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Kunst & Kultur

Sonntag, 18. September 2011
Kammerchor Ars Musica

Kammerchor Ars Musica

Ein Chorkonzert mit dem Titel Hoffnung - Glaube gibt der Kammerchor Ars Musica Hannover am Sonntag, den 25. September 2011 um 17 Uhr in der St. Nikolai-Kirche, Hannover-Limmer. Der Kammerchor singt unter der Leitung von Cornelia Schweingel Werke von Monteverdi, Hassler, Schütz, Blow, Schicht, v. Herzogenberg, Liszt, Kaminsky und Swider.

Die etwa 25 Sängerinnen und Sänger von Ars Musica kommen aus Hannover und anderen Städten zu jährlich sieben Probenwochenenden in der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nikolai, Hannover-Limmer, um unter der Leitung von Cornelia Schweingel Chormusik verschiedener Epochen zu erarbeiten.

Seit 1987 hat der Chor Konzertreisen nach Polen, Dänemark, Österreich, Südtirol, in die Schweiz, ins Bodenseegebiet, nach Berlin/Potsdam, Dresden und Weimar, Bayreuth und Franken, Hessen, sowie in verschiedene Städte Nordwestdeutschlands unternommen. Anläßlich der Dänemark-Konzertreise im Herbst 2005 schrieb das Helsingör Dagblad über ein Konzert des Chores: „...so homogen und wohlklingend gesungen, daß man still saß und innerlich ganz ruhig wurde. ...Hier zeigte der Chor sängerisches Können auf sehr hohem Niveau. Es war eine Freude, der Gestaltung der Phrasierung, der Klangfarben und der Dynamik zu folgen. Es kommt nicht oft vor, daß man ohne Vorbehalt genießen kann. Man konnte nur einstimmen und Halleluja summen, als der Chor mit Randall Thompsons Halleluja abschloß..."

1993 nahm Ars Musica mit sehr guter Bewertung am 29. internationalen Chortreffen in Montreux (Schweiz) teil und errang einen zweiten Preis in seiner Kategorie beim Niedersächsischen Chorwettbewerb in Hannover, an dem er auch 2005 in Wolfenbüttel mit gutem Erfolg teilnahm.

Eintritt: 7.- € / Ermäßigungsbedürftige 5 €
Ort: St. Nikolai-Kirche, Sackmannstraße 26, Hannover-Limmer


Freitag, 16. September 2011

Zum Auftakt der Hannah-Arendt-Tage 2011 kommt am 7. Oktober, Freitag, in Zusammenarbeit mit NDR Kultur Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller um 20 Uhr zu einer Lesung in den Kleinen Sendesaal des NDR-Landesfunkhauses, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22.

Herta Müller liest aus "Atemschaukel" (2009) und "Immer derselbe Schnee und immer derselbe Onkel" (2011). Die Sendung wird moderiert von Stephan Lohr, NDR Kultur. Sendetermin im Radio ist am 16. Oktober um 20 Uhr im Sonntagsstudio auf NDR Kultur.

Eintrittskarten zur Lesung gibt es an allen Vorverkaufsstellen, telefonisch unter 0180 - 1 63 76 37 (bundesweit zum Ortstarif und maximal 42 Ct./Min. aus Mobilfunknetzen) sowie am Veranstaltungstag ab 19 Uhr an der Abendkasse. Der Eintritt kostet zwölf Euro, ermäßigt acht Euro.

Mehr Informationen zu den Hannah-Arendt-Tagen und das komplette Programm sind im Internet unter www.hannah-arendt-hannover.de zu finden.


Freitag, 16. September 2011

Die Zukunft der europäischen Kultur in der Welt"

Politik trifft auf Philosophie - das ist der Grundgedanke der Hannah-Arendt-Tage in Hannover. Zum 14. Mal widmen sich am 8. Oktober (Sonnabend) prominente RednerInnen auf Einladung des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt in Vorträgen und Diskussionen einem politischen Sachverhalt. In diesem Jahr steht von 11 bis circa 15 Uhr im Bürgersaal des Rathauses am Trammplatz 2 das Thema "Untergang des Abendlandes? Die Zukunft der europäischen Kultur in der Welt" im Blickpunkt.

