Selbstbehauptungskurs für Mädchen und Jungen
Wann? 24. und 25.10.11 10 -13:00
Wo? Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, 30451 Hannover
Ziel dieses Kurses ist es, Kindern zu helfen, Hemmungen gegenüber Mitmenschen zu überwinden, grundlegende Verhaltensregeln im Umgang mit Fremden zu vermitteln, die Wirkung ihres stimmlichen und körpersprachlichen Auftretens bewusst zu machen und einen "Notfallplan" für den Ernstfall an die Hand zu geben. Kurze Gesprächsrunden und Rollenspiele zu Themen wie: Regeln, Gefühle wahrnehmen und ausdrücken, Grenzen setzen, Stimmeinsatz und Körpersprache sind weitere wichtige Bausteine dieses Kurses.
Mitbringen: Sportsachen, Turnschuhe, Pausensnacks und Getränke.
Weitere Infos unter: www.takedown-hannover.
Für Kinder von 8 - 12 Jahren. Kosten 25 €, mit Aktiv-Pass die Hälfte.
Anmeldung unter: 0511-16844897.
Schwarz-Weiß-Foto-Kurs mit Entwicklung im Labor
Wann? 17.-20.10.11 jeweils 10-15 Uhr
Wo? Fotolabor im Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, 30451 Hannover
Wir fotografieren uns gegenseitig mit nicht-digitalen Kameras auf Rollfilm und entwickeln die Bilder im Schwarz-Weiß-Labor des Freizeitheims. Die Fotos können inszeniert sein, oder auch Schnappschüsse, selbst unscharfe oder verwackelte Fotos haben ihren Reiz - vielleicht auch übermalt!? Jedes Foto wird auf jeden Fall was!
Offen für Kinder und Jugendliche von 12 - 17 Jahren. Kosten 30 € mit Hannover-Aktiv-Pass die Hälfte
Anmeldung unter: 0511-16844897
Sie
durchstöbern wieder viele Geschäfte, Läden, Firmen und Praxen in Ahlem,
Badenstedt, der Calenberger Neustadt, Davenstedt, Empelde, Limmer und
Linden nach freien Ausbildungsplätzen und möglichen Praktikumsstellen.
Vormittags, am 11. und 12. Oktober dieses Jahres sind
wie jedes Jahr um diese Zeit wieder vier Klassen aus dem Schulzentrum
Badenstedt unterwegs und erfragen Ausbildungsbedingungen und die Bereitschaft zur Aufnahme in die Ausbildungsplatzbroschüre ALi als Ausbildungs- oder Praktikumsbetrieb. Hierfür
möchten wir alle Unternehmen, Geschäfte und Praxen in den
entsprechenden Stadtteilen um ihre Mitwirkung bitten, sich die
Jugendlichen anzuhören und die Vielfalt der Broschüre zu unterstützen.
Unter www.ali-linden.de wird die Broschüre auch im Internet erscheinen und kann ein Blick in die letzte Ausgabe geworfen werden.
Seit nun fast 15 Jahren gibt es den Arbeitskreis Lehrstelleninitiative ALi, der sich aus dem Schulzentrum Badenstedt, der Gesellschaft zur Förderung ausländischer Jugendlicher (GfA) und dem Sozial-Center Linden vom Diakonischen Werk Hannover zusammensetzt. ALi beschäftigt sich neben der Organisation einer Ausbildungsinformationsbörse mit der Herausgabe der Ausbildungsplatzbroschüre ALi, die kostenlos an alle Schüler und Schülerinnen aus den Haupt- und Realschulen Hannovers abgegeben wird."
Ein schriftlicher Beratungsbeitrag des Kita-Stadtelternrates für die Arbeit des Jugendhilfeausschusses zu seiner Sitzung am 26.9.2011 und für Folgesitzungen des Jugendhilfe-Ausschusses sowie weiteren Gremien in Politik und Verwaltung, in denen über das Anmeldeverfahren für Kita-Plätze verhandelt wird.
Aufgrund von Rückmeldungen aus der Elternschaft, eigenen Erfahrungen, aber auch aufgrund von Erfahrungen mit der Suche nach einem Kita-Platz über die Eltern bei öffentlichen Diskussionsveranstaltungen zum Thema Kitas berichtet haben, fordert der Kita-Stadtelternrat eine Verbesserung des Anmeldeverfahrens für Kita-Plätze.
