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Kinder gestalten farbenfrohe Holzskulptur und präsentieren künstlerische Aktionen am Hauptbahnhof
Ende Juli zog ein großes weißes Holzpferd auf dem Ernst-August-Platz die Blicke der Passanten auf sich. Begleitet von künstlerischen Aktionen, kulturellen Darbietungen und Lichtshows war die „Mission Traumpferd“ das Auftaktprojekt von Inszenierungen im öffentlichen Raum des Vereins Netzwerk Lebenskunst.
Vom 19. bis 21. September kehrt das Pferd mit der „Mission SternenSturm“ auf den Bahnhofsvorplatz zurück. Es steht im Mittelpunkt vieler Präsentationen zum Thema „Visionen, Wünsche und Träume“, welche die kreativen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen sichtbar machen. In der Zwischenzeit ist aus der weißen Holzskulptur das farbenfrohe Pferd „SternenSturm“ geworden: Neun hannoversche Kitas und Kindereinrichtungen haben jeweils einen Teil künstlerisch gestaltet sowie ihre Wünsche auf sogenannte „Bildungsgutscheine “ geschrieben und gemalt.
Neben den Musik-, Artisten- und Tanzshows von Kindern und Jugendlichen, unter anderem gestaltet von Gruppen des „Träumer Tänzer und Artisten“ e.V. und des Netzwerks Lebenskunst e.V., ist ein Umzug mit Musik am Weltkindertag der Höhepunkt des dreitägigen Programms. Am Dienstag, 20. September ziehen Kinder mit ihren Erziehern und Eltern ab 10 Uhr vom Bahnhof zum Niedersächsischen Landtag und überreichen dort ihre Wünsche als „Bildungsgutscheine“ an Vertreter der Landtagsfraktionen.
Inspiriert durch eine Geschichte haben Kinder aus den Einrichtungen Familienzentrum Voltmerstraße (Hainholz), Heilpädagogischer Kindergarten der Lebenshilfe Forst Mecklenheide, Integrationskindergarten der Lebenshilfe (Linden-Süd), Kinderwerkstatt Kreofant des Netzwerks Lebenskunst mit dem Familienzentrum Allerweg der Caritas (Linden-Süd), Kita Spunk der Spokusa (Nordstadt), Kita St. Godehard (Linden-Süd), Kita St. Josefina der Caritas (Oststadt), Spielpark Linden und Waldorf-Kita (Bemerode) das Pferd „SternenSturm“ erschaffen. „Es symbolisiert die kreative Kraft, die freigesetzt wird, wenn Räume für Kinder und Jugendliche zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus hat das Pferd die Mission, die Bedeutung freier Betätigung und Teilhabe am kulturellen Leben für alle Kinder sichtbar zu machen und einen Appell an die politisch Verantwortlichen zu richten“, erläutert Brigitte Schulz-Konow vom Netzwerk Lebenskunst. Zeitgleich fanden von Ende August bis Anfang September Musik- und Percussionworkshops für Jugendliche statt.
Das Projekt „SternenSturm“ unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Stephan Weil ermöglicht Kindern aus verschiedenen Kulturen, ihr künstlerisches Können zu erproben und stärkt ihre Gestaltungs- und Teamfähigkeit sowie ihr Selbstbewusstsein. „Die ‚Mission SternenSturm’ stellt die kreativen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt. Durch die Präsentation auf dem stark frequentierten Ernst-August-Platz findet das bunte Pferd der Kinder eine hohe Aufmerksamkeit. Ein so engagiertes, phantasievolles Projekt unterstützen wir gern“, erklärt Marko Volck, Pressesprecher der Hannoverschen Volksbank eG.
