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Vortrag: Der islamisch-westliche Konflikt – ein Krieg gegen den Terror?

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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Das Jahrhundert der Weltkriege" hält Ulrich Tilgner, Korrespondent im Mittleren und Nahen Osten, einen Vortrag zum Thema islamisch-westlicher Konflikt. Die Veranstaltung findet am Donnerstag (13. November) um 19 Uhr im Neuen Rathaus Hannover, Hodlersaal, Trammplatz 2, statt. Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist die Städtische Erinnerungskultur der Landeshauptstadt und der Region Hannover.

Die westliche Politik im Orient kann man als gescheitert ansehen. Anstatt Aufbauhilfe zur Modernisierung zu leisten, zieht sich der Westen zunehmend zurück. Drohneneinsätze, Kommandoaktionen und Cyberkrieg sind die neuen militärischen Mittel. Was der Öffentlichkeit als "Krieg gegen den Terror" verkauft wird, ist in Wahrheit ein Kampf um die westliche Vorherrschaft im Nahen und Mittleren Osten. Dabei geht es in erster Linie um die Ölressourcen der jeweiligen Länder. Vor allem die USA lassen die Konflikte in der Region bewusst eskalieren und erhoffen sich dadurch einen Zersetzungsprozess der islamischen Gesellschaft. In Wahrheit befeuern sie allerdings die Radikalisierung und sorgen somit dafür, dass der Terrorismus nach jeder Militäraktion neuen Nährboden gewinnt. Ist eine diplomatische Lösung noch möglich? Ein Dialog der Kulturen ist die einzige Chance, eine weitere Eskalation zu verhindern und das drohende Fiasko der westlichen Politik noch abzuwenden.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

 

Kategorie: Politik

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