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Wie komme ich sicher zu meinem Ziel? Für diese Fragen von Kindern und Jugendlichen möchten die neuen Kinderstadtpläne, die die Landeshauptstadt im Rahmen ihres Verkehrssicherheitskonzepts erarbeitet hat, wertvolle Hinweise geben. Für jeden der 13 Stadtbezirke gibt es einen Orientierungsplan, auf dem zahlreiche Einrichtungen, die Kinder in ihrer Freizeit aufsuchen, erfasst sind und der Informationen für die sicheren Wege dorthin gibt. Beispielsweise sind einerseits Spielplätze, Schwimmbäder, Jugendzentren, Museen, Kioske und Büchereien - andererseits Ampeln, Zebrastreifen und Bushaltestellen mit Symbolen dargestellt. Auch wird gekennzeichnet, an welchen Stellen besondere Aufmerksamkeit beim Überqueren von Straßen gefordert ist.
Die Kinderstadtpläne stehen im Internet unter www.gib-mir-acht.de zum Herunterladen bereit. Die ersten gedruckten Exemplare sind im Rahmen der Woche der Verkehrssicherheit in den vergangenen Tagen an die teilnehmenden SchülerInnen verteilt worden. Nach den Sommerferien sollen alle ersten und fünften Klassen in den Genuss dieser Wegweiser kommen.
Am Montag, 23. Mai, kann die Vorfreude auf die Sommerferien beginnen: Das dicke, bunte Heft für sechs Wochen Ferienspaß (7. Juli bis 17. August) unter dem Motto "Luftsprünge - loslegen und abheben" wartet auf hannoversche Schulkinder.
Die Eintrittskarte in das pralle Programm für Sechs- bis 15-jährige ist die FerienCard, die es mit dem Heft bei den Verkaufsstellen (siehe unten) für neun Euro beziehungsweise für Hannover-Aktiv-Pass-InhaberInnen kostenlos gibt.
Für das 39. Ferienprogramm bieten 116 VeranstalterInnen 234 Veranstaltungen an. Da fällt die Wahl nicht leicht:
Es gibt passende Aktionen zum Motto - Kreatives wie
Fast alles findet mehrfach statt, so dass die Chancen auf die Teilnahme groß sind. Es gibt etliche kostenlose Programmpunkte, für andere wird eine Teilnahmegebühr erhoben.
Die wohnortnahe Ferienbetreuung bietet in verschiedenen Stadtteilen bis zu zwei Wochen ganztägige abwechslungsreiche Aktionen, bei denen man andere Kinder kennen lernen und viel Spaß haben kann.
Die FerienCard 2011 gibt es im Haus der Jugend, im Rathaus, in der Tourist Information, im Üstra Service City Center, in den Freizeitheimen und Kulturtreffs, Stadtbibliotheken, in den städtischen Bädern sowie in einigen Bürgerämtern.
Die Card ist der Schlüssel zur Programmteilnahme. Sie ist keine Fahrkarte! Dafür gibt es ein spezielles Ferienangebot der Üstra.
Das ganze Programm zum Downloaden steht auch im Internet unter www.feriencard-hannover.de. Dort findet sich das Formular, mit dem man sich für eine der Aktionen schriftlich registrieren lässt, für die eine Anmeldung notwendig ist.
Schriftlich anmelden kann man sich von Montag, 23. Mai, bis Montag, 6. Juni.
Ab Montag, 20. Juni, ist dann die Telefon-Hotline mit der Nummer 0511 / 168 - 4 90 52 für die Vergabe von Restplätzen und Hilfe bei der Suche nach verfügbaren Angeboten geschaltet.
Auskünfte gibt Doris Wesche vom FerienCard-Team unter der Telefonnummer 0511 / 168 - 4 41 29.