Zu den Unterstützern gehört auch die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland, deren Engagement Geschäftsführerin Jutta Bergmann begründet: „Die Brücke, die hier Kultur und Wirtschaft gemeinsam schlagen, kann auch eine Brücke zu und zwischen Menschen sein. Sie kommen ins Gespräch, tragen Eindrücke weiter, was ein Ziel unserer Fördertätigkeit ist. Wir haben daher gern einen Betrag für dieses Vorhaben zur Verfügung gestellt.“
Aus Anlass seines zehnjährigen Bestehens hat das Netzwerk Lebenskunst die „Mission weißes Traumpferd“ und „Mission SternenSturm“ initiiert. Der Verein mit Sitz in der Deisterstraße in Linden-Süd kooperiert bei der Durchführung unter anderem mit dem Quartiersmanagement Hainholz des Fachbereiches Soziales der Landeshauptstadt Hannover sowie mit der Deutsche Bahn Station & Service AG.
Künstler Frank Fuhrmann und Tischlermeister Heiko Gras haben die 5,5 Meter hohe und 5,8 Meter lange Holzskulptur entworfen. Im Rahmen des EU-Projekts „Stärken vor Ort“ in Hainholz haben zehn Jugendliche und arbeitslose junge Erwachsene das Pferd als Qualifizierungsprojekt gebaut.
In diesem Jahr feiert der Kindersoftwarepreis TOMMI ein besonderes
Jubiläum. Die seit Langem von Eltern und Pädagogen anerkannte und fest
etablierte Auszeichnung wird dabei in diesem Jahr zum zehnten Mal
verliehen. Doch zuvor hatte die TOMMI-Fachjury wieder alle Hände voll zu
tun: Beinahe ununterbrochen wurde gesprungen, geschwungen, gefochten,
geflogen, getanzt, gekapert, gekurvt, gekickt und geküsst. Die Jury aus
Fachjournalisten und Pädagogen hat nun aus knapp 70 Einreichungen die
Spreu vom Weizen getrennt und sich auf die Nominierten
festgelegt.
Die prominente TOMMI-Fachjury 2011
Diese renommierte Fachjury besteht 2011 aus Titus Arnu (SZ), Prof. Dr. Stefan Aufenanger (Medienpädagoge), Martin Eisenlauer (BamS), Thomas Feibel (spielen und lernen), Stephan Freundorfer (freier Journalist), Carsten Görig (Spiegel Online), Moses Grohé (GEE), Steffen Haubner (Hamburger Abendblatt), Lukas Heymann (Pädagoge), Bertram Küster (BILD.DE), Anatol Locker (freier Journalist), Prof. Dr. Helmut Meschenmoser (Medienpädagoge), Kurt Sagatz (TAGESSPIEGEL), Dr. Michael Spehr (FAZ), Jürgen Straub (ZDF tivi, Dorothee Wiegand (c't) und Nina Heinemann (student. Hilfskraft, AG Medienpädagogik Johannes Gutenberg Universität, Mainz).
Die Kinderjury legt in Bibliotheken und Kindergärten los Nun sind die Kinder in 19 Bibliotheken gefordert, die jeweils zehn nominierten Spiele für Konsole und PC auf Herz und Nieren zu testen. Auch in Kindergärten werden die drei Nominierungen für den Sonderpreis "Kindergarten & Vorschule" einer strengen Prüfung unterzogen.
Die Leibnizschule und die benachbarte IGS List werden seit Herbst 2009 umfassend saniert. Oberbürgermeister Stephan Weil weihte am Freitag, 9. September, die Neubauten der zwei Klassentrakte mit Mensa und Cafeteria für die Leibnizschule sowie der gemeinsam mit der IGS List genutzten Drei-Feld-Sporthalle ein. Als ehemalige Schülerin des Gymnasiums nahm auch Bettina Wulff, die Frau des Bundespräsidenten, an der Einweihungsfeier teil. In Neubau und Gesamtsanierung investiert die Stadt im Rahmen einer "Öffentlich Privaten Partnerschaft" mit der union-boden gmbh insgesamt rund 32 Millionen Euro. Mit der Fertigstellung ist der zweite und umfangreichste von vier Bauabschnitten der Gesamtsanierung abgeschlossen.
