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Kinder & Jugend

Dienstag, 6. September 2011

"Babys in der Bibliothek" - das ist Sprachförderung für Kinder im Alter von wenigen Monaten bis zu drei Jahren. Die Eltern-Kind-Gruppen werden seit 2009 mit großem Erfolg von der Stadtbibliothek Hannover gemeinsam mit der AWO Region Hannover e.V. angeboten.

In den Kursen lernen jeweils circa zehn Eltern unter Anleitung einer Fachkraft der Familienbildung der AWO, wie sie mit Büchern und anderen in der Bibliothek vorhandenen Materialien ihre Kinder sprachlich und motorisch fördern können. Es werden Fingerspiele und Lieder eingeübt. Eltern erfahren, wie sie Babys spielerisch ein Gefühl für Sprache und Bilder vermitteln. Die Kinder sollen bereits früh positive Erfahrungen mit Büchern machen, damit sie auch später gern zum Buch greifen.

Die offenen und kostenlosen Kurse finden einmal pro Monat in mittlerweile acht Stadtteilbibliotheken in Vahrenwald, Badenstedt, Döhren, Kleefeld, List, Ricklingen, Nordstadt und Bothfeld statt.

Allein 2010 wurden 650 Kinder und 565 Eltern in Hannover mit diesen Kursen erreicht, darunter zahlreiche Familien mit Migrationshintergrund. Die Nachfrage ist sehr groß, so dass für 2012 eine Ausweitung auf die Kinder- und Jugendbibliothek in der Südstadt geplant ist. Mehr Informationen zu den Kursen gibt es bei der Stadtbibliothek unter der Telefonnummer 168 - 4 41 05.


Dienstag, 6. September 2011

Eine spannende Begegnung von Zirkuskunst und Literatur mit musikalischer Begleitung ist am Mittwoch, 7. September, um 20 Uhr in der zentralen Stadtbibliothek, Hildesheimer Straße 12, zu erleben. ArtistInnen aus dem Jugendvarieté SALTO und die literarische Komponistin Marie Dettmer präsentieren ihr neues Programm.

Eintrittskarten gibt es zum Preis von fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die neue Produktion ist entstanden in Kooperation mit dem Jugendschutz Hannover.


Dienstag, 6. September 2011

Im Rahmen des "Ausbauprogramms U 3" entstehen bis 2013 acht neue Kindertagesstätten mit 745 Plätzen für die Betreuung von Krippen- und Kindergartenkindern. Diese Neubauten haben ein Investitionsvolumen von rund 20 Millionen Euro. Die Realisierung soll im Rahmen einer Öffentlich Privaten Partnerschaft (ÖPP) nach einer europaweiten Ausschreibung durch die Carl Schumacher GmbH, Wolfenbüttel, in Zusammenarbeit mit hannoverschen Planungsbüros erfolgen. Eine entsprechende Beschlussvorlage wird jetzt den Ratsgremien vorgelegt.

Oberbürgermeister Stephan Weil und Wirtschafts- und Umweltdezernent Hans Mönninghoff, zuständig für den das ÖPP-Projekt betreuenden Fachbereich Gebäudemanagement, haben heute, 5. September, das Konzept von Schumacher und deren hannoverschen Partnern (Architektur: ahrens grabenhorst architekten und MOSAIK Architekten; Außenanlagen: Büro Grün plan und nsp landschaftsarchitekten/stadtplaner) vorgestellt.

"Die Neubauten zeigen, wie wichtig uns die Kinderbetreuung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind. Hannover ist eine familienfreundliche Stadt", unterstreicht Weil. Vor dem Hintergrund des ab 2013 bestehenden Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren und der positiven Bevölkerungsentwicklung hat Hannover zwei sehr ambitionierte Programme zum Ausbau der Kinderbetreuung aufgelegt: Seit 2008 bis 2013 entstehen rund 1.800 Krippenplätze durch das Programm "fünf mal 300 Plätze U 3" und weitere 300 vom Rat in diesem Jahr beschlossene Plätze, mit denen die Stadt Hannover 2013 eine Betreuungsquote von über 50 Prozent erreichen kann. Daneben wird das Angebot an Kindergartenplätzen aktuell um 300, bis 2013 um insgesamt 800 Plätze aufgestockt.

Mit den jetzt zu bauenden acht Kitas werden insgesamt bis zu 345 Krippen- und fast 400 Kindergartenplätze geschaffen. "Fast 20 Prozent des Krippenausbauprogramms realisieren wir damit in Neubauten. Und zeigen, dass wir auch und gerade in finanziell angespannten Zeiten die Investitionen in die Zukunft unserer Kinder sehr ernst nehmen", so der Oberbürgermeister.