Oberbürgermeister Stephan Weil wird um 11 Uhr die Veranstaltung eröffnen. Dr. Almut Steinbach, Teamleiterin Internationales der VolkswagenStiftung, die seit langem die Hannah-Arendt-Tage fördert, schließt sich um 11.15 Uhr mit einem Grußwort an.

Als erster Redner spricht um 11:30 Uhr Prof. Dr. Neville Alexander von der University of Cape Town zu "Europa zwischen Tradition, Modernität und Globalisierung". Der an der Universität Tübingen promovierte Germanist, Linguist und Erziehungswissenschaftler und Gegner des damaligen Apartheid-Regimes war zehn Jahre auf Robben Island interniert und entwickelte dort mit Nelson Mandela Konzepte für einen gewaltfreien Machtwechsel und eine neue Regierung in Südafrika.

Nach einer kurzen Pause hält um 12.30 Uhr Rebecca Harms, Europaabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der Fraktion Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament ihr Referat. Der Titel ihres Vortrages lautet "Europa: Einheit in Vielfalt - Was heißt das in Zeiten der Krise?"

Im Anschluss an den Vortrag geht es um 13 Uhr mit einer Diskussionsrunde weiter, zu der zwei weitere Gäste auf dem Podium Platz nehmen und zu den Thesen der beiden Vortragenden im Gespräch Stellung beziehen werden: zum einen Prof. Dr. Bassam Tibi, Prof. em. für Internationale Beziehungen an der Universität Göttingen. Er befasst sich in seiner umfangreichen internationalen Lehr- und Forschungstätigkeit mit der historisch sozialwissenschaftlichen Islamologie. Der vierte Gast ist Dr. Kathinka Dittrich van Weringh. Die heute freischaffende Kulturpolitikerin war Gründungsleiterin des Goethe-Instituts Moskau, Kulturdezernentin der Stadt Köln und ist ehemalige Vorsitzende der Europäischen Kulturstiftung im Amsterdam.

Die Moderation der Diskussionsrunde übernimmt Hendrik Brandt, Chefredakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Die Veranstaltung endet gegen 15 Uhr.

Der Eintritt zu den Hannah-Arendt-Tagen ist frei. Kostenlose Einlasskarten sind beim Pförtner des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, erhältlich.

Mehr Informationen zu den Hannah-Arendt-Tagen und das komplette Programm sind im Internet unter www.hannah-arendt-hannover.de zu finden.


Donnerstag, 15. September 2011
BIG Time

Freitag, 30. September 2011 , 20.00 Uhr im „upstairs" Norddeutsche TanzWerkstatt

Es sind ja bekanntlich die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen. Und: Jeder einzelne Moment zählt - einmal gelebt, ist er unwiderruflich Geschichte. Dies sind keine neuen Erkenntnisse, aber Tanzimprovisation kann sie uns besonders deutlich und unmittelbar vor Augen führen. Unangestrengt, fast beiläufig kann sie die Grundfesten unseres Daseins erschüttern und im nächsten Moment, ganz wie im “richtigen” Leben, versöhnt sie uns schon wieder damit.

Ralf Jaroschinski und Andrew Wass lieben das Detail und die Situationskomik. Unprätentiös witzige Bewegungsdialoge sind die Folge. Und in den mitunter äußerst akrobatischen Hebungen wird deutlich, dass da keine Kleinigkeit daneben gehen darf. Von der Zerbrechlichkeit unserer Existenz erzählen sie nicht nur, sie wird vegetativ und direkt erfahrbar.

Die beiden finden, dass Kunst und Tanz bei aller Tiefgründigkeit und Intensität auch Spaß machen dürfen. Zudem meistern sie nicht nur die postmoderne Tanztechnik “contact improvisation”, sie sind vor allem an den Möglichkeiten ihres Bühnenausdrucks interessiert, praktizieren sie nicht nur zum Selbstzweck. Dies war auch bereits in ihrem letzten beiden abendfüllenden Programmen “Never Felt This Way Before” und “Sci-fi Poetry” der Fall. Und mit ihrer parodistischen Interpretation von “Flashdance… What a Feeling!” hatten sie beim “West Coast Contact Improvisation Festival” in San Francisco 2009 außerdem einen Smash Hit gelandet. - Ob ihnen wohl diesmal mitten in der Vorstellung der Witz abhanden kommt?