Das sind Krippenplätze für die 0-3jährigen, Kindergartenplätze und Hortplätze für die Kinder, die die Grundschule besuchen.
Aktuelle Situation:
Die begründete Befürchtung, bei der Vergabe von Kita-Plätzen leer auszugehen, zwingt die Eltern in Hannover dazu, ihr Kind, dem sie den Kita-Besuch ermöglichen wollen, in 20 und mehr Kitas gleichzeitig anzumelden. Dass Kitas in der Regel erwarten, dass die Eltern dort persönlich vorstellig werden, bedeutet dass viele Eltern einen wahren Kita-Anmelde-Marathon zu absolvieren haben. Darüber hinaus erwarten manche Kitas von den Eltern außerdem, dass sie im zum Teil zweiwöchigen Rhythmus zumindest telefonisch in der Kita auf ihren dringenden Bedarf nach einem Kita-Platz für ihr Kind hinzuweisen haben, andernfalls wird der Name des Kindes von der Anmeldeliste gestrichen.
Trotzdem ist damit keineswegs der Kita-Platz gesichert. Und der Eindruck „Letztlich ruckelt sich dann doch alles zurecht", der bei einer Podiumsdiskussion im Kommunalwahlkampf zum Thema Familie von einer Politikerin der Regierungskoalition in Hannover geäußert wurde, mag vielleicht aus Sicht der Kitas zutreffen, denn diese kriegen ihre freie Plätze stets alle besetzt, aber für die Eltern und ihre Kinder, die leer ausgehen, „ruckelt" sich nichts zurecht.
Der Kita-Stadtelternrat Hannover formuliert in seiner Sitzung am 21.9.2011 folgende Anforderungen an ein zentrales Anmeldeverfahren für Kita-Plätze und stellt seine Überlegungen in Form dieses Vorschlages vor:
1. Das Verfahren muss transparent bleiben und effizient arbeiten.
Begründung: Ein Verfahren, das bei den Eltern den Eindruck erweckt, das gute Beziehungen oder finanzielle Zuwendungen die Chance auf einen Kita-Platz erhöhen wird keine Akzeptanz finden. Und das Verfahren, muss so effizient gestaltet werden, dass die Eltern i. d. R. ihrem Kind den Kita-Platz ermöglichen können, den Sie für Ihr Kind wünschen.
2. Alle Kitas beteiligen sich an dem Verfahren.
Begründung: Ein zentrales Anmeldeverfahren ist unsinnig, wenn sich nicht alle Kitas daran beteiligen würden, weil dann das Prinzip der sehr hohen Zahl an Mehrfachanmeldungen mehr oder weniger unverändert beibehalten werden würde.
3. Die Eltern haben die Möglichkeit, drei Wunsch-Kita-Plätze anzugeben. Der erste, zweite und dritte Wunsch können Plätze in drei verschiedenen Einrichtungen sein, oder drei Plätze in derselben Einrichtung, jedoch mit unterschiedlichen Betreuungszeiten, z.B. Ganztags-, Dreiviertel-, Halbtagsplatz in derselben Kita oder eine Kombination daraus.
Begründung: Damit ist gewährleistet, dass einerseits die Eltern, bei der Erkundung möglicher Kita-Plätze sich auf drei Einrichtungen konzentrieren können und ein „Ablaufen" von 20 und mehr verschiedenen Kitas erspart bleibt. Zudem wächst die Wahrscheinlichkeit, dass ein möglichst wohnortnaher Platz dem Kind ermöglicht wird.
4. Die Anmeldungen werden zentral, z. B. im Familienservice-Büro gesammelt. Der Anmeldebogen kann mit den Angaben zum Erst-, Zweit- und Drittwunsch direkt in eine der drei ausgewählten Kitas abgegeben werden, die den Bogen dann an das Familienservicebüro weiterleiten, oder direkt beim Familienservicebüro. Vorstellbar ist auch die Option einer „Online-Anmeldung".
Im Familienservice-Büro werden per EDV Mehrfachbewerbungen ausgeschlossen. Die zentrale Anmeldestelle meldet jetzt an die Kitas zurück, wie viele und welche Eltern sich bei den jeweils angegebenen Kitas mit Erstwunsch angemeldet haben. In dieser Phase ist der Zweitwunsch noch völlig irrelevant und darf nicht als Kriterium für eine Platzvergabe dienen. Die Kitas sollen deshalb die Zweitwunsch- und Drittwunsch-Angabe auch gar nicht zu sehen bekommen. Die Kitas, bei denen sich ja die Eltern persönlich angemeldet haben vergeben jetzt in einer ersten Runde Plätze.
