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Bezirksverband und Landeshauptstadt einig über Zukunft der Kleingärten

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Bezirksverband der Kleingärtner und Landeshauptstadt Hannover sind sich einig darüber, dass die Anzahl der Kleingärten erhalten bleiben soll. Diesen Zwischenstand der gemeinsamen Arbeit am Kleingartenkonzept berichten Oberbürgermeister Stefan Schostok und Bezirksverbandspräsident Karl-Heinz Rädecker im Vorfeld des Verbandstages am kommenden Sonnabend (11. Oktober). Für Gärten, die für die Wohnbebauung oder andere Zwecke aufgegeben werden müssen, sollen von der Stadt Ersatzflächen gestellt werden. Gleichzeitig wird ein Konzept erarbeitet, wie die Kleingärten zukunftsfähig und für die Bedürfnisse passend gemacht werden können. In dem derzeit gemeinsam von der Stadtverwaltung und dem Bezirksverband erarbeiteten Kleingartenkonzept wird der Handlungsbedarf dargestellt und in einem zweiten Schritt ein Sanierungskonzept für die Kolonien in Ha nnover aufgezeigt werden. Dabei können zum Beispiel durch die Verkleinerung einzelner Parzellen bedarfsgerecht und nachgefragt zusätzliche kleinere Gärten geschaffen und gleichzeitig Platz etwa für den Wohnungsbau gewonnen werden.

Hannover hat rund 20.000 Kleingärten, etwa 19.000 davon sind dem Bezirksverband der Kleingärtner angeschlossen. Ausgelöst durch das vom Rat beschlossene Wohnflächen- und Gewerbeflächenkonzept erarbeiten die Landeshauptstadt und der Bezirksverband in intensiven Gesprächen ein zukunftsfähiges  Kleingartenkonzept für Hannover. Die Stadt steht vor der Herausforderung, den Menschen in der wachsenden Stadt ausreichend Wohnungen anbieten zu können und gleichzeitig den Bedarf an Kleingärten abzudecken. Im vergangenen Jahr ist die Einwohnerzahl um 5.000 Menschen angestiegen. Laut Prognosen setzt sich dieser Trend sich in den nächsten Jahren fort. Die Stadtverwaltung weist neue Wohngebiete bevorzugt bei bereits bestehenden Wohngebieten aus. Dafür wurden von der Stadt auch Kleingartenflächen identifiziert.

Die Kleingärten erfüllen eine wichtige Funktion für die Stadt und ihre Einwohner und Einwohnerinnen. Sie erhöhen nicht nur die Lebensqualität für diejenigen, die die Gärten nutzen, sondern auch für alle anderen Menschen in der Stadt. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Grün- und Freiflächen und tragen damit zum gesunden Klima und der Frischluftversorgung der Stadt bei.

Im Vorfeld des Verbandstages ist es Bezirksverbandspräsident Karl-Heinz Rädecker und Oberbürgermeister Stefan Schostok wichtig zu betonen, dass die Gespräche und die Arbeit an dem Kleingartenkonzept in konstruktiver Atmosphäre und mit einer gemeinsamen Zielsetzung stattfinden. "Kein Kleingarten wird ohne die Zustimmung des Bezirksverbands einer anderen Nutzung zugeführt", versichert OB Schostok. Gleichzeitig sagt Rädecker zu: "Wir werden die Stadt dabei unterstützen, dass sie ausreichend Wohnraum für die Menschen in Hannover schaffen kann." Und: "Wir freuen uns, dass die Stadt gemeinsam mit uns ein Zukunftskonzept für die Kleingärten in Hannover vorlegen wird, das von dem der Erhalt der Anzahl der Gärten ausgeht."

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Kategorie: Politik

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