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Der europäische Landbote – Die Wut der Bürger und der Friede Europas

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Lesung & Diskussion mit 12.5.2014 in Hannover

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Die Wahlen zum Europaparlament stehen vor der Tür. Ende Mai wird in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) bestimmt, wer auf europäischer Ebene das Land vertreten darf. Diese Wahl könnte richtungsentscheidend für die weitere Gestaltung der EU sein. Dass diese alles andere als ein bürokratischer Papiertiger ist, zeigt Robert Menasse in seinem Buch „Der europäische Landbote“.

Menasse reist nach Brüssel und erlebt eine Überraschung nach der anderen: offene Türen und kompetente Informationen, eine schlanke Bürokratie, hochqualifizierte BeamtInnen und funktionale Hierarchien.

Kaum eines der verbreiteten Klischees von verknöcherten EurokratInnen trifft zu. Ganz im Gegenteil, es sind die nationalen Regierungen, die die Idee eines gemeinsamen und geeinten Europas kurzsichtigen populistischen Winkelzügen unterordnen. Damit werden sie zu Auslösern schwerer politischer und wirtschaftlicher Krisen in der EU. Robert Menasses furioser, dem Geist Georg Büchners verpflichteter Essay fordert nichts weniger als „die Erfindung einer neuen, einer nachnationalen Demokratie“.

Das Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung lädt Sie in Zusammenarbeit mit dem Bildungsverein QBK ein, mit dem Gewinner der Auszeichnung „Das politische Buch 2013“ der Friedrich-Ebert-Stiftung über dessen Gedanken zu Europa ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Edelgard Bulmahn MdB, möchten wir über die Zukunft Europas diskutieren. 

Kategorie: Politik

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