Stadtinformationen
Stadtteilportrais
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Die Südstadt beginnt am Aegidientorplatz und wird im Westen durch den Maschsee begrenzt. Die Eisenbahnlinie nach Göttingen bildet auf der anderen Seite die Grenze zur Bult. In Nord-Süd-Richtung durchzieht die Hildesheimer Straße die Südstadt. Quer dazu teilt der Altenbekener Damm die Südstadt.
Das Aegidientor bildete als Teil der hannoverschen Stadtbefestigung - neben Steintor im Norden und Leintor im Westen - den südöstlichen Zugang zur mittelalterlichen Stadt Hannover. Hier traf die Fernstraße aus Richtung Hildesheim auf die Stadt. Das Tor wurde im Jahre 1307 erstmals erwähnt. Der mehrgeschossige innere Torturm, versehen mit einer Durchfahrt, stand inmitten der Breiten Straße. Durch den Ausbau der Stadtbefestigung wurde es notwendig, im Jahre 1504 außerhalb des Walles ein Zwinger zu erbauen, direkt neben dem äußeren Torhaus (etwa an der Mitte des heutigen Aegiendientorplatzes), so dass der Zugang zur Stadt hier über eine Zugbrücke über den Graben, durch das äußere Torhaus, über eine zweite Brücke und durch das innere Tor führte. Heute erinnert eine Gedenktafel am Haus Breite Straße 7/10 an den früheren Standort des inneren Torturms, der schon 1748, beim Bau der Aegidien-Neustadt durch den Bürgermeister Christian Ulrich Grupen, abgetragen wurde.
Im Zuge der „Demolition“, der planmäßigen Abtragung der Stadtbefestigung ab 1780 wurde auch die restliche Toranlage abgetragen und die Stelle des Aegidientors nahm allmählich der Aegidientorplatz ein, der heute ein am südöstlichen Ende der Innenstadt gelegener wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Ein Wachhaus (etwa an der heutigen Einmündung der Marienstraße) und eine mehr dekorative, repräsentative Toranlage übten jetzt die letzten noch verbleibenden Funktionen des Stadttors aus. Diese letzte Anlage wurde 1859 abgebrochen.
Der von den Hannoveranern gerne als "Aegi" bezeichnete Platz wurde lange Zeit von einem streng geometrischen, klassizistischen Straßenzuschnitt geprägt. Schon ab 1872 führte die erste Pferdebahn über den Aegidientorplatz, Beginn des modernen Straßenverkehrs. Durch den Um- und Ausbau der hannoverschen Hauptverkehrsadern zum "Cityring" in den 1950er Jahren wurde der Aegi großräumig erweitert. Für den Bau der Stadtbahn Hannover wurde nach 1969 im Zuge des Innenstadtringes eine Stahlhochstraße über dem Platz geführt. Diese ursprünglich als Provisorium geplante Straße blieb bis 1998 in Gebrauch, zuletzt nur noch für PKW bis 3,5t und begrenzt auf 30 km/h.
Nord LB
(© Olaf Ngo)
1996 begannen Planungen zum Umbau und zur Neugestaltung des Platzes. Die Stadtbahnline 10 endete zu diesem Zeitpunkt noch in der Friedrichstraße (heute vom Gebäude der NORD/LB überbaut). Durch den Rückbau der Stadtbahn und den Abriss der baufälligen Hochstraße sollte eine völlige Neukonzeption erreicht werden. Diese Planung erfolgte als Gemeinschaftsplanung vom Tiefbauamt der Stadt Hannover mit der üstra Tochtergesellschaft TransTeC-bau. In der Baumaßnahme ab Ende 1997 bis 1999 wurde der Platz dann vollständig umgestaltet. Die Stadtbahn erhielt einen Hochbahnsteig nach Plänen des Architekturbüros Wiege und endete jetzt vom Thielenplatz kommend am Anfang des Platzes. Der frei gewordene Platz unter der Brücke wurde für zusätzliche Abbiegespuren und auch für eine spezielle Busspur in Mittellage verwendet.
