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LINKE für Erhalt der Haltestelle Humboldtstraße PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 9. Februar 2010

DIE LINKE kämpft für den Erhalt der Stadtbahnhaltestelle Humboldtstraße der Linie 17. Nach einem Beschluss des Verkehrsausschusses der Region Hannover soll mit dem Bau des Hochbahnsteigs auf der Benno-Ohnesorg-Brücke die Haltestelle Humboldtstraße ersatzlos entfallen. Dagegen gestimmt hat nur der verkehrspolitische Sprecher der LINKEN, Stefan Müller.

Auch Petra Beimes, Mitglied des Bezirksrates Mitte, und Ratsherr Oliver Förste sind empört: „Auf der gesamten Linie 17 ist die Haltestelle Humboldtstraße mit am meisten frequentiert“, argumentieren sie. „Neben den Besuchern des Frederikenstiftes nutzen auch viele Studierende der Verwaltungsfachschule Niedersachsen die Station.“ Für den Einzelhandel in der Calenberger Esplanande sowie der Calenberger Straße habe die Haltestelle zudem eine wichtige Zubringerfunktion. Auch wenn die Haltestelle Schwarzer Bär durch die Verlegung auf die neue Brücke näher an die Calenberger Neustadt heranrücke, bleibe der Bedarf für eine eigenständige Haltestelle bestehen, betonen die linken Politiker.

DIE LINKE kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Verlegung der Haltestellen am Schwarzen Bären auf die neue Benno-Ohnesorg-Brücke. Der Einzelhandel am Schwarzen Bären leide noch immer unter dem Wegfall der Linien 3 und 7 und den langjährigen Baumaßnahmen. "Auf die Brücke will niemand", so der verkehrspolitische Sprecher Stefan Müller. Dadurch seien der Einzelhandel und viele Arztpraxen schwerer zu erreichen. „Das könnte einigen den Rest geben“, befürchtet der Lindener Bezirkratsherr, Harry Meyer. Er erinnert daran, dass über 2000 Bürger gegen die Verlegung unterschrieben hätten. Unklar sei außerdem, wie es mit dem Stadtbahnverkehr in Linden überhaupt weitergeht.

 

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