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Kinder & Jugend

Freitag, 16. September 2011

Das Schulbiologiezentrum im Botanischen Schulgarten Burg, Vinnhorster Weg 2, lädt am 25. September zu einer Sonntagmorgen-Veranstaltung unter dem Motto "Naturerlebnisse für Eltern und Kinder" ein. Die Veranstaltung beginnt um 10:30 Uhr vor dem alten Schulgebäude und dauert bis 12 Uhr. Das Programm:

  • Gartenrundgang für Erwachsene und Kinder ab acht Jahren,
  • "Mit allen Sinnen: Die Blume der Liebe. Wir hören eine Geschichte, schnuppern und schmecken" für Erwachsene,
  • "Filzen - eine uralte Technik selbst ausprobieren" für Kinder ab sechs Jahren, 
  • "Piratenstege und Wackelbrücken - Seilklettergärten zwischen Bäumen spannen" für Kinder ab sechs Jahren, 
  • "Töpfern von Tieren" für Kinder ab fünf Jahren,
  • "Mein Regenwald im Gurkenglas" (ein Schraubdeckelglas ist mitzubringen) für Kinder ab fünf Jahren und 
  • "Farbmäuse - lebhafte kleine Nagetiere anfassen, beobachten und füttern" für Kinder ab vier Jahren. 

Mehr Informationen zu den Aktionen gibt es im Schulbiologiezentrum unter Telefon 168 - 4 76 65.


Freitag, 16. September 2011

Das Theaterpädagogische Zentrum Hannover (TPZ) bietet unter dem Motto "Born to be a star" in der ersten Woche der Herbstferien vom 17. bis zum 21. Oktober 2011 ein Theaterprojekt für Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren an.

Was macht das Phänomen "Star" eigentlich aus? Wird man als "Star" geboren oder kreiert das Publikum den "Star"? Wodurch bekommt der "Star" solch eine Anziehungskraft? Warum brauchen wir überhaupt Idole? Die Jugendlichen werden untersuchen, wie die "Stars" denken, handeln und sprechen und wie sie es eigentlich schaffen, im Geschäft zu bleiben.

Mit verschiedenen Mitteln des Theaters, mit Liedtexten und Gedichten wird in dieser Woche der steile Aufstieg in die bunte und schrille Welt des Glamours und der unsterblichen Berühmtheiten gewagt - täglich von 10 bis 14 Uhr. Das Ergebnis ist in einer Aufführung am 21. Oktober (Freitag) um 15 Uhr im großen Saal der IGS Mühlenberg zu sehen.

Das Herbstferien-Theaterprojekt findet im Theaterraum der IGS Mühlenberg, Mühlenberger Markt 1, unter der Leitung der Theaterpädagogin Gundel Gebauer statt. Die Teilnahme kostet 15 Euro. Anmeldungen nimmt das TPZ unter der Telefonnummer 168 - 4 95 51 oder per Mail an tpz.hannover@hannover-stadt.de entgegen.


Freitag, 16. September 2011
Die Jury zum Fußball-Bildungspreis Lernanstoß 2011, vlnr.: Norbert Niclauss, Alexander Sobotta, Anja Bühling, Christoph Huber, Kathrin Lehmann, Thorsten Brüggemann, Markus Schroth, Annett Hänel, Prof. Dr. Dieter H. Jütting, Franciska Wölki-Schumacher (Foto Jury © Markus Heide)

Die Jury zum Fußball-Bildungspreis Lernanstoß 2011

Die vornehmlich jungen Besucher waren begeistert, jetzt gibt es auch eine Auszeichnung von fachlicher Seite: Die Ausstellung "Bleib am Ball" für Kinder im Alter von 4 bis 14 Jahren, die von Anfang April bis Ende Juni im Freizeitheim Vahrenwald gezeigt wurde, erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Deutschen Fußball-Kulturpreis 2011 in der Kategorie "Lernanstoß - der Fußball-Bildungspreis". Die elfköpfige Jury um Ex-Bundesligaprofi Markus Schroth wählte das Projekt aus insgesamt 64 eingereichten Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet aus.

"Das ist ein tolle Bestätigung unserer Arbeit und eine Anerkennung für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer", freut sich Renate Dittscheidt-Bartolosch, Vorsitzende des Vereins Zinnober, ein Museum für Kinder in Hannover: "Wir werden am Ball bleiben und das Preisgeld dafür verwenden, die Ausstellung auch an anderen Orten zeigen zu können." Renate Dittscheidt-Bartolosch wird den Fußball-Bildungspreis im Rahmen der Gala zum Deutschen Fußball-Kulturpreis am 28. Oktober in der Nürnberger Tafelhalle entgegennehmen.

