Ausstellung als Auftakt im Rahmen von "Frauen in der Einen Welt"
Die Auswirkungen globaler Erwärmung betreffen schon heute das Leben vieler Menschen weltweit. Die Leidtragenden sind oftmals Frauen, da sie meist für die Ernährung der Familie zuständig sind. Doch Frauen sind zugleich wichtige Akteurinnen. Sie entwickeln Anpassungsstrategien und Maßnahmen für einen nachhaltigen Schutz des Klimas.
In der Ausstellung "Klimawandlerinnen", die bis 22. Februar im Bürgersaal des Neuen Rathaus zu sehen sein wird, werden zwölf Frauen aus Bolivien, Deutschland und Tansania vorgestellt, die sich mit Hartnäckigkeit und innovativen Ideen dem Klimawandel entgegen stellen.
Neben der Ausstellung gibt es Begleitveranstaltungen zum Thema "Frauen in der Einen Welt".
So
gibt es am 3. Februar um 18 Uhr eine Buchvorstellung unter dem Titel
"Gleich, gleicher, ungleich - Paradoxien und Perspektiven von
Frauenrechten in der Globalisierung" von der Soziologin Dr. Christa
Wichterich. Die promovierte Soziologin, arbeitet als freie Publizistin,
Lehrbeauftragte an Universitäten und Gutachterin in der
Entwicklungszusammenarbeit. Sie ist Mitglied im wissenschaftlichen
Beirat von attac und bei Women in Development Europe (WIDE). Ihre
Arbeitsschwerpunkte: neoliberale Globalisierung und Gender,
Frauenbewegungen, internationale Frauenpolitik vor allem in Süd- und
Südostasien, Ost- und Südafrika. Am 9. Februar um 19 Uhr geht es um
"Verblühte Zukunft - Arbeitsbedingungen im Blumensektor Simbabwes". In
der Diskussionsveranstaltung mit Emma Mahlunge, Direktorin der Kunzwana
Women's Association, Simbabwe und Spiwe Chigwande, Arbeiterin der
Forest Lodge Flowers, Simbabwe mit FIAN (FoodFirst Informations- &
Aktions-Netzwerk) wird über die aktuellen Entwicklungen des
simbabwischen Blumensektors informiert. Daneben wird es im Rahmen der
Ausstellung "Klimawandlerinnen" einen Workshop "Klimaschutz durch
Atomenergie - keine gerechte Lösung" geben, dessen Termin noch bekannt
gegeben wird. Alle Begleitveranstaltungen finden ebenfalls im
Bürgersaal statt. Die Ausstellung wurde vom Verband Entwicklungspolitik
Niedersachsen (VEN) e.V. entwickelt und wird vom Agenda 21-Büro der
Landeshauptstadt Hannover präsentiert. Sie ist täglich von 9 bis 18 Uhr
im Bürgersaal des Neuen Rathauses zu besichtigen. Weitere Informationen
sind im zu erhalten im Agenda 21-Büro der Landeshauptstadt Hannover,
Trammplatz 2, 30159 Hannover, Tel:0511/168 45078. www.agenda21.de
Email:agenda21@hannover-stadt.de.
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