„upstairs" Norddeutsche TanzWerkstatt
Gabriele Hägele
Nieschlagstr 10/11
30449 Hannover-Linden

Karten zum Preis von 12 EUR (ermässigt  10 EUR)

Tel.: 0511-443773
email: info@norddeutsche-tanzwerkstatt.de  


Donnerstag, 15. September 2011

image001Marokkanische Impressionen - Fotografien von Margarethe Borgdorf

Jede Begegnung, die unsere Seele berührt, hinterlässt eine Spur, die nie ganz verweht.

Marokko hat mich mit seiner Fülle und Leere, mit seiner Geschäftigkeit und Stille, mit seinen reduzierten Farben der Wüste und seinen Farbexplosionen auf bunten Märkten und grünen Oasen, mit seinem zauberhaften Licht- und Schattenspiel aber vor allem seinen Menschen und ihrer großen Gastfreundschaft tief berührt.

Margarethe Borgdorf lädt Sie ein, sich auch von Marokko berühren zu lassen.

Die Ausstellung ist vom 26. September bis 23. Dezember 2011 jeweils montags bis donnerstags von 8.30 bis 19.00 Uhr (während des Trimesters bis 22.00 Uhr), freitags von 8.30 bis 14.00 Uhr in unseren Räumen Wedekindstr. 14 (im Erdgeschoss und im Untergeschoss) zu sehen.


image002Magic Arts - Malerei von Heidrun Giese

Heidrun Giese stellt farbenfrohe Acrylbilder und Collagen her. Die krea­tive Vielseitigkeit lässt sich durch unterschiedliche Themen erkennen, die spontan entstehen und auf persönliche Art und Weise umgesetzt werden.

Abstrakte Landschaften, mystische Bilder, gegenständliche Malerei, Energiebilder, Collagen, Sandbilder, Engel, Krafttiere und Meeresbilder werden in künstlerische Arbeiten umgesetzt.

Die Ausstellung ist vom 26. September bis 23. Dezember 2011 jeweils montags bis donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr (während des Trimesters bis 22.00 Uhr), freitags von 8.00 bis 14.00 Uhr in unseren Räumen Am Listholze 31 (im Foyer und dem Flur des Obergeschosses) zu sehen.


Landschaftsräume - Malerei von Regine Krahwinkel

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Die Innenarchitektin setzt ihrer berufsbedingten Arbeit mit gebauten Räumen in ihren Aquarellen und Acrylbildern unberührte Natur in Landschaftsräumen entgegen. Fasziniert von der Vielfalt, Eigenart und dem Reichtum landschaftlicher Strukturen löst sie die Formen gelegentlich bis zur Abstraktion auf. Als Seglerin macht sie nicht selten Wetter und Wasser zum Thema, was sich in der Aquarellmalerei besonders gut umsetzen lässt.

Die Ausstellung ist vom 26. September bis 23. Dezember 2011 während der Trimesterzeiten jeweils montags bis donnerstags von 8.00 bis 22.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 14.00 Uhr in der Viktoriastr. 1 (im Foyer und im Flur) zu sehen.

www.bildungsverein.de


Donnerstag, 15. September 2011
Natascha Hahn (Bild: J. Puppel)

Natascha Hahn (Bild: J. Puppel)

Tanzstück von Hans Fredeweß und Natascha Hahn
Musik von Franz Schuber

Der Tod verweist nicht nur auf die Endlichkeit allen Lebens, sondern auch auf Grenzen und Begrenzungen im Leben selbst. - In der von der Compagnie Fredeweß gestalteten choreografischen Version des berühmten Streichquartetts von Franz Schubert stehen Wünsche, Visionen und Träume im Mittelpunkt, die allesamt scheitern müssen - am Unverständnis der Umwelt und an fehlender Zuwendung. Aber es geht auch um das unaufhaltsame Vergehen der Zeit und die Illusion, Jugend und Schönheit für immer festhalten zu können. Was auch heißt, dass wir immer wieder auf den Stufen menschlicher Möglichkeiten voranschreiten, wenn wir offen sind für das Neue und uns eine heitere Gelassenheit bewahren.

