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BUND Führung und Verkostung zu Tomaten und geheimnisvolle Terra Preta Schwarzerde für den Garten

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Der BUND lädt Interessierte ein zu einer besonderen Verkostung alter ausgewählten Tomatensorten am Wandergarten in Hannover-City und zur Tomatenführung mit historischen Sorten im Gewächshaus in Jeinsen (Pattensen) sowie in die geheimnisvolle Welt der Terra Preta – der besonders fruchtbaren Schwarzerde und zum Vortrag „Nutzpflanzenvielfalt – alte Schätze selber erhalten“ und im Foyer der Volkshochschule.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) lädt alle Freundinnen und Freunde von Tomaten und passionierte Gärtnerinnen und Hobbygärtner zu drei besonders interessanten Events ein:

Donnerstag, 5. September von 17 bis 18:30 Uhr in Hannover am Wandergarten vor der Volkshochschule – Theodor-Lessing-Platz Tomatenverkostung mit alten Tomatenschätzen – Tomaten für alle Sinne

Die Erhaltung alter Tomatensorten ist seit über 10 Jahren ein gemeinsames Anliegen des BUND Region Hannover und des Vereins zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt sowie dem Gartenbaubetrieb Nötel. Immer mehr Menschen pflegen in ihrem Garten alte Sorten und erfreuen sich an der Vielfalt. Die feuerroten, orangefarbenen, gelben, grünen, schwarzroten und mehrfarbigen Früchte enthalten eine Vielzahl gesunder Inhaltsstoffe – viel Kalium, Lycopin und Antioxidantien. Sibylle Maurer-Wohlatz vom BUND empfiehlt: „Für Tomaten ist oft auch noch auf dem kleinsten Balkon Platz, Voraussetzung ist jedoch Sonne und gute humusreiche Erde. Besonders gut gedeihen sie in Terra Preta Erde – einer fruchtbaren Schwarzerde, die nach einem besonderen „Rezept“ hergestellt wird.“ Wer sich auch mit diesem Thema beschäftigen will, ist zur kombinierten Führung zu beiden Themen eingeladen am:

Freitag, 6. September um 17 Uhr in Jeinsen (Pattensen) an der K219 am großen Gewächshaus zu einer Tomatenführung mit den alten Sorten mit Friedo Nötel und einer Präsentation eines Projektes zu Terra Preta – der fruchtbaren Schwarzerde – im Gewächshaus und im Freiland mit Dr. Mona Gharib (BUND).

Durch das Gewächshaus wird Friedo Nötel führen und seine alten Schätze zeigen. Dr. Mona Gharib (BUND) wird als wissenschaftliche Projektleiterin des Terra Preta Gewächshaus- und Freilandprojektes erläutern, welche Chancen die fruchtbare Schwarzerde bietet, die jeder Gärtner selber herstellen kann. Mit dieser uralten Kulturtechnik lässt sich nicht nur ein guter Ertrag erzielen, sondern auch eine dauerfruchtbare Gartenerde ohne Kunstdünger und

Chemie ganz nach dem Kreislauf der Natur. Mikroorganismen und der spezielle Terra Preta – Kompost bilden einen eigenen Kosmos, in dem Nährstoffe mobilisiert werden und Pflanzen optimal versorgen. Im Anschluss können Interessierte noch im Freiland eine zweite Terra Preta Fläche anschauen, die verblüffend fruchtbar ist im Vergleich zu den übrigen Flächen und enorme Erträge erzielt. Der BUND bietet außerdem Workshops mit Anleitungen zur eigenen Herstellung dieser fruchtbaren Schwarzerde; Interessierte können sich dazu an den BUND wenden unter 0611 – 660093 oder bund.hannover@bund.net

Donnerstag, 19. September von 17 bis 18:30 Uhr in Hannover im Foyer der Volkshochschule – Theodor-Lessing-Platz Bildervortrag von Sibylle Maurer-Wohlatz (BUND) Vielfalt für den Garten – alte Gemüseschätze selber anbauen und erhalten; Terra Preta Kulturtechnik nutzen, Mischanbau und Milpa

Anschaulich wird gezeigt, welche eigenen Erfahrungen die Referentin damit gemacht hat, auch auf kleinen Flächen in Mischkultur einen guten Ertrag zu erzielen und welche alten Gemüsesorten sich besonders eigenen und wie sich dies mit Hilfe von Terra Preta Kulturtechnik noch optimieren lässt: In der Natur ebenso wie im Naturgarten gibt es keine Abfälle; alles wird wieder zu einem lebendigen Boden recycelt.

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