Bleib am BallAn die 2.000 Kinder hatten die Ausstellung "Bleib am Ball" in Hannover besucht. Sie fanden verschiedene Themenwelten rund um den Fußball vor und konnten sich auf spielerische und kreative Weise Wissen aneignen, sei es über Frauenfußball, Fankultur oder Berufsfelder im Profisport. Fast alle Exponate konnten ausprobiert und benutzt werden. Unter anderem hatten die Ausstellungsmacher ein Fanzimmer, eine Umkleide und ein Fernseh-Sportstudio inszeniert.

Über 20 Begleitveranstaltungen, die gemeinsam mit dem Freizeitheim Vahrenwald organsiert wurden, ergänzten die Ausstellung: Für die Kinder wurden Fußballlehrgänge angeboten, es gab Tischfußballturniere, Filme und Gespräche. In verschiedenen Projekten erhielten Kinder die Möglichkeit, beispielsweise das Stadion von Hannover 96 und die Polizei-Reitstaffel zu besuchen, sowie mit dem Fanbeauftragten der Polizei zu sprechen.

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"Bleib am Ball" wurde gefördert von der DFB-Kulturstiftung, der Niedersächsischen Lotto-Sportstiftung, der Landeshauptstadt Hannover, dem Integrationsrat Vahrenwald/ List und der Region Hannover. Sachspenden gaben JAKO, Umbro und eckball.de. Der Verein Zinnober, ein Museum für Kinder in Hannover, realisiert schon seit einigen Jahren erfolgreiche Ausstellungen zu verschiedenen Themen, die von Tausenden von Kindern besucht werden.


Donnerstag, 15. September 2011

64 Jugendliche aus Hannover haben heute, Donnerstag, im Rathaus für ihr ehrenamtliches Engagement den "Kompetenznachweis Kultur" erhalten, einen Bildungspass der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung e. V.

Nach einem Grußwort von Kultur- und Schuldezernentin Marlis Drevermann haben Ratsfrau und Schirmherrin des Lesementoring-Projektes Birgit Nerenberg und der hannoversche Kinderbuchautor Ingo Siegner gemeinsam die Kompetenznachweise überreicht. Die Verleihung fand bereits zum achten Mal im Rathaus statt.

Zwei SchülerInnen erhielten die Auszeichnung für ihre langjährige Mitarbeit im Atelier und an Projekten der Kunstschule Kunstwerk e.V.

62 Jugendliche haben sich als LesementorInnen engagiert. Im Projekt "Lesementoring" fördern Jugendliche aus weiterführenden Schulen Kinder nahe gelegener Grundschulen in ihren Lesefähigkeiten und entwickeln dadurch ihre sozialen und kulturellen Kompetenzen. Die Jugendlichen werden von städtischen Fachkräften aus dem Kultur- und Bibliotheksbereich ausgebildet und in ihrer Arbeit begleitet. Ein Projektdurchlauf dauert ein Schulhalbjahr. Während dieser Zeit gehen die jungen LesementorInnen einmal wöchentlich in die Grundschulen. Zum Abschluss organisieren sie in den jeweiligen Stadtteilen ein Lesefest für die GrundschülerInnen.

Das Projekt wurde von der Landeshauptstadt Hannover entwickelt und inzwischen in neun niedersächsische Städte "exportiert".

Die 62 LesementorInnen, die im zweiten Schulhalbjahr 2011 in sechs Stadtteilteams gearbeitet haben, besuchen die Ricarda-Huch- Schule (List), die IGS Mühlenberg, die Emil-Berliner-Schule (Stöcken), das Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg, die IGS Linden, die IGS Roderbruch und die Schillerschule (Kleefeld). Sie betreuten in dieser Zeit rund 180 Grundschulkinder aus folgenden Grundschulen (GS): Comeniusschule, Wilhelm-Busch-Schule, GS Mühlenberg, GS Entenfang, GS Mühlenweg, GS Am Lindener Markt, GS der IGS Roderbruch und GS Lüneburger Damm.

Der Kompetenznachweis Kultur ist ein individuelles Zertifikat, das von lizenzierten Fachkräften in der kulturellen Bildungsarbeit ausgestellt wird - nach einem festgelegten Verfahren und ausgiebiger Reflexion mit den Jugendlichen. Die Zertifikate dokumentieren die besonderen Stärken der Jugendlichen und beschreiben konkret den Wert kultureller Bildungsarbeit.