Franz Schuberts Musik aus dem 19. Jahrhundert gewährt tiefe Einblicke in die menschliche Seele. Die Gestaltung der Bühne übernimmt die Hannoversche Künstlerin Anne Nissen. Ihre Installation „Interlaced" basiert auf den Porträts von Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Nationalitäten. Indem sie von Veränderungen der Persönlichkeit, vom Ich im Anderen erzählt, stellt sie dem Betrachter die Frage nach der eigenen Identität, nach der äußeren und inneren Erscheinung.

Choreografie Hans Fredeweß und Natascha Hahn
Musik Franz Schubert
Tanz Natascha Hahn und Gäste
Installation Anne Nissen
Kostüme Petra Laas/SaasouU
Dramaturgie Sabine Göttel

Premiere Donnerstag, 22. September 2011, 20 Uhr
Weitere Termine Fr 23., Sa 24., Do 29., Fr 30. September und Sa 01. Oktober 2011 20 Uhr
Ort Tanzhaus im AhrbergViertel Ilse-ter-Meer-Weg 7 30449 Hannover
Eintritt 12 €/8 € ermäßigt
Reservierung Telefon 0511 45 00 10 82; E-Mail info@compagnie-fredewess.de
Vorverkauf
www.vvk-kuenstlerhaus.de/freietheaterhannover
Information www.compagnie-fredewess.de

 

Der Tod und das Mädchen wird gefördert von

Landeshauptstadt Hannover, Land Niedersachsen, S-Hannover Stiftung


Mittwoch, 14. September 2011

Grundschriften der europäischen Kultur

In diesem Herbst setzt die Goethe-Gesellschaft Hannover in der zentralen Stadtbibliothek eine Vortrags- und Lesereihe fort, die "Grundschriften der europäischen Kultur" vorstellt. Bis zum Sommer 2012 ist ein Zyklus mit neun Veranstaltungen geplant. Einmal im Monat wird ein Werk der Weltliteratur präsentiert: von der alttestamentarischen "Genesis" und Homers "Odyssee" über Boccaccios "Decamerone" und Montaignes "Essais" bis zu Shakespeares "Hamlet" spannt sich der große Bogen klassischer Menschenbildung.

Hanjo Kesting, langjähriger Leiter der Abteilung Kulturelles Wort beim Norddeutschen Rundfunk, hat das Programm konzipiert und lädt zu einer Wiederentdeckung der "Grundschriften" ein. Er führt kommentierend durch die Abende; die Auszüge der Texte werden von namhaften SchauspielerInnen gelesen.

Die erste Veranstaltung  - "Das Buch Genesis" - findet am 27. September 2011 (Dienstag) um 19:30 Uhr in der Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12, statt. Es liest Jürgen Thormann.

Der Eintritt kostet zehn Euro, für Mitglieder der Goethe-Gesellschaft Hannover und der Freunde der Stadtbibliothek Hannover e. V. sieben Euro.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf am 17. September (Sonnabend) ab 12 Uhr in der Stadtbibliothek, Hildesheimer Straße 12, und am Veranstaltungstag an der Abendkasse. 

Von der Entstehung der Welt und der vorgeschichtlichen Existenz des Menschen im Paradies handeln die ersten Kapitel der Genesis, des ersten der fünf Bücher Mose. Die Genesis bildet den gewaltigen Auftakt und in gewissem Sinn das Kernstück des Alten Testaments.
Moses, der jüdische Religionsstifter und Begründer der monotheistischen Religion, ist die beherrschende Gestalt dieser Schriften, doch ergibt sich aus ihnen kein Hinweis auf seine Verfasserschaft. Die moderne Bibelkritik, die im achtzehnten Jahrhundert einsetzte, begründete den Zweifel an dieser Tradition: Danach sind die fünf Bücher Mose das Ergebnis eines sich über mehr als ein Jahrtausend erstreckenden Prozesses, in dem mündlich überlieferte Sagen und Legenden mit historischer und theologischer Überlieferung verschmolzen und sehr viel später redaktionell überarbeitet und zur Einheit geformt wurden.
Doch war gerade im Buch Genesis ein Erzähler am Werk, der mit einem bewusst komponierten Prolog einen bedeutungsvollen Anfang setzte und immer wieder mit knappen Mitteln Atmosphäre und Spannung zu schaffen wusste.