Im jetzt fertiggestellten zweiten Bauabschnitt wurden zwei Gebäude, ein "Nord-" und "Südtrakt" sowie eine Drei-Feld-Sporthalle im Passivhaustandard errichtet. Die beiden jeweils dreigeschossigen Trakte sind durch eine verglaste (Pausen-)Halle mit Treppenaufgang und Aufzug verbunden. Beide Gebäude verfügen über je 13 modern ausgestattete Klassenräume in den Obergeschossen. Im Erdgeschoss im Nordtrakt sind Mensa, Cafeteria und Freizeitbereich, im Südtrakt die Schulverwaltung mit Lehrerzimmer untergebracht. Vom Speisesaal der Mensa aus blickt man in den begrünten Innenhof, der zwischen den Gebäuden entstanden ist. Über einen gläsernen Verbindungsgang ist das neue Gebäudeensemble an das Haupthaus aus den 1950er Jahren angeschlossen.
Die neue Drei-Feld-Sporthalle ist rund 2.000 Quadratmeter groß und wird gemeinsam mit der IGS List genutzt. Die drei Neubauten sind barrierefrei erreichbar. Das Regenwasser der Dächer wird in Rigolen auf dem Grundstück versickert.
Im jetzigen dritten Bauabschnitt laufen die Sanierungsarbeiten in der IGS List bis voraussichtlich Mai 2012. Dann wird der alte Verwaltungstrakt der Leibnizschule am Seegershof/Röntgenstraße abgerissen. Dort soll eine neue Kindertagesstätte entstehen.
Nach Abschluss aller Sanierungs- und Umbauarbeiten kann dann zum Schuljahr 2012/2013 die Außenstelle in der Gartenheimstraße in Bothfeld aufgegeben werden, so dass wieder alle SchülerInnen und LehrerInnen unter einem Dach sind.
Der Umgang Erwachsener mit Alkohol ist für Heranwachsende eine wichtige Orientierung. Seit Beginn des städtischen Präventionsprogramms "Mehr Fun - weniger Alkohol" im Jahr 2008 spielt der Aspekt der Erwachsenenarbeit daher eine besondere Rolle. Den Maßnahmen wie Elternabenden, Schulungen von TrainerInnen und BetreuerInnen in Sportvereinen oder der telefonischen Beratung fügt der Jugendschutz in Zusammenarbeit mit dem Drogenbeauftragten der Stadt jetzt einen weiteren Baustein hinzu: die Broschüre "Über Alkohol reden".
In der pädagogischen Arbeit sind vor allem Eltern an Basisinformationen über aktuelle Konsummuster Jugendlicher, bevorzugte Getränke, Altersgrenzen für den Kauf von Alkohol und ähnliches sowie an Regeln und Grenzen im Umgang mit Alkohol interessiert: In welcher Menge wird der Konsum bedenklich, was ist noch zu tolerieren, was ist ein "altersgemäßer Umgang" mit Alkohol und so weiter.
Die Veröffentlichung gibt dazu ausführliche Auskünfte und Tipps. Sie soll als Orientierung dienen, um gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen vertretbare und verbindliche Regeln zu vereinbaren. Die Orientierungshilfen sind auf unterschiedliche Altersgruppen von Kindern unter elf Jahren bis hin zu der Gruppe der 16- bis 18-Jährigen abgestimmt.
"Die neue Broschüre liefert keine Patentrezepte. Die gibt es nicht. Sondern sie soll Gespräche zwischen Erwachsenen und Kindern zum Thema Alkohol anregen", betont Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter.
Zwar ist der regelmäßige Alkoholkonsum bei der Gesamtheit der Jugendlichen und jungen Menschen in den vergangenen Jahren nicht angestiegen; dafür haben negative Vorkommnisse in Zusammenhang mit exzessiven Trinkgelagen in Besorgnis erregender Weise zugenommen.
"Hier bedarf es dringend weiterer, intensiver Präventionsbemühungen. Die Elternbroschüre soll einen Beitrag dazu leisten", unterstreicht Walter.
In diesem Zusammenhang wird Stadt im September die Elternarbeit besonders unter dem Aspekt der Vorbildfunktion fortsetzen. Dazu gehört ein Videoprojekt, in dem Jugendliche aus ihrer Sicht ins Bild setzen, wie und wo Alkohol bei Erwachsenen eine wichtige Rolle spielt. Die entstehenden Clips sollen in der pädagogischen Arbeit und im Rahmen einer Öffentlichkeitskampagne eingesetzt werden.
