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Das Gedenkalbum und die Geschichte der Galerie von Garvens

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In der Reihe „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ erläutert Maria Haldenwanger, Vorsitzende der „Freunde der Stadtbibliothek Hannover e.V., am Montag, 7. April um 17 Uhr das Gedenkalbum und die Geschichte der Galerie von Garvens.

Herbert von Garvens-Garvensburg (1883 Hannover –1953 Bornholm) war Sohn einer wohlhabenden Industriellenfamilie. Er besaß damals die bedeutendste private Kunstsammlung vor Ort und gehörte 1916 zu den Mitbegründern der Kestner-Gesellschaft. 1920 eröffnete er seine Galerie in der elterlichen Villa in der Jägerstraße. Durch Kritiken in führenden Kunstzeitschriften wurden seine Ausstellungen in ganz Deutschland bekannt.  

Das Gedenkalbum der Galerie von Garvens stammt von Hanns Krenz. Ihn hatte Garvens in der Gefangenschaft in Südfrankreich 1918 kennengelernt und um Mitarbeit bei der Katalogisierung seiner Sammlung gebeten. Krenz dokumentiert in diesem einmaligen Album alle Ausstellungen und Veranstaltungen. Die Stadtbibliothek Hannover hat das Album 1969 für ihr Schwitters-Archiv erworben. Auch Schwitters stellte in der Galerie Garvens aus und hielt dort Vortragsabende.

Die Stadtbibliothek Hannover wurde 1440 mit einer Buchschenkung durch Konrad von Sarstedt an den Rat der Stadt Hannover begründet und ist damit eine der ältesten Bibliotheken Deutschlands.

Für die Reihe „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ öffnet die Zentrale in der Hildesheimer Straße 12 Magazine und Tresore: Jeden ersten Montag im Monat wird ein besonderes Buch aus der über 570-jährigen Geschichte vorgestellt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltungsreihe ist frei. 

Pressemitteilung: Stadt Hannover

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