Der Schauspieler und Regisseur Jürgen Thormann war mehr als 30 Jahre Mitglied des Berliner Schillertheaters. Seine Stimme kennt man aus unzähligen Rundfunksendungen, Lesungen, Hörbüchern und als Synchronstimme unter anderem von Michael Caine, Max von Sydow und Peter O'Toole. Er spielte zahlreiche Rollen in Film und Fernsehen.

Weitere Termine in 2011:

  • 25. Oktober 2011 (Dienstag), 19:30 Uhr
    Homer: Die Odyssee
    Es liest Jürgen Stenzel.
  • 22. November 2011 (Dienstag), 19:30 Uhr
    Aischylos: Die Orestie (Geschichte der Tantaliden)
    Es liest Monique Schwitter.

Die Vortrags- und Lesereihe "Erfahren, woher wir kommen. Grundschriften der europäischen Kultur" wird seit 2008 mit großem Erfolg von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius in Hamburg veranstaltet. Der Goethe-Gesellschaft Hannover ist es gelungen, die Reihe mit Unterstützung der Stiftung Niedersachsen und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius in Hannover anzubieten. Der Erfolg hat sich auch in Hannover eingestellt: Die Plätze in der Stadtbibliothek sind begehrt und wurden bisher immer alle besetzt.


Samstag, 10. September 2011
Werkstatt Galerie Calenberg

Werkstatt Galerie Calenberg

Die Werkstatt Galerie Calenberg wird 30. Feiern Sie in der Festwoche vom 23. - 30. September mit.

Das Festprogramm:

Die Werkstatt-Galerie Calenberg war in der Calenberger Neustadt vor hundert Jahren eine Steindruckerei, die Flaschenzüge hängen heute noch in der Theaterebene. Dort, wo heute das Mischpult steht und die Treppe zur Empore führt, war ein etwa 4 x 4 Meter breites Loch. Die schweren Steindruckplatten wurden in das Tiefgeschoß abgelassen und dort gelagert. Vor dem zweiten Weltkrieg war es dann eine Kegelbahn und nach dem Krieg ein Margarinelager. Der Schaukasten vor dem Eingang war die Durchreiche für die Margarineblöcke.

Vergangenheit und Gegenwart

Geschichtliches zur WGC

Anfang der achtziger Jahre schließlich machte sich Wolfgang Werner daran, aus diesen Räumen eine künstlerische Werkstatt zu gestalten. Zu Beginn war die "Werkstatt-Galerie" eine Werkstatt im eigentlichen Sinne: Es wurde getöpfert, gebrannt und gestrickt.
Dann kamen Kleinkunstveranstaltungen hinzu, vor allem Kabarett, und zunehmend wurde die Werkstatt-Galerie Calenberg eine Art geistige Werkstatt. Töpfern und Stricken kam außer Mode - Kabarett und Theater etablierten sich. Wolfgang Werner, ein gelernter Pharmakaufmann, gründete die WGC 1981. 1985 rief er die Calenberger Kabarettwochen ins Leben, ein mehrwöchiges Kabarett-Festival.
Heute klangvolle Namen hatten bei uns ihre ersten Auftritte in Hannover: Die Kabarettisten Rüdiger Hoffmann, Helmut Ruge und Volker Pispers, das Frauenkabarett-Duo "Die Kaktusblüte" aus Hannover oder die Chansonnière Alix Dudel.
 1993 wählte "Die Tribüne" die WGC als Spielort aus. Diese Laienspielgruppe führt Kriminalkomödien auf wie etwa "Die zehn kleinen Negerlein", "Fisch zu Viert" oder "Arsen und Spitzenhäubchen". Die Regisseurin ist Erika-Maria Lehmann, die Frau des ehemaligen Opernhausintendanten Hans-Peter Lehmann. Es gibt wochenlange Proben, für jedes Stück wird ein neues Bühnenbild erstellt.
Damit sind wir in der Gegenwart angelangt: Der Spielplan setzt sich heute zusammen aus den Aufführungen der Tribüne, Kleinkunst, hannoverschen Künstlern und Theatergruppen und den Calenberger Kabarettwochen. Zur Jahreswende spielt Klaus Wilmanns immer den "Kontrabass" von Patrick Süskind.

www.wgc-theater.de

 

 

 

 

 

 


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