Begründung: Die Eltern müssen sich sicher sein, dass ihr Erstwunsch in vollem Umfange gültig ist und nicht etwa dadurch entwertet wird, dass eine Kita die Aufnahme ablehnt, weil die Kita vermutet, dass der Zweitwunsch ja sehr aussichtsreich sei.
5. Eltern, die bei der Platzvergabe nicht berücksichtigt wurden, werden von den Kitas zurückgemeldet an die zentrale Anmeldestelle. Es wiederholt sich das unter 4 beschriebene Verfahren. Ebenso wird eine dritte Runde durchgeführt, um bei den Eltern und Kindern, die bislang noch nicht zum Zug gekommen sind, wenigstens die Chance auf die Erfüllung des Drittwunsches zu wahren. Erst dann, wenn auch der Drittwunsch nicht erfüllt werden kann, werden die Eltern über noch freie Kitaplätze informiert, um den Kindern auf diesem Weg einen Kita-Platz zu ermöglichen. Innerhalb einer bestimmten Frist müssen sich die Eltern dann für einen der angebotenen Plätze entscheiden. Die Kita meldet zurück, wenn auf diesem Weg eine Aufnahme erfolgt.
Begründung: Auf diese Weise wird erreicht, dass unnötige Laufereien für betroffene Eltern entfallen.
6. Das Verfahren gilt für Krippenplätze, Kindergartenplätze und Hortplätze. Bestehende bewährte Regelungen, wie z. B. die Geschwisterkindregelung, oder der Verbleib in derselben Einrichtung beim Wechsel von Krippe zu Kindergarten, bzw. von Kindergarten zu Hort, werden beibehalten.
Begründung: Die Geschwisterkindregelung, die vorsieht, dass Geschwisterkinder Vorrang bei der Aufnahme haben, ist für Eltern mit mehreren Kindern enorm wichtig, denn es kann ihnen nicht zugemutet werden, dass sie gleichzeitig mit mehreren verschiedenen Kitas den Kontakt halten müssen, weil ihre Kinder entsprechend „verteilt" wurden. Für vollzeitberufstätige Eltern ist dies fast unmöglich, sofern der Arbeitsplatz nicht gleich in der Nähe der Kita's ist. Auch muss es den Kindern möglich sein, das jeweilige Kita-Folgeangebot in ein und derselben Einrichtung zu besuchen.
7. In dieses Verfahren ist auch die Vergabe von Kita-Plätzen für Kinder mit Behinderungen zu integrieren.
Begründung: Eltern von Kindern mit Behinderungen, auf deren Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Kita-Platz der Kita-Stadtelternrat schon mehrfach hingewiesen hat, sind in diesem Verfahren so zu integrieren, dass auch sie ihrem Kind einen Kita-Platz ermöglichen können.
8. Es ist absehbar, dass in Anbetracht des Mangels an Kita-Plätzen auch nach Abschluss des oben beschriebenen Verfahrens noch Kinder unversorgt bleiben werden. An dieser Stelle steht die Stadt Hannover in der Pflicht, noch stärker als bisher den Ausbau der Kita-Plätze voranzutreiben.
Begründung: Es kann nicht hingenommen werden, dass Kinder denen die Eltern einen Kita-Platz ermöglichen wollen, aufgrund der bestehenden Mangelsituation davon ausgeschlossen werden. Denn es bedeutet für die Kinder in der Regel den Ausschluss davon, mit Gleichaltrigen unter Begleitung bzw. Anleitung durch qualifizierte pädagogische Mitarbeiter der Kitas gemeinschaftlich zu spielen, spielend zu lernen und Erfahrungen von Gemeinschaft zu erleben. (Bildungs- und Erziehungsauftrag der Kitas!) Wie Untersuchungen hinlänglich belegen, bedeutet es eine Benachteiligung beim frühkindlichen Bildungserwerb, wenn Kinder keine Kita besuchen.
9. Trotz der aktuell zu niedrigen Versorgungsquote mit Kita-Plätzen, sind die Kitas durch entsprechende Regelungen dazu in die Lage zu versetzen, dass sie nicht alle Kita-Plätze gleich zu Beginn des Kita-Jahres vergeben, sondern dass auch Plätze freigehalten werden, um z. B. Kindern, die erst im November oder Dezember drei Jahre alt werden, im laufenden Kindergartenjahr noch in den Kindergarten aufnehmen zu können.
