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Ausstellung in der VHS: Hunde im Krieg – Hunde als Waffe

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Hunde im Krieg

Die Volkshochschule Hannover zeigt vom 10. bis 27. November die Ausstellung "Hunde im Krieg – Hunde als Waffe" in ihrem Foyer, Theodor-Lessing-Platz 1. Zur Eröffnung der Ausstellung am 10. November um 18 Uhr spricht Dr. Thomas Schneider vom Erich Maria Remarque-Friedenszentrum der Stadt Osnarück. Die VHS ist werktags von 7 bis 21 Uhr und sonnabends von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Die Ausstellung ist kostenfrei und barrierefrei zugänglich.

pdf Einladungsflyer (pdf)

Inhalte der Ausstellung

Mit der Domestizierung des Hundes vor etwa 15.000 Jahren beginnt auch die Geschichte seines Einsatzes in kriegerischen Auseinandersetzungen.

Im Ersten Weltkrieg wurden erstmals Hunde in großem Umfang auf den Kriegsschauplätzen eingesetzt. Alle Kriegsparteien verwendeten Hunde im Nachrichten- und Sanitätsbereich, als Transporttiere oder im Objektschutz.

Im Zweiten Weltkrieg verzehnfachte sich die Zahl der im Krieg eingesetzten Hunde gegenüber dem Ersten Weltkrieg auf über 200.000 Tiere. Im Verlauf des Krieges wurden die Einsatzbereiche für Hunde immer spezieller: Wach-, Mienenspür- und Patrouillenhunde, Panzersprenghunde als lebende Bomben, als Propagandainstrument, Hundeeinsatz in den Konzentrationslagern und als Sonderrolle im Vietnamkrieg.

In den Kriegen des 20. und 21. Jahrhunderts wurden und werden weiterhin Hunde eigesetzt. Erst mit der Veröffentlichung der Fotos aus dem zuvor geheimen US-Gefängnis Abu Ghraib nahe Bagdad im Mai 2004 wurde bekannt, dass Hunde – in gegenwärtigen Kriegen – auch als Folterinstrument eingesetzt werden.

Die Wanderausstellung macht deutlich, dass das Agieren des Hundes doch immer in der Hand des Menschen liegt.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Kategorie: Veranstaltungen

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