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Kunst & Kultur

Montag, 20. Februar 2012
Heimatfilmrolle on Tour

Am 10.3.2012 ab 12 Uhr in den Hochhaus-Lichtspielen - zu Gast: Filmregisseurin Franziska Stünkel

Die besten Schüler-Kurzfilme zum Thema Heimat aus Niedersachsen!

Mit dabei: fünf Filme aus Hannover und der Region.

  • Im Gewinner- Film „Plan 5083" entwerfen Wolfsburger Schüler gleich mehrere Visionen von Heimat. (youtube.com)
  • „Linden geht durch den Magen" ist eine Liebeserklärung an den hannoverschen Stadtteil - dafür gab´s den dritten Preis. (youtube.com)
  • In: „Die Synagoge" erzählen jüdische Jugendliche, was für sie Heimat bedeutet.(youtube.com)
  • Im Garbsener Kurzfilm „Rohdiamant" zeigen Jugendliche, was ihren Stadtteil „Auf der Horst" lebens- und liebenswert macht. (youtube.com)
  • Das Märchen „Der verwunschene Apfel" spielt in der Hannover Innenstadt und erzählt die Geschichte einer hannoverschen Prinzessin aus dem 18. Jahrhundert, die es ins 21. Jahrhundert verschlagen hat. (youtube.com)

Unter den insgesamt zwölf Filmen finden sich außerdem Märchen, Reportagen, Trickfilme und Komödien.

Zu Gast bei der Heimatfilmrolle ist die hannoversche Filmregisseurin Franziska Stünkel. Sie wird über ihr Heimatfilmprojekt: „Der Tag der Norddeutschen" berichten.

Veranstalter des Heimatfilmwettbewerbs waren der Verein Blickwechsel und das Königsworth Medienbüro Hannover. Gefördert wurde das Projekt von der Klosterkammer Hannover.

www.heimatfilmwettbewerb.de


Donnerstag, 16. Februar 2012
Heystek
Chemao
Yilmaz
Kanji

Der gewonnene und verlorene Tag" - 6 Kontinente, 12 Künstlerinnen und Künstler

Vernissage: Mittwoch, 29. Februar, 19 Uhr in der Kusthalle Faust

Unter dem Motto "Der gewonnene und verlorene Tag" entstand am 29. Februar 2008, einem Schalt-Tag, ein globales Kunstprojekt. Dafür hatte die türkisch-deutsche Künstlerin Yasemin Yilmaz 12 Künstlerinnen und Künstler aus sechs Kontinenten um einen künstlerischen Beitrag gebeten. Globalisierung - Verbindungen - Zeit beleuchtet die zeitliche Besonderheit dieses Tages aus unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Blickwinkeln.
Ausgehend von aktuellen Tageszeitungen, die am 29. Februar in den verschiedenen Ländern erschienen, wurden in den "Ein-Tages-Werken" persönliche Erlebnisse, politische und gesellschaftliche Tagesgeschehnisse sowie der Einfluss der jeweiligen Umgebung festgehalten. Die Künstlerinnen und Künstler hatten bei der Wahl des Materials, der Technik sowie der Größe ihrer Werke freie Wahl. Die konzeptuellen Vorgaben von Yilmaz waren: das Lesen der aktuellen Tageszeitung, das Datum derselben in die Arbeit zu integrieren, ihre Umgebung beziehungsweise ihr Land nicht zu verlassen sowie das Werk innerhalb von 24 Stunden bis zum Tagesende zu vollenden. Die Künstler und ihr Werk bilden so in minimalster Art und Weise die Parallelität globaler Ereignisse und ihre künstlerische Reflexion vor Ort ab. Sie eröffnen dem Betrachter eine Momentaufnahme aus der Orbit-Perspektive auf die heutige Welt.
Seit 2009 befindet sich das Gesamtkunstwerk auf Welttournee und war in den Teilnehmerländern Marokko, Namibia, Rumänien, Indien, Argentinien, Bolivien sowie in den USA zu sehen. Zum nächsten Schaltjahr, am 29. Februar 2012, wird das Projekt erstmals in Deutschland gezeigt. Präsentiert werden das Gesamtkunstwerk mit 12 Originalwerken und künstlerischen Statements, eine Fotodokumentation der Werke und ihres Entstehungsprozesses sowie Fotoporträts der Künstlerinnen und Künstler. Zusätzlich gibt es Hintergrundinformationen wie die jeweiligen originalen Tageszeitungen, Künstler-Interviews und einen Shortcut des Tages von Earth TV.
Globalisierung - Verbindungen - Zeit wird nicht nur durch die vielschichtige Präsentation erlebbar: Bei der 48-stündigen Eröffnung (28. Februar, 13 Uhr bis 1. März, 13 Uhr) werden weitere 12 Künstlerinnen und Künstler via Skype zugeschaltet. Zwischen dem Beginn des Schalttages in Ozeanien und seinem Ende liegen zeitzonenbedingt 48 Stunden, in denen die Kunsthalle Faust geöffnet bleibt. In dieser Zeit wird ein vielfältiges Rahmenprogramm außerhalb der normalen Öffnungszeiten geboten!