Mehr Informationen zum Kompetenznachweis Kultur gibt es im Internet unter www.kompetenznachweiskultur.de. 


Mittwoch, 14. September 2011

„Auch Pfadfinderarbeit ist evangelische Jugendarbeit"

Aus Anlass des Stadtkirchentages am 14.9.2011 wird der VCP Bezirk hannover für seine Form evangelischer Jugendarbeit werben. Dazu wird er die Fahrzeuge der mobilen Projekte auf dem Parkplatz des Hauses der ev. Jugend stellen und eine Jurte aufbauen. Den christlichen Pfadfindern ist wichtig, den Delegierten ihre Form evangelischer Jugendarbeit vorzustellen, die untrennbar mit dem Haus der ev. Jugend auf dem Lindener Berg verbunden ist.

Anlass ist die Finanzstrukturdebatte des Stadtkirchenverbandes, die bei einer prognostizierten Einsparsumme von 44 % für die Jugendarbeit zur Halbierung evangelischer Jugendarbeit und damit zur Auflösung des Hauses der ev. Jugend führen würde . Dies würde bedeuten, dass die Einheit evangelischer Jugendarbeit einschliesslich der bündisch geprägten auseinandergerissen würde. Der VCP würde faktisch auf der Strasse stehen.

Die Christlichen Pfadfinder betonen die Synergieeffekte, die für alle durch die zentrale Einrichtung eintreten, so kann Infrastruktur wie Material, Bibliothek, Werkstätten gemeinsam genutzt werden. Auch gemeinsame Veramstaltungen oder gemeinsame jugendpolitische Vertretung wie zum Beispiel im Stadtjugenrting lässt sich so viel effektiver organisieren.

Im Haus der ev. Jugend ist seit über 30 Jahren auch die Verbandszentrale des VCP Bezirk Hannover mit der zentralen Geschäftsführung und den Büros der sozialpädagogischen und mobilen Einrichtungen. Von hier werden die Zeltlager, die Schulungsarbeit, die Freizeiten und Internationale Begegnungen zentral vorbereitet und durchgeführt. Die Einrichtungen Kiefernpfad, Jukimob und Maja organisieren von hier aus ihre integrative und interkulturelle Arbeit.

Um dies zu unterstreichen werden die Fahrzeuge mit Flatterband sichtbar mit den dazugehörigen Büros verbunden, der VCP Kiefernpfad präsentiert seinen selbstgebauten mobilen Lehmofen und versorgt die delgierten des Stadtkirchenverbandes mit selbst gebackenem Fladenbrot mit Marmelade.

Haupt- und Ehrenamtliche aus dem Verband stehen des Delegierten des Stadtkirchentages als Ansprechpartner zur Verfügung und informieren über diese Form evangelischer Jugendarbeit. Sie werben für den Erhalt des Hauses und die Fortsetzung evangelischer Jugendarbeit in ihrer Gesamtheit.

pdf Infoflyer der auf diese Problematik aufmerksam macht


Mittwoch, 14. September 2011
Das Team der "Mission Sternensturm" - von links, hinten: Heiko Gras (Tischlermeister), Frank Fuhrmann (Künstler), Mitte: Brigitte Schulz-Konow (1. Vorsitzende Netzwerk Lebenskunst e.V.), Marko Volck (Pressesprecher Hannoversche Volksbank eG), vorne: Jutta Bergmann (Geschäftsführerin VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland), Kinder des Familienzentrums Voltmerstraße in Hainholz

Das Team der "Mission Sternensturm"

Kinder gestalten farbenfrohe Holzskulptur und präsentieren künstlerische Aktionen am Hauptbahnhof

Ende Juli zog ein großes weißes Holzpferd auf dem Ernst-August-Platz die Blicke der Passanten auf sich. Begleitet von künstlerischen Aktionen, kulturellen Darbietungen und Lichtshows war die „Mission Traumpferd“ das Auftaktprojekt von Inszenierungen im öffentlichen Raum des Vereins Netzwerk Lebenskunst.

Vom 19. bis 21. September kehrt das Pferd mit der „Mission SternenSturm“ auf den Bahnhofsvorplatz zurück. Es steht im Mittelpunkt vieler Präsentationen zum Thema „Visionen, Wünsche und Träume“, welche die kreativen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen sichtbar machen. In der Zwischenzeit ist aus der weißen Holzskulptur das farbenfrohe Pferd „SternenSturm“ geworden: Neun hannoversche Kitas und Kindereinrichtungen haben jeweils einen Teil künstlerisch gestaltet sowie ihre Wünsche auf sogenannte „Bildungsgutscheine “ geschrieben und gemalt.

