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Videobotschaft auf hannover.de
In seiner jüngsten Videobotschaft warnt Regionspräsident Hauke Jagau vor einem drohenden Fachkräftemangel. „Schon heute haben viele Betriebe Probleme, Auszubildende oder Beschäftigte zu finden“, sagt Jagau im Videopodcast. „Das liegt nicht nur am demographischen Wandel. Wir leben in einer Wissensgesellschaft.“ Zunehmend gefragt seien Menschen mit Fachkenntnissen. Für gering Qualifizierte gebe es immer weniger Jobs. Der Regionspräsident appelliert vor allem an kleinere und mittlere Unternehmen, mit einer gezielten und frühzeitigen Personalplanung gegenzusteuern – das sei ein Baustein, um dem drohenden Fachkräftemangel etwas entgegenzusetzen. „Auf der anderen Seite müssen wir daran arbeiten, dass alle Menschen die für sie bestmögliche Qualifikation erreichen“, sagt Jagau. Daran arbeite die Region Hannover.
Der Regionspräsident lädt in seiner Videobotschaft Interessierte zur Veranstaltung „Region im Dialog“ am 10. Februar im Haus der Region ein. Dort wird die Studie „Fachkräftemangel und demographischer Wandel bis 2020“ vorgestellt, ehe Fachleute über das Thema diskutieren. Beginn ist um 17 Uhr. Teilnehmer sollten sich unter wirtschaftsfoerderung@region-hannover.de anmelden.
http://www.hannover.de/region/podcastRH/archiv/podcast_fachkraefte.html
Handwerkskammer begrüßt Konjunkturprogramm-Zwischenbilanz
Zurzeit gehen fast drei Viertel der Auftragssummen für städtische Hochbauarbeiten an Firmen in der Region Hannover - insgesamt hat das städtische Baumanagement 2009 für fast 50 Millionen Euro Bauaufträge für Schulen, Kindertagesstätten und andere städtische Gebäude erteilt. Dies sind die wichtigsten Zahlen des Zwischenberichtes zum Konjunkturprogramm, das Wirtschaftsdezernent Hans Mönninghoff der Handwerkskammer Hannover und dem Baugewerbeverband Niedersachsen vorlegt hat. Mönninghoff: "Damit ist das städtische Gebäudemanagement ein wichtiger Konjunkturmotor in Hannover und trägt erheblich zur regionalen Wirtschaftsförderung bei."
Abschluss-Pressegespräch zur DOMOTEX 2010 (l-r):
Dr. Ali Ipektchi, Stephan Ph. Kühne und Martin Auerbach
Foto: obs/Deutsche Messe AG Hannover
Mit einem deutlichen Besucherplus ist am Dienstag die DOMOTEX 2010 in Hannover zu Ende gegangen. Rund 40 000 Besucher informierten sich vom 16. bis 19. Januar über das Angebot von 1 395 Unternehmen aus 70 Ländern. "Stabile Ausstellerzahlen, ein Plus von zwölf Prozent bei den Besuchern - damit haben wir trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen das Niveau des Vorjahres übertroffen. Die DOMOTEX hat richtungweisende Impulse gegeben und bot Orientierung für das kommende Geschäftsjahr. Die Branche startet daher zuversichtlich in das Jahr 2010", erklärt Stephan Ph. Kühne, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG. "Der Erfolg der DOMOTEX 2010 zeigt, dass sich das wirtschaftliche Umfeld aufzuhellen scheint und wir mit der konsequenten Weiterentwicklung dieser Leitmesse die Anforderungen des Marktes eins zu eins aufgenommen haben. Davon haben unsere Aussteller und Besucher profitiert."
Für den Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie zieht der Geschäftsführer Martin Auerbach folgendes Fazit: "Vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben die Unternehmen der Heimtextilien-Branche im vergangenem Jahr auf Innovationen gesetzt. Als internationale Branchenplattform bietet die DOMOTEX den idealen Rahmen zur Präsentation dieser Produkte."
Die Übernahme des 50-prozentigen E.ON-Anteils an der Kraftwerk Mehrum GmbH durch die Stadtwerke Hannover AG ist perfekt: Nach der Zustimmung des Aufsichtsrats der Stadtwerke Hannover AG und der kartellrechtlichen Freigabe ist die Transaktion zum 29.12.2009 nun endgültig abgeschlossen.
„Mit der Übernahme der Anteile wird die kommunale Energieerzeugung gestärkt“, begründet Harald Noske, Technischer Direktor der Stadtwerke Hannover AG, die Entscheidung. Die Stadtwerke Hannover AG hält nach der Übernahme 83,3 Prozent am Kraftwerk Mehrum und ist damit Mehrheitseigentümer. „Wir können uns aber gut vorstellen, in der Zukunft Kraftwerksanteile weiterzuveräußern, wollen aber Mehrheitsgesellschafter bleiben“, so Noske weiter.
Auf die Mitarbeitenden des Kraftwerks Mehrum hat der Übergang der Anteile keinerlei Auswirkungen. Es handelt sich ausschließlich um eine Änderung in der Struktur der Anteilseigner.
Das Steinkohlekraftwerk Mehrum wurde 1979 in Betrieb genommen. Am Standort Hohenhameln-Mehrum, nördlich des Mittellandkanals zwischen Hannover und Braunschweig, arbeiten 140 Mitarbeitende und zehn Auszubildende. Mit der Übernahme der E.ON-Anteile hält die Stadtwerke Hannover AG 83,3 Prozent und die BS energy 16,7 Prozent am Kraftwerk Mehrum. Das Steinkohle-Kraftwerk hat eine elektrische Nettoleistung von 690 MW.