Die Broschüre "Über Alkohol reden" enthält neben den Informationen Kontaktadressen zu Institutionen, die Präventionsprogramme und Beratungsmöglichkeiten anbieten - und ist mit Rezepten für alkoholfreie Cocktails angereichert.
Sie erscheint in einer Auflage von 5.000 Exemplaren und ist kostenlos über zum Beispiel beim Jugendschutz der Stadt Hannover, Herrenstraße 11, zu bekommen. In Internet steht sie zum Herunterladen unter www.streetwork-hannover.de. (Über Alkohol REDEN)Im September haben SchülerInnen der neunten und zehnten Klassen der Haupt- und Realschulen, der Berufseinstiegs- und Berufsfachschulen sowie SchülerInnen der neunten bis 12. Klassen der Gymnasien wieder die Gelegenheit, sich umfassend über einen betrieblichen Ausbildungsplatz, ein Studium oder ein duales Studium zu informieren.
Am Freitag, 16. September, veranstaltet die Landeshauptstadt Hannover zusammen mit der Agentur für Arbeit Hannover und der Region Hannover zum fünften Mal eine "Lange Nacht der Berufe".
Oberbürgermeister Stephan Weil gibt um 17 Uhr am Rathaus den Startschuss. Bis 22 Uhr können sich SchülerInnen an sechs Standorten bei mehr als 110 AnbieterInnen einen Überblick über 200 Ausbildungsberufe, Berufsbilder und die Erwartungen an sie selbst als zukünftige MitarbeiterInnen oder Studenten verschaffen.
"Rund 10.000 Besucherinnen und Besucher, junge Menschen in Begleitung von Eltern oder Freundinnen und Freunden, waren im vergangenen Jahr bei der 'Langen Nacht der Berufe' unterwegs - interessiert, konzentriert und begeistert von dieser besonderen Informationsmöglichkeit. Offensichtlich haben wir eine Erfolgsformat entwickelt, das den Nerv der jungen Leute trifft", freute sich Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter heute, 6. September, bei der Vorstellung des Programms. "Auf dem Weg ins Wochenende in lockerer Atmosphäre zusammen mit denen, die ihnen Hilfestellung bei der Berufswahl geben können, in die Arbeitswelt schnuppern, mit Praktikern der verschiedenen Berufsfelder reden und sich mit jungen Leute austauschen, die schon in die Ausbildung gestartet sind - bereits vier mal ist der Charakter der Veranstaltung richtig gut angekommen. Und denen, die dieses Mal die Gelegenheit nutzen, ihrem Traumberuf ein Stück näher zu kommen, können wir durch die auf über 110 gewachsene Zahl der ausstellenden Unternehmen und Bildungsträger und Hochschulen sogar einen noch umfassenderen und vielfältigeren Überblick bieten", unterstreicht Walter. Er dankt allen Beteiligten für ihr Engagement. "Sie alle tragen dazu bei, dass die 'Lange Nacht der Berufe' den Status einer regionalen Leitmesse erreicht hat."
"Viele Wünsche und Fragen stehen am Anfang der Berufswahl - und das ist gut so. Denn wer blind irgendeine beliebige Ausbildung beginnt, kann leicht eine Enttäuschung erleben. Mit guter Information und Beratung lässt sich das vermeiden. Die Lange Nacht der Berufe ist da neben den üblichen Angeboten eine zusätzliche, hervorragende Möglichkeit, sich auf dem Markt der vielen Berufe umzusehen. Man kann dabei zum Beispiel erfahren, dass sich hinter mancher trockenen Berufsbezeichnung ein interessanter Beruf verbirgt und umgekehrt. Man kann nach dem Beruf suchen, der zu einem passt - denn nur der ist der persönliche Zukunftsberuf", beschreibt Marianne Gersdorf, Leiterin der Arbeitsagentur Hannover, die Situation der jungen Zielgruppe.