Aktion der Ludwig-Windthorst-Schule zur „Woche für das Leben“
Mit einer ungewöhnlichen Aktion nimmt die Ludwig-Windthorst-Schule an der Woche für das Leben 2011 teil. Um sich in die Situation von Behinderten hineinzuversetzen, bietet der Schulseelsorger der Schule, Bruder Matthias Bogoslawski, für die Klassen der Ludwig-Windthorst-Schule einen Rollstuhlparcours haben, den sie auf dem Schulhof „erfahren“ können. Die Schüler setzen sich so mit den Themen „Leben mit Behinderung“, „Umgang mit Behinderten“ und „barrierefreie Umwelt“ auseinander.
Seit mehr als 20 Jahren engagieren sich die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland in jedem Frühjahr mit der Woche für das Leben für den Wert und die Würde des menschlichen Lebens und für seinen Schutz in allen Lebensphasen. Vor allem Kinder, Sterbende und kranke Menschen, aber auch Menschen mit Behinderung oder Familien, die von Armut bedroht sind, sind darauf angewiesen, dass die Gemeinschaft sie mitträgt und für Unterstützung und Ausgleich sorgt - finanziellen Mitteln, Einrichtungen und Diensten, aber auch im alltäglichen Miteinander. Soziale Netze in Nachbarschaften, Vereinen und Verbänden, Schulen und Kirchengemeinden halten unsere Gesellschaft zusammen. Unter dem Motto „Engagiert für das Leben“ soll die Woche für das Leben 2011–2013 deutlich machen, was unsere Gesellschaft zusammenhält und wie wichtig ein soziales Miteinander ist
Verantwortlich für diesen Text: Siegfried Heinemann; verantwortlich für die Aktion: Schulseelsorger Matthias Bogoslawski
Weitere Infos unter www.ludwig-windthorst-schule.de bzw. www.woche-fuer-das-leben.de/2011/jahresthema-2011.
Ab Montag, 16. Mai, bietet die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover Schnupperkurse für Blockflöte in der Grundschule In der Steinbreite an. An sechs Terminen können Kinder, Jugendliche und Erwachsene in kleinen Gruppen ausprobieren, ob die Blockflöte als Instrument für sie geeignet ist. Auch fortgeschrittene SchülerInnen sind herzlich willkommen. Unterrichtet wird in kleinen Gruppen an sechs Terminen. Die Teilnahme kostet 30 Euro, Instrumente können gestellt werden.
Weitergehende Informationen und Anmeldungen beim Service der Musikschule unter Telefon 168 - 4 41 37 (montags und freitags von 9 bis 14 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 17 Uhr sowie mittwochs von 14 bis 17 Uhr) oder per E-Mail an musikschule@hannover-stadt.de und unter www.musikschule-hannover.de.Das Schulbiologiezentrum im Botanischen Schulgarten Burg, Vinnhorster Weg 2, lädt am 15. Mai zu einer Sonntagmorgen-Veranstaltung unter dem Motto "Naturerlebnisse für Eltern und Kinder" ein. Die Veranstaltung beginnt um 10:30 Uhr vor dem alten Schulgebäude und dauert bis 12 Uhr. Das Programm:
Mehr Informationen zu den Aktionen gibt es im Schulbiologiezentrum unter Telefon 168 - 4 76 65.
Den neuen Spielplatz am Käuzchenweg/Eisteichweg in Anderten weihte am Freitag, 6. Mai, Bürgermeister Bernd Strauch gemeinsam mit der städtischen Behindertenbeauftragten Andrea Hammann ein. Der Spielplatz wurde mit einem integrativen Spielbereich, im Sinne eines Spielangebotes für Alle, angelegt.
Der Spielplatz entstand auf einer rund 2.800 Quadratmeter großen ehemaligen Ackerfläche am nördlichen Rand von Anderten neben dem Neubaugebiet am Käuzchenweg. Die angrenzende Landschaft prägen Moorwiesen und Entwässerungsgräben an der Breiten und Nassen Wiese. In Anlehnung an dieses Landschaftsbild hat die Landschaftsarchitektin Christine Früh aus Hannover im Auftrag des städtischen Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün den Spielplatz geplant: Der eher feuchte Standort lieferte die Leitidee für eine zentrale Schilfwiese mit Spielinseln, die durch schmale Deiche und Stege miteinander verbunden sind. Das abwechslungsreiche Angebot spricht verschiedene Altersgruppen an.