Vor Baubeginn gab es große Bedenken, ob der Platz auch ohne die Brücke die Verkehrsströme aufnehmen kann. Von vielen Kritikern wurden Dauerstaus befürchtet, die sich in alle Richtungen ergeben würden. Die Erfahrungen der ersten Betriebsjahre haben jedoch gezeigt, das diese Befürchtungen nicht eingetreten sind.
2003 begannen dann Planungen für einen weiteren Umbau, der im November 2004 beginnen konnte, nachdem die Bindungsfrist gemäß GVFG für den vorherigen Umbau ausgelaufen war. Die in Verlängerung des Hochbahnsteiges angelegte Busspur sollte bis zur Einmündung Hildesheimer Straße aufgegeben werden, was eine vereinfachte Busführung ermöglicht. Ein Teil der Fläche wurde in Richtung Schiffgraben für eine weitere Fahrspur genutzt, der überwiegende Teil der Fläche wurde bis Oktober 2006 von den Studenten der Universität Hannover Dominik Geilker und Stefanie Schmoll unter Betreuung durch den Architekten Klaus Determann zum sog. Aegidienwald umgestaltet.
Städtebaulich bemerkenswert sind am Aegidientorplatz neben dem großen Verwaltungsgebäude der Norddeutschen Landesbank das zwischen den Einmündungen Marienstraße und Hildesheimer Straße liegende sogenannte Torhaus-Hannover. Dieses Gebäude überragt den Gehweg um mehrere Meter, durfte aber aus statischen Gründen nicht auf der darunter liegenden Stadtbahnstation gegründet werden. Das Gewicht diese Gebäudeteils wird daher mittels großer Stahlträger über Drahtseile in den hinteren Gebäudeteil übertragen. Dazwischen ist das Theater am Aegi beheimatet. 1953 wurde es als Erstaufführungskino mit Zusatzbühne eröffnet. Die Landesbühne Hannover sowie das Thalia-Theater fanden hier ihre Spielstätte. Nachdem das Theater 1964 durch einen Großbrand zerstört wurde, baute man es neu ausgestattet als großes Theater (Schauspielhausersatz) wieder auf. 1967 wurde es wieder eröffnet. (www.theater-am-aegi.de)
Im Untergeschoss der U-Bahn-Station Aegidientorplatz (Ausgang Hildesheimer Straße) zeigt die große Reproduktion an der Wand die Ansicht des Aegidientores um 1620 von Arnold Nöldeke (aus seinem Werk Die Kunstdenkmale der Stadt Hannover).
An den ÖPNV ist die Südstadt besonders gut angebunden. Gleich drei U-Bahn Linien verkehren unter der Hildesheimer Straße. Die Linie 8 zum Messegelände, die Linie 1 nach Sarstedt und die 2 nach Rethen. Entlang der Marienstraße streifen weitere 4 U-Bahn Linien die Südstadt. Dazu kommt kommt noch eine der am meisten frequentierten Buslinien entlang der Sallstraße. Mit der S-Bahn erreicht man die Südstadt über den Bahnhof Hannover-Bismarckstraße. Dieser Bahnhof ist zur EXPO 2000 an das S-Bahn-Netz des Großraums Hannover angeschlossen worden.
Die Südstadt gilt traditionell als bürgerliches Viertel und in der
Nachkriegszeit als Beamtenviertel. In den 1980er Jahren überalterte der
Stadtteil und wurde teilweise zum Beamten-Witwen-Viertel. Durch die
wieder zunehmende Attraktivität innenstadtnaher Stadtteile zogen
seitdem jedoch wieder verstärkt junge Leute und auch Familien aus
bürgerlichen Schichten in die Südstadt, weshalb sie inzwischen als
Hannovers kinderreichster Stadtteil gilt.