"Gerade der persönliche Kontakt zwischen denen, die den Berufseinstieg vor sich haben, und denen, die Ausbildung und Arbeitsplätze anbieten, macht die 'Lange Nacht der Berufe' zu etwas besonderem. Hier kann man Arbeitsfelder zum 'Anfassen' erleben, sich von Fachleuten wie von Auszubildenden authentische Einblicke und Berichte oder ganz praktische Hinweise für den Einstieg geben lassen - und die eigenen Vorstellungen hinterfragen oder auch neu sortieren. Was auch für Eltern und Freundinnen und Freunde gilt, deren Vorbilder ja bei der Berufsentscheidung eine wichtige Rolle spielen. Sie sollten sich zusammen auf den Weg machen und sich von den vielen Angeboten und Informationen der 'Langen Nacht' für die Berufsentscheidung anregen lassen", empfiehlt Gersdorf.
Hannovers Wirtschaftsdezernent Hans Mönninghoff sieht in der "Langen Nacht der Berufe" auch für Firmen und Einrichtungen, die Ausbildungsplätze anbieten, großes Potenzial: "Tausende junger Menschen wollen sich in einem Ausbildungsplatzspektrum von A wie Arzt bis Z wie Zoll orientieren. Alle wichtigen Institutionen und Kammern, viele Betriebe der Region bis hin zu international agierenden Unternehmen nutzen die Gelegenheit, in Kontakt mit ihrer künftigen Nachwuchsgeneration zu treten. Sie präsentieren sich interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zukunft attraktiv, umfassend und auf die jungen Leute zugeschnitten - und legen damit eine wichtige Grundlage für die Sicherung ihres Fachkräftebedarfs. Denn auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird der Wettbewerb um qualifiziertes, motiviertes Personal immer wichtiger. Die Veranstaltung spiegelt so in hervorragender Weise die Vielfalt des Wirtschaftsstandortes Hannover - und leistet einen wichtigen Beitrag zu seiner langfristigen Sicherung. Die Wirtschaftsförderung der Stadt unterstützt die 'Lange Nacht' daher sehr gern."
Standorte 2011
Am Standort Neues Rathaus präsentieren sich Unternehmen, Universitäten, Schulen sowie Kammern und Innungen an mehr als 120 Informationsständen mit Ausbildungsberufen zum Ausprobieren, Anfassen und Mitmachen. Fachleute und ProfessorInnen, aber auch Auszubildende und StudentInnen stehen Rede und Antwort.
Vor und im Rathaus sind technische Geräte verschiedener Unternehmen kennen zu lernen, wie Rettungswagen, Gabelstapler, Bombenentschärfungsroboter oder ein Radlader. Den höchsten Überblick bekommen BesucherInnen, die sich mit einer Hebebühne in 35 Meter Höhe transportieren lassen. Man kann an einem Ausbildungsquiz und Fahrradparcours teilnehmen, einer Therapiehündin näher kommen und vieles mehr.
Ein Shuttle-Bus transportiert die BesucherInnen zwischen dem Neuen Rathaus und dem Berufsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur.
Am Standort Arbeitsagentur Brühlstraße - Eingang Escherstraße geben im BIZ BerufsberaterInnen, PsychologInnen und MentorInnen der IHK umfangreiche Informationen und stehen für persönliche Fragen zur Verfügung.
Am Standort Freiwilligenzentrum, Platz der Weltausstellung, können die BesucherInnen zusammen mit erfahrenen AusbildungspatInnen innerhalb einer Stunde komplette Bewerbungsunterlagen erstellen und auf einem USB-Stick mitnehmen.
Die Dr. Buhmann Schule Europa Fachakademi, Prinzenstraße 13, informiert über Informatik, Fremdsprachen, Wirtschaft, Gestaltung, Kaufmännische Berufsausbildungen und die Möglichkeit zum Erwerb höherer Schulabschlüsse.
Die EON IT in der Humboldtstr. 33 öffnet ihr Haus für motivierte junge Menschen, die sich für zukunftsorientierte Berufe mit attraktiven Perspektiven interessieren.
Die Maler- und Lackiererinnung Hannover, Hamburger Allee 42, präsentiert in ihrem Ausbildungszentrum ihre Ausbildungsberufe.
