Begleitet von den Klängen der üstra-Kapelle haben heute
Regionspräsident Hauke Jagau, üstra-Vorstandsvorsitzender André Neiß und
infra-Geschäftsführer Stefan Harke die neuen Aufzüge an der
Stadtbahnstation Königsworther Platz offiziell in Betrieb genommen.
Insgesamt vier Fahrstühle schaffen die barrierefrei Verbindung zwischen
den unterirdischen Bahnsteigen der 1985 erbauten Stadtbahnstation und
dem Königsworther Platz. Für die Nachrüstung wurden rund 1,5 Millionen
Euro investiert. Das Land Niedersachsen und die Region Hannover teilen
sich die Kosten. Bauherrin ist die Infrastrukturgesellschaft Region
Hannover (infra).
„Der Öffentliche Personennahverkehr muss für alle Menschen zugänglich
sein – ohne Barrieren, daran arbeiten wir“, betonte Regionspräsident
Hauke Jagau: „Im kommenden Jahr werden alle 19 Tunnelstationen der
Stadtbahn über Aufzüge verfügen, auch das Ausbauprogramm für die
oberirdischen Stationen setzen wir fort.“ Mit dem jetzt abgeschlossenen
Umbau der Station Königsworther Platz sind heute 64 Prozent aller
Stadtbahnhaltestellen in der Region Hannover für mobilitätsbehinderte
Menschen stufenlos erreichbar.
Die neuen Aufzüge wurden jeweils an den nördlichen Bahnsteigenden der
Station eingebaut und ergänzen die vorhandenen festen Treppen und
Rolltreppen. Die darüberliegende Verteilerebene und die beiden
oberirdischen Platzseiten sind über zwei weitere gläserne Aufzüge
miteinander verbunden. „Das ist eine große Hilfe für alle Personen, die
in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind“, sagte üstra-Vorstand
André Neiß. Über 10.000 Fahrgäste nutzen an einem Werktag die
Tunnel-Station Königsworther Platz. Im direkten Umfeld liegen die
Universität, die Agentur für Arbeit, die BBS 11 und Bürostandorte. Die
Verteilerebene dient deshalb auch zur gefahrlosen Unterquerung des
verkehrsreichen Platzes am Schnittpunkt der drei Stadtteile Calenberger
Neustadt, Mitte und Nordstadt.
Die Station Königsworther Platz ist die 17. von 19 Tunnelstationen
der Stadtbahn in Hannover, die mit Aufzügen nachgerüstet wurden. Schon
im August folgt die Werderstraße im Stadtteil Vahrenwald und 2011 dann
schließlich die Station Markthalle/Landtag. Die Planung und Durchführung
auch dieser Umbaumaßnahmen liegt wieder in der Hand der
Infrastrukturgesellschaft Region Hannover.
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