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29. Innenhof- und Wohnumfeldwettbewerb startet

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Den 29. Innenhof- und Wohnumfeldwettbewerb starteten am Donnerstag (5. Juni) die Leiterin des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün, Karin van Schwartzenberg, der Vorsitzende der Wettbewerbskommission, Walter Meyer, sowie weitere Jurymitglieder. Mit dem Wettbewerb setzt die Stadt auch in diesem Jahr die gute Tradition fort, bewohnergerecht gestaltete und ökologisch aufgewertete Freiflächen im Wohnumfeld auszuzeichnen und zu prämieren.

Formlose Anmeldungen zum Wettbewerb nimmt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün bis zum 31. August entgegen. Alle Teilnahmebeiträge werden am 9. September besichtigt und von einer fachkundigen Jury bewertet. Teilnehmen können sowohl MieterInnen als auch EigentümerInnen, VerwalterInnen oder Initiativen von Kindergärten, Kulturzentren oder Senioreneinrichtungen.

Als Wettbewerbsbeiträge kommen sowohl begrünte Höfe von Mehrfamilienhäusern in Betracht als auch innovativ gestaltete Hauseingangsbereiche, Müllcontainerstellplätze oder Fahrradabstellflächen. Zusätzlich sind, wie bereits im vergangenen Jahr, Sonderpreise für gelungene Fassaden- oder Dachbegrünungen ausgelobt, da auch die Begrünung von Bauwerksteilen zur Wohnumfeldverbesserung beiträgt. Insbesondere in engen Straßenschluchten, wo für Baum- und Strauchpflanzungen kein Platz ist, wirken Fassaden- und Dachbegrünungen klimatisch ausgleichend und Luft verbessernd.

Viele Mehrfamilienhäuser in Hannover verfügen über ansehnliche grüne Innenhofgärten, die von BewohnerInnen gern zum Plausch mit NachbarInnen, zum Ausspannen, Spielen oder Gärtnern aufgesucht werden. Sie haben den besonderen Vorteil, dass sie in unmittelbarer Wohnungsnähe liegen, schnell zu erreichen sind, meist vom Straßenverkehr abgeschirmt sind und eine große Gestaltungs- und Nutzungsvielfalt für die HausbewohnerInnen aufweisen. Neben den Innenhöfen privater Mehrfamilienhäuser sind es zunehmend auch die modernisierten Wohnhöfe von Genossenschaftswohnanlagen, deren versteckte Qualitäten wieder herausgearbeitet und an die neuen Anforderungen der Mieter angepasst wurden.

Der Innenhof- und Wohnumfeldwettbewerb wird von zahlreichen Institutionen der Wohnungswirtschaft, wie den Wohnungsgenossenschaften Gartenheim Heimkehr, der GBH, der Meravis, der Pirelli Re, Haus & Grund, dem Mieterbund, der LBS sowie den Medienpartnern HAZ und NDR 1 unterstützt.

Weitere Informationen sind dem in öffentlichen Einrichtungen ausliegenden Faltblatt zum Innenhof- und Wohnumfeldprogramm der Stadt zu entnehmen sowie im Internet unter www.hannover.de – Suchbegriff Innenhof- und Wohnumfeldprogramm – nachzulesen. Dort sind auch die Ergebnisse des Wettbewerbs 2007 dokumentiert.

PM: Presseserver Hannover

 

Kategorie: Politik

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