Rot-Grün fordert Konzept für Erinnerungskultur
Die rot-grüne Koalition wird im nächsten
Kulturausschuss mit einem Antrag zur Gedenk- und Erinnerungskultur in
Hannover ein Konzept fordern, das eine kontinuierliche und nachhaltig
wirkende Erinnerungsarbeit ermöglicht
"Insbesondere für die jüngere Generation müssen wir über geeignete Medien und Aktivitäten einen Zugang zu Gedenkstätten schaffen, der es jungen Menschen ermöglicht, sich intensiv mit der Thematik zu befassen und ein Gefühl für die Notwenigkeit von Erinnerungsarbeit zu entwickeln", erklärt Ulrike Bittner-Wolff, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion.
Das Konzept soll die in Hannover bereits vorhandenen Orte und Aktivitäten der Erinnerungsarbeit wie z. B. KZ-Außenlager, Zwangsarbeiterlager, Seelhorster Friedhof, Mahnmal Opernplatz, Gedenkstätte Ohestr., Ehrenmal Maschsee, ehem. Synagoge Rote Reihe u. a. wie die Stolpersteine einbeziehen. Zudem sollen Kooperationsmöglichkeiten mit der Neukonzeption der Gedenkstätte Ahlem geprüft werden.
"Es gibt in Hannover viele Orte, an denen Zeichen aktiver Gedenk- und Erinnerungsarbeit gesetzt worden sind, auch durch ehrenamtliche Arbeit von vielen Hannoveranerinnen und Hannoveranern", so Lothar Schlieckau, kulturpolitischer Sprecher der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und macht deutlich: "Es ist jedoch notwendig, dem Vorhandenen einen konzeptionellen Rahmen zu geben, um eine nachhaltig wirkende Erinnerungsarbeit zu gewährleisten."
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