Nach dem mit der städtischen Behindertenbeauftragten Andrea Hammann abgestimmten Konzept sind alle Flächen und Spielgeräte barrierefrei zugänglich und bieten auch mobilitätseingeschränkte Kindern und Jugendlichen viele Möglichkeiten zum Spielen. Besonders geeignet sind dabei die 1,20 Meter breiten Verbindungsstege über die feuchten Schilfwiesen, eine mit Rollstuhl befahrbare Wippe und ein speziell angefertigtes Karussell. Die Fallschutzflächen unter den Kletterspielgeräten sind mit einem dämpfenden Kunststoffbelag hergestellt, der eine barrierefreie Nutzung ermöglicht. Diese Geräte wurden aus Mitteln zum barrierefreien Bauen nach dem Niedersächsischen Behindertengleichstellungsgesetz (NBGG) finanziert.
Eine Seilbahn, drei Holzkröten zum Wippen und Drehen, ein Feder-Wackelbrett, eine Kletternetzkombination, eine Rutsche am Hügel und einen Balanciersteg vervollständigen das Spielangebot für die Kinder. Außerdem wurden dreizehn Laubbäume (Vogelkirsche, Zitterpappel, Stieleiche) und acht als Kopfweiden geschnittene Silberweiden gepflanzt, die charakteristisch für die feuchten Niederungen sind. Entlang des Spielplatzes ist ein neuer Fuß- und Radweg angelegt worden. Er verbindet das Wohnquartier an Käuzchenweg und Burgstraße mit dem Landschaftsraum am Tiergarten.
Der Neubau des Spielplatzes am Käuzchenweg hat 198.000 Euro gekostet, davon wurden 48.500 Euro aus dem NBGG finanziert.
Bereits im Februar 2009 beteiligten sich zahlreiche Kinder mit Ideen und Vorschlägen an der Gestaltung. In der Planung konnten einige Wünsche wie die Seilbahn und das Kletternetz umgesetzt werden."Girls only!" heißt es bereits zum fünften Mal im Stöckener Bad bei der Reihe "Mädchen in Bewegung" im Rahmen des Mitternachtssports.
Mädchen und junge Frauen im Alter von sechs bis 25 Jahren am Sonnabend (14. Mai) von 17 bis 20 Uhr sind zum kostenlosen Badespaß eingeladen.
Für "Mädchen in Bewegung" gibt es dabei jede Menge Wasserspaß: Poolnudeln, Schnorchel und Flossen nehmen auch Nichtschwimmerinnen die Scheu vor dem nassen Element; spritzige Musik und Aqua-Fitness animieren zum Mitmachen. Für Schwimmerinnen ist der Sprungturm mit Einer und Dreier freigegeben. Diejenigen, die gerade dabei sind, Schwimmen zu lernen, können die Prüfung für ein Jugendschwimmabzeichen ablegen.
Für Verpflegung ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung wird durchgeführt von Mitarbeiterinnen des Kreisjugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt, der DLRG-Jugend - Bezirk Hannover, des Bereichs Kinder und Jugendarbeit sowie der Jugendbildungskoordination im Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover.
Zwei Manga-Workshops bietet die Jugend- und Stadtbibliothek List am 21. und 25. Mai an. Jeweils von 10 bis 12 Uhr führt Minh Ho in die Welt der Mangas ein. Hier können Kinder ab zehn Jahren lernen, woher die Manga Figuren stammen und wie man sie zeichnet. Für die Anmeldungen steht die Rufnummer 168 - 4 35 70 zur Verfügung. Die Teilnahme kostet fünf Euro.