Begründung: Kinder, die z. B. „reif" sind für den Kindergarten sollen nicht noch ein halbes Jahr oder noch länger auf die Aufnahme in den Kindergarten warten müssen. Letztlich wirkt sich der Start des Kita-Jahres in etwas kleineren Gruppen auch deshalb positiv aus, weil so das extrem angespannte zahlenmäßige Verhältnis von zu wenig ErzieherInnen und Erziehern für zu große Kita-Gruppen wenigstens ein Stück weit entspannt wird. Für die Eltern wiederum steht nicht selten die berufliche Existenz zur Disposition, wenn es ihnen nicht gelingt, einen Kita-Platz für ihr Kind zu „ergattern".
(Anforderungen des Kita-Stadtelternrates an ein Zentrales Anmeldeverfahren für Kitas, formuliert als Entwurf, erarbeitet in der Kita-Stadtelternrat-Sitzung am 21.9.2011, Georg Weil, Sprecher)
Rechtzeitig vor Weihnachten findet am Sonntag, dem 16. Oktober 2011 in der Lindener Gaststätte Zum Stern, Weberstraße 28, ein Basar für Kinderkleidung, Spielzeug und Bücher statt. Zwischen 14.00 bis 17.00 Uhr werden gebrauchte, aber gut erhaltene Stücke angeboten. Dazu gibt es natürlich auch Kaffee, Tee und selbst gebackenen Kuchen.
Weitere Infos unter Tel. 0172 - 520 33 45
Jugendliche leben insgesamt gerne in Niedersachsen - besonders hoch ist die Zufriedenheit der Jugendlichen mit ihrem Lebensumfeld in der Stadt Osnabrück und im Landkreis Vechta, am niedrigsten im Landkreis Helmstedt. Die nun vom Landesjugendring Niedersachsen e.V. veröffentlichten glüXkarten illustrieren anschaulich, wie junge Menschen in Niedersachsen die Lebensqualität ihres Wohnortes einschätzen. Fast 5.000 Jugendliche hatten in den vergangenen zwei Monaten ihren Wohnort bewertet - gefragt wurde insbesondere nach den Freizeitmöglichkeiten nach der Schul- und Ausbildungssituation und nach den Beteiligungsmöglichkeiten. Positiv beurteilt werden dabei vor allem die nichtkommerziellen Freizeitangebote der Jugendverbände und die Sportmöglichkeiten; diese werden im landesweiten Durchschnitt mit 2,9 bzw. 2,6 bewertet; deutlich schlechter werden hingegen die kommerziellen Freizeitangebote (Kino, Konzerte, Bistros,...) beurteilt.
Jugendliche heute weniger glücklich als 2006
Während andere Studien, wie z.B. der jüngst vorgestellte „Glücksatlas" zu dem Ergebnis kommt, dass die Lebensqualität in den vergangenen Jahren gestiegen ist, kommt der glüXtest für die Lebenssituation junger Menschen zu einem ganz anderen Ergebnis: Die Beurteilungen aus dem Jahr 2011 sind im Landesdurchschnitt bei fast allen Fragen schlechter als 2006 - lediglich der ÖPNV und die Ausbildungs- und Arbeitsplatzsituation werden 2011 besser beurteilt als vor 5 Jahren.Auch für einige Landkreise ist der direkte Vergleich zwischen 2006 und 2011 möglich. Positiver als noch 2006 wurden 2011 die Städte Hannover und Braunschweig sowie die Landkreise Vechta, Göttingen, Osterode, Hildesheim und Wolfenbüttel bewertet. Deutlich schlechter beurteilt wird die Lebenssituation hingegen in den Landkreisen Helmstedt, Harburg, Gifhorn, Cloppenburg, Diepholz, Leer, im Heidekreis, in der Region Hannover und der Grafschaft Bentheim.
Familie und Freundschaften wichtiger Faktor zum Wohlfühlen
Deutlich wird bei den Ergebnissen des glüXtests aber auch: Auch wenn die Beurteilungen der Jugendlichen hinsichtlich der Freizeit- und Beteiligungsmöglichkeiten sowie der Schul- und Ausbildungssituation oftmals nur „befriedigend" sind, so leben die meisten doch gerne in ihrer Stadt. Ausschlaggebend dafür sind für die Jugendlichen offensichtlich auch weitere Faktoren, wie z.B. Familie und Freundeskreis, die maßgeblich dazu beitragen, dass sie gerne in ihrem jeweiligen Wohnort leben.