Neben den Musik-, Artisten- und Tanzshows von Kindern und Jugendlichen, unter anderem gestaltet von Gruppen des „Träumer Tänzer und Artisten“ e.V. und des Netzwerks Lebenskunst e.V., ist ein Umzug mit Musik am Weltkindertag der Höhepunkt des dreitägigen Programms. Am Dienstag, 20. September ziehen Kinder mit ihren Erziehern und Eltern ab 10 Uhr vom Bahnhof zum Niedersächsischen Landtag und überreichen dort ihre Wünsche als „Bildungsgutscheine“ an Vertreter der Landtagsfraktionen.

Inspiriert durch eine Geschichte haben Kinder aus den Einrichtungen Familienzentrum Voltmerstraße (Hainholz), Heilpädagogischer Kindergarten der Lebenshilfe Forst Mecklenheide, Integrationskindergarten der Lebenshilfe (Linden-Süd), Kinderwerkstatt Kreofant des Netzwerks Lebenskunst mit dem Familienzentrum Allerweg der Caritas (Linden-Süd), Kita Spunk der Spokusa (Nordstadt), Kita St. Godehard (Linden-Süd), Kita St. Josefina der Caritas (Oststadt), Spielpark Linden und Waldorf-Kita (Bemerode) das Pferd „SternenSturm“ erschaffen. „Es symbolisiert die kreative Kraft, die freigesetzt wird, wenn Räume für Kinder und Jugendliche zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus hat das Pferd die Mission, die Bedeutung freier Betätigung und Teilhabe am kulturellen Leben für alle Kinder sichtbar zu machen und einen Appell an die politisch Verantwortlichen zu richten“, erläutert Brigitte Schulz-Konow vom Netzwerk Lebenskunst. Zeitgleich fanden von Ende August bis Anfang September Musik- und Percussionworkshops für Jugendliche statt.

Das Projekt „SternenSturm“ unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Stephan Weil ermöglicht Kindern aus verschiedenen Kulturen, ihr künstlerisches Können zu erproben und stärkt ihre Gestaltungs- und Teamfähigkeit sowie ihr Selbstbewusstsein. „Die ‚Mission SternenSturm’ stellt die kreativen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt. Durch die Präsentation auf dem stark frequentierten Ernst-August-Platz findet das bunte Pferd der Kinder eine hohe Aufmerksamkeit. Ein so engagiertes, phantasievolles Projekt unterstützen wir gern“, erklärt Marko Volck, Pressesprecher der Hannoverschen Volksbank eG.

Zu den Unterstützern gehört auch die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland, deren Engagement Geschäftsführerin Jutta Bergmann begründet: „Die Brücke, die hier Kultur und Wirtschaft gemeinsam schlagen, kann auch eine Brücke zu und zwischen Menschen sein. Sie kommen ins Gespräch, tragen Eindrücke weiter, was ein Ziel unserer Fördertätigkeit ist. Wir haben daher gern einen Betrag für dieses Vorhaben zur Verfügung gestellt.“

Aus Anlass seines zehnjährigen Bestehens hat das Netzwerk Lebenskunst die „Mission weißes Traumpferd“ und „Mission SternenSturm“ initiiert. Der Verein mit Sitz in der Deisterstraße in Linden-Süd kooperiert bei der Durchführung unter anderem mit dem Quartiersmanagement Hainholz des Fachbereiches Soziales der Landeshauptstadt Hannover sowie mit der Deutsche Bahn Station & Service AG.

Künstler Frank Fuhrmann und Tischlermeister Heiko Gras haben die 5,5 Meter hohe und 5,8 Meter lange Holzskulptur entworfen. Im Rahmen des EU-Projekts „Stärken vor Ort“ in Hainholz haben zehn Jugendliche und arbeitslose junge Erwachsene das Pferd als Qualifizierungsprojekt gebaut.


