hohe Schutzanspruch für die Seelhorstsiedlung im konkreten
Nutzungsfall voraussichtlich mit der Errichtung aktiver (baulicher)
Schallschutzmaßnahmen möglich ist. Im Gutachten wurde beispielhaft der
Pegelminderung einer bis zu acht Meter hohen Lärmschutzwand in
unmittelbarer Nähe der geplanten Gewerbeansiedlung untersucht. Weiterhin
wurde unter Beachtung eines Verkehrsgutachtens die Erhöhung der
Verkehrslärmbelastung durch öffentliche Straßen untersucht. Danach ist
im Bereich der am stärksten betroffenen Bebauung durchweg eine "nicht
messbare" Pegelerhöhung von weniger als einem dB(A) zu erwarten.
Konkrete
Aussagen zum Baulärm können erst in Kenntnis des jeweiligen
Einzelbauvorhabens getroffen werden. Grundsätzlich sind Lärm relevante
Arbeiten nur in der Zeit von 7 bis 20 Uhr
zulässig. Abstandsbedingt ist von einer eher geringen Baulärmbelastung
von Wohngebieten auszugehen.
Stadtklima
Die wesentlichen Ergebnisse
der GEO-NET Umweltconsulting GmbH, Hannover, zur Klimaökologie und
Stadthygiene sind: Die Temperatur in der Umgebung wird sich nicht
signifikant erhöhen, negative Effekte auf die Siedlungsflächen in der
näheren Umgebung der Planfläche sind nicht zu erwarten. Wenngleich eine
gewisse Beeinflussung des lokalen Luftaustausches sichtbar wird, sind
die geplanten baulichen Veränderungen nicht groß genug, um eine
nennenswerte Verschlechterung der klimaökologischen Situation in der
angrenzenden Wohnbebauung während windschwacher Sommernächte auszulösen.
Die lufthygienische Situation stellt sich sowohl im Istzustand als auch
im Prognosefall als unkritisch dar. Im Plangebiet und seiner Umgebung
liegt der Stickstoffoxidanteil in der Luft heute zwischen 25 und 30
Mykrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) und damit deutlich unter dem Grenzwert
von 40 µg/m3. Dieser Wert wird sich auch bei der Ansiedlung von
Gewerbebetrieben nur um circa
ein µg/m3 verändern.
Zum Hintergrund:
Ein internationales Versandhandelsunternehmen sucht einen Standort für ein neues Logistikzentrum in Norddeutschland. In einer Halle mit einer Lagerfläche von rund 110.000 Quadratmetern sollen mindestens 1.000 Dauer- und bis zu 1.500 Saisonarbeitsplätze entstehen. Als möglicher Ort dafür kommt in Hannover die etwa 30 Hektar Große Fläche zwischen Weltausstellungsallee, Emmy-Noether-Allee und Stockholmer Allee infrage, die bislang vorwiegend als Messeparkplatz genutzt wird. Für 2013 plant das Versandunternehmen, dessen Name auf eigenen Wunsch im jetzigen Planungsstadium noch nicht genannt wird, die Eröffnung des neuen Versandzentrums.
Zu dem Bauleitplanverfahren für ein Logistikzentrum nahe des hannoverschen Messegeländes hat Oberbürgermeister Stephan Weil heute (Donnerstag) den Verwaltungsausschuss über Änderungen beim Terminplan unterrichtet. Bisher war vorgesehen, schon sehr kurzfristig mit dem Bau des Logistikzentrums zu beginnen, damit der Betreiber dies für das Weihnachtsgeschäft 2012 in Betrieb nehmen kann. Im Einvernehmen mit dem Unternehmen wird der Terminplan jetzt geändert, da inzwischen eine Inbetriebnahme des Projektes erst im Jahr 2013 ausreichend ist.
Voraussetzung für eine Entscheidung des Betreibers für den Standort Hannover ist, dass hierfür ein Baurecht besteht. Das Unternehmen wird auch dann erst seine endgültige Entscheidung fällen. Vorbereitende Maßnahmen für den Bau des Logistikzentrums werden ebenfalls erst nach Erteilung des Baurechtes eingeleitet.
Die Stadtverwaltung hat die Verfahren zur Änderungen im Flächennutzungsplan sowie die Aufstellung eines Bebauungsplanes bereits eingeleitet. Die entsprechenden Unterlagen, die im Internet unter www.stadtplanung-beteiligung.de einsehbar sind, lagen bereits im Rahmen des vorgeschriebenen Beteiligungsverfahrens aus.
Unabhängig vom geänderten Zeitplan des Unternehmens sind sechs Fachgutachten im Auftrag der Stadt erstellt worden. Sie betreffen die Bereiche Verkehrsbelastung, Luft, Lärm, Regenwasserbeseitigung/Grundwasser, Naturschutz und Altlasten. Die Verwaltung wird am 16. Januar 2012 den Ratsgremien sowie der Öffentlichkeit in einer Bürgerveranstaltung den Inhalt der Gutachten vorstellen und über den weiteren Fortgang des Verfahrens unterrichten.
Zum Hintergrund: Ein internationales Versandhandelsunternehmen sucht einen Standort für ein neues Logistikzentrum in Norddeutschland. In einer Halle mit einer Lagerfläche von rund 110.000 Quadratmetern sollen mindestens 1.000 Dauer- und bis zu 1.500 Saisonarbeitsplätze entstehen. Als möglicher Ort dafür kommt in Hannover eine etwa 30 Hektar Große Fläche zwischen Weltausstellungsallee, Emmy-Noether-Allee und Stockholmer Allee infrage, die bislang vorwiegend als Messeparkplatz genutzt wird. Entsprechend einer Vereinbarung mit dem Unternehmen wird der Name auf dessen Wunsch bis auf Weiteres nicht genannt.