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Doc Ross (Neuseeland), Sarah Robson (Australien), Rathin Kanji (Indien), Talal Moualla (Vereinigte Arabische Emirate), Stefan Balog (Rumänien), Yasemin Yilmaz (Deutschland), Cecile Heystek (Namibia), Mountassir Chemao (Marokko), Perla Bajder (Argentinien), Raquel Schwartz (Bolivien), Paul Campbell (USA) und Patricia Goodrich (USA)

Ausstellungsdauer: 29. Februar bis 18. März 2012
Weltweite Skype-Konversation: 28. Februar, 13 Uhr, bis 1. März, 13 Uhr
(Achtung: In dieser Zeit wird ein vielfältiges Rahmenprogramm außerhalb der normalen Öffnungszeiten geboten!)
Öffnungszeiten: Do bis Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr
Eintritt: 3 Euro, ermäßigt: 2 Euro

www.kulturzentrum-faust.de


Dienstag, 14. Februar 2012
Galerie Kubus

Galerie Kubus

Die städtische Galerie Kubus präsentiert vom 18. Februar bis zum 18. März die "2. regionale Leistungsschau der LOCAL FIST für den Bezirk Niedersachsen" mit Arbeiten von Marius Albrecht, Malte Hückstedt und Christian Riebe. Darüber hinaus informiert die Berliner "Abteilung für Zensur" (LF-Z) über ihre Arbeit.

Die Eröffnung der Leistungsschau ist am Freitag (17. Februar), 18 Uhr, Kubus.

Die Einführung wird von H. Haferland, LF-Z Berlin, gegeben. Am Eröffnungsabend spielt die diesjährige "LOCAL FIST Shop-Band", die sich aus Musikern der Band KAP WLODEK zusammensetzt.

Die LOCAL FIST ist ein anarchistischer Kulturverein, den es seit 2008 gibt. Dort sind auch bildende KünstlerInnen organisiert, die sich ihrer clownesken Berufswahl im Grunde schämen. Aus Sentimentalität, Trotz oder Mangel an Alternativen halten sie aber an der Erzeugung von Kunstwerken fest. Die LOCAL FIST präsentiert diese Produktionen regelmäßig in so genannten "Leistungsschauen", die weder der gängigen aufdringlichen Erwachsenenbildungs-Kunst noch dem neureichen Lifestyle-Quatsch zuzuordnen sind.

Die LOCAL FIST/Deutschland versammelt unterschiedliche Gruppierungen und Projekte: Vor allem die Berliner "Abteilung für Zensur /LF-Z" hat seit 2009 durch ihre "strengen Zensurmaßnahmen gegen besonders schändliche kapitalistische Betrugsversuche im Bereich der Bildenden Künste" Aufsehen erregt (unter anderem Prozesse gegen die Galerien "Eigen + Art", die "Galerie Gebrüder Lehmann", die Individualproduzenten Grosse, Golder und Ziervogel). Der LF-Z obliegt auch die Ausrichtung der regionalen Leistungsschauen.

Ein temporärer LOCAL FIST Shop bestand von 2009 bis 2010 im leerstehenden Ausläufer der ehemaligen "Passerelle" unter dem Hauptbahnhof Hannover.

Die "Hauptniederlassung der LOCAL FIST" ist die Internetseite www.local-fist.com. Die LOCAL FIST kann dort in Form eines virtuellen Gebäudekomplexes betreten werden: Es gibt eine Ladenpassage, mehrere Museen, ein Kultur- und Erlebnispark, sowie das Document-Center der LOCAL FIST, in dem auch die bisherigen Leistungsschauen präsentiert werden.