Interesse an Politik ist da - aber nicht die Möglichkeit, mitzuwirken
Besonders schlecht fallen die Noten für die jugendpolitischen Beteiligungsmöglichkeiten aus. Für die Frage „Wie beurteilst du die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an kommunalpolitischen Entscheidungsprozessen?" gaben die Jugendlichen die Note 3,7, bei der Frage, wie stark sie sich von Politiker-inne-n ernst genommen fühlen, gab es sogar nur eine 3,9. Diese Ergebnisse sind nach Ansicht des Landesjugendrings ein Warnsignal für die Politiker-innen: „Jugendliche müssen von Parteien besonders angesprochen und ihre Wünsche ernst genommen werden. Das große Interesse an der neXTvote-Kampagne hat gezeigt, dass Jugendliche sich für ihre Stadt interessieren und sich vor Ort engagieren wollen, wenn man sie nur lässt", so Susanne Martin vom LJR-Vorstand.
Ausbildungsplatz-Situation und Schulen „befriedigend"
Die Ausbildungs- und Arbeitsplatz-Situation bewerten die Jugendlichen durchschnittlich mit einer 3,2. Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede: In den Regionen, die einen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen haben, gibt es von den Jugendlichen nur eine 3,4, in Regionen mit Zuwachs hingegen eine 3,0. Auch der bauliche Zustand der Schulen und deren Ausstattung wird in diesen Regionen positiver bewertet (2,8) als in den Landkreisen mit einem negativen Bevölkerungssaldo (3,1). Weniger zufrieden sind die Jugendlichen auch mit den Bemühungen der Kommunalpolitiker-innen, diese Situation zu verbessern - die Durchschnittsnote ist hier eine 3,6.
Das Online-Voting war Bestandteil der neXTvote-Kampagne des Landesjugendrings Niedersachsen e.V. zur Kommunalwahl am 11.09.2011 und wurde vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration gefördert. Detaillierte Ergebnisse, auch aus den einzelnen Landkreisen und Städten Niedersachsens, sind auf www.neXTvote.de veröffentlicht; dort sind die Ergebnisse für 38 Landkreise/kreisfreie Städte und 26 weitere Kommunen zu finden, in denen mindestens 20 Jugendliche am glüXtest teilgenommen haben.
Haben Sie Lust, einmal im Jahr, in der Woche vorm 1. Advent, Ihr Lieblingsgebäck für einen guten Zweck in der eigenen Küche zu backen? Wir verkaufen es dann am Sonnabend vorm 1. Advent in der Hofeinfahrt am Lindener Markt Nr. 10. Der Erlös geht zu 100 % an Violetta e.V. (Beratungsstelle für sex. mißbrauchte Mädchen und junge Frauen) und unterstützt damit dessen Arbeit. Wir arbeiten nach dem Motto: Mein Material und meine Arbeit gleich meine Spende. So können aus 5 Euro 15 oder mehr werden und Sie haben vielleicht wieder den Spaß am Backen entdeckt.
Detaillierte Informationen: Mannherz 0171 98 148 36
Die vornehmlich jungen Besucher waren begeistert, jetzt gibt es auch eine Auszeichnung von fachlicher Seite: Die Ausstellung "Bleib am Ball" für Kinder im Alter von 4 bis 14 Jahren, die von Anfang April bis Ende Juni im Freizeitheim Vahrenwald gezeigt wurde, erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Deutschen Fußball-Kulturpreis 2011 in der Kategorie "Lernanstoß - der Fußball-Bildungspreis". Die elfköpfige Jury um Ex-Bundesligaprofi Markus Schroth wählte das Projekt aus insgesamt 64 eingereichten Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet aus.
"Das ist ein tolle Bestätigung unserer Arbeit und eine Anerkennung für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer", freut sich Renate Dittscheidt-Bartolosch, Vorsitzende des Vereins Zinnober, ein Museum für Kinder in Hannover: "Wir werden am Ball bleiben und das Preisgeld dafür verwenden, die Ausstellung auch an anderen Orten zeigen zu können." Renate Dittscheidt-Bartolosch wird den Fußball-Bildungspreis im Rahmen der Gala zum Deutschen Fußball-Kulturpreis am 28. Oktober in der Nürnberger Tafelhalle entgegennehmen.
