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Zu Hause andere Kulturen entdecken |
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| Dienstag, 6. April 2010 | |
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Die Welt entdecken, in fremde Kulturen eintauchen und Neues kennen lernen - viele Deutsche erfüllen sich diesen Wunsch mit einer Urlaubsreise. Eine andere Möglichkeit für intensive interkulturelle Erfahrungen bietet die Aufnahme eines internationalen Gastschülers im eigenen Zuhause. Mit der Unterstützung von Edelgard Bulmahn, Mitglied des Bundestags, sucht AFS noch weltoffene Gastfamilien in Hannover und Umgebung.
Hannover, 30. März 2010. Deutschland ist inoffizieller
Reiseweltmeister - das Interesse an anderen Ländern und Kulturen ist
trotz Finanzkrise ungebrochen. Ein kurzer Auslandsaufenthalt als
Tourist reicht jedoch oft nicht aus, um eine andere Kultur wirklich zu
erleben und zu verstehen. Dabei wird es auch in unserem täglichen Leben
immer wichtiger, andere Kulturen zu kennen und zu verstehen. Egal, ob
in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft: Das
Miteinander von Menschen unterschiedlichster kultureller Herkunft
gehört mittlerweile zum Alltag. Eine Möglichkeit, andere Kulturen und
Sprachen kennen zu lernen, ohne die Koffer zu packen und Reiseprospekte
zu wälzen, ist das Zusammenleben mit einem ausländischen Gastschüler.
Eine spannende Erfahrung, die jährlich über 800 Gastfamilien mit der
gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle
Begegnungen e.V. machen. Das weiß auch die Bundestagsabgeordnete Edelgard Bulmahn aus Hannover: „Von der Aufnahme eines Gastschülers profitieren alle Beteiligten. Auch Familien, die keine Möglichkeit haben die Welt zu bereisen, können so mit viel Spaß neue Erfahrungen sammeln, intensive internationale Freundschaften knüpfen und einen Beitrag zu mehr Toleranz und Offenheit im täglichen Miteinander leisten." Aus diesem Grund hilft Bulmahn in diesem Jahr AFS erneut bei der Suche nach neugierigen und weltoffenen Gastfamilien in ihrem Wahlkreis, die ab September 2010 einen Austauschschüler aufnehmen. Unterstützt werden die Gastfamilien und -schüler während der gesamten Zeit von den ehren- und hauptamtlichen AFS-Mitarbeitern in der Region, die die Teilnehmer nicht nur umfassend auf ihre Aufgabe vorbereiten, sondern auch für alle Fragen und Belange ein offenes Ohr haben. Wer Lust und Interesse hat, sich die Welt nach Hause zu holen, kann sich ab sofort als Gastfamilie für September 2010 bewerben. Dann erwartet AFS mehr als 600 Jugendliche aus rund 50 Ländern. Auch Alleinerziehende und kinderlose Paare sind willkommen. Bei der Vermittlung achtet die Organisation darauf, dass Austauschschüler und Gastfamilien von ihren Interessen und Vorstellungen her zusammenpassen. Interessenten können sich direkt an das AFS-Regionalbüro Nord unter 040 399222-90 wenden. Weitere Informationen zum Gastfamilienprogramm und zu AFS gibt es unter www.afs.de/gastfamilie Über AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. Die deutsche Jugendaustauschorganisation arbeitet gemeinnützig und ist Träger der freien Jugendhilfe. Die Zentrale sowie ein Regionalbüro haben ihren Sitz in Hamburg; in Berlin, Wiesbaden und Stuttgart gibt es weitere Regionalbüros. Neben dem Schüleraustausch und dem Gastfamilienprogramm ermöglicht AFS (ehemals: „American Field Service“) die Teilnahme an Freiwilligendiensten im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich. Der Verein finanziert sich aus den Teilnahme- und Vereinsbeiträgen, durch Spenden, Stiftungsmittel und öffentliche Gelder.
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