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Stadt fördert Nahwärmeanschlüsse und Blockheizkraftwerke

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Die Landeshauptstadt Hannover stellt in den nächsten fünf Jahren 750.000 Euro für ein Förderprogramm zur energetischen Quartiersentwicklung zur Verfügung. Zuschüsse gibt es für Anschlüsse an das vorhandene Fernwärmenetz der Stadtwerke Hannover AG sowie die Neuerrichtung von Blockheizkraftwerken (BHKW) und Nahwärmenetzen im Stadtgebiet Hannover.

"Dicht besiedelte Städte wie Hannover bieten beste Voraussetzungen, um Wärme deutlich effizienter und klimafreundlicher bereitzustellen", begründet Wirtschafts- und Umweltdezernent Hans Mönninghoff das zusätzliche Förderprogramm. "Damit noch mehr Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen entstehen, bietet die Stadt weitere attraktive Förderzuschüsse an – über die bereits vorhanden Förderangebote im Rahmen des enercity-Fonds proKlima hinaus." Die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme sei durch die bessere Ausnutzung der Brennstoffe besonders effizient und daher gut für den Klimaschutz. Der Ausbau der Kraft-Wärme-Koppelungsanlagen (KWK-Anlagen) ist eine wichtige Maßnahme zur Kohlendioxid-Reduzierung und ein wichtiges Ziel der Klima-Allianz 2020.

Im Bereich Fernwärme wird der Anschluss von bestehenden Wohngebäuden an ein vorhandenes Nah- oder Fernwärmenetz mit 300 Euro pro Wohneinheit für maximal 30 Wohneinheiten gefördert. Für Nichtwohngebäude werden bis zu 100 Prozent der unwirtschaftlichen Mehrkosten, maximal 50.000 Euro, bezuschusst. Gebäude, die weiter entfernt von der nächsten Nah- und Fernwärmeleitung liegen, erhalten einen anteiligen Zuschuss von 75 Prozent der höheren Investitionskosten für den Leitungsbau.

Außerhalb des Fernwärmenetzes in Hannover bezuschusst die Stadt dezentrale KWK-Nutzung (Nahwärmenetze und Blockheizkraftwerke). Eine besondere Rolle spielt hierbei der KWK-Ausbau in hannoverschen Quartieren. Hierbei werden effiziente Maßnahmen von Wohnungsgesellschaften, Wärme- oder auch Contractingunternehmen mit bis zu 100.000 Euro unterstützt. Zusätzlich zur Förderung des enercity-Fonds proKlima werden Blockheizkraftwerke mit einer elektrischen Nennleistung von 20 bis 50 Kilowatt, abhängig von der Leistungsstufe, mit mindestens 3.300 bis maximal 10.500 Euro gefördert. Ebenso sind Zuschüsse bei der Umstellung von zum Beispiel Etagenheizungen, Warmwasserthermen oder elektrischen Durchlauferhitzern auf eine zentrale KWK-Anlage vorgesehen.

Die Abwicklung des städtischen Förderprogramms wird durch die enercity-Abteilung proKlima übernommen und startet im August 2013. Weitere Informationen auch zu Anträgen der neuen KWK-Förderung und die aktuellen Förderrichtlinien gibt es im Internet unter www.klimaallianz-hannover.de.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

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