Vielleicht trägt die Tatsache dazu bei das es in der Südstadt die meisten Schulen in Hannover gibt. Darunter allein fünf Gymnasien: Elsa-Brändström-Schule, Bismarckschule, Tellkampfschule,
St. Ursula-Schule und Wilhelm-Raabe-Schule; außerdem eine Freie
Waldorfschule und die folgende Realschulen (teilweise mit
angegliederten Grund- oder Hauptschulen): Gustav-Stresemann-Realschule,
Heinrich-Heine-Schule, Peter-Petersen-Schule, Ludwig-Windhorst-Schule,
außerdem mehrere Berufsschulen.
Im Stadtteil befinden sich das Sprengel-Museum, das NDR-Landesfunkhaus, das landesmuseum, das Landesstudio des ZDF und die traditionsreiche Gilde Brauerei. Zweigroße Krankenhäuser sind ebenfalls in der Südstadt ansässig, der Henriettenstift und die Sophienklinik. Dazu kommt noch die Kinderklinik im angrenzenden Stadtteil Bult und außerdem die Zentrale der Stadtbibliothek die in einem markanten Backsteingebäude untergebracht ist. Es wurde 1931 nach Plänen von Karl Elkart fertiggestellt. Ältester Teil des Bauwerks ist ein zehnstöckiger Bibliotheksturm, der das erste Bibliotheks-Hochhaus in Europa war. Es wurde in die Höhe gebaut, da nur ein kleines Grundstück zur Verfügung stand. Der Bau steht unter Denkmalschutz und wird der Stilrichtung der expressionistischen Architektur („Backstein-Expressionismus“) zugerechnet.
Bedeutende Kirchen sind die katholische St.-Heinrich-Kirche und die evangelischen Kirchengemeinden Nazareth, Bugenhagen, Athanasius und Paulus.
Die Nazarethkirche entstand als der Kirchenvorstand der Gartenkirche St. Marien um 1901 für ca. 160.000 Mark ein Grundstück an der Ecke Krausenstraße/Sallstraße kaufte. Dort entstand 1904/1905 das Pfarrhaus, das dann von dem damaligen 3. Pastor der Gartenkirchengemeinde, Pastor Uhden, bezogen wurde. Im gleichen Jahr bekam nach einem ausgeschriebenen Wettbewerb der Architekt Otto Lüer den Auftrag für den Bau einer Kirche, für den der ev.luth. Gesamtverband 250.000 Mark bewilligte. Am 25. Juni 1905 erfolgte die Grundsteinlegung, und am 1. April 1907, dem 2. Ostertag, konnte nach knapp zweijähriger Bauzeit die Kirche eingeweiht werden, ein schlichter neoromanischer Gewölbebau mit einem 70 Meter hohen Turm. Der erste Pastor Karl Uhden gab der Nazarethkirche ihren Namen.
Zunächst stand die Nazarethkirche am äußersten Rand der Stadt in grüner Umgebung. Nach wenigen Jahren ihres Bestehens dehnten sich die Wohnviertel Hannovers weiter nach Süden aus. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Pfarrhaus, Turm, Taufkapelle und Sakristei der Kirche in der Nacht vom 8. zum 9. Oktober 1943 bei einem Luftangriff von Bomben zerstört. Der Kirchenraum bleibt im wesentlichen erhalten. Am 11. Juni 1955 werden das wieder aufgebaute Pfarr- und Gemeindehaus, am 1. Adventssonntag 1958 die zum Teil umgebaute und umgestaltete Kirche neu eingeweiht.
Die drei Gemeinden Paulus, Athanasius und Nazareth arbeiten in der Region eng zusammen. (www.suedstadtgemeinden.de)
In der Maschstraße an der Grenze der Südstadt zur Innenstadt befindet sich Hannovers traditionell größter Sportverein, der TK Hannover, der auch heute noch mit ca. 4500 Aktiven, darunter zahlreichen Leistungssportlern, in ca. 50 Sportarten in Hannover führend ist. Der RSV Hannover, traditionell ein Eisenbahner-Sportverein, ist ein weiterer der sehr großen und traditionsreichen Sportvereine der Stadt, er hat seine vereinseigenen Hallen an der Straße „Am Südbahnhof“. Der große Fußballverein der Südstadt ist der SV Eintracht Hannover, der ausgedehnte Sportplätze an der Hildesheimer Straße hat. Der HTTC Hannover ist ein reiner Tischtennisverein, der in der Gustav-Stresemann-Realschule an der Stresemannallee zuhause ist.