Dienstag, 13. September 2011

rtemagicc_logo_klein_02.jpgIn diesem Jahr feiert der Kindersoftwarepreis TOMMI ein besonderes Jubiläum. Die seit Langem von Eltern und Pädagogen anerkannte und fest etablierte Auszeichnung wird dabei in diesem Jahr zum zehnten Mal verliehen. Doch zuvor hatte die TOMMI-Fachjury wieder alle Hände voll zu tun: Beinahe ununterbrochen wurde gesprungen, geschwungen, gefochten, geflogen, getanzt, gekapert, gekurvt, gekickt und geküsst. Die Jury aus Fachjournalisten und Pädagogen hat nun aus knapp 70 Einreichungen die Spreu vom Weizen getrennt und sich auf die Nominierten festgelegt.

Die prominente TOMMI-Fachjury 2011

Diese renommierte Fachjury besteht 2011 aus Titus Arnu (SZ), Prof. Dr. Stefan Aufenanger (Medienpädagoge), Martin Eisenlauer (BamS), Thomas Feibel (spielen und lernen), Stephan Freundorfer (freier Journalist), Carsten Görig (Spiegel Online), Moses Grohé (GEE), Steffen Haubner (Hamburger Abendblatt), Lukas Heymann (Pädagoge), Bertram Küster (BILD.DE), Anatol Locker (freier Journalist), Prof. Dr. Helmut Meschenmoser (Medienpädagoge), Kurt Sagatz (TAGESSPIEGEL), Dr. Michael Spehr (FAZ), Jürgen Straub (ZDF tivi, Dorothee Wiegand (c't) und Nina Heinemann (student. Hilfskraft, AG Medienpädagogik Johannes Gutenberg Universität, Mainz).

Die Kinderjury legt in Bibliotheken und Kindergärten los Nun sind die Kinder in 19 Bibliotheken gefordert, die jeweils zehn nominierten Spiele für Konsole und PC auf Herz und Nieren zu testen. Auch in Kindergärten werden die drei Nominierungen für den Sonderpreis "Kindergarten & Vorschule" einer strengen Prüfung unterzogen.


Freitag, 9. September 2011

Die Leibnizschule und die benachbarte IGS List werden seit Herbst 2009 umfassend saniert. Oberbürgermeister Stephan Weil weihte am Freitag, 9. September, die Neubauten der zwei Klassentrakte mit Mensa und Cafeteria für die Leibnizschule sowie der gemeinsam mit der IGS List genutzten Drei-Feld-Sporthalle ein. Als ehemalige Schülerin des Gymnasiums nahm auch Bettina Wulff, die Frau des Bundespräsidenten, an der Einweihungsfeier teil. In Neubau und Gesamtsanierung investiert die Stadt im Rahmen einer "Öffentlich Privaten Partnerschaft" mit der union-boden gmbh insgesamt rund 32 Millionen Euro. Mit der Fertigstellung ist der zweite und umfangreichste von vier Bauabschnitten der Gesamtsanierung abgeschlossen.

Im jetzt fertiggestellten zweiten Bauabschnitt wurden zwei Gebäude, ein "Nord-" und "Südtrakt" sowie eine Drei-Feld-Sporthalle im Passivhaustandard errichtet. Die beiden jeweils dreigeschossigen Trakte sind durch eine verglaste (Pausen-)Halle mit Treppenaufgang und Aufzug verbunden. Beide Gebäude verfügen über je 13 modern ausgestattete Klassenräume in den Obergeschossen. Im Erdgeschoss im Nordtrakt sind Mensa, Cafeteria und Freizeitbereich, im Südtrakt die Schulverwaltung mit Lehrerzimmer untergebracht. Vom Speisesaal der Mensa aus blickt man in den begrünten Innenhof, der zwischen den Gebäuden entstanden ist. Über einen gläsernen Verbindungsgang ist das neue Gebäudeensemble an das Haupthaus aus den 1950er Jahren angeschlossen.

Die neue Drei-Feld-Sporthalle ist rund 2.000 Quadratmeter groß und wird gemeinsam mit der IGS List genutzt. Die drei Neubauten sind barrierefrei erreichbar. Das Regenwasser der Dächer wird in Rigolen auf dem Grundstück versickert.

Im jetzigen dritten Bauabschnitt laufen die Sanierungsarbeiten in der IGS List bis voraussichtlich Mai 2012. Dann wird der alte Verwaltungstrakt der Leibnizschule am Seegershof/Röntgenstraße abgerissen. Dort soll eine neue Kindertagesstätte entstehen.

Nach Abschluss aller Sanierungs- und Umbauarbeiten kann dann zum Schuljahr 2012/2013 die Außenstelle in der Gartenheimstraße in Bothfeld aufgegeben werden, so dass wieder alle SchülerInnen und LehrerInnen unter einem Dach sind.

 


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