Im Internet hat die Stadtverwaltung ein Diskussionsforum eingerichtet unter: www.hannover.de/logistikzentrum.
Informationen zu Sitzung und Tagungsort:
Gremium:
Stadtbezirksrat Kirchrode-Bemerode-Wülferode
Sitzungsdatum:
14.12.2011
Tagungsort:
Ratssaal Bemerode, Brabeckstr. 137
Beginn:
18:30 Uhr
Link: www.hannover.de
Frisches Fleisch vom Dam- und Rotwild kann wieder am Donnerstag, 24. November, in der Zeit ab 16 Uhr direkt im Tiergarten erworben werden. Die Mitarbeiter verkaufen - so lange der Vorrat reicht - das Wildbret direkt am Revier, Tiergartenstraße 149.
Bernd Rödel (SPD) neuer Bezirksbürgermeister
Bernd Rödel (SPD) ist seit dem 9. November Bezirksbürgermeister in Kirchrode-Bemerode-Wülferode. Im ersten Wahlgang erreichte er die erforderliche absolute Mehrheit. Seine Gegenkandidatin Bettina Großekathöfer (CDU) nahm sichtlich bewegt ihre Niederlage zur Kenntnis. Zur Stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin wurde Bettina Lemke (Grüne) ebenfalls im ersten Wahlgang gewählt. Elf Bezirksratsmitglieder votierten für sie. Petra Stittgen (CDU) konnte nur acht Stimmen auf sich vereinigen, eine Stimme weniger als Mitglieder der CDU und der FDP im Bezirksrat sitzen.
Zu Beginn der Sitzung verpflichtete der noch amtierende Bezirksbürgermeister Dr. Manfred Benkler (CDU) die Mitglieder des neuen Bezirksrates auf die unparteiische Wahrnehmung ihrer Aufgaben gegenüber der Landeshauptstadt Hannover, nachdem er die Mitglieder des Bezirksrates vorgelesen und die Fraktionen benannt hatte. Der achtköpfigen CDU-Fraktion sitzt Petra Stittgen vor, ihr Stellvertreter ist Hans-Georg Hellmann. Die SPD-Fraktion mit sechs Mitgliedern hat einen neuen Fraktionsvorstand mit Fritz-Joachim Konietzny als Vorsitzendem und Daniela Barke als Stellvertreterin. Bettina Lemke ist Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit drei Mitgliedern. Als Einzelvertreterin bzw. Einzelvertreter sind Jens Albrecht (WfH) und Agneta Achterberg (FDP) im Bezirksrat. Agneta Achterberg rückte für die eigentlich gewählte Sylvia Bruns nach.
Der neue Bezirksbürgermeister Rödel bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und verband es mit der Bitte, auch unter seiner Leitung einen weiterhin fairen Umgang miteinander im Bezirksrat zum Wohl des Stadtbezirks und seiner Bevölkerung zu pflegen.
Die neue politische Konstellation im Bezirksrat beendete eine 30 Jahre andauernde Besetzung des Bezirksbürgermeisteramtes durch die CDU, in der letzten Wahlperiode seit 2006 mit der FDP. „Unsere Zielsetzung für die nächsten fünf Jahre", so umschreibt der SPD-Fraktionsvorsitzende Fritz-Joachim Konietzny eine der wesentlichen künftigen Aufgaben des Bezirksrates, „ist die stärkere Einbindung der Menschen vor Ort in die politische Willensbildung, z. B. durch gezielte offene Veranstaltungen bei Schwerpunktthemen - geleitet und moderiert durch den Bezirksbürgermeister. Wir denken, dass durch die Mitwirkung der Bevölkerung alle Sichtweisen zu anstehenden Entscheidungen oder auch Entwicklungen transparenter und auch verständlicher werden." (fjk)
CDU-Fraktion:
Bettina Großekathöfer
Sybille Heesen
Hans-Georg Hellmann ( Stellv. Fraktionsvors.)
Helga Kuscher
Georg Meinecke
Georg Ferdinand Nauheimer
Gerhard Schröder-Hohensee
Petra Stittgen ( Fraktionsvorsitzende)
SPD-Fraktion:
Knut Böhme
Daniela Barke (Stellv. Fraktionsvors.)
Ingeborg Dahlmann
Bärbel Ehrlich
Fritz-Joachim Konietzny ( Fraktionsvorsitzender)
Bernd Rödel ( Bezirksbürgermeister)
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:
Monika Bergmann
Bettina Lemke ( Fraktionsvors. + Stellv. Bezirksbgm.)
Uwe Rücker
Einzelvertreter WfH:
Jens Albrecht
Einzelvertreterin FDP:
Agneta Achterberg
Im Stadtbezirk Kirchrode-Bemerode-Wülferode findet am Sonntag, 13. November, an der örtlichen Gedenkstätte in Bemerode eine Feierstunde aus Anlass des Volkstrauertages statt. Die oder der amtierende BezirksbürgermeisterIn wird einen Kranz niederlegen.
Treffpunkt ist um 12 Uhr am ehemaligen Feuerwehrgerätehaus in Bemerode, Wülfeler Straße 1, 30539 Hannover