Sonntag, 12. Februar 2012
Meike Zopf

Meike Zopf

Wo: St. Benno-Kirche (Offensteinstr.4) + soulside (Offensteinstr.1)
Wann: 22. Februar - 07. April 2012
sonntags 11-14 Uhr in der St. Benno-Kirche
dienstags + donnerstags 14-18 Uhr in der soulside

Sie sind neugierig geworden und möchten gerne erfahren, was für ein Bild sich hinter dem Laken verbirgt? Dann laden wir Sie herzlich dazu ein, zu den oben genannten Öffnungszeiten in der St.Benno-Kirche und der soulside vorbeizuschauen!
Die Fastenzeit 2012 wird von unserem Team von soul side linden für eine Begegnung zwischen Kirche und der Hannoverschen Künstlerin Meike Zopf genutzt. Eine Bildinstallation in der St. Benno-Kirche wird die dortige Gemeinde in der Vorbereitung auf das Osterfest begleiten. Dabei greift das Projekt wie in den Vorjahren die mittelalterliche Tradition der sogenannten „Hungertücher“ auf. Während der Fastenzeit werden dabei die Altäre der katholischen Kirchen mit kunstvoll gestalteten Tüchern verhängt. Diese sogenannten „Hungertücher“ ermöglichen eine geschärfte Wahrnehmung der Kirchenbesucher durch die Veränderung des sakralen Raums. In diesem Jahr findet die Kunstaktion „soul art 2012“ erstmals ihre Fortsetzung in der soulside - den neuen Räumlichkeiten unseres Projekts soul side linden (Offensteinstr.1).

Die Malerin Meike Zopf stellt sich in diesem Jahr mit ihren großformatigen Bildern dem Dialog zwischen Kunst und Religion. Um dieses Thema als auch die ganz persönliche Arbeitsweise der Künstlerin in den Blick zu nehmen, findet am 29. März um 20 Uhr ein Gespräch mit Meike Zopf über das Verhältnis von Religion, Kunst und Spiritualität statt (erst in der St.Benno-Kirche, dann in der soulside). Herzliche Einladung!

Weitere Informationen unter: www.soul-side-linden.de


Sonntag, 12. Februar 2012
10 Jahre Gospelkirche

Am 19. Februar 2012 um 17:30 Uhr mit einem Gospelgottesdienst und Geburtstagstorte. Traditionell werden die GC- Voices (das offene Gospelsingen) den Gottesdienst musikalisch begleiten und zum Mitsingen einladen.

Am 25. Februar 2012 ab 19:00 Uhr dann mit dem Konzert von Sister T. and the SPA Gospel Unit  und der anschließenden Party in der Kirche und weiterer, tanzbarer Live-Musik von „It's ME". Buffet und Getränke sind im Eintrittspreis enthalten!!! Eintritt: 15,00 / 12,00 ermäßigt

Kartenvorverkauf und Reservierung:

  • im Gospelgottesdienst / am CD-Stand 
  • im Gemeindebüro der Erlöserkirche unter 0511-443673 (Liane Aster) 
  • per Mail: chr.hamburger@web.de (Christine Hamburger)

www.gospelkirche-hannover.de


Samstag, 11. Februar 2012

Die Buchvorstellung von Jacek T. Zielinski "Mein Zahir" findet am Donnerstag, den 23. Februar  ca. 19.00 Uhr im Kargah Haus (kargah e.V. Zur Bettenfedernfabrik 1, in 30451 Hannover , tel. 0511- 126078- 25) statt. Musikalische Begleitung durch den Jazz- Gitaristen Torsten Käseberg. Einleitung: Verlagsleiter Alfred Büngen

Es scheint mir daher beleidigend, wenn man bemerkte: Weil er aus Polen stammt, deshalb schreibt er so und so. Vielmehr müsste es heißen: Weil er so und so schreibt, deshalb darf man Bezüge herstellen zur metaphorischen Intensität der polnischen Tradition eines Rafal Wojaczek, Tadeusz Nowak, Zbigniew Herbert oder Edward Stachura. Doch diese Autoren sind, wie einst Chopin, Teile der «common cultural heritage of mankind», sie gehören nicht Polen, nicht Deutschland allein."
(Aus dem Nachwort von Bemhard H. F. Taureck)

cover-zielionski-mein-zahir

Ramadan

Was bedeutet heute für mich Polen,
wenn ich schon nicht mehr auf Polnisch denke?
Ein Recht, konform zu sein, versteinertes Gedächtnis?
Oder die Orgie der Umarmungen mit Fatmir,
wenn wir ein rituelles Lamm gemeinsam schlachten?
Ich bin hier nicht alleine.
Wolodias Tochter schreit aus dem Fenster,
Salvatore backt Pizza,
Horst bringt das Bier an unseren Tisch im Garten.
In den Töpfen Maultaschen und Bigos.
In unseren Mägen sich verwandelndes Kebab.
Der Himmel brennt.
Nach dem Sonnenuntergang schauen wir Richtung Mekka,
bekreuzigen uns während der Grill-Mysterien.
Und obwohl wir kein Bündnis suchen,
sind wir es.

