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Ausgezeichnete Pläne für neues Stadtquartier

Mittwoch, 9. November 2011
Modell des Siegerentwurfs von Birte Mügge (Bild: proKlima/Glombik)

Modell des Siegerentwurfs von
Birte Mügge (Bild: proKlima/Glombik)

Expertenjury gibt Gewinner des proKlima-Architekturwettbewerbs für Studierende bekannt

Bei dem Wettbewerb "Am Weidendamm - Entwurf eines nachhaltigen Stadtquartiers" wurden am 8. November 2011 in Hannover die besten Entwürfe prämiert. Der 1. Platz ging an Birte Mügge, die im Rahmen der Wettbewerbsaufgabe auch ihre Diplomarbeit erarbeitete. Außerdem konnte sie sich über den Sonderpreis für das beste Energiekonzept und damit über insgesamt 1.500 Euro Preisgeld freuen. Den 2. Platz belegten Klara Chytilova und Sören Wilkens, deren Arbeit die Jury mit 700 Euro prämierte. Für den 3. Platz erhielt Katrin von Schwerin 300 Euro. Die Architekturstudenten hatten städtebauliche Entwürfe und Energiekonzepte für das Gelände des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs in Hannover erstellt. Das 13 Hektar große Gelände soll umgestaltet werden, wobei die zukünftige Nutzung derzeit noch offen ist. Die Jury bestand aus Vertretern des enercity-Fonds proKlima, der Landeshauptstadt Hannover sowie der Leibniz Universität Hannover.

Zielvorgabe Passivhausstandard

Der proKlima-Wettwerb soll dazu beitragen, dass sich zukünftige Architekten schon in ihrer Ausbildung intensiv mit den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. "Im Fokus der Aufgabenstellung stand vor allem die energetische Effizienz. Unser Ziel war es, dass die Teilnehmer im Rahmen eines nachhaltigen Nutzungskonzeptes innovative und wirtschaftliche Lösungsvorschläge erarbeiten", erklärt die proKlima-Ingenieurin Verena Michalek. "Außerdem sollte bei der Entwicklung des ehemaligen Bahngeländes der energiesparende Passivhausstandard für die Gebäude angestrebt werden", betont Michalek. Passivhäuser zeichnen sich dadurch aus, dass ihr Heizenergiebedarf extrem niedrig ist. Einzuplanen waren auch gute Rahmenbedingungen für PV- und Solarwärmeanlagen.

Der enercity-Fonds unterstützte den aktuellen Wettbewerb finanziell mit rund 18.000 Euro. Hiermit wurden unter anderem die Honorare von Gastdozenten für begleitende Blockseminare, die technische Vorprüfung der Entwürfe durch ein Architekturbüro sowie die Preisgelder finanziert. Das Institut für Entwerfen und Konstruieren (Abteilung Gebäudetechnik) sowie das Institut für Entwerfen und Städtebau (Abteilung Städtebauliches Entwerfen) führten den Wettbewerb im Sommersemester 2011 durch. Es war bereits der neunte Architekturwettbewerb, den proKlima gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover initiierte.


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