Auch das Haus der Jugend befindet sich in der Südstadt. Es existiert seit 1951 und ist das erste Haus der Jugend in Deutschland gewesen. Es wurde auf Initiative der Jugendverbände der Stadt Hannover gebaut um den "Bunkerjugendlichen" eine "Heimstatt" zu bieten. Ein fester Bestandteil des Programms ist heute der Zirkus Salto. (www.salto-hannover.de)
Der Maschsee ist 2,4 km lang und 180 bis 530 m breit. Er ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und das größte Gewässer in der Landeshauptstadt, das zahlreiche Wassersportarten ermöglicht.
Auf dem Weg zum Maschsee kommt man am Landesmuseum vorbei. Das Museum bietet neben einer Völkerkunde- und Archäologie-Ausstellung noch die besonders bei Kindern beliebten Aquarien und in der obersten Etage die Niedersächsische Landesgalerie. (www.nlmh.de)
Der Name des Sees leitet sich von der sogenannten „Leinemasch“ oder einfach „Masch“ ab. Dies ist die Landschaftsbezeichnung für das Gebiet, in dem der See angelegt wurde. Es ist ein tiefer gelegenes Überschwemmungsgebiet, in dem die Leine fließt. Beim Begriff Masch besteht ein Zusammenhang zum Landschaftstyp der Marsch.
Der Plan, im breiten Flusstal der Leine nahe Hannover einen See zu schaffen, wurde schon im 19. Jahrhundert erwogen. Dies bot sich an im Zusammenhang mit der notwendig gewordenen Eindeichung von Leine und Ihme, die nach der Schneeschmelze im Harz regelmäßig zu Frühjahrs-Überschwemmungen in der Stadt führten. Das Entscheidende des Seeprojektes war dessen Verbindung mit der Leine- und Ihme-Regulierung. Dadurch ließ sich die Hochwassergefahr reduzieren und das Leinetal besser nutzen. Ursprünglich war an zwei Seebecken gedacht worden. In den 1930er Jahren gab es drei Gründe zur Schaffung eines künstlichen Sees in der Leinemasch:
Das Sprengel Museum Hannover ist ein bekanntes deutsches Museum für Kunst des 20. Jahrhunderts.
Es ist untergebracht in einem von der Architektengruppe Peter und Ursula Trint (Köln) und Dieter Quast (Heidelberg) entworfenen, 1979 eröffneten und 1992 durch einen zweiten Bauabschnitt erweiterten Museumsbau in unmittelbarer Nähe des Maschsees.
Ausgangspunkt des Museums ist eine Schenkung von Bernhard Sprengel, der im Jahr 1969 seine umfangreiche Kunstsammlung der Moderne der Stadt Hannover überließ und den Bau des Museums unterstützte. Die Stadt Hannover und das Land Niedersachsen vereinbarten, den Bau und den laufenden Betrieb des Museums gemeinsam zu tragen. Neben der Sammlung Sprengel umfasst das Museum Werke des 20. Jahrhunderts aus dem Besitz des Landes Niedersachsen und der Stadt Hannover. Mit beiden Beständen ist es eines der bedeutendsten Zentren der Kunst der Moderne in Deutschland. Schwerpunkte sind Werke von Max Ernst, Fernand Leger, Paul Klee, Pablo Picasso und Max Beckmann für die Jahre vor 1945.
Seit 1993 beherbergt das Sprengel Museum Hannover das Archiv des hannoverschen Künstlers Kurt Schwitters. Bemerkenswert ist insbesondere der Merz-Raum. Im Jahre 2000 wurde Niki de Saint-Phalle Ehrenbürgerin von Hannover und schenkte dem Sprengel Museum aus diesem Anlass 300 ihrer Werke.