Jacek T. Zielinski
1962 in Danzig geboren, Mitglied des Polnischen Literatenverbandes, lebt, malt und schreibt seit 1989 in Deutschland,
wohnt in Hannover. Mitglied der Gruppe Poesie.
Veröffentlichungen in polnischer Sprache: Bigos, kawior i konkwista czyli nowy polski romantyzm (2003), Balet nosoroza (2005).

Jacek T. Zielinski
Mein Zahir
Gedichte
Nachwort von Bemhard H. F. Taurek
Geest-Verlag 2010
ISBN 978-3-86685-257-0
11 Euro

www.kargah.de


Freitag, 10. Februar 2012

Der Freundeskreis Stadtarchiv Hannover e. V. lädt am 16. Februar, Donnerstag, um 19 Uhr zu einem Vortrag im Stadtarchiv, Am Bokemahle 14-16, ein. Dr. Ines Katenhusen spricht zu "Ein Museumsdirektor zwischen den Stühlen. Alexander Dorner (1893-1957) in Hannover". Der Eintritt ist frei.

Zum Vortrag:
Knapp zwei Jahrzehnte, von Herbst 1919 bis Sommer 1937, war der Kunsthistoriker Alexander Dorner in Hannover tätig. Er war Mitglied in einer Vielzahl von Kommissionen und Vorständen, unter anderem des Kunstvereins und der kestnergesellschaft und lehrte an der Volkshochschule und der Technischen Hochschule. Vor allem aber machte er sich in der Kunstabteilung des Provinzial- und späteren Landesmuseums schnell einen guten Namen als fähiger, neuen Kunstrichtungen aufgeschlossener Kurator und Abteilungsleiter.

Auf vielen Stühlen saß Alexander Dorner in diesen Jahren politischer Verwerfungen und Umwälzungen zwischen dem Untergang der Monarchie und den Anfangsjahren nationalsozialistischer Diktatur. Von Beginn seiner hannoverschen Jahre an provozierten sein selbstbewusstes Vorgehen und sein nonchalanter Umgang mit bürokratischen Formalien die Kritik von Vorgesetzten, Kollegen und nicht zuletzt KünstlerInnen.

Der Vortrag beleuchtet beides: Dorners lokal, national wie international viel beachteten Einsatz im Dienste innovativer Museumsarbeit, wie sein Talent und seine Neigung, sich zwischen die Stühle (kunst-)politischer Diskussionen zu setzen. So geriet er unter den nach Januar 1933 sich verändernden Vorzeichen allmählich in eine Situation, die ihn schließlich dazu brachte, seine Arbeit, Hannover und Deutschland zu verlassen.


Montag, 6. Februar 2012
Christian Krause

Christian Krause

Was: Konzert als Gebet zur Nacht
Wo: Kirche St. Benno, Offensteinstraße 4
Wann: Donnerstag, 16. Februar 2012, 20.30 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Das Team von soul side linden lädt herzlich zu einer musikalischen soul night mit Christian Krause ein. Das Konzert als Gebet zur Nacht findet am Donnerstag, den 16. Februar um 20.30 Uhr in der Kirche St. Benno (Offensteinstraße 4) in Linden statt, der Eintritt ist frei.

„Unverstellt, atmosphärisch und klar" - so kann man Christian Krauses Musik im Gesamteindruck beschreiben. Der ausgebildete Sänger hat mit Poetic Songs ein ganz eigenes Konzept entwickelt: Poetic Songs, das sind ursprüngliche, in ihrer schlichten Einfachheit wunderschöne Lieder aus Folk und Blues, und es ist mehr...es sind Lieder aus den 20er Jahren bis heute, in ganz eigener Interpretation - Songs von Robert Johnson bis Tom Waits. Sie alle haben gemeinsam, dass in ihnen die unauflösliche Spannung zwischen der Lust gelebter Freiheit und der Melancholie des entwurzelten Menschen mitschwingt. Gesanglich orientiert sich Christan Krause dabei am Vocal Jazz, mit seiner emotionalen und erzählerischen Intensität. Die Konzentration auf das Einfache ist das wichtigste Prinzip seiner Musik. Umrahmt werden Christian Krauses Lieder an diesem Abend von gelesenen Texten aus dem Buch „Der Prophet" von Khalil Gibran.

Weitere Informationen unter www.soul-side-linden.de


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