Kunst & Kultur
Schreibe einen Kommentar

Künstlerhaus: Deniz Utlu liest aus „Die Ungehaltenen“

Hinweis

Dieser Artikel wurde vor mehr als 2 Jahren veröffentlicht. Daher kann es sein, dass sein Inhalt oder ein Teil davon nicht mehr aktuell ist.

Deniz Utlu liest aus seinem ersten Roman „Die Ungehaltenen“ am Freitag (28. März) um 19.30 Uhr im Künstlerhaus, Sophienstraße 2. Für die Moderation zeichnet Ulrike Sarkány, Leiterin der NDR Kultur Literaturredaktion, verantwortlich. Der Eintritt kostet ermäßigt sechs, ansonsten acht Euro.

Deniz Utlu, geboren 1983 in Hannover, lebt in Berlin. Er ist Herausgeber des Kultur- und Gesellschaftsmagazins freitext, wissenschaftlich tätig für das Deutsche Institut für Menschenrechte und kuratorisch für das Ballhaus Naunynstraße und das Maxim Gorki Theater. Würdigungen: Ulrich-Beer-Förderpreis für junge Autoren, Arbeitsstipendium des Senats für Berliner Autoren. Er schrieb mit Marianna Salzmann die Stücke „Tod eines Superhelden“ (2011) und „Fahrräder könnten eine Rolle spielen“ (2012). Er leitet die Literaturwerkstatt Rau – Neue Deutsche Stücke. Seine Prosaminiaturen erschienen 2011 im Sammelband Manifest der Vielen von Hilal Sezgin, Blumenbar Verlag.
Zum Buch „Die Ungehaltenen“.

Elyas lebt in Kreuzberg, erzählt seiner Mutter irgendwas von Jurastudium und verbringt die Nachmittage bei Veit in der Kneipe. Die Anrufe seiner Mutter drückt er weg, denn wie es seinem Vater geht, kann er sich selbst denken. Es reicht ihm schon der Blick von Onkel Cemal. Der ist der Einzige, von dem er sich traurige Wahrheiten sagen lässt. Denn Cemal hat sich Mutterwitz bewahrt, obwohl er gleich zweimal seine Heimat verloren hat: die Türkei und nun, nach dem Mauerfall, auch seinen Kreuzberger Kiez. Aber dann trifft Elyas die junge Ärztin Aylin – ausgerechnet auf der offiziellen Jubiläumsfeier zum deutsch-türkischen Anwerbeabkommen. Aylin ist stark und klug, aber auch sie trägt eine Traurigkeit in sich, die die beiden nur gemeinsam loswerden können.

Das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover veranstaltet diese Lesung.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Kategorie: Kunst & Kultur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.