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üstra Stationen werden mit Defibrillatoren ausgestattet

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Ein Automatisierter Externer Defibrillator (Bild: Wikipedia)

Ein Automatisierter Externer
Defibrillator (Bild: Wikipedia)

Im Kampf gegen den plötzlichen Herztod werden die unterirdischen Stationen der üstra jetzt mit Defibrillatoren ausgestattet. Mit diesen Geräten kann jeder-mann ohne Vorkenntnisse im Notfall erste Hilfe leisten und so Leben retten. Möglich wird dies durch ein gemeinsames Projekt der Feuerwehr der Landeshauptstadt Hannover, der Medizinischen Hochschule Hannover, der Deutsche Herzstiftung e.V., der Wilhelm-Hirte-Stiftung, der protec Service GmbH, der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover GmbH und der üstra.

In Deutschland sterben jährlich über 100.000 Menschen an plötzlichem Herztod – ganz ohne gesundheitliche Vorzeichen. In 80 Prozent dieser Fälle führt eine Störung des normalen Herzrhythmus – das sogenannte Herzkammerflimmern – zum Kreislaufstillstand. Damit das Herz seine normale Tätigkeit wieder aufnehmen kann, muss es „entflimmert“ werden. Dieses „Entflimmern“ wird als Defibrillation bezeichnet und geschieht durch gezielte Stromstöße eines AED (Automatisierte Externe Defibrillation).

Daher haben sich die genannten Institutionen in Hannover mit dem Ziel zusammengeschlossen, unter dem Motto „Hannover zeigt Herz“ ab Juni 2013 alle U-Bahn Stationen und das üstra Kundenzentrum mit insgesamt 46 AEDs auszustatten, die von Laien ohne Vorkenntnisse zur Ersten Hilfe benutzt werden können. Finanziert wird das Vorhaben durch Spenden an die Deutsche Herzstiftung, die die Geräte beschafft und installiert. Hierzu hat die Wilhelm Hirte Stiftung 70.000 Euro und die üstra 60.000 Euro gespendet. „Wenn pro Jahr auch nur ein Menschenleben durch Defibrillatoren gerettet werden kann, dann ist dies schon ein verantwortungsvoll eingesetzter Betrag“, erklärte dazu Wilhelm Lindenberg, im Vorstand der üstra zuständig für Personal und Betrieb. „Wir wollen damit auch in gesundheitlicher Hinsicht Verantwortung für das Wohlergehen unserer Fahrgäste übernehmen“, sagte Wilhelm Lindenberg, der allen Projektbeteiligten den Dank der üstra für ihr Engagement aussprach.

Der Betrieb der AEDs wird von der Feuerwehr der Landeshauptstadt Hannover übernommen. Sie stattet die Standorte nach dem Einsatz eines AEDs mit einem Austauschgerät aus. Dabei wird sie von der protec, dem Sicherheitsdienst der üstra unterstützt. Die Standorte der AEDs sind mit der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover abgestimmt, die Eigentümerin des Stadtbahnnetzes ist. Die ärztliche und wissenschaftliche Begleitung des Projekts hat die Kardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover übernommen. Sie hat in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr 10 Mitarbeiter der üstra im Umgang mit den Defibrillatoren geschult. Diese Mitarbeiter haben als Multiplikatoren wiederum 164 Mitarbeiter aus den Organisationsbereichen Leitstelle, Mobile Service Teams, Kundenzentrum sowie Fahrausweisprüf- und Sicherheitsdienst der üstra und der protec unterwiesen.

Pressemitteilung: Üstra Hannover

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