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Start für acht VW e-up! bei der Landeshauptstadt – Hannover baut Engagement für Elektromobilität aus

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Mit der Übernahme von acht Fahrzeugen des Modells Volkswagen e-up! baut die Landeshauptstadt Hannover ihr Engagement zur Förderung der Elektromobilität weiter aus. Die ersten vollelektrischen Serienfahrzeuge des Wolfsburger Automobilherstellers sind heute (Montag) offiziell vor dem Neuen Rathaus an Oberbürgermeister Stefan Schostok übergeben worden. Sechs Fahrzeuge werden direkt bei der Stadtverwaltung in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt sowie je eines bei hannoverimpuls GmbH und union-boden GmbH.
Der Einsatz der Elektro-Kleinwagen ist Teil der Bundesinitiative "Schaufenster Elektromobilität", für die die "Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg" zusammen mit drei anderen Regionen von der Bundesregierung ausgewählt wurde. Die Landeshauptstadt beteiligt sich an dem Flottenversuch in der Metropolregion, der mittlerweile rund 110 Elektroautos bei 75 Kommunen und mit ihnen verbundenen Institutionen umfasst und damit eines der größten Modellvorhaben in Deutschland ist.
"Hannover und die anderen Partner in der Metropolregion zeigen, dass bereits heute Elektroautos ohne größere Einschränkungen in öffentlichen Fuhrparks eingesetzt werden können. Gerade für den Verkehr in Innenstädten sind die klimafreundlichen und leisen Elektrofahrzeuge eine sehr gute Lösung. Dies soll der groß angelegte Modellversuch belegen", betont Oberbürgermeister Schostok, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Metropolregion ist.
Der Modellversuch wird pro Fahrzeug und Monat mit 200 Euro gefördert. Für die Landeshauptstadt fallen monatlich je e-up! 359 Euro Nutzungsgebühr an.
Oberbürgermeister Schostok: "Dies ist gut investiertes Geld in eine zukunftsträchtige neue Technologie." Schostok wies darauf hin, dass in Hannover derzeit rund 20 Stromtankstellen zur Verfügung stehen, eine davon direkt am Neuen Rathaus.

Modellversuch für Stadtverkehr

Die Elektrofahrzeuge sind Teil des Schaufensterprojekts "Kommunen für Elektromobilität", welches vom Verein Kommunen in der Metropolregion e.V. getragen wird. Im Rahmen des vom Bundesverkehrsministerium geförderten Modellversuchs mit einer Elektrofahrzeugflotte im kommunalen Einsatz sollen die e-up! zwei Jahre unterwegs sein und Daten über Stromverbrauch, Einsatzzeiten und Ladeverhalten sammeln. Bei der Stadt werden die e-up! bei der Gebäudereinigung, der Stadtentwässerung, beim Gebäudemanagement, im Außendienst des Ordnungsamtes und beim Grünflächenamt eingesetzt.
Das Schaufenster Elektromobilität ist eine Initiative der Bundesregierung, die in ausgewählten Regionen diese neue Technologie vorantreiben soll. In der Metropolregion werden in rund 30 Projekten etwa 38 Millionen Bundes- und zehn Millionen Landesmittel eingesetzt.

Projekte in Hannover

In Hannover werden mehrere Schaufenster-Projekte in den kommenden zwei Jahren realisiert. Dazu gehören das gewerbliche eCarsharing bei Stadtmobil und Quicar, die Hybridbusse der üstra und ein Pedelec-Verleihsystem. Das Unternehmen Johnson Controls erhält eine Förderung im Bereich der Batterieherstellung und das Land Niedersachsen engagiert sich beim Aufbau von Schnellladesäulen. Oberbürgermeister Schostok: "Das Volumen der Projekte im Gebiet der Landeshauptstadt beträgt rund 20 Millionen Euro. Damit gehört Hannover zu den Spitzenstandorten für Elektromobilität."

E-Bike-Verleih mit 60 Pedelecs noch 2014

Voraussichtlich noch im Laufe des Jahres wird die Landeshauptstadt ein Verleihsystem mit 60 Pedelecs (Elektrofahrräder) und mindestens zehn Leihstationen im Stadtgebiet starten. Bereits erprobt wurden von der Stadtverwaltung zwei Elektro-Caddys.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

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