Nähere Informationen zu AusstellerInnen, Berufsauswahl und Studiengängen gibt es im Internet unter www.Lange-Nacht-der-Berufe.de und bei der Jugendberufshilfe Hannover, Telefon 0511 / 168 - 4 52 16.
Im Heideviertel wurde heute, 6. September, der fertige Rohbau für das Rut-Bahlsen-Zentrum gefeiert - einer bundesweit einmaligen Kindertagesstätte mit Beratungsstelle, in der ab Frühjahr 2012 Kinder von der Krippe bis zum Hort durchgängig integrativ betreut werden und Eltern und Fachkräfte ergänzende Unterstützung und Informationen bekommen können.
Die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung und die Landeshauptstadt Hannover errichten das Rut-Bahlsen-Zentrum gemeinsam auf einem 2.900 Quadratmeter großen städtischen Grundstück mit guter Verkehrsanbindung am Heidering / Ecke Misburger Straße. Die Stiftung finanziert den Bau zu 80 Prozent; dafür stellt sie drei Millionen Euro zur Verfügung. Darüber hinaus beteiligt sie sich fünf Jahre lang mit je 100.000 Euro an den integrationsbedingten Folgekosten für Beratung und Betreuung.
Oberbürgermeister Stephan Weil dankte der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung für ihr besonders großzügiges Engagement: "Wir freuen uns sehr, dass die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung einmal mehr mit einem ganz wesentlichen Beitrag die Realisierung eines richtungweisenden Vorhabens in Hannover möglich macht."
"Zuwendungen von mehr als 15 Millionen Euro in den vergangenen 15 Jahren in Hannover, die vor allem der Jugend- und Altenarbeit zugute gekommen sind, sind nicht nur eine beeindruckende Summe, sondern auch Zeichen des hoch motivierten Einsatzes der Stiftungsvertreter um Professor Dr. Huch - und ein Musterbeispiel für privates Wirken auf der Grundlage einer Haltung, die unternehmerischen Erfolg zum Wohl der Gemeinschaft einsetzt", unterstreicht Weil.
"Gesellschaftliches Engagement unter einem ganzheitlichen Blickwinkel auf ihre Mitmenschen - das haben Rut und Klaus Bahlsen gelebt und ihrer Stiftung mit auf den Weg gegeben", erinnert Professor Dr. Burkhard Huch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, an Namensgeber und Gründer.
Huch ist sicher: "Es hätte sie sehr froh gemacht, dass in Hannover zwei Einrichtungen mit ihren Namen diese Einstellung nachhaltig bewahren: Das Klaus-Bahlsen-Haus verbindet Konzepte der Altenpflege mit dem Ziel der gesunden Ernährung. Das Rut-Bahlsen-Zentrum will Kindern mit und ohne Behinderung im gemeinsamen Aufwachsen umfassende Startchancen geben - und Eltern von Kindern mit Behinderung über alle Fragen, die mit integrativer Betreuung zu tun haben, umfänglich informieren und so unterstützen."
"Die im Wallstein Verlag erschienene Buchveröffentlichung 'Im Dienste neuer Ideen' gibt einen facettenreichen Blick auf die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung und ihre Stifter. Es ehrt uns sehr, dass Hannover wieder einmal von diesem innovativen Schwung der Stiftung profitieren darf", hebt Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter hervor und umschreibt die besondere Bedeutung des Rut-Bahlsen-Zentrums: "Das Konzept ist so herausragend, weil integrative Betreuung hier altersdurchgängig von der Krippe bis zum Hort möglich sein wird. Die Kinder müssen also nicht wechseln und profitieren außerdem vom Miteinander unterschiedlicher Altersgruppen. Und die Anlauf- und Beratungsstelle schließt eine Lücke für Eltern und Fachleute im Informationssystem über die komplexen Fach- und Sachfragen integrativer Betreuung."
