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Niedersächsischer Aktionsplan zum Abitur nach 12 Schuljahren

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Einen "Niedersächsischen Aktionsplan zum Abitur nach 12 Schuljahren" hat die Niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann heute in Hannover präsentiert. Der Aktionsplan bündelt wichtige Aktivitäten des Landes im Zusammenhang mit der Einführung des achtjährigen Gymnasiums. Der Präsentation vorausgegangen war am Vorabend das zweite Treffen des runden Tisches "Abitur nach zwölf Schuljahren", bei dem Schüler-, Lehrer- und Elternvertreter gemeinsam mit der Kultusministerin aktuelle Fragen zu diesem Reformprojekt erörtert haben. Zu den Inhalten des Aktionsplans gab es bei diesem Treffen Einvernehmen. Zu den wichtigsten Vorhaben zählen eine bessere Verteilung der Schülerpflichtstunden verbunden mit einer Reduzierung des Pflichtunterrichts am Nachmittag für die Gymnasialjahrgänge 5 bis 9 und ein flexiblerer Umgang mit dem Wahlunterricht für Fünft- bis Zwölftklässler. Das Förderangebot von 1,5 Stunden je Klasse für die Schülerinnen und Schüler des jetzigen neunten Schuljahrgangs, die 2011 als erste nach zwölf Schuljahren die Abiturprüfung ablegen, wird im 10. Schuljahrgang fortgeschrieben. Außerdem wird unter anderem in Verhandlungen mit den Kommunalen Spitzenverbänden der Ausbau der Gymnasien zu Ganztagsschulen vorangetrieben und die Zahl der schriftlichen Arbeiten in der gymnasialen Oberstufe in vertretbarem Umfang reduziert. Im Abitur 2011 werden die Schul- und Ferienzeiten so gestaltet, dass in den Schulen angemessene Prüfungs- und Korrekturzeiten sichergestellt sind und die Lehrkräfte entlastet werden.

 "Der Aktionsplan, den wir gemeinsam mit Schüler-, Lehrer- und Elternvertretern beraten haben, ist ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung dieses wichtigen Reformvorhabens", sagte Elisabeth Heister-Neumann. "Unser Ziel ist es, dass Niedersachsens Abiturientinnen und Abiturienten von 2011 an nicht nur jünger in Beruf oder Studium starten, sondern mindestens ebenso gut vorbereitet sind wie die Jahrgänge vor ihnen. Dieses Ziel werden wir gemeinsam erreichen", sagte die Kultusministerin. 

Die Teilnehmer des runden Tisches verständigten sich darauf, bei ihrem nächsten Treffen nach den Sommerferien den Übergang des doppelten Abiturjahrgangs 2011 in Hochschule oder Ausbildung in den Mittelpunkt zu stellen. Dann sollen auch Vertreter der ausbildenden Wirtschaft, der Bundesagentur für Arbeit und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur in die Beratungen einbezogen werden.

 pdf Niedersächsischer Aktionsplan zum Abitur nach 12 Schuljahren 

PM: Nds. Kultusministerium

Kategorie: Familien

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