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Brennendes Küchentuch löst Großalarm aus

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Eine Rauchentwicklung im Seniorenheim „Freytaghaus“ löste in der vergangenen Nacht einen Großalarm der Feuerwehr Hannover aus.

Gegen 02:20 Uhr wurde die Feuerwehr Hannover zu einer „Rauchentwicklung“ in die Kirchröder Straße (Stadtteil Kirchrode) alarmiert. Da es sich bei dem angegebenen Objekt um eine Seniorenwohnanlage handelte, wurde sofort Großalarm ausgelöst. Insgesamt 36 Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst mit zusammen 65 Einsatzkräften fuhren die Einsatzstelle an.

Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge stellte sich heraus, dass ein über eine Schreibtischlampe gelegtes Küchentuch in Brand geraten war. Der Bewohner des betroffenen Appartements hatte zu diesem Zeitpunkt seine Wohnung bereits verlassen, er war durch einen *Rauchmelder geweckt worden und konnte sich so rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Durch die Feuerwehr mussten umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt werden. Menschen wurden nicht verletzt, inwieweit durch den Brandrauch Sachschäden entstanden sind, war in der Nacht noch nicht abzuschätzen. Um 3:00 Uhr war dieser Einsatz beendet.

Rauchmelder retten Leben

Dieser Einsatz hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig Rauchmelder in Wohnungen sind. Jährlich sterben in Deutschland rund 600 Menschen bei Bränden, die meisten durch den hochgiftigen Brandrauch. Darunter sind rund 200 Kinder! Rauchmelder warnen sicher und rechtzeitig, so dass genügend Zeit bleibt, um sich in Sicherheit zu bringen.

Die Feuerwehr Hannover empfiehlt dringend, auch Privatwohnungen mit Rauchmeldern auszurüsten. Diese sind für wenig Geld im Fachhandel erhältlich.

PM: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Hannover

 

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