An die 2.000 Kinder hatten die
Ausstellung "Bleib am Ball" in Hannover besucht. Sie fanden
verschiedene Themenwelten rund um den Fußball vor und konnten sich
auf spielerische und kreative Weise Wissen aneignen, sei es über
Frauenfußball, Fankultur oder Berufsfelder im Profisport. Fast alle
Exponate konnten ausprobiert und benutzt werden. Unter anderem hatten
die Ausstellungsmacher ein Fanzimmer, eine Umkleide und ein
Fernseh-Sportstudio inszeniert.
Über 20 Begleitveranstaltungen, die gemeinsam mit dem Freizeitheim Vahrenwald organsiert wurden, ergänzten die Ausstellung: Für die Kinder wurden Fußballlehrgänge angeboten, es gab Tischfußballturniere, Filme und Gespräche. In verschiedenen Projekten erhielten Kinder die Möglichkeit, beispielsweise das Stadion von Hannover 96 und die Polizei-Reitstaffel zu besuchen, sowie mit dem Fanbeauftragten der Polizei zu sprechen.
"Bleib am Ball" wurde gefördert von der DFB-Kulturstiftung, der Niedersächsischen Lotto-Sportstiftung, der Landeshauptstadt Hannover, dem Integrationsrat Vahrenwald/ List und der Region Hannover. Sachspenden gaben JAKO, Umbro und eckball.de. Der Verein Zinnober, ein Museum für Kinder in Hannover, realisiert schon seit einigen Jahren erfolgreiche Ausstellungen zu verschiedenen Themen, die von Tausenden von Kindern besucht werden.
„Auch Pfadfinderarbeit ist evangelische Jugendarbeit"
Aus Anlass des Stadtkirchentages am 14.9.2011 wird der VCP Bezirk hannover für seine Form evangelischer Jugendarbeit werben. Dazu wird er die Fahrzeuge der mobilen Projekte auf dem Parkplatz des Hauses der ev. Jugend stellen und eine Jurte aufbauen. Den christlichen Pfadfindern ist wichtig, den Delegierten ihre Form evangelischer Jugendarbeit vorzustellen, die untrennbar mit dem Haus der ev. Jugend auf dem Lindener Berg verbunden ist.
Anlass ist die Finanzstrukturdebatte des Stadtkirchenverbandes, die bei einer prognostizierten Einsparsumme von 44 % für die Jugendarbeit zur Halbierung evangelischer Jugendarbeit und damit zur Auflösung des Hauses der ev. Jugend führen würde . Dies würde bedeuten, dass die Einheit evangelischer Jugendarbeit einschliesslich der bündisch geprägten auseinandergerissen würde. Der VCP würde faktisch auf der Strasse stehen.
Die Christlichen Pfadfinder betonen die Synergieeffekte, die für alle durch die zentrale Einrichtung eintreten, so kann Infrastruktur wie Material, Bibliothek, Werkstätten gemeinsam genutzt werden. Auch gemeinsame Veramstaltungen oder gemeinsame jugendpolitische Vertretung wie zum Beispiel im Stadtjugenrting lässt sich so viel effektiver organisieren.
Im Haus der ev. Jugend ist seit über 30 Jahren auch die Verbandszentrale des VCP Bezirk Hannover mit der zentralen Geschäftsführung und den Büros der sozialpädagogischen und mobilen Einrichtungen. Von hier werden die Zeltlager, die Schulungsarbeit, die Freizeiten und Internationale Begegnungen zentral vorbereitet und durchgeführt. Die Einrichtungen Kiefernpfad, Jukimob und Maja organisieren von hier aus ihre integrative und interkulturelle Arbeit.
Um dies zu unterstreichen werden die Fahrzeuge mit Flatterband sichtbar mit den dazugehörigen Büros verbunden, der VCP Kiefernpfad präsentiert seinen selbstgebauten mobilen Lehmofen und versorgt die delgierten des Stadtkirchenverbandes mit selbst gebackenem Fladenbrot mit Marmelade.
Haupt- und Ehrenamtliche aus dem Verband stehen des Delegierten des Stadtkirchentages als Ansprechpartner zur Verfügung und informieren über diese Form evangelischer Jugendarbeit. Sie werben für den Erhalt des Hauses und die Fortsetzung evangelischer Jugendarbeit in ihrer Gesamtheit.
Linden Wetter