Wirtschaftsdezernent Hans Mönninghoff stellte Einzelheiten des Bauprogramms vor:

"Die Stadt hat allein für Neubau, Sanierung und bauliche Unterhaltung von Kindertagesstätten in den vergangenen zehn Jahren fast 60 Millionen Euro ausgegeben. Insbesondere wegen der finanziellen Situation der Stadt werden wir darüber hinaus die acht neuen Kindertagesstätten im Rahmen einer Öffentlich Privaten Partnerschaft (ÖPP) von einem privaten Investor bezugsfertig errichten lassen. Die Stadt zahlt die Investitionskosten dann langfristig zurück und muss die Baukosten in Höhe von voraussichtlich rund 20 Millionen Euro nicht sofort selbst aufbringen. Durch die gleichzeitige Ausschreibung von acht Gebäudekomplexen kann das Projekt besonders wirtschaftlich realisiert werden", so Mönninghoff.

Zu den Baukosten einschließlich Inneneinrichtung sind Fördermittel in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro beantragt. Mit der Bewilligung ist zu rechnen.

Die Firma Carl Schumacher hat in einem mehrstufigen Vergabeverfahren durch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. "Damit kann ein mittelständisches Bauunternehmen aus der weiteren Region, das mit hannoverschen Partnern zusammenarbeitet, den Auftrag erhalten", erläutert der Wirtschaftsdezernent. Schumacher aus Wolfenbüttel hat rund 100 Mitarbeiter und agiert neben dem üblichen Baugeschäft auch seit Jahren erfolgreich als Auftragnehmer für kleine und mittlere ÖPP-Vorhaben.

Die Neubauten entstehen im Robinienweg (Bothfeld), in der Hogrefestraße (Stöcken), Börgerstraße (Bemerode), Posthornstraße (Linden), Am Ahlemer Holz (Ahlem), in der Röntgenstraße (List), im Karl-Imhoff-Weg (Vahrenwald) und in der Bomhauerstraße (Kleefeld).

Die Gebäude werden energetisch vorbildlich in Passivhausbauweise errichtet. Gebäude und Außenanlagen sind sämtlich barrierefrei geplant und zur gleichberechtigten Nutzung für Menschen mit und ohne Behinderungen vorgesehen. Die Gebäudestruktur bietet Platz für die Betreuung von in der Regel drei Krippengruppen mit zusammen bis zu 45 Kindern und zwei Kindergartengruppen mit zusammen bis zu 50 Kindern.

Das Architektur- und Freiraumkonzept haben in Arbeitsgemeinschaft ahrens grabenhorst architekten und MOSAIK Architekten sowie Büro Grün plan und nsp landschaftsarchitekten/stadtplaner, alle Hannover, entwickelt.

Die acht Gebäude zeigen den einheitlichen Grundtyp eines "Hauses im Garten" mit vergleichbaren architektonischen Elementen (Fenster, Materialien). Wegen der unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten wird er in zwei Varianten realisiert. "Villa" und "Staffelgeschoss" werden je nach Gegebenheiten des Standortes eingesetzt. Die freistehende, zweigeschossige "Villa" auf quadratischem Grundriss mit Außenbezügen in alle Richtungen entsteht auf den Grundstücken Robinienweg, Hogrefestraße, Am Ahlemer Holz, Röntgenstraße und Bomhauerstraße. Der eingeschossige Haustyp "Staffelgeschoss" mit kleinem, zurückgesetzten Obergeschoss und Vorder- und Gartenseite wird in der Börgerstraße, Posthornstraße und im Karl-Imhoff-Weg gebaut.

Die Kindertagesstätten werden zeitversetzt ab Frühling 2012 bis Juni 2013 errichtet, sodass alle zum Kindergartenjahr ab August 2013 in Betrieb sein werden.


Montag, 5. September 2011

Wenn der Fußball neben dem Laptop in Papas Büro liegen darf, strahlt der Nachwuchs - und der Vater ist glücklich: Hier klappt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. So zeigt es das Titelbild einer neuen Broschüre, die das Familienmanagement der Stadt unter dem Zeichen "Familien leben in Hannover" in diesen Tagen an Unternehmen, Betriebe und Institutionen verschickt.