Historisch interessant ist der zwischen der "Alten Döhrener Straße" und dem Maschsee gelegene Engesohder Friedhof (1861), auf dem viele Honorationen der Stadt ihre letzte Ruhe gefunden haben. Der Name erinnert an das aufgegebende Dorf (Wüstung) Engesohde. Der Engesohder Friedhof zeichnet sich neben dem schönen Baumbestand durch seine zahlreichen künstlerisch gestalteten Grabdenkmäler und Gruftgebäude aus. Auf dem Friedhof befinden sich zahlreiche Gräber prominenter Hannoveranerinnen und Hannoveraner, von denen nur die der Tänzerin Yvonne Georgi, des Dadaisten Kurt Schwitters und der Architekten G. L. F. Laves und Dieter Oesterlen genannt seien. Der Friedhof liegt an der Orli - Wald - Allee 96, zwischen Hildesheimer Straße und dem Maschsee.
Der Stadtfriedhof Engesohde wurde als Ersatz für die geschlossenen alten hannoverschen Gemeinde-Friedhöfe St. Nikolai-Friedhof, Neustädter Friedhof und Gartenfriedhof angelegt. Der älteste Teil ist das nördliche Drittel (angelegt 1871-80). Der Eingangsbau im Rundbogenstil wurde 1873 ebenfalls von Ludwig Droste entworfen. Die Kapelle stammt in ihrer heutigen Form im neuromanischen Stil von Oskar Barnstorf (1910), die Reliefs schuf Elsbeth Rommel. Hinter der Kapelle, an der Ecke von Abteilung 20, ist einer der zwei noch existierenden gusseisernen "Bödeker-Engel" aufgestellt, um 1854 von Georg Hurtzig entworfen und in der "Königshütte" in Bad Lauterberg gegossen. Die Engelsfiguren, von denen es einmal 15 im Stadtgebiet von Hannover gab, gehen auf den populären hannoverschen Pastor Hermann Wilhelm Bödeker zurück, der mit ihnen seine Sammlungen zu wohltätigen Zwecken durchführte. Sein Grab befindet sich auch auf dem Engesohder Friedhof.
Ein Unikum: Als Begrenzungsmauer des (älteren) Nordteils des Friedhofs fand eine steinerne Balustrade Verwendung. Sie stand früher am Schiffgraben, einer heutigen Straße (zwischen Aegidientorplatz und Emmichplatz), die einmal - wie der Name sagt - eine Wasserstraße war. Sie wurde im Mittelalter als rund 9 km langer Kanal für den Torf- und Holztransport vom Altwarmbüchener Moor durch die Eilenriede bis zum Aegidientor angelegt und Mitte des 19. Jahrhunderts zugeschüttet, wobei die schöne Balustrade nach Engesohde kam.
Broschüre des Stadt Hannover (pdf)
Im Osten des Stadtbezirks befindet sich der Stadtteil Bult. Er grenzt an die Eilenriede. In diesem Stadtteil befindet sich die Tierärztliche Hochschule Hannover, mehrere gutbürgerliche, ruhigere Reihenhaussiedlungen und das Stadion Bischofshol, jetzt Rudolf-Kalweit-Stadion, des SV Arminia Hannover. Das Rudolf-Kalweit-Stadion ist ein Fußballstadion in Hannover im Stadtteil Bult. Das Stadion fasst etwa 18.000 Zuschauer und ist damit nach der AWD-Arena und dem Eilenriedestadion das drittgrößte Fußballstadion der Stadt. Der SV Arminia Hannover trägt dort seine Heimspiele in der Niedersachsenliga (5. Liga) aus. Ebenfalls im Stadion spielt die American-Football-Abteilung Hannover Spartans.
Von 1906 bis 1970 befand sich hier auch die Galopprennbahn „Große Bult", die dann wegen einer geplanten Gewerbeansiedlung nach Langenhagen verlegt wurde (Neue Bult). Auf dem Gelände steht heute unter anderem das „Kinderkrankenhaus auf der Bult".
Infobroschüre "Alte Bult" der Stadt Hannover