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VW e-up! Testwoche zweiter Teil

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Im Härtetest: VW e-up! - Auf 89 m ü. NN

Im Härtetest:
VW e-up! Auf 89 m ü. NN

Erster Teil: Überlandfahrt nach NRW

In den nächsten Tagen erweist sich der e-up! als kommoder Stadtflitzer. Ungemein wendig zirkelt er lautlos in kleine Parklücken, schaltet das Radio stumm beim Rückwärtsfahren und hilft per Ultraschall beim rückwärts Einparken. Ist die City Notbremsfunktion aktiviert, bremst der kleine Stromer eigenständig, wenn sich ein Hindernis in den Weg stellt (bei km/h < 30). Schade eigentlich, dass die Vision, an jeder Straßenlaterne Strom tanken zu können noch nicht Wirklichkeit ist. Bisher fahren wir immer zum neuen Rathaus (in 5 Stunden volltanken) oder zu Gessner & Jacobi um die Ecke. Eine CCS-Schnellladestation (80% in 30 Min) gibt es nur auf dem Gelände des TÜV’s in Döhren.

Fazit:
Ein Mobil, für die e-Avandgarde, das absolut serienreif erscheint und in gewohnt guter Volkswagen Qualität produziert wird. Wenn da nicht der Preis wäre und die Frage, wie lange so ein Mobil ohne hohe Werkstattkosten durchhält. Wem angesichts der Anschaffungskosten schwummerig vor Augen wird, sollte sich aber den VW eco up! mit CNG Erdgas-Antrieb anschauen. Den gibt es für weniger als den halben Preis und seine Energiebilanz fällt ähnlich gut aus. Nur wird hier noch ein Verbrennungsmotor eingesetzt…    

Menschen, denen die elektrische Reichweite zu gering ist, könnten über einen Range Extender nachdenken, das ist zwar nicht sonderlich ökologisch, aber im Zweifel zielführend. Ein Range Extender verbrennt Treibstoff um daraus Strom zu erzeugen. Ein Generator also, der die Batterie lädt. Doch vor allem eins: Derzeit haben e-Autos im Sommer einen höheren ‚Wirkungsgrad‘: Im Winter schränken eine kalte Batterie und der Heizungsbedarf den Aktionsumfang etwas ein. Es kann also langsam Sommer werden.

VW e-up! im Stadtverkehr
VW e-up! im Stadtverkehr
VW e-up! im Stadtverkehr
VW e-up! im Stadtverkehr

Fahrmodi:
Da den Vmax begrenzende Modi Eco+ (+ 20% mehr Reichweite) limitiert die Höchstgeschwindigkeit nur scheinbar auf 95 km/h. Am Gaspedal ist lediglich ein Widerstand zu spüren, der aber mit etwas mehr Kraftaufwand durchbrochen werden kann. Dann spurtet der e-up! auch wieder auf 130 km/h. Der Fahrmodus Eco+ schaltet neben Klimaanlage auch die Heizung aus. Zwischen der ‚D‘ wie Dauer-Stellung und der B-Fahrstufe kann einfach durch einmaliges nach hinten ziehen hin und her geschaltet werden. Das ist sehr praktisch bei der Überlandfahrt, wenn man das letzte an Reichweite aus dem Akku herausholen möchte.

Ein Bericht von Markus Golletz (www.Motorradreisefuehrer.de)

Im März findet die Sonder-Testaktion von enercity in Kooperation mit dem VW-Autohaus Gessner & Jacobi statt. Je zwei Privat- und Gewerbekunden unterzeihen den neuen VW e-up! für einen ausgiebigen Alltagstest.

Alle Infos zum Thema Elektromobilität finden Sie unter: www.enercity.de

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