Selbst wenn die dargestellte Situation sich in vielen Arbeitsbereichen nicht eins zu eins umsetzen lässt, gibt es für ArbeitgeberInnen viele Möglichkeiten, den Eltern unter ihren MitarbeiterInnen das Arbeitsleben zu erleichtern und sich selbst als familienbewusstes Unternehmen zu positionieren - zu beiderseitigem Nutzen. "Mehr Spielräume für Unternehmen" heißt daher das Heft, das als Leitfaden für den "familienbewussten Betrieb" Tipps und Hilfestellungen mit besonderem Schwerpunkt auf der betrieblichen Kinderbetreuung enthält.

50 DIN A4-Seiten decken das Spektrum von Mutterschutz und Elternzeit über Arbeitsorganisation und Arbeitszeiten bis hin zur betrieblich organisierten Kinderbetreuung ab.


Freitag, 2. September 2011

Im Kursus zur musikalischen Früherziehung in der Henning-von-Tresckow-Grundschule in Wettbergen sind noch einige Plätze frei. Mitmachen können Kinder im Alter von vier bis fünf Jahren. Unterrichtet wird mittwochs von 14.45 bis 16 Uhr in einer Gruppe von circa zwölf Kindern.

Die Teilnahme kostet 23,75 Euro pro Monat, InhaberInnen des Hannover-Aktiv-Passes zahlen elf Euro. Ermäßigungen aus wirtschaftlichen Gründen sind möglich, Gutscheine aus dem Bildungs- und Teilhabepaket werden angerechnet.

Der Kursus der städtischen Musikschule geht bis Juli 2013, wobei in den Schulferien kein Unterricht stattfindet. Die ersten drei Monate gelten als Probezeit. Mehr Informationen und Anmeldung über das Service-Telefon der Musikschule unter 168-44137 oder per Mail an musikschule@hannover-stadt.de.


Freitag, 2. September 2011

Das Schulbiologiezentrum im Botanischen Schulgarten Burg, Vinnhorster Weg 2, bittet am 11. September (Sonntag) von 10 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür mit 31. Umweltforum und bietet viel Unterhaltsames und Lehrreiches für Groß und Klein. Der Eintritt ist frei.

Mehr als 100 MitarbeiterInnen und freiwillige HelferInnen haben über 40 Angebote und Aktionen auf dem 13 Hektar großen Gelände von Schulgarten und Freiluftschule Burg vorbereitet: von Schnecken und Schrecken mit der Zooschule im Vivarienraum über gesalzene Gemüse-Wildarten und Gemüsequiz im Gemüsegarten, mannigfaltige Wohlgerüche und stinkenden Gänsefuß im Duftgarten, Kaffee und Yams im Unterrichtsgewächshaus bis zu nachwachsenden Rohstoffen und eingefangener Wärme im Garten für Sonne, Energie und Klima.


Donnerstag, 1. September 2011

"Girls only!" heißt es wieder im Stöckener Bad bei der Reihe "Mädchen in Bewegung" im Rahmen des Mitternachtssports.

Mädchen und junge Frauen im Alter von sechs bis 25 Jahren sind am Sonnabend, 10. September, von 17 bis 20 Uhr zum kostenlosen Badespaß eingeladen.

Für "Mädchen in Bewegung" gibt es dabei jede Menge Wasserspaß: Poolnudeln, Schnorchel und Flossen nehmen auch Nichtschwimmerinnen die Scheu vor dem nassen Element; spritzige Musik und Aqua-Fitness animieren zum Mitmachen. Für Schwimmerinnen ist der Sprungturm mit Einer und Dreier freigegeben. Diejenigen, die gerade dabei sind, Schwimmen zu lernen, können die Prüfung für ein Jugendschwimmabzeichen ablegen.

Für Verpflegung ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung wird durchgeführt von Mitarbeiterinnen des Kreisjugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt, der DLRG-Jugend - Bezirk Hannover, des Bereichs Kinder und Jugendarbeit sowie der Jugendbildungskoordination im Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover.


Donnerstag, 1. September 2011

Jedes Jahr bekommen ca. 12.000 Schulanfänger in Hannover eine gesunde Brotbox. 

Wie auch zu Schulbeginn an der Johannes-Friesen-Grundschule. Mit dabei waren hochkarätige Gäste, wie Oberbürgermeister Stephen Weil und KiKa-Moderator Malte Arkona. 

Kamera: Franziska Wöckener
Redaktion: Sarah M. Kempen

http://www.youtube.com/watch?v=1aQjj4SDvNs

 


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