In der neuen Einrichtung können innerhalb eines Rahmens von fünf Gruppen (zwei Krippe, zwei Kindergarten, eine Hort) 78 Kinder (24 Krippe, 36 Kindergarten, 18 Hort), darunter 16 Kinder mit Behinderung (vier Krippe, acht Kindergarten, vier Hort) altersübergreifend und integrativ betreut werden. Die Gruppenstruktur soll dabei zeitnah zur Eröffnung dem aktuellen Bedarf entsprechend festgelegt werden.
Mit der Einrichtung wird dem stadtweiten Bedarf an integrativen Betreuungsplätzen begegnet. Zurzeit gibt es neun Plätze für unter Dreijährige, fünf Plätze für Schulkinder (Hort) und 122 Plätze für Kindergartenkinder.
Der Bedeutung des Rut-Bahlsen-Zentrums
entsprechend haben Stadt und Stiftung 2009 gemeinsam einen
Architektenwettbewerb durchgeführt, indem acht Büros aufgefordert waren,
ihre Vorstellungen für ein den hohen Ansprüchen der Nutzung
entsprechendes Kitagebäude vorzustellen.
Verwirklicht wird der Entwurf des ersten Preisträgers, des Architekturbüros Venneberg & Zech, Hannover.
Der rund 1.200 Quadratmeter große, eingeschossige Neubau wird in Massivbauweise errichtet Er besteht aus einem Hauptriegel mit drei "Fingern", die nach Altersgruppen belegt werden: zwei Krippengruppen, zwei Kindergartengruppen sowie eine Hortgruppe haben je einen eigenen Trakt mit Gruppenräumen, behindertengerechtem WC und barrierefreiem Zugang zu "ihrem" Gartenhof und zum gemeinsamen weitläufigen Außengelände mit altem Baumbestand. Im Haupttrakt befinden sich der gemeinsame Essbereich, die Verwaltung und die Räume der Beratungs- und Kontaktstelle.
Bereits im zehnten Jahr wird der deutsche Kindersoftwarepreis TOMMI an besonders herausragende Computerspiele vergeben. Die Jugendbibliothek und Stadtbibliothek List beteiligt sich zum dritten Mal an der Kinderjury, die bundesweit in 19 Bibliotheken aktiv wird.
Gefragt sind Mädchen und Jungen der dritten bis sechsten Klasse, die gerne spielen und sich gut mit Computer- und Konsolenspielen auskennen. Die Bewerbungs- und Anmeldebögen gibt es unter www.kindersoftwarepreis.de, www.stadtbibliothek-hannover.de oder direkt bei der Jugend- und Stadtbibliothek List, Lister Straße 11. Der Anmeldeschluss ist am 12. September, die Testphase geht vom 12. September bis zum 4. Oktober.
"Babys in der Bibliothek" - das ist Sprachförderung für Kinder im Alter von wenigen Monaten bis zu drei Jahren. Die Eltern-Kind-Gruppen werden seit 2009 mit großem Erfolg von der Stadtbibliothek Hannover gemeinsam mit der AWO Region Hannover e.V. angeboten.
In den Kursen lernen jeweils circa zehn Eltern unter Anleitung einer Fachkraft der Familienbildung der AWO, wie sie mit Büchern und anderen in der Bibliothek vorhandenen Materialien ihre Kinder sprachlich und motorisch fördern können. Es werden Fingerspiele und Lieder eingeübt. Eltern erfahren, wie sie Babys spielerisch ein Gefühl für Sprache und Bilder vermitteln. Die Kinder sollen bereits früh positive Erfahrungen mit Büchern machen, damit sie auch später gern zum Buch greifen.
Die offenen und kostenlosen Kurse finden einmal pro Monat in mittlerweile acht Stadtteilbibliotheken in Vahrenwald, Badenstedt, Döhren, Kleefeld, List, Ricklingen, Nordstadt und Bothfeld statt.
Allein 2010 wurden 650 Kinder und 565 Eltern in Hannover mit diesen Kursen erreicht, darunter zahlreiche Familien mit Migrationshintergrund. Die Nachfrage ist sehr groß, so dass für 2012 eine Ausweitung auf die Kinder- und Jugendbibliothek in der Südstadt geplant ist. Mehr Informationen zu den Kursen gibt es bei der Stadtbibliothek unter der Telefonnummer 168 - 4 41 05.