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Multivisionsshow: Naturwunder Erde

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Ein gutes Motiv erkennen und es zum richtigen Zeitpunkt in der passenden Lichtstimmung einfangen – das ist die Grundlage für hochwertige Naturfotos. Markus Mauthe fotografiert für Greenpeace die Wildnisgebiete unseres Planeten und präsentiert seine Bilder in Multivisionsshows, die er mit moderner Digitaltechnik auf Großleinwand projektiert. Mit spannenden Geschichten berichtet er live von seinen Erlebnissen. Ergänzt wird die Produktion mit Musiksequenzen, die vom Musiker Kai Arend (www.mabon.de) speziell für die jeweiligen Fotografien komponiert wurden. Der Vortragsbesucher hat so mit seinen Sinnen Anteil an den außergewöhnlichen Momenten in der Natur.

Naturwunder Erde

Samstag, 25.01.2014 um 19.30 Uhr, Leibniz Universität Hannover, AudiMax im Gebäude 1101, Welfengarten 1

Zwei Jahre, vier Lebensräume, vierzehn Ziele: Naturfotograf Markus Mauthe reiste für Greenpeace um die Welt. Er will der Schönheit und Vielfalt der Erde ein Denkmal setzen – um sie zu retten.

An 14 Orten hat er vom Menschen noch weitgehend unberührte und intakte Natur dokumentiert – zu Land und zu Wasser, im Gebirge, im Grasland, im Wald und in der Wüste. So eine Reise ist der Traum vieler, ein echtes Abenteuer – und harte Arbeit. Mauthe kämpfte sich bei feucht-schwüler Hitze durch den Dschungel, hat mit der Fotoausrüstung auf der Schulter ächzend Berge erklommen, seine Wasserscheu für einen Tauschkurs überwunden und beim Zelten seine Angst vor handtellergroßen Vogelspinnen bezwungen. Wenn Wetter und Tiere nicht mitspielen wie gehofft, braucht es für ein einziges gelungenes Foto viel Leidensfähigkeit und Geduld. Doch Markus Mauthe hat eine Mission. "Über die Schönheit der Bilder will ich bei den Zuschauern Emotionen wecken, sie begeistern und gleichzeitig sensibilisieren. Ich glaube, dass sich Umweltschutz so am besten vermitteln lässt."

Für "Naturwunder Erde" hat Markus Mauthe die ökologische Vielfalt des Planeten mit der Kamera festhalten, denn er ist überzeugt, dass die Zeit drängt: "Es ist nicht mehr fünf, sondern zwei vor Zwölf, die Menschheit muss ihren Lebensstil jetzt ändern", sagt er. "Ich will zeigen, dass in unserer globalisierten Welt alles mit allem zusammenhängt, und dass es uns in Deutschland eben nicht egal sein kann, wenn in Brasilien ein Baum umfällt."

Das erste Ziel seiner Reise war der Amazonas-Regenwald in Brasilien. Nach einer Fahrt über den Rio Negro besuchte Mauthe den brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso de Sul. Urwald sucht man dort vergebens. Die Hauptstadt heißt Campo Grande, also großes Feld. "Ein wirklich treffender Name, denn ringsherum erstrecken sich Maisfelder bis zum Horizont. Daneben grasen unzählige Rinder auf gigantischen Weiden. Kultiviertes Land aller Orten, die Natur existiert nur noch in Form vereinzelter Inseln", erzählt Mauthe. "Schuld ist der ungezähmte Fleischhunger, insbesondere der Menschen westlicher Industrienationen wie Deutschland."

Solche Zusammenhänge will der Fotograf den Besuchern seiner Diavorträge vor Augen führen. "Ich bin überzeugt davon, dass die Bedürfnisse des Menschen mit wenig Aufwand viel besser in Einklang mit der Natur gebracht werden können, wenn wir es nur wollen." Ab Ende Oktober sind rund 300 "Naturwunder Erde"-Shows in ganz Deutschland geplant. In Zusammenarbeit mit dem Biologen Jürgen Paeger und dem Knesebeck Verlag ist ein gleichnamiges Buch entstanden.. Wenn Sie jetzt schon einen Eindruck von Markus Mauthes Expeditionen zu dem Gletscher Patagoniens, in die Tiefen des pazifischen Ozeans oder die Weiten der Mongolischen Steppe bekommen wollen , schauen Sie in seinem Internetblog unter www